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Tibetisches Totenbuch!!!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Tiger, 15. Juli 2008.

  1. Tiger

    Tiger Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2006
    Beiträge:
    35
    Ort:
    NRW
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    Kennt jemand das Tibetsiche Totenbuch???

    Mich interessiert es sehr und würd mir das eventuell kaufen.

    Grund ist das ich bei Kondor etwas sehr erstaunliches gelesen habe.

    Der Autor von Kondor Praktiziert ja Jahrelang Schamanismus hat sogar irgend ein Verein gegründet oder so. Jedenfalls hat er im einen Beitrag der auf der HP zu finden ist folgendes geschrieben:

    Als er das erste mal eine Schamanische Reise machen wollt ist ihn immer wieder sein Vater erschienen der Vertsorben war, sein Vater hat ihn gebeten seine Seelenteile die noch im Sterbezimmer waren ins Totenreich zu überführen. Sein Vater teilte ihn noch enen wichtigen satz mit. ALLES WAS IN TIBETISCHEN TOTENBUCH STEHT IST WAHR JEDOCH EINE KLEINIGKEIT IST ETWAS FALSCH DARGELEGT SONST STIMMT ABER ALLES. Das waren seine worte.


    Was haltet ihr davon


    Gruss Tiger
     
  2. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hallo Tiger :)

    also da haste dir eine extrem schwer zu lesende Lektüre ausgesucht. Das Bardo ist für einen ganz anderen Kulturkreis geschrieben worden und verliert sehr in der Übersetzung. Hinzu kommt das auch das Buch den für diese Bücher üblichen Werdegang hinter sich hat - was bedeutet das man nicht alles glauben sollte was man dort liest. Es steht also auch dort viel unnützes Zeug drin. Oder glaubst du alles was in der Bibel steht? Ich hoffe nicht ....

    Die Quintessenz und das Bild das im Bardo vermittelt wird ist "brauchbar" und "zeigt in die richtige Richtung". (Persönliche Feststellung) Die ganzen Vorschriften für die Ausübung der Religion und für den Alltag sind aber für den durchschnittlichen Europäer schlicht nicht zu befolgen. Genau aus diesem Grund gibt es ja eine Version dieser Religion für die Ortsansässigen und für den Rest der Welt.

    Wie du siehst stehe ich der Aussage "Das stimmt alles" sehr kritisch gegenüber. Aber es ist ein guter Einstieg und ich empfehle dir das genau anzusehen - und dir dann einen eigenen Weg zu suchen. Geh nicht auf ausgetretenen Pfaden, denn sie führen dich nur dort hin wo andere bereits waren. :)

    LG
    Trekker

    :morgen:


    .
     
  3. DOKTORE

    DOKTORE Guest

    Hi Tiger,


    habe mir das Buch vor vielen Jahren auch gekauft, weiß heute aber nicht mehr warum.

    Ist schwer verständlich und für meine Begriffe als Einstiegslektüre ungeeignet. Es kommt sicherlich darauf an wonach Du eigentlich suchst, was Du wissen willst.

    Es gibt aber bestimmt preiswerte gebrauchte Bücher davon, um mal unverbindlich zu schnuppern.
    Die umfangreichen (ungekürzten) Werke lassen sich dann immer noch zu entsprechenden Preisen beschaffen.

    LG DOKTORE
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Wenn du wirklich vorhast, dieses Buch zu lesen und daraus etwas mitnehmen zu können, würde ich dir empfehlen, zuvor "Grundlagen tibetischer Mystik" von Lama Anagarika Govinda zu lesen. In diesem Werk werden alle Begriffe behandelt und zugänglich gemacht, die dir dann im "Totenbuch" begegnen. (Zum Teil sogar anhand ausführlicher Zitate aus dem Totenbuch.)

    Der Titel ist übrigens irreführend. Die bessere Übersetzung wäre "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand" (gemeint ist der Zwischenzustand zwischen Tod und neuem Leben). Weil es ja eine Folge von meditativen Schaubildern ist, die zu Lebzeiten geübt werden, um im Fall des Todes vorbereitet zu sein - und dem Verstorbenen vorgelesen werden, damit er sich dran erinnert. Sozusagen ein Wegweiser durch alles, was einem nach dem Tod begegnen wird.
     
  5. FrauLuna

    FrauLuna Guest

    Hi Du,

    ich hab ein solches tibetisches Totenbuch. Die sind ja leider nicht ganz
    günstig, auch in Amazon nicht.

    Aber wenn du es magst und Interesse hast, dann kann ich es Dir gerne verkaufen.

    PN genügt.

    ciao
    Luna
     
  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Es ist ein Reiseführer durch den Zwischenzustand... Hab es selbst nie gelesen aber die Visionen der Gottheiten im Bardo etc sind beschrieben für jemanden der die entsprechenden Praktiken aus dem Tibetischen Buddhismus gemacht hat.... Nur so eine Person wird da klare Visionen haben und den ganzen Prozess bewusst durchgehen.
    Und für DIEJENIGEN gibt es eben an bestimmten Punkten die Möglichkeit anstatt im Kreislauf von Samsara zu verweilen Widergeburt in reinen Ländern anzunehmen.
    Und deshalb, als Erinnerungshilfe was jetzt zu tun ist wird es so einer Person wärend dem Sterben vorgelesen. Wenn jemand nie die Meditationspraktiken gemacht hat und mit der ganzen Kosmologie nicht zutiefst vertraut ist nutzt das ganz praktisch herzlich wenig.

    Aber das Thema ist interessant, weil es viel über das was Leben und Tod und Geist wirklich ist sagt...
     
  7. behoke

    behoke Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2014
    Beiträge:
    1
    Ich habe eine Frage, die auch das Tibetische Totenbuch betrifft. Sind "Das Tibetische Totenbuch", das "Tibetische Buch der Toten" und das "Tibetische Buch vom Leben und Sterben" dasselbe, oder wo liegt der Unterschied?
     
  8. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    16. November 2013
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    13.725
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    Hessen
    Lerne zu sterben, denn nur wer gelernt hat zu sterben, de weiß wie man wirklich lebt.
     
  9. Lightdreamer

    Lightdreamer Guest

    ich hatte ne übersetzung gekauft, ist auf jedenfall interessant :)
     
  10. dongya

    dongya Mitglied

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    Beiträge:
    400
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    hi

    ich kenne mich mit dieser lehre gut aus, hab sie auch im original vorliegen und seinerzeit beim tibetischlernen im kloster haben wir die "bar do mön lam" übersetzt, eine kurzfassung zum rezitieren. nebenbei, die übersetzungsfehler in evans-wentz sind bekannt, die übers. unter chögyam trungpa ist recht gut; ich erinnere mich an einen fehler in der übersetzung, der uns aufgefallen ist.

    das "bar do thö drol" ist die "bardo-hörbefreiung". es bedeutet, daß man einen wissenden durch das erklären im zwischenzustand des sterbens und im zwischenzustand des todes anleiten kann. und zwar, wenn der erklärer und der verstorbene ausgebildet waren in dieser lehre. es macht keinen sinn, einem europäer daraus vorzulesen.

    es ist im übrigen für außenstehende langweilig, weil die aufzählung der sogenannten visionen nicht besonders spannend zu lesen ist. es beschreibt minutiös, was der reihe nach passiert, und wenn man tot ist, passiert eigentlich nichts, sondern es erheben sich -- "visionen" oder "lichter".

    ich habe eine sterbende begleitet, wobei ich für mich erkennen konnte, wo wir grad sind. ich habe ihre empfindungen beschrieben und sie getröstet, das hat sie immer sehr beruhigt. nach ihrem tod war nichts mehr zu tun. sie kannte das nicht.

    es gibt verschiedene methoden für den umgang mit toten. alle diese lehren sind im prinzip vereinfachte extrakte aus den (geheimen) tantras. wenn man stirbt, kann man sich nicht mehr konzentrieren oder gezielt denken -- aber passiv geht noch was. daher kann man dem yogi sagen, worauf er achten soll.

    für uns besser als das "tibetische totenbuch" ist "das tibetische buch vom leben und vom sterben" von sogyal rinpoche. es erklärt das, was wirklich jeder verstehen kann, mit einer reihe von meditationstechniken und ansichten, die man kultivieren sollte. und es erklärt auch das totenbuch und dessen anwendung :)

    lg d

    p.s.: es gibt die energieübertragung in die "friedlichen und zornvollen gottheiten des bardo", wodurch man die verbindung zum erkennen dieser bewußtseinszustände herstellt. mir kommt vor, das ist die voraussetzung, um das "bar do thö drol" zu lesen. ---- buddhistische lehrer erklären oft den todesprozeß, das ist dasselbe mündlich, mehr oder weniger genau.
     
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