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Wunscherfüllung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von sally, 20. Juni 2004.

  1. sally

    sally Guest

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    Hallo,

    bin ganz neu hier und würde gerne wissen, welche Erfahrungen ihr schon mit
    "Wunscherfüllungen" gemacht habt?

    Ich bin etwas verwirrt, und weiß nicht genau, welche Methode die effektivste ist. Bei easy zum Ziel (Andreas Ackermann) wird empfohlen, sein Ziel eine Woche lang zu "programmieren" und dann loszulassen.
    Bei Bestellungen beim Universum soll man die Bestellung "aufgeben" und möglichst nicht mehr daran denken (also auch loslassen)
    Bei Joseph Murphy wiederum heißt es man solle ständig sein Ziel vor Augen haben und auch affimieren.
    Im Buch von Lynn Grabhorn (sowie Abraham - Hicks)heißt es, daß Ziele nur dann erreichbar sind, wenn wir positive Gefühle haben und somit "gute, hohe" Energie ausstrahlen bzw. schwingen.

    Könnt ihr mir bitte weiterhelfen und mir sagen, was euere Erfahrungen sind.
    Oder habt ihr eine ganz andere und sehr effektive Methode gefunden oder sonst irgendwelche Tipps und Tricks.

    Freue mich schon sehr auf hoffentlich zahlreiche Antworten und bedanke mich schon im voraus ganz lieb bei euch.

    Sally
     
  2. Scrutinizer

    Scrutinizer Guest

    Wunsch ist immer materiell und so ein Teil deines Egos. (Gott schuf die Erde und sah das es gut war) - Alles was er schuf, war gut wie es ist - perfekt. Wenn Dich Sorge plagt - bete(meditiere) und wirf die Sorgen auf Gott, so wird für Dich gesorgt sein. Kennst Du das, Du möchtest bspw. alles über Partner wissen und so sagst Du ihm: "Teile mit mir dein Leben und Deine Sorgen". Man möchte ihn lieben, wie es kein anderer je könnte (möchten bitte nicht missverstehen, die sprache ist nun mal leider auch materiell*gg*). Du nimmst seinen Schmerz auf um ihn mehr lieben zu können, ihn besser zu verstehen, allzeit für ihn dasein kannst um Hilfe zu leisten. Warum also nicht auch so zu Gott reden, denn er ist unser Freund.
    Wunsch wirkt dann, wenn der Geist sich über die Materie erhebt. Wie kann sich ein Geist aber von der Materie lösen, wenn er sich Materie wünscht? Bedenke also Deine Wünsche erst, was Ego und Materie oder Liebe und Sorge ist... ;)

    Alles Liebe

    Scrutinizer
     
  3. Clinamen

    Clinamen Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2004
    Beiträge:
    118
    Ort:
    Wien
    Dazu habe ich aus einer anderen Perspektive gehört, dass man zwischen "wollen" und "wünschen" unterscheiden soll. Das was du oben mit Wunsch gemeint hast, ist eigentlich das Wollen. Wir wollen *unbedingt*, *um jeden Preis*, etc.=Ego. Das Wünschen hat aber mit dem nix zu tun und kommt aus dem was Leute "Herz" nennen. Und angeblich erfüllen sich *Wünsche* immer.

    Ok, um a bissl konkreter zu werden, Sally: Du hast eigentlich die Werkzeuge eh schon erkannt. Affimieren, visualisieren, und zwar so, als hättest du das was du dir wünscht schon. Und das ganze auch leben. Den Zeitpunkt zum Loslassen musst du selber spüren. Laut Verhaltensforschung oder NLP (weiß nimma so genau) braucht man 3 Wochen bis eine neue Gewohnheit intus ist. Dh wenn du dir wünscht eine Eigenschaft zu entwickeln, dann 3 Wochen fest vorstellen, loslassen und zack!! schauen obs geklappt hat.

    Clinamen
     
  4. Scrutinizer

    Scrutinizer Guest


    Bedenke also Deine Wünsche erst, was Ego und Materie oder Liebe und Sorge ist... ;)


    Clinamen
    [/QUOTE]
    Da es aber für sie doch sehr wichtig ist etwas zu wünschen und es beinahe erzwingen möchte, was man aus dem Posting entnehmen kann, dürfte dieses Wünschen nicht mehr viel mit "von Herzen" am Hut haben, nicht wahr?
    Denn wer krampfhaft das in Büchern nachliesst und eine Effizienz versucht zu bekommen, demjenigen wird das nicht glücken - ganz einfach. Wenn das geht, warum versinken so viele Leute im Leid?
     
  5. Clinamen

    Clinamen Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2004
    Beiträge:
    118
    Ort:
    Wien
    Egal aus welchem Motiv heraus sie handelt, ich möchte ihr keinen Dämpfer verpassen und ihr sagen "So, meine Liebe, so aber nicht. Du musst zuerst..bla bla". Ich bin gerade dabei zu lernen diese Arroganz, die man meiner meinung nach sehr leicht einatmet wenn man sich mit esoterischem beschäftigt, aufzulösen und den inneren Moralapostel zu exorzieren. Sie hat nach etwas gefragt, und ich habe ihr ein paar Lösungsvorschläge präsentiert. Nachfrage und Angebot. Mehr is' nisch.
     
  6. Calendula

    Calendula Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2002
    Beiträge:
    303
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    mit der "wunscherfüllung" ist es doch oft so wie mit der Suche nach der großen, einzigartigen Liebe: die Augen bleiben verschlossen, der Wunsch nicht erfüllt.
     
  7. ThomasK

    ThomasK Guest

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    Hallo Sally,
    als ich begann, mich mit Esoterik zu beschäftigen, kam ich sehr bald mit dem Thema Realitätsgestaltung in Kontakt. Ich sah ein Interview mit Bärbel Mohr, die ihr Buch ?Bestellungen beim Universum? vorstellte. Was sie erzählte, war für mich unvorstellbar. Angeblich könne man jeden Wunsch beim Universum bestellen, und schon gehe er in Erfüllung. Ihre Darstellung war jedoch so überzeugend, dass ich mir das einmal genauer anschauen wollte. Ich begann zu experimentieren und bestellte mir, wie empfohlen, Parkplätze ? und das schien wirklich zu funktionieren.
    Zusammen mit einem Freund dachte ich über weitere Bestellungen nach: Jetzt sollte es etwas Handfestes sein ? eine Konzertgitarre. ?Damit es allerdings etwas wahrscheinlicher ist, sollte sie dreihundert Mark kosten?, fuhr ich etwas unsicher fort. Mein Freund meinte, ich sei ja ein toller Schöpfer, wenn ich meine Realität gestalten und dafür trotzdem dreihundert Mark bezahlen wollte. Er hatte recht. Also: Ich wollte sie geschenkt, und zwar nächste Woche.
    Am nächsten Tag kam eine Kollegin in mein Büro und sah mich an. Ich blickte fragend zurück und überlegte, was sie wohl von mir wollte ? hatte sie möglicherweise vor, mir eine Gitarre zu schenken? Auf meine Frage hin sagte sie einfach nur ?Ja? und war ziemlich verwirrt. Sie ärgerte sich nicht einmal darüber, wie ich so frech sein konnte, eine solche Frage zu stellen. Am nächsten Tag hatte ich dann meine Konzertgitarre.
    In dieser Phase war meine Motivation einfach nur der Spieltrieb. Mein Freund war neidisch, und das war der beste Antrieb, weitere Dinge zu bestellen: Eine E-Gitarre, ein Sportlenkrad, Bücher und vieles mehr, so dass Bärbel Mohr von meinen Erfolgen hörte. Kurze Zeit später saßen wir zusammen, weil sie mich zu meinen Bestell-Erfolgen interviewte.

    Der Wunsch hinter dem Wunsch
    Mein Erfolg brachte mich schließlich an einen Punkt, an dem ich mich an die großen Dinge wagen wollte. Zwanzig Millionen war mein bescheidener Wunsch. Ich spielte Lotto, denn das schien die einzige Möglichkeit, dies überhaupt zu erreichen. Genau zur selben Zeit bekam ich Ärger in meinem Büro, der immer heftiger wurde. Als ich überlegte, was tatsächlich vorging, erkannte ich, dass ich mir in Wirklichkeit gar nicht zwanzig Millionen gewünscht hatte, sondern viel eher, nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich erlebte Situationen, die mir das Gefühl gaben, nicht mehr arbeiten gehen zu wollen, so dass mein Wunsch wieder in Erfüllung ging, auch wenn ich mir das durchaus anders vorgestellt hatte.
    Dabei fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hatte. Aus dem Nichts heraus hatte sich mein Umfeld sehr merkwürdig verhalten, und ich musste mich immer mehr anstrengen, um meinen Mitmenschen zu gefallen. Jetzt fragte ich mich, was ich mir zu jener Zeit gewünscht hatte: Ich wollte damals Telekinese lernen. Was konnte daran falsch gewesen sein? Mir wurde klar, dass es mir in Wirklichkeit gar nicht um Telekinese gegangen war, sondern lediglich darum, zu beeindrucken. Das habe ich damals schließlich auch erlebt, ich wurde abgelehnt und musste auf mich aufmerksam machen, damit mich überhaupt jemand wahrnahm. So war auch jener Wunsch in Erfüllung gegangen, nur ging der Schuss nach hinten los! Es ist also die Motivation des Wunsches, die sich erfüllt, der Wunsch hinter dem Wunsch.
    Meine ersten Bestellungen waren nur Spielerei gewesen. Der Wunsch war damals nichts weiter als ein Wunsch. Wenn ich etwa die Gitarre nicht bekommen hätte, wäre ich nicht unglücklicher gewesen. Aber in Zusammenhang mit dem Wunsch, Telekinese zu beherrschen oder zwanzig Millionen zu besitzen, bekamen die Wünsche Bedeutung. Ich wollte etwas haben, damit ich künftig Unglück vermeiden könnte, ich wollte Ablehnung vermeiden. Meine Wahrnehmung war also auf Ablehnung ausgerichtet, die ich in der Folge auch erlebte.
    Somit war mir schnell klar, dass ich mich zuerst um mein Glück kümmern sollte und dann um die Bestellungen. Nun, nach einigen Jahren gemeinsamer Forschung im Ella Team, ist es uns gelungen, einfachste Techniken zu entwickeln, mit denen jeder innerhalb kürzester Zeit glücklich sein kann und zwar in einer bis dahin unvorstellbaren Dimension.
    Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Auswirkungen dies nicht nur auf meine Gefühle hat, sondern wie sich mein Leben dadurch veränderte.
    Früher wäre ich froh gewesen, wenn meine Wünsche in Erfüllung gegangen wären. Heute gebe ich eine Bestellung auf, mit dem Gefühl: ?Das ist das Schlimmste, was mir passieren kann!?. Warum das Schlimmste? Ich male mir den Wunsch in allen Farben meiner Vorstellungskraft aus. Ich überlege, wie schön dies werden könnte, aber das Universum oder wie auch immer du den ?Lieferanten? nennen magst, serviert mir eine Realität, die das von mir Bestellte bei weitem übertrifft. Ich kann gar nicht so umfassend und schön denken, wie es dann kommt. Gleich, welchen Lebensbereich ich mir heute anschaue, es ist viel besser, als ich es mir je erträumt hätte.
    So Sally, nun wünsche ich dir alles Liebe und dass all deine Wünsche in Erfüllung gehen (die positiven natürlich)

    Thomas
    **** Walter: URL entfernt, bitte an die Forumsregeln halten! ****
     
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