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USA und 250 Jahre Sklaverei

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von retual, 24. Januar 2013.

  1. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
    Ort:
    Allgäu
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    erschütternd wie sich der mensch über seinesgleichen stellen kann..

    -der reichtum amerikas basiert integral auf sklavenarbeit, d.h. afro-amerikaner die über jhdte. eingeschifft wurden und zwar in millionenzahlen und dies sogar bis in das 20 Jhdt. hinein

    -auf sklavenfarmen wurde das ''schwarze menschliche material'' gezüchtet, wozu ein sog. Befruchtungsbulle gehalten wurde, der zur besamung einer vielzahl von frauen verzwecklicht wurde

    -die arbeitsaufgaben bestanden in allerlei formen, also nicht nur private haushalte mit landwirtschaft sondern auch für staatl. zwecke wie den ausbau von eisenbahnlinien oder den aufbau des washingtoner kapitol wurden sklaven herangezogen

    -sollten fluchtversuche gemacht werden, wurde der oder diejenige zuerst mit einem brandmahl zur erkennung des fluchtversuches versehen, beim 2.ten versuch wurde ein ohr abgeschnitten und beim dritten erfolgte die todesstrafe

    -damals gab es sogar versicherungsverträge die auf sklaven ausgestellt wurden, starb also einer weg konnte dadurch ein gewisser betrag erhalten werden

    -es sollte klar sein dass allgemeine misshandlungen in menschenverachtender weise und ausbeutung, die ja als normalität bezeichnet werden müsste, auf der tagesordnung stand

    -heute versuchen einige afro-amerikanische anwälte den staat zu verklagen und reparationszahlungen zu erhalten für die jhdt. der menschlichen, großangelegten pein und harmung afrikanischer menschen, doch die flutwellen der anklagen werden als verjährt abgetan

    -die geschichte der volksversklavung afrik. menschen in den usa ist ein schreckenskapitel von bestialischer menschenverachtung und zynischer tyrannei gegenüber schwächeren und hilflosen; sicherlich haben sich nicht alle amerikaner in dieser form verschuldet und es entstand ja auch ein bürgerkrieg der die staaten unter eben diesem gesichtspunkt gegeneinander aufschaukelte, doch die schuld ist immens, und nur wenige können sich whrl. einer gewissen neutralität und humanität rühmen, zudem wurde die sklaverei auch nicht gänzlich nach jenem bürgerkrieg abgeschafft sondern blieb ein weiterer teil der gesellschaft und eben bis weit ins 20 jhdt hinein
     
  2. loveforfree

    loveforfree Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2009
    Beiträge:
    927
    Ort:
    München
    Das ist natürlich schrecklich und ein Thema bei dem einem vor Augen gehalten wird, zu was der Mensch fähig ist. Es ist furchtbar. So sehr man darüber trauert, so sehr man sich darüber aufregt oder wütend ist, so sehr man auch mit dem Finger (ja wohin eigentlich, ach ja) auf die Geschichte zeigt, es ist und bleibt Vergangenheit. Sowelche Taten verjähren zwar nicht einfach....im Gesetzlichen schon, jedoch nicht in den Herzen der Menschen, vor allem bei den Betroffenen. Jedoch würde GELD das Leid nicht schmälern, die Taten nicht ungeschehen machen, keine Genugtuung sein. Zahlen würden die es, deren Urgrößvater damals mitspielten. Und erhalten würden es die Urenkel der Misshandelten. Es wäre weder Schuld bezahlt, noch würde Vergebung erkauft werden.....

    Vergangenes kann man nicht ungeschehen machen, so sehr sich die Menschheit auch wünscht, dass mit Geld alles zu erkaufen wäre.....


    Damit würde niemandem geholfen werden. Im Gegenteil. Das Thema würde wieder präsenter und präsenter werden, Aufstände, Hass würde geschürt werden, Recht und Unrecht, Schwarz und Weiß, Hass und Liebe......und jeder würde sich wieder auf der Seite des Opfers sehen...... es würde nichts ändern...


    Viele Grüße,

    Love
     
  3. loveforfree

    loveforfree Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2009
    Beiträge:
    927
    Ort:
    München
    So ist es auch mit dem "Solidaritätszuschlag", den wir bezahlen..... Ich zahle
    die "Schuld" der Menschen ab, die Scheiße gebaut haben....Why? Man kann nichts für sein Erbe, man wurde da hineingeboren und hatte kein Mitspracherecht, man selbst hat keine Handlung zur damaligen Zeit getätigt, auch nicht meine Eltern.....auch nicht meine Großeltern.

    Ist natürlich ein anderes Thema. Dennoch ist es Schwachsinn Schuld bei den Nachfahren zu suchen, in jeglicher Hinsicht, egal in welcher Situation.

    Grüße,

    Love
     
  4. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Ich sehe es so dass man nur seinr eigebe Schuld erleiden kann.
    Schuld ist unterdrückter Schmerz, der sich in Blockaden äussert (Karma)
    Schmerz ist das Ergebnis der Sünde. Schmerz die Strafe und die Auflösung der Blockade.

    Verbotene Frucht kostet Macht (=> es entsteht Blockade)
    Machtrückgewinnung (Blockadeauflösung) kostet Schmerz.

    Der Gag ist, dass wegen der Gerechtigkeit Karma durch Absterben allein nicht aufgelöst wird, da jeder erzeugte Schmerz auch erkebt wird. Ein Goldener Schuss schützt nicht vor Entzugserscheinungen. Die gibt es eben in der "nächsten" Inkarnation.

    Karmagene Lebensweisen tragen die Versuchung in sich Karmaabbau zu verhindern.
    Obwohl es langfristig nicht geht. Karma lässt sich höchstens endlich lang erhalten (Also Sündenspezifisches)

    Karma macht "Schwer". Das macht, sofern man sich dessen Abbau entziehen will, "fangbar" und "Quälbar". Aus Sicht des Flüchtenden eine Zumutung. AusSicht der Gerechtigkeit Folgerichtig. Qual ist Karmaabbau. Kampf gegen den Abbau ist Karmaaufbau.

    Je Schwerer einer ist desto mehr "Feinde" und "Probleme" hat er. D.h. Sachrn die Svhmerzen tun bzw. Können.

    Karma ist Struktur des Teufels. Es konkurriert mit dem "Reich Gottes".
    Verlustangst, Angst vor Verletzung ist Angst vor Karmaabbau.

    Schlecht konstruierte Staaten haben Angst vor ihrer Vernichtung.

    Angst vor Terror, Angst vor Zerfall der Festhaltunion EU usw..
    Diktaturen im Schafspelz sind nicht Sicherer als ihre Angst vor Zerfall es zulässt.

    Da das Spiel Gerecht ist und Der Ängstliche immer Feinde hat ist der Feind der Erlöser.





    .
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.861
    Ort:
    An der Nordsee
    Ja, die Vergangenheit ist nicht rühmlich, nicht die der USA und auch nicht die unserer Länder.

    Unser Thema sollte doch eher sein wie wir (jeder von uns) heute Menschen ausbeuten, die für Pfennige in asiatischen, afrikanischen oder indischen Kleiderfabrigen arbeiten, damit wir billig einkaufen können. Es betrifft ja nicht nur unsere Kleidung, das ist lediglich ein Beispiel, auch unserer Elektroartikel etc. werden auf eine menschenverachtende ausbeuterische Art hergestellt. DAS sollte unser Thema sein, der heutige Sklavenhandel, gegen den WIR auch etwas tun können, indem wir unser Konsumverhalten ändern.

    Auch dem heutigen Westen geht es nur so gut, weil er in irgendwelchen Drittweltländern unter menschenunwürdigen Verhältnissen billig arbeiten lässt. Wir müssen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, wir sollten uns eher mal selbst in die Augen schauen.

    Ich weiß um Amerikas Geschichte, aber es ist halt immer einfach sich über andere zu echauffieren und dann noch mit Geschichten, die Generationen zurück liegen, für die niemand der heute lebt verantwortlich war und die auch niemand mehr rückgängig machen kann.

    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2013
  6. bornfree

    bornfree Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2012
    Beiträge:
    1.858
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    Sklaverei gibt es schon seit 3000 Jahren und existiert auch noch heute. Ich finde es schade dass es immer noch Leute gibt die den Begriff auf die Sklaverei in den USA begrenzen. Ausserdem haben sich auch viele Europäische Länder daran beteiligt, dass wird auch oft übersehen.
    Wie Ruhepol schon sagte, es wäre besser wenn wir uns mit der heutigen Skaverei befassen und versuchen Lösungen zu finden anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen.Die Vergangenheit können wir nicht ändern..wir können aber von ihr lernen.
     
  7. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.998
  8. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    19. Mai 2003
    Beiträge:
    8.038
    Ort:
    Oberösterreich
    USA? Und warum schreibst du nicht auch über Deutsche, Portugiesen, Franzosen, usw usw usw

    Geschichte der Sklaverei:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei#Geschichte_der_Sklaverei
     
  9. ginseng

    ginseng Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2012
    Beiträge:
    1.273
    Es ist schon beinahe frech, Deutsche vor Portugiesen zu nennen. Oder sollte ich dumm dazu sagen?

    Wie auch immer, wie der TE nur die ganzen schwarzen Sklaven in Nordeuropa während der vergangenen Jahrhunderte vergessen konnte, ist selbst mir schleierhaft.
     
  10. puenktchen

    puenktchen Guest

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    soweit ich weiß gab es in vielen Ländern Sklaven
    die Geschichte, das Schicksal der Indianer ist wohl eher einmalig für die USA, ist es so?

    Zwangsprostituierte, wie es sie in vielen deutschen Städten gibt, sind doch auch Sklaven, oder nicht? und die müssen im hier und jetzt leben und arbeiten

    Kinderarbeit gibt es auch in der Gegenwart, die wir durch unseren Konsum unterstützen, wie schon geschrieben wurde.
    Kinder, die nicht "nur" irgendwas zusammenbasteln, sondern auch körperlich hart arbeiten müssen, Steine in kleine Würfel zurechtkloppen zum Beispiel. günstigere Steine, die dann der Nachbar Meyer- Schmidt in seine Einfahrt verlegen läßt zum Beispiel. und von dem Gesparten kann er sich dann noch irgendwas anderes leisten:rolleyes:

    aber mal so generall der Sklaven gedenken, finde ich gut. mal dran denken, daß sie mißhandelt wurden (schaut euch mal den Rücken des Slaven an auf der Wiki- Seite) und was sie aushalten mußten.
    viele songs erinnern ja auch daran.
     
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