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Zweiklassenmedizin in Deutschland

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Katze1, 8. Mai 2007.

  1. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    21. September 2005
    Beiträge:
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    Wien
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    Habe gestern einen erschreckenden Bericht über das Deutsche Gesundheitssystem gesehen.
    Ohne Zusatzversicherung wird man nur in lebensbedrohlichen Situationen behandelt. Auch wenn praktisch wissentlich Menschen "krepieren", wie es eine inzwischen verstorbene Betroffene gesagt hat, weil Behandlungen mit fadenscheinigen Begründungen nicht bezahlt werden.

    Bin ich froh, in Österreich leben zu dürfen!
     
  2. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
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    Kassel
    Wo hast du das denn gesehen?

    Das stimmt nicht so ganz, medizinisch indizierte Behandlungen werden immer bezahlt. Was stimmt: Bestimmte Leistungen kann man dazukaufen, aber ob die immer so sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    11.870
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    Gestern 20:15 h in 3Sat.
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
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    Kassel
    Hallo Indigomädchen :)

    habe mir das mal eben rausgesucht:

    Wurde etwas darüber gesagt, um welche Therapien da gestritten wird? Bei guter Begründung wird nämlich normalerweise gezahlt. Außerdem kann man darauf bestehen, dass nicht nach Aktenlage entschieden wird, sondern man zumindest von einem Gutachter angesehen wird.

    ---

    Ich habe während der vielen Jahre in meinem Beruf aber auch genau das Gegenteil vom Geschilderten erlebt: Da waren Menschen wirklich am Sterben und sie wurden therapiert, dass es auch schon nicht mehr zum Mitansehen war.

    Beides sind Extreme, und eher nicht das, was alltäglich ist.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.732
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
    es gibt schon genügend beweise dafür, das in deuzschland menschen mit pflichtversicherun schlechte behandelt werden als privatpatienzen. dazu kommt, das viele harz4 empfänger die 10,- € praxisgebühr nicht aufbringeb können und lieber nich tzum arzt gehen. ganz zu schweigen von den vielen rentnern mit kleiner rente die notwendige zuzahlungen für ihre medikamente nicht leisten können und in gefahr kommen.
    da ich östterreicher bin, in deutschland lebe aber in österreich versichert bin als rentner, bekomme hier nur das, was auch die deutsche bekommen. ich bin zwar rentner, aber selten krank und brauche auch kaum medikamente, biisher... wenn ich älter un gebrächlicher werde, weiss ich auch nicht was ich tun soll

    shimon1938
     
  6. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
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    Kassel
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    Hallo Shimon :)

    Also, diese Trennung von "Kassenpatienten" und Privatpatienten gab es schon immer. Und es ist nicht so, dass die letzteren immer besser behandelt werden, auch wenn das nach außen hin so aussehen mag. Es ist noch gar nicht so lange her, da durften Privatpatienten mit Röntgengeräten untersucht werden, die für Kassenpatienten schon lange verboten waren - wegen der Strahlenbelastung.

    Jeder weiß, dass die Praxisgebühr 10 € beträgt und kann sie entsprechend zurücklegen. Das sind 3,34 € pro Monat - die sind auch für mich drin.

    Die können sich von Zuzahlungen befreien lassen. Schade ist, dass sie erst einmal einiges auslegen müssen. Es besteht aber sehr oft die Möglichkeit, auf kostengünstige Generica umsteigen zu können.

    Ich habe über 20 Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet - und ich bin ehrlich: Ich möchte ganz bestimmt nicht Privatpatientin sein.

    Es stimmt schon, dass nicht alles bezahlt wird. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in D einen sehr hohen medizinischen Standard haben. Mein afrikanischer Schwager schüttelt nur den Kopf, wenn wir mal meckern.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    es ging in diesen Fällen um Blutwäsche wegen Fall 1 Schmetterlingskrankheit (Rheuma der inneren Organe) und Fall 2 eine vollkommene Überlastung der Leber (die junge Frau starb nach den Dreharbeiten).

    Sie haben einige standardmäßige Therapien bekommen. Hat absolut nichts genutzt. Erst die Blutwäsche brachte echte Erfolge: Schmerzfrei, Beweglich, Wohlfühlen, Erholung und das nach jahrelanger Tortour.

    Ein Arzt meinte sinngemäß, dass nur wegen subjektiven Wohlfühlens eine Therapie nicht angewendet werden kann.
    Ist offenbar vollkommen egal, ob sie hilft oder nicht.

    In anderen Ländern ist diese Blutwäsche standard, in Deutschland erst in der Versuchsphase. :nudelwalk
    Wird nur bei stationärem Aufenthalt auf Kasse gemacht, nicht bei ambulanter Behandlung. Wenn die Kasse meint, man hätte sich nur wegen der Blutwäsche einweisen lassen und es bestand keine akute Lebensgefahr, bleibt der Patient erst wieder auf den Kosten (€1.500) sitzen.

    Für Zusatzversicherte ist das kein Thema.

    Und so krepieren ganz langsam aber sicher die Kassenpatienten.
     
  8. papacha

    papacha Guest

    Ich habe diese Erfahrungen so bisher nicht gemacht und auch noch nicht von einem derartigem Fall persönlich etwas gehört.

    Krank sein, wird allerdings von Jahr zu Jahr in Deutschland immer "unbezahlbarer".

    Meine Schwester ist im Gesundheitswesen tätig und berichtete mir vor kurzem von einem Schmerzseminar, das sie besucht hat. Dort wurde erklärt, dass immer mehr Menschen Schmerzen aushalten, weil sie sich nicht leisten können die Praxisgebühr oder die Zuzahlungen für Medikamente aufzubringen. Hinzu kommt noch die Angst, bei Krankheit vor dem Arbeitsplatzverlust. So gehen sie viel zu spät zum Arzt, wenn sie erst ihre Schmerzgrenze erreicht haben.

    Die Seminarleiterin meinte, dass dieses verhalten immer schlimmer werden wird, da sie "lernen" aus Kostengründen Schmerzen auszuhalten und damit zu leben. Tja und wer sich nicht leisten kann die Praxisgebühr oder die Zuzahlungen für Medikamente und Therapien zu zahlen, der wird sich auch keine Zusatzversicherung leisten können.

    ist schon wirklich traurig.
     
  9. amiga

    amiga Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.132
    Ort:
    Deutschland
    Hallo Green Tara!



    Also, diese Trennung von "Kassenpatienten" und Privatpatienten gab es schon immer. Und es ist nicht so, dass die letzteren immer besser behandelt werden, auch wenn das nach außen hin so aussehen mag. Es ist noch gar nicht so lange her, da durften Privatpatienten mit Röntgengeräten untersucht werden, die für Kassenpatienten schon lange verboten waren - wegen der Strahlenbelastung.

    Ja und gerade diese Trennung zwischen Kassen und Privatpatient finde ich absolut unmenschlich! Ich habe da schon einiges miterleben dürfen :nudelwalk Dazu kommt noch, dass die Behandlung der Kinder von Privatpatienten von unseren Steuern finanziert wird. Meiner Meinung nach verletzt jeder Arzt seinen geschworenen Eid.....

    Jeder weiß, dass die Praxisgebühr 10 € beträgt und kann sie entsprechend zurücklegen. Das sind 3,34 € pro Monat - die sind auch für mich drin.

    Es gibt Menschen, die können dies eben NICHT! Ich habe schon mitbekommen dass ein alter Mann wieder weggeschickt wurde, weil er kein Geld dabei hatte. Und aus eigener Erfahrung weiß ich wie es ist jeden Cent dreimal umzudrehen: ich habe eine Großfamilie und mein Mann ist ganz unverhofft erkrankt und bis auf weiteres arbeitsunfähig.Tja, die laufenden Kosten bleiben bestehen.... Nun, ich tue was ich kann um etwas Geld dazu zu verdienen und gleichzeitig für meine Kiddys da zu sein. Ich habe schon öfters auf einen Arztbesuch verzichtet, um mir das Geld für Praxisgebühr und Apothekenzuzahlung zu sparen!

    Die können sich von Zuzahlungen befreien lassen. Schade ist, dass sie erst einmal einiges auslegen müssen. Es besteht aber sehr oft die Möglichkeit, auf kostengünstige Generica umsteigen zu können.
    Komisch, das wurde uns verweigert....obwohl ich wegen einer OP mein Leben lang Medikamente nehmen muss und vier Familienmitglieder starke Allergiker sind.....


    Es stimmt schon, dass nicht alles bezahlt wird. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in D einen sehr hohen medizinischen Standard haben. Mein afrikanischer Schwager schüttelt nur den Kopf, wenn wir mal meckern.

    Ja, ich habe auch einen Afrikaner in der Familie. Man darf aber die Umstände hier und dort nicht vergleichen. Sonst wäre Afrika nicht Afrika und Deutschland nicht Deutschland...und nicht also viele Menschen würden hierhin flüchten....
    Lieben Gruß
    Rita[/QUOTE]

    Liebe Grüße
    amiga
     
  10. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Guten Morgen :)

    hm, wie es aussieht, geht es hier wohl mehr darum, sich entrüsten zu können...

    Es ist nicht mein Anliegen, Amiga, das deutsche Gesundheitssystem als perfekt darzustellen, denn das ist es sicher nicht. Aber es ist eines der entwickelten der Welt und noch nie waren so viele Menschen so alt - insgesamt gesehen.

    Wie ich schon schrieb: Die werden nur scheinbar immer und um jeden Preis besser behandelt. Die Trennung ist politisch gewollt und es gibt sie schon lange.

    Das stimmt nicht! Für privatversicherte Kinder muss ein eigener Beitrag gezahlt werden. Davon abgesehen bezahlt auch nicht jede Privatversicherung jede Behandlungsform. Nur einmal ein Beispiel: Ein Bekannter hätte dringend eine Psychotherapie gebraucht. Die wurde in seinem Tarif nicht gezahlt. Ein Kassenpatient hätte sie ziemlich sicher bekommen, eventuell ein wenig warten müssen.

    Ich bitte dich: Wenn ich weiß, dass ich immer wieder Brot kaufen muss, dann lege ich das Geld dafür doch auch an die Seite.

    Das ist eine anstrengende Situation und es ist nicht leicht, sich da reinzufinden. Davon abgesehen: Ich weiß sehr gut, wie es ist, jeden Cent umzudrehen.

    Das ist ja deine freie Entscheidung. Du hättest ja auch entscheiden können, das Geld für dich auszugeben - wobei ich nicht weiß, wofür du das ersparte Geld verwendet hast.

    Es gibt eine Art "Zumutbarkkeistgrenze" - es kommt auf die Summe der Gesamtausgaben pro Jahr an. Wenn diese 4 Mitglieder nicht laufend Medikamente brauchen, dann kann es schon sein, dass ihr insgesamt unter dieser Grenze bleibt. Ich würde es aber immer wieder versuchen. Manchmal hilft es, immer und immer wieder bei der Kasse vorzusprechen.

    Warum darf ich die gesundheitliche Versorgung nicht vergleichen? :confused: Natürlich sind die Umstände dort anders. Dennoch macht das Beispiel deutlich, dass wir hier manchmal schon auf einem sehr hohen Niveau meckern...

    Lieben Gruß
    Rita
     
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