1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Wie käuflich ist Spiritualität, .... .

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Wyrd, 10. Juli 2013.

  1. Wyrd

    Wyrd Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2012
    Beiträge:
    5.825
    Werbung:
    Meine persönliche Feststellung der Bereich Esoterik ist ein Gebiet wo sich die Geister scheiden, es gibt die sogenannten Anbieter wo sagen wir mal auf Prozent bezogen, maximal gesehen zwischen 10-15% max. seriös sind, da Sie ehrlich sind und das angeben wie Lebenslauf, Ausbildungen ob anerkannt oder nicht sei mal dahingestellt etc. haben und davon überzeugt sind was Sie anbieten im Prinzip überzeugt sind, ohne finanzielle Absichten.

    Dann gibt es aber die Schattenseite wo ich persönlich so beurteile, man sieht die schnelle Mark (Euro) und man ist sich nicht zu schade mal gleich irgendwas anzubieten, da man sich sicher ist, dass der/ die Geschädigte nie eine Anzeige machen würde, da Sie/ Er Sie sich sonst der Lächerlichkeit Preis geben würde?

    Meine persönliche Frage, wann ist der Zeitpunkt, da Spriritualität in dem Materiellen berechenbar ist, dh. Cash für Leistung und wo sind diesbezüglich die Grenzen, wo man (persönlich) sagen muss, nice to have oder es geht nicht um Geld sondern um andere *Werte* und das ist aus einem persönlichen *Stolz* bzw. Wertgefühl zwar eine Dienstleistung aber nicht mit Geld aufzuwägen, ... .:)

    Viel Spass beim regen und spannenden Austausch :) ... .
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juli 2013
  2. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.605
    Ort:
    Wien
    Auf in die nächsten 100 Seiten :D!

    Meine persönliche Feststellung aus 30 Jahren in der Softwarebranche ist, dass 90% der Leute unseriös und schlampig sind. Und dass es ganz tolle Software auf dem Freewaresektor gibt, wo die Leute mit Enthusiasmus und ohne Gewinnstreben daran arbeiten.

    Was das Ganze mit der Esoterik zu tun hat? Auch in der Esoterik arbeiten nur Menschen. Und damit auch Menschen, die alle Themen der Gesellschaft reflektieren. So wie eben auch das heutige Gewinnstreben um jeden Preis. Und dadurch finden sich halt auch viele Leute einfach in Jobs wieder, die demjenigen völlig egal sind, aber dafür versprechen Geld abzuwerfen.
    Das ist die eine Facette.

    Die andere Facette: wenn mir in einem Beruf jung bin, wenn mir die Erfahrung fehlt, dann werde ich mich manchmal selber überschätzen, dann werde ich Fehler machen. Das hat meiner Erfahrung kaum etwas mit Ausbildung zu tun, sondern eher etwas mit dem persönlichen Interesse und Engagement, und vor allem dass ich in diesem Beruf "zu Hause" bin.
    Um beim Beispiel zu bleiben ... 90% der Abgänger eines Informatik-Studiums sind nicht in der Lage, professionell Software zu schreiben.

    Aber: je kleiner und motivierter ein Unternehmen ist, desto besser wird sein Produkt sein. Und hier haben wir in der Esoterik einfach sehr viele kleine Unternehmen, die mit sehr viel persönlichem Engagement an die Sache herangehen.

    Die Esoterik hat hier einen großen Vorteil - in den gängigen Richtungen kann nichts passieren, selbst wenn man etwas falsch macht. Maximal wird die Behandlung nur eine minimale Wirkung haben, die vielleicht nur kurz anhält.

    Aber: Selbständigkeit ist selbstregelnd. Stelle ich meine Kunden nicht zufrieden, dann wird auch kein Kunde mehr kommen, wird mich nicht weiterempfehlen. D.h. jemand der schlecht arbeitet, wird auch keine Kunden haben, und sehr schnell aus dem Geschäft draußen sein. Und in diesem Sinne sind die Esoteriker meistens sehr erfolgreich. Weil die technischen Ausbildungen ausreichend sind. Und sich alles andere erst in der praktischen Arbeit entwickeln kann.

    Deine Fragestellung zeigt, dass Du eher nicht selbständig sein kannst, sonst würdest Du den Geiz von Kunden kennen ;). Im Gegensatz zu den heutigen Stundensätzen aller Handwerker von um die 100-140€ (Zwangsgeschäfte) sind die Stundensätze der jüngeren Esoteriker mit 15-45€ beinahe lächerlich und für einen Selbständigen an der Überlebensgrenze.

    Dem Menschen ist seine Gesundheit heute nichts wert, weil er gewohnt ist, dass diese von der Krankenkasse bezahlt wird. Nur die, die es sich leisten können, nutzen dann die zusätzlichen Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, und bleiben dann dabei, weil sie erkennen dass sie nützen, weil sie sich aber auch menschlich ernst genommen und behandelt fühlen, im Gegensatz zu einer "Gesundheitsindustrie".
     
  3. nizuz

    nizuz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2008
    Beiträge:
    12.322
    genau darauf zielt das Aufmerksamkeitshascherl doch ab...zum 300sten mal der selbe Text. :rolleyes:

    soviel zur 'Energetik'.

    :rolleyes:

    diese ganze Pauschalisierung von BEIDEN Seiten, die sich mittlerweile durch x Threads zieht, ist einfach nur für die Tonne !
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2013
  4. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Gar nicht. Was berechnet wird, ist der Zeit- und Kraftaufwand - sofern es sich um Dienstleistungen handelt. Energiearbeit und mediale Arbeit sind kraftzehrend (damit meine ich nicht Reiki, diese Art der Energiearbeit kann ich nicht beurteilen).

    Und wie du richtig schreibst, scheiden sich die Geister in der Ansicht, ob man auf diesem Wege seinen Lebensunterhalt verdienen kann oder nicht. Von daher ist auch dieser Thread früher oder später zum Scheitern verurteilt.
     
  5. Wyrd

    Wyrd Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2012
    Beiträge:
    5.825
    Ich denke Gesundheitsindustrie in dem Sinne ist das falsche Wort, es braucht ja dann auch diejenigen wo *konsumieren* und dort liegt in meinen Augen vielleicht ein Systemfehler drinnen, wenn jemand zum Arzt rennt kriegt er alles gleich bezahlt und muss dafür nicht aufkommen, dadurch entsteht der Eindruck beim Kunden von Wertlosigkeit, das Selbe sehe ich auch so im Medikamentensektor. Gesundheit ist das höchste gut und man sollte sich vielleicht bewusst sein, dass man dort am meisten erreichen kann mit Prävention.

    Der andere Punkt wo ich der Ansicht bin, dass man es klar trennen muss, Esoterik funktioniert nicht im Gesundheitsbereich und sollte dort auch nicht beworben werden. Esoterik als Bereich von Spiritualität, da sehe ich kein Problem, als Beispiel wenn sich jemand Bücher kauft und sich selbst irgendwas in einem speziellen Bereich beibringen möchte oder Interesse hat an irgendwelchen Bereichen. Kritisch werde ich dann, wenn der Motivator nur noch das schnelle Geld ist und es nicht um den Menschen geht sondern um Geld.
     
  6. sage

    sage Guest

    Werbung:
    Sorry...dafür zahlt jeder Krankenkassenbeiträge...egal, ob er die Leistungen in Anspruch nimmt oder nicht...und für die meisten Medis muß auch noch zugezahlt werden...heutzutage bieten Ärzte auch gern Leistungen an, die von der Kasse nicht übernommen werden...


    Sage
     
  7. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.541
    Also wenn ich auf meiner Gehaltsabrechnung sehe, und der Arbeitnehmer zahlt ja nur die Hälfte der Beiträge, die andere Hälfte der Arbeitgeber, kann einem schon anders werden. Aktuell betrgt in der Pflichtversicherung in Deutschland der Anteil der Krankenversicherungskosten 15,5% vom Brutto. ;)

    Also, soviel zu deiner Denke, dass der Inanspruchnehmer nicht für die "Leistungen" aufkommen müsste. Und dafür, dass man als gesetzlich versicherter Mensch nicht einmal in seine Abrechnungsunterlagen schauen kann, finde ich das schon ganz schon heftig.

    LG
    Any
     
  8. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    19. Mai 2003
    Beiträge:
    8.025
    Ort:
    Oberösterreich
    Und schon sind die ersten zwei Beiträge enfernt.

    Nachdem wir gerade einen Thread mit ähnlichem Thema durch haben wird bei weiteren Verstössen gegen die Forenregeln diesmal härter eingegriffen.
     
  9. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990
    Da ist so kein Systemfehler. Wer arbeitet zahlt KV-Beiträge. Er selbst, 8,2 %, also
    bei 1000 Euro = 82 Euro
    bei 2000 Euro = 164 Euro
    bei 3000 Euro = 246 Euro
    freiwillig versicherte müssen minimum knappe 310 Euro derzeit hinlegen.

    Wer sich, warum auch immer, keine KV leisten kann, hat trotzdem einen Anspruch auf die Grundleistungen der Versorgung was für denjenigen notwendig ist. Hier könnte man noch wirklich sagen, die bekommen ja für lau. Aber, es möchte wohl auch keiner in die Lage kommen, um diese Ansprüche zu haben.

    Ich habe hier eher den Eindruck, es solle quasi die KV abgeschafft werden, weil ja so teuer. Nur, das wäre ein dummes Ansinnen, denn nur eine OP, eine schwierige und man wird sie alleinig im Leben nicht durch Pflichtbeiträge bezahlen können. Daher schon jegliches Ansinnen in der Sache, absolut neben der Spur.

    Noch dümmer, wäre der Gedankengang, man spare sich nun die KV und kann damit als Prävention den Heiler beglücken. Wie oft denn, 1 mal im Monat :lachen:, wenn überhaupt und was machen wir dann mit den realen Krankheiten. Ach ne, die gibt es ja nicht :rolleyes: und erst OPs. Wer zahlt die dann, der Heiler, als Ersatzleistung :D

    Mit Medikamenten und Vorsorge, hier wird reichlich Vorsorge betrieben, um vieles zu vermeiden. Aber, wer sie erst braucht, der braucht sie und ohne sie, könnte er tatsächlich wertlos werden. Aber hierzu haben wir derzeit einen ganz großen Murks, die 10 Euro Praxisgebühr wurden ja endlich abgeschafft. Aber nun darf man bei fast allen Medis dazuzahlen.
    Bei mir z.B. bei nunmehr 3 Präparaten muss ich zahlen, 15 Euro für jeweils 50 Tabletten. Da ich jeweils nur eine nehmen muss, komme ich glatt damit knappe 1 ½ Monate hin. Brauche also das doppelt.
    Hat doch was, statt 10 Euro Praxisgebühr vorher, nun 30 Euro im Quartal.

    Dazu, diese Praxisgebühr wurde extra abgeschafft, weil sich viele nicht einmal mehr sich die 10 Euro leisten konnten. Vorreiter zur Abschaffung dieser Gebühr war übrigens vorne weg das so gut betuchte Bayern. Es spült ja jetzt auch mehr in die Kassen.


    Ich glaube mal, das Vorgenannte sollte erst mal jedem klar werden und dann sollte man sich auch die Frage stellen, wo noch das Geld für Heiler herkommen sollte. Die breite Masse hat nicht mehr besonders viel. Und mit Abschaffung KV und Eigenverantwortung bei Niedriglöhnen, kann das ganz schnell in die Hose gehen, eine OP kann dann das Genick brechen.
    Daher immer so toll, die Sprüche mit Eigenverantwortung, klappt nur so lange, so lange nichts passiert. Und dazu werden dann einige Sprüche lustig, die, die in die Richtung gehen, es gäbe ja keine Krankheiten.

    Nur vorstellen, KV wird abgeschafft, die Grundversorgung fällt damit auch weg, jeder muss für sich selbst dann sorgen. Alte amerikanische Zustände, wo man sich dann überlegen kann, wenn man keine KV hat, gehe ich nun drauf, wenn ich mich nicht operieren lasse, oder gehe ich hinterher drauf, aus Schock vor der Rechnung, die ich nicht bezahlen kann.

    Darf ja auch nicht beworben werden, als Ersatz oder so und das ist auch gut so.

    Dazu muss man sich mal die Stundensätze der Heiler anschauen, wer soll das bezahlen und wovon. O.K., wer total gesund ist und nie einen Arzt oder sonst was braucht, der kann seine KV dafür einsetzen. Isse halt russisch Roulette für den persönlich. Für die Allgemeinheit fatal, wenn viele aus der Solidarität der KKs aussteigen, denn dann fällt das System in sich zusammen.

    Und nun kann man sich die Frage stellen, warum überhaupt eine Wertigkeit gerade speziell gegen das Gesundheitssystem in den Raum gestellt wird. Rentensystem ist quasi demontiert, Krankenkassensystem wird immer schlimmer und dazu wird an die Selbstverantwortung appelliert und speziell im Esoterikbereich alles mit Gesundheit so vereinfacht dargestellt.

    Tja, nur eines wird übersehen, wer soll das bezahlen, wenn die Esoteriker auch noch gut verdienen wollen, weil ja alles so teuer. Und, die Reallöhne fallen, stetig.
     
  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.541
    Werbung:
    Nö, der Eindruck ist sicherlich falsch. Nur bei Versicherungen geht ein Großteil der Kohle einfach so weg, für Verwaltung und in dunklen Kanälen, die kaum wer zu überprüfen gedenkt.

    Wenn ich etwas einkaufe, und auch der Besuch beim Arzt ist ein Konsumgut, für das bezahlt wird, möchte ich nicht betrogen werden. Da überprüfe ich die Rechnung, ob alles korrekt abgerechnet wurde. Geht so nicht bei gesetzlicher Versicherung, diese Infos gehen an mir vorbei, ich sehe die Rechnungen nicht, wofür abgerechnet wird.

    Das wird hier so nicht getan, selbst die neue Krankenkassenkarte mit Bild brauchte eine Ewigkeit, obwohl viele Jahre bekannt war, dass sich Personen auf lau mit fremder Krankenkassenkarte behandeln ließen. Die Ärzte sahen sich natürlich nicht veranlasst, zu überprüfen, ob wirklich eine versicherte Person vor ihnen saß, war ja nicht ihr Geld. Oder wo Leistungen en masse abgefordert ewrden von Patienten, obwohl dies eigentlich nicht nötig wäre. Um die Betrügereien auch mal gleichmäßig zu verteilen.

    Wo ein großer Topf mit Gold ist, mögen viele Leute zugreifen, wenn der Deckeln nicht fest verschlossen ist.

    Fakt ist jedoch, es gibt diese Leistungen nicht umsonst. Sie werden sehr teuer bezahlt.

    LG
    Any
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen