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Wie mit Kritik umgehen?Neugierig gefragt!

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von braunbärin, 21. Mai 2008.

  1. braunbärin

    braunbärin Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2008
    Beiträge:
    262
    Ort:
    Lüneburg
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    Was meint ihr? wie kritisiert man am besten, am produktivsten und wie gehe ich am besten mit Kritik um? Wenn ich gleich auf Gegenwehr gehe, heißt das dann wirklich immer, dass es erst recht mit mir zu tun hat?Kann man kritisieren, ohne irgendwie zu verletzen?Wann könnt ihr gut, wann schlecht mit Kritik umgehen?
     
  2. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Kommt drauf an, was das Ziel der Kritik ist.

    Ich halte es zuerst für wichtig, das Ziel eines Konsenz aufzugeben. Das erreicht man nur in den seltensten Fällen. Kritik dient also erst einmal dazu, dem Gegenüber Gedankenanregungen zu geben.

    Es ist auch manchmal gut, eine win-win-Situation offen zu halten oder wieder zu schaffen; d.h. dass jeder aus der Diskussion rausgehen kann ohne das Gesicht zu verlieren.

    Mit diesen beiden Punkten sollte es möglich sein, Kritik sachlich und unemotional zu geben als auch anzunehmen. Leider gelingt das dennoch nicht immer...

    NEIN! Das ist ein klassisches Totschlag-Argument. Es ist hochgradig unsachlich sowas zu sagen und so die Diskussion erst recht auf eine persönliche Ebene zu lenken. Man lenkt von dem Thema ab Warum? Weil man keine besseren Argumente hat, als den anderen zu diskreditieren und seine Intentionen zu "untersuchen"?

    Ja und Nein. So sachlich einige Kritiken auch vorgetragen werden, sie geraten doch immer wieder in den falschen Hals.

    Das hängt von vielen Faktoren ab. Z.B., ob mir der Kritiksteller sympathisch oder unsympathisch ist, ob die Kritik sachlich oder persönlich ist, ob es als Verallgemeinerung formuliert ist "Du machst immer..." oder als "Ich finde gerade nicht gut, dass..." , auf meine aktuelle Laune und Tagesform... ist nicht wirklich berechenbar.

    Viele Grüße
    Joey
     
  3. Evian

    Evian Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2006
    Beiträge:
    309
    Ort:
    Lüneburg
    wenn mir abends bei der abrechnung, in meiner kasse 10 euro fehlen. mein chef mich darauf hinweist, dass ich mich besser konzentrieren soll. ist diese kritik berechtig.

    wenn ich etwas unorganisiert bin, egal in welchem bereich, ........jemand mir vorschläge macht, wie ich effektiver arbeiten kann. nehme ich es dankbar an.

    geht es um meine persönlichkeit, aussehen, betimmte macken..........! werde ich mich nicht verbiegen. da fängt für mich kritik an.
    ich habe hier schon mal gelesen, dass es nicht gut ankommt, wenn man die rechtschreibung nicht beachtet. ich schreibe weiterhin klein...........reine bequemlichkeit.

    was genau verstehst du unter kritik?

    kritik austeilen, darin bin ich laut meiner mitmenschen sehr stark.
    ich für meinen teil, weise immer wieder darauf hin, wie diese person auf mich wirkt. ohne wertung.

    Evian
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Wenn die Kritik gerechtfertigt ist, kann ich auch damit umgehen. Mein Ex-Chef meinte in so einem Zusammenhang zu mir, dass ich sie zu (jetzt fällt mir das Wort nicht mehr, ein anderes Wort ist duckmäuserisch) aufnehme. Er hätte gern mehr Widerspruch gehabt, mit einem einfachen: "Ok, ich hab Mist gebaut, beim nächsten Mal passe ich besser auf!" konnte er nicht umgehen.
    Als er mich jedoch ungerechtfertigt kritisiert hat (es war extrem viel zu tun, ich hab mir ein Bein ausgerissen und es trotzdem nicht geschafft - und er am nächsten Morgen meinte, ich hätte es schaffen müssen), dann ticke ich aus und hab ihn sogar angeschrieen. Da war er dann ruhig und hat an dem Morgen nichts mehr gesagt.

    Bei meiner jetzigen Chefin bemerke ich gar nicht, wenn sie kritisiert, sie brubbelt dann irgendwas Richtung Boden und erst wenn mich dann eine Kollegin bemitleidet, weil ich einen Rüffel bekommen habe, checke ich, dass ich gemeint war.

    Da war mir mein alter Chef lieber, der hat klar gesagt, was Sache ist - und ich konnte gleich sagen, was ich dazu zu sagen habe. Manchmal gab es zwar lautstarke Auseinandersetzungen (nicht nur mit mir), aber es konnte wenigstens alles angesprochen werden.
    Meine jetzige Chefin macht dann auch zu, an sie komme ich verbal in dem Moment nicht heran (wenn SIE MICH kritisiert und nicht etwa andersrum).
     
  5. Finder

    Finder Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2005
    Beiträge:
    89
    Ort:
    München
    Hi,

    wie ein Mensch mit den Dingen umgeht, hängt doch immer von seinem Bewußtsein (bewußtes Leben - Erleben) ab. Es dürfte hier kaum eine Patentlösung geben.

    Hilfreich war mit bei solchen Fragen immer herauszufinden was der Kernbegriff - hier Kritik - für eine Herkunft (etymologisch - mußte ich auch erst nachschlagen) hat und wie er heute verstanden wird.

    Vielleicht hilft dir die Adresse (http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik) was

    Viel Erfolg
     
  6. mary67

    mary67 Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2008
    Beiträge:
    138
    Ort:
    Andalusien, Spanien
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    Hallo

    also grundsaetzlich finde ich Kritik gar nicht schlimm, kommt eben auch immer darauf an, wie der andere sie rueber bringt und ob sie berechtigt ist. Allerdings ist es ja auch manchmal so, dass wir sie als unberechtigt empfinden, aber in Wirklichkeit schon etwas Wahres dran ist, das wir dann nur nicht sehen wollen.

    Wenn ich kritisiere versuche ich das immer so schonend wie moeglich zu tun, weil ich niemanden verletzen moechte.

    Allerdings kann ich auch richtig fies kritisieren, wenn man mir zu viel auf die Fuesse getreten ist.
     
  7. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde

    Grüße

    Tarja
     
  8. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi zusammen

    Ich bekam vor Kurzem auch eine Kritik von einem Arbeitgeber. Doch stellte sich heraus, dass die Kritik ungerechtfertigt war. Nun fühle ich mich trotzdem schlecht, da offenbar an meiner Kompetenz gezweifelt wird. Jetzt muss ich wohl immer alles belegen, damit es geglaubt wird. Ich wünschte, es wäre mir egal.

    Kommt mir so vor, wie wenn ein Gasthof-Besitzer, der keine Ahnung vom Kochen hat, seinem Koch sagt, er koche falsch, nur weil er glaubt, selbst kochen zu können, in Wirklichkeit aber rein gar nichts davon versteht.
     
  9. Verblendung

    Verblendung Guest

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    Schönen Tag Braunbärin.
    In erster Linie ist es wichtig kritisch sich selbst zu beobachten. Wenn man jemand anderes kritisieren möchte, dann sollte man ertsmal schauen, ob nicht die Fehler der anderen auch bei einem zu finden sind. Ich bin davon überzeugt, dass wer die Fehler bei anderen sucht, erkennt nur seine eigenen. Das kann jeder selbst gerne überprüfen. - Wer wirklich darauf achtet wird erkennen, dass die Fehler der anderen, die einem auffalllen, zumindest vom Prinzip her mit den eigenen identisch sind.

    Veränderung und gewollten dauerhaften Erfolg erreicht man am leichtesten bei sich selbst. Es ist auch eher ratsam an sich zu arbeiten, da niemand perfekt ist und man als jemand, der/die schon sehr an sich gearbeitet hat, für andere als positives Beispiel dienen kann. >Aber vorsicht< es gibt keinen Punkt an dem man sagen kann: "Jetzt brauch ich an mir nichts mehr verändern." Es ist eine 'Arbeit', die nie vollbracht sein wird, aber man könnte sagen, dass es trotzdem vollbracht ist, gerade durch das unaufhörliche Arbeiten.
    Man muss einfach nur anfangen (das ist das schwerste), von dort an wird es immer leichter (bis hin zum Mühelosen).

    Indem man nicht auf den Kritiker reagiert. Man sollte im besten Fall einfach nur überprüfen, ob es stimmt (wenn die Kritik unangebracht ist, dann sollte man trotzdem nicht auf den Kritiker reagieren).

    Das kann auch an der Laune liegen, die man im Moment des kritisiert werdens hat, aber auch da sollte man es selbst überprüfen.

    Ja, durch die Blume und indem man neue für alle Beteildigten vorteilhafte Veränderungen bereit legt. Alles muss schon vor der Aussprache der Kritik gut überlegt sein.
    Man sollte sich aber immer überlegen, ob Kritik überhaupt angebracht ist. - Nicht nur für die Situation angebracht, sondern auch ob die Situation so entscheident ist, dass Kritik im Gesammten angebracht ist und überhaupt etwas verändern würde.

    Ich kann schlecht mit Kritik umgehen, wenn es sich nicht um Kritik handelt, aber angeblich welche darstellen soll (lediglich eine Provokation). Da sollte man aber nicht so reagieren wie auf einem selbst reagiert wird.

    Das was ich geschrieben habe hört sich leicht an - bedarf aber Übung.

    Liebe Grüße
     
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