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Warum ist Israel das Hauptziel muslimischer Feindseligkeit? Antworten...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Kristen, 16. April 2012.

  1. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
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    Von Rod Hall, Tom Robinson und Scott Ashley


    Konflikte zwischen Muslimen, Juden und Christen gibt es seit dem 7. Jahrhundert n. Chr. Diese wurden in letzter Zeit aber durch die Indoktrination mit religiöser Intoleranz und antisemitischer Propaganda in der muslimischen Welt noch verschärft.


    Die Verdrehung der Flüchtlingsfrage


    Ohne Zweifel ist die Palästinenserfrage der Streitpunkt, der dem Staat Israel die meiste Kritik beschert. Es geht dabei um Israels Weigerung, palästinensischen Flüchtlingen ein „Recht auf Rückkehr“ einzuräumen. Diese Weigerung und Israels angebliche Widerspenstigkeit bei der Rückgabe der Westbank werden für das wiederholte Scheitern des Friedensprozesses verantwortlich gemacht.

    Aber auch hier spielt die Propaganda eine wesentliche Rolle. Die Tatsache, dass diese Situation deswegen existiert, weil arabische Länder den Staat Israel 1948 bei seiner Gründung und 1967 im Sechstagekrieg zerstören wollten, wird ignoriert.

    Die Arabische Liga wurde 1945 gebildet, um arabische Länder vor allem gegen das Aufkommen eines jüdischen Staates zu vereinen. 1948 haben fünf Nationen der nur drei Jahre zuvor gegründeten Arabischen Liga die Waffen gegen den Staat Israel erhoben, nachdem dieser ein UN-Mandat für seine Unabhängigkeit erhalten hatte.

    Araber in den Israel zugesprochenen Gebieten, die sich mit den Angreifern verbündet hatten, mussten am Ende fliehen. Sie wurden zu Flüchtlingen in den umliegenden arabischen Staaten. Diese Staaten haben ihnen aber die Niederlassung als Einwanderer verweigert. Stattdessen zogen sie es vor, die Palästinenser in Flüchtlingslagern leben zu lassen, um den politischen Druck auf Israel aufrechtzuerhalten. Die Israelis sollten so dazu gebracht werden, ein Recht auf Rückkehr anzuerkennen.

    Die Israelis sehen darin eine Strategie, ihren jüdischen Staat zu zerstören. Israel soll von Millionen Nachkommen dieser ursprünglich arabischen Flüchtlinge überschwemmt werden. Einmal zurückgekehrt, sollten sie Israels demokratische Regierungsform dazu nutzen, Israel in einen weiteren arabischen Staat zu verwandeln.

    Nach der arabischen Blockade Israels, die 1967 zum Sechstagekrieg führte, besetzten die Israelis das als Westjordanland bekannte jordanische Gebiet, das syrische Gebiet der Golanhöhen und die ägyptischen Gebiete Gazastreifen und Sinaihalbinsel. Die Verhandlungsstrategie Israels ist „Land gegen Frieden“. Als Beweis räumten die Israelis die Sinaihalbinsel, als ein Friedensvertrag mit Ägypten geschlossen wurde. (Israel hat sich später auch aus dem Gazastreifen zurückgezogen.)

    Israelis sehen die fortgesetzte Besetzung der Golanhöhen und der Westbank als Defensivmaßnahme. Mit Syrien gibt es bekanntlich keinen Friedensvertrag, und von den Golanhöhen aus kann Israel mit Artillerie beschossen werden. Ohne das Puffergebiet der Westbank wäre Israel an manchen Stellen nicht einmal 16 Kilometer breit, und mit den Palästinensern gibt es auch keinen Friedensvertrag.

    1964 gründete die Arabische Liga die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO). In deren Charta steht, dass „die Befreiung Palästinas aus arabischer Perspektive eine nationale Pflicht ist“. Diese Zielsetzung wurde drei Jahre vor dem Sechstagekrieg festgelegt, in dessen Folge das Westjordanland und die anderen Gebiete besetzt wurden. Daran erkennt man, dass die angestrebte „palästinensische Befreiung“ aus arabischer Sicht eigentlich das gesamte Gebiet des Staates Israel umfasst.

    Wie sah es mit der Verhandlungsbereitschaft nach dem Sechstagekrieg von 1967 aus? Die in Khartoum beschlossene Resolution der Arabischen Liga enthielt die berühmten „drei Neins“: keinen Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels und keine Verhandlungen mit Israel.


    hier der Link dazu:
    http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn12ma_art5.htm
     
  2. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
    da sich noch niemand geäußert hat, werde ich es tun, hehe ;)

    da das eine schwere lage ist...für israel.


    habt ihr vorschläge wie sich israel den arabern gegenüber verhalten sollte? meinungen, vorschläge... usw...

    muss israel stärke zeigen? ich denke schon... das land ist von arabern umzingelt und wenn israel da keine stärke zeigen würde, na dann gute nacht oder eher schlechte...
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Der Text aus dem Blog stellt einiges sicherlich richtig dar. Nur ändert das nichts an der Siedlungspolitik. Und die ist Verbrecherisch. Und sie spielt allen Israel-Gegnern in die Hände.

    Unterm Strich bin ich genau umgekehrter Meinung. Israel muss auf Entspannung setzen. Sonst hat es auf lange Sicht keine Chance. Wie sollte denn Deiner Ansicht nach "Stärke zeigen" aussehen?
     
  4. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
    ja, da hast du recht.

    bin zu müde um noch was sinnvolles zu schreiben ... vielleicht morgen. aber ich werde hier noch im forum herumgeistern also nicht wundern :)
     
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Wenn Israel einen palästinensischen Staat akzeptiert und die Westbank räumt ist alles in Butter, die Frage ist warum tut Israel das nicht - was erhoffen sie sich von weiterer Eskalation?

    LGInti
     
  6. Olga

    Olga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2012
    Beiträge:
    123
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    Sehe ich auch so, im Endeffekt würden die lokalen Gegner Israels eine Menge Sympathisanten und Unterstützer verlieren, wenn sich deren Lebensbedingungen ändern würden.
     
  7. Marku

    Marku Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2012
    Beiträge:
    1.768
    Ort:
    Wien
    @Inti
    Ich nehme an, dass die bestimmenden Israelis (nicht das Volk, das ich persönlich für liberal halte) und eine dominierende Minderheit, die Palästinenser genau so hasst, wie extremistische Palästinenser die Israelis hassen.
     
  8. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.508
    Das ist keine bloße Annahme, sondern Gewissheit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Avigdor_Lieberman#Umstrittene_.C3.84u.C3.9Ferungen_und_Verhaltensweisen

    Liebermann ist amtierender Außenminister Israels. Also ein Faschist im Staatsamt.
     
  9. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2009
    Beiträge:
    5.327
    Ort:
    Wien
    wenn man alles niederbombt, ist gewiss Ruhe.

    Ich wär dafür, dass man das Land stahlharten Kommunisten überlasst, die den Teil der Bevölkerung, der sich weigert den Frieden und die menschliche Integrität dem religiösen Wahnsinn und dem Kampf um die falsche Sache vorzuziehen, zwingen sich mit dem vermeindlichen Feind zu paaren, vom selben Tisch zu essen, zusammen ins Kino zu gehen. Wer sich weigert, kriegt Schnitzel zum futtern!
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
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