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Suche Verwaiste Eltern...

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von valerie, 4. April 2004.

  1. valerie

    valerie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2002
    Beiträge:
    12
    Ort:
    Burgenland
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    Hallo Liebe Leute ....

    Wer immer das hir liest....mitlerweilen weiß ich das sterben und Tod noch immer ein sehr heikles Thema ist aber ich versuche es trotzdem!!

    Ich suche Verwaiste Eltern, jene die ein Kind durch Abtreibung, Fehlgeburt, Frühgeburt,Krankheit usw. verloren haben.

    Ich möchte gerne eine Projektarbeit darüber schreiben und zwar suche ich nach jenen die mitlerweile gelernt haben damit umzugehen, jene die aus dem Schmerz eine Möglichkeit.. einen neuen Weg in ihrem Leben gefunden haben, neue Erfahrungen daraus gelernt haben, zugang zu Kreativen Teilen in sich gefunden haben....usw.

    Wissen möchte ich von euch Menschen, wie habt ihr, genau das gemacht!!!

    Auch wenn du nicht weißt wie du das gemacht hast, das ist ganz egal, ich finde es in einem Gespräch dann hoffentlich heraus!

    Nun zu meiner Person:

    Ich lebe in einer Lebensgemeinschaft, habe einen fast 2jährigen Sohn Max und eine Tochter Tamara, sie ist am 30.Dezember 04 Tod zur Welt gekommen, damals war ich im 7.Monat Schwanger.

    Ich muß noch dazu sagen das ich wusste das sie sterben wird, da ich nach langen hin und her mit den Ärzten(die mich nebenbei ziemlich verückt machten) im 6.Monat eine Fruchtwasseruntersuchung machen hab lassen.

    Dabei stellte sich heraus das meine Tochter freie Trisomie 18 hat(= ein Cromosomenfehler mit Körperlicher und geistiger Behinderung und fast keinen Überlebenschancen).

    Es war natürlich ein großer Schock, doch meine erste Reaktion war, das ich mein Kind austragen möchte, aber ich hatte noch die Option offen mir die Geburt einleiten zu lassen wann immer ich wollte.
    Als nun alles gesagt war verbrachten wir noch eine wunderschöne ruhige besinnliche Weihnachtszeit, jeder konnte sich noch in Ruhe von Tamara verabschieden, ich wollte ihr noch eine schöne und lustige Zeit bereiten.

    Am 29.Dezember entschloss ich mich dann doch ins Krankenhaus zu gehen, das war anscheinend mein Mutterinstinkt oder auch die Entscheidung meines Kindes, denn am nächsten Morgen ist sie bereits in mir gestorben.

    Mein Glück war noch das ich im Krankenhaus super- erstklassig betreut wurde, ich habe Fotos und alle erdenklichen Andenken und ich hatte Zeit sie in meinen Armen zu halten so lange ich wollte, das waren für mich und meinen Freund wunderschöne Momente, wir haben gelacht ,geweint und geredet...

    Auch zu Hause waren dann alle überrascht wie gut es mir ging, aber ich konnte es nur so beschreiben das dieser graue Schleier der mich überallhin begleitete weg war und nach dieser Entscheidung meiner Tochter(die ich akzeptiert habe) nicht in dieser Welt leben zu wollen ging es mir einfach viel besser, mein Leben ging wieder bergauf.

    Ich habe dann beschlossen meiner Projektarbeit, die schon lange fällig ist, genau dieses Thema zu geben weil ich es für wichtig finde auch positives von Verwaisten Eltern zu hören oder einfach überhaupt etwas zu hören, nicht nur auf den speziell dafür eingerichteten Seiten, denn ich dachte auch immer:"soetwas passiert nur den anderen, mir - oder innerhalb meiner Familie sicher niemanden"!!!

    Es gäbe noch vieles zu Erzählen, aber im großen und ganzen reicht es vorerst aus um mein Anliegen zu erklären,hoffe ich!!

    O.K. um das Gebiet einzugrenzen und um ein Treffen zu vereinbaren wäre es toll wenn du/ihr in Wien oder im nördl. Burgenland leben würdet.
    Über Geschichten aller anderen freue ich mich natürlch auch ganz besonders!

    Gebt eurem Herzen einen Ruck und redet über Erlebnisse die für viele Menschen in der Welt eine bereicherung sein könnten, viele Myhten und Ängste werden dadurch wiederrufen , Trauer ist immer ein mystischer Begleiter doch ich glaube nicht das es im Sinne meiner Tochter war mein Leben zu zerstören - sondern es zu bereichern!!!!

    :danke:
     
  2. jona-sophie

    jona-sophie Guest

    Liebe Valerie!

    Mir sind gerade die Tränen über die Wangen gelaufen, als ich las, was dir wiederfahren ist. Es tut mir so leid. Manchmal frage ich mich immer wieder , wie ein Mensch es schafft, so viel Leid zu ertragen.
    Ich habe selbst eine Fehlgeburt erlitten. Ich muß sagen, daß ich es ziemlich gut verarbeitet habe. Es kam aber vielleicht auch daher, daß ich mein Kind noch nicht gespürt habe(Bewegungen) ich verlor mein Kind in der 12. Schwangerschaftswoche. Ich denke genau so wie du. Das Kind hat sich dafür entschieden doch nicht noch einmal auf dieser Welt zu sein.


    Ich hoffe, daß dir noch viele Personen schreiben werden und wünsche Dir alles Liebe und Gute.


    Jona-Sophie
     
  3. kurt777x

    kurt777x Guest

    Du hast es gottseidank schon hinter Dir. Mich hat zu Mittag der Arzt angerufen und mitgeteilt: Trisomie 18 --> Ende. Wir sind in der 34. Woche, das Kind lebt, hat auch schon einen Namen, und meine Frau weiß es noch nicht. Ich weiß nicht wie ich heute nach Hause fahren soll.
     
  4. Katrin

    Katrin Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2005
    Beiträge:
    78
    Ort:
    Marburg Hessen
    Hallo Valerie,

    ich habe mit 18 (heute 25) eine Abtreibung gehabt. Hintergrund war letztendlich, daß ich den falschen Partner hatte, im 2. Lehrjahr war und einfach noch nicht bereit dafür.

    War dann auch mal kurz beim Therapeuten, aber als der bei der 3. Sitzung ins Zimmer kam und sagte "Gerade ist ein Patient aus München eingetroffen, dem ich empfohlen wurde. Wir können die Sitzung ja verschieben" Sprachs und ohne Antwort abzuwarten ging er. Das wars dann mit der Behandlung.

    Durch die Abtreibung habe ich (glaub ich zumindest) zum Grossteil zu meiner spirituellen Seite gefunden. Und dadurch (und meinen jetzigen Partner) das ganze verarbeitet. Und mir gehts heute prima. Vorher konnte ich das Wort Abtreibung noch nicht mal schreiben ohne nen Heulkrampf zu kriegen. Heute kann ich ganz normal darüber reden ohne Schuldgefühle.

    Also falls du niemanden in deiner Nähe hast der etwas ähnliches hatte, kannste ja nochmal bescheid sagen. Ich wohne in Hessen.

    @kurt: Ich würde dir gerne etwas sagen das die weiterhilft. Aber das kann ich leider nicht. Höhstens soviel: Ich wünsche dir und deiner Frau viel Liebe und Kraft, daß ihr diese Situation irgendwan gut verarbeit und besteht.

    Alles Liebe
    Katrin
     
  5. valerie

    valerie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2002
    Beiträge:
    12
    Ort:
    Burgenland
    lieber kurt!!

    dein kurzter beitrag der ohnmacht hat mich sehr berührt, ich weiß zwar nicht wie es euch geht aber ich kann gut nachvollziehen welche und wieviele gedanken über eurem kopf wie geier kreisen...

    ich möchte dir(oder deiner Frau) gerne gespräche unter gleichgesinnten anbieten, wenn du weißt und spürst du bist mit deinen sorgen nicht der einzige auf der welt kann es ein wenig leichter sein.
    psychologische beratung ist auch sehr zu empfehlen, meiner meinung aber nur wenn er/síe schon damit erfrahrung hat..

    den einzigen gedanken den ich dir jetzt gerne mitgeben möchte ist der das ihr(als familie) die allerwichtigsten seid, nur eure entscheidungen zählen, den es kommen so viele ratschläge von ärzten(die sowieso alles besser wissen,manche..) überforderten familienmitgliedern oder freunden, das manchmal die last noch schwerer wird!!

    mein herz ist mit euch,
    valerie


    das leben möchte euch etwas mitteilen, werft es nicht weg sondern nehmt es als geschenk... :geschenk:
     
  6. valerie

    valerie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2002
    Beiträge:
    12
    Ort:
    Burgenland
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    "Das wars dann mit der Behandlung. "

    liebe katrin,

    was war danach?
    was genau hast du getan damit es dir besser ging...

    das sind ja überlebensstrategien die da entwickelt werden, hat es 7 Jahre gedauert oder geht es dir schon länger gut, zu welchen zeitpunkt war es besser und was ist da passiert...

    wenn du die zeit zurückdrehen könntest, was würdest du dir sagen oder raten?

    und wie geht es dir bei dem gedanken wieder ein kind zu bekommen?

    sorry, fragen über fragen, würde mich freuen wenn du lust hast sie zu beantworten, ich glaube es ist nicht nur für mich interessant..

    ein herzliches danke für deinen beitrag ;)

    :umarmen:
    valerie
     
  7. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo Schwestern und Brüder im Leid

    möchte euch mitteilen, das ich über die Reaktion meiner Mitmenschen nach meiner Fehlgeburt nicht klar kam. Einige sagten : ist doch nicht so schlimm,
    war doch noch kein richtiger Mensch ! Andere sagten: Macht ihr halt ein Neues !

    Das hat mich ziemlich getroffen. Dieses Kind war für mich schon perfekt. Seine
    Seele war vom 1. Tag der Zellteilung da. Hatte ja auch und ihr kennt das ja auch keinen Ort zum trauern. Man wird ja nicht gefragt, es wird wegge-Macht und ent-sorgt. Keinen Ort zum trauern, erst ab 250 g.

    Nach einer Zeit der totalen Verdrängung, das Leben mußte ja weiter funktionieren, gab ich diesen Wesen das ich nicht kennenlernen durfte, einen Namen und ich weiß, das es ein Mädchen war.

    Wann hört endlich diese Geringschätzung von doch schon empfangendem Leben auf ?

    Möchte Kontakt zu verwaisten Müttern
     
  8. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Liebe Valerie,

    Am meisten hat mir eine Kinder- Patenschaft geholfen.


    Shangeeta und ihre Familie lebt in Süd-Indien/ Mannargudi_Muthupet

    mit ca. 25-30 Euro kann Shangeeta in die Schule gehen. Sie möchte mal Lehrerin werden.

    Ich habe mich bei World Vision erkundigt gleich nach der Tsunami-Welle.
    Auf der Homepage war zu lesen, dass die Gebiete der Projekte nicht überflutet
    wurden. In den Nachrichtenbildern und Berichten wurde aber Tamil Nadu und die Küstengebiete als betroffene Gebiete erwähnt.

    Ich warte auf Post von Shangeeta...

    Liebe Valerie, Krisengebiete in der Welt und persönliches Leid schließen sich nicht aus.

    Namaste`
     
  9. CarinaCarina

    CarinaCarina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2007
    Beiträge:
    1
    Ich möchte gerne Eltern helfen, mit ihrer Trauer um ein verstorbenes Kind fertig zu werden.

    Die Bibel gibt uns dazu nämlich eine wunderbare Hoffnung.
    Und zwar dass die Toten auferstehen werden und wir dann in Friede und Gesundheit ewig leben können.


    ***Link entfernt***

    ***entfernt, bitte keine e-mail-Adressen in die Beiträge stellen***

    Mit freundlichen Grüßen
    Carina
     
  10. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
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    Mönchengladbach/NRW/D
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    Hallo Carina,

    also offen gesagt weis ich nicht wie ich das jetzt noch Nett und Freundlich ausdrücken soll ... :wut1: Ich bin der Meinung, wenn du nicht mehr zu bieten hast als olle Sprüche aus einem vergammelten Buch dann solltest du diese Menschen eher in Ruhe lassen! Was du anbietest ist Angst und Gängelung und keine echte Hilfe.

    Eltern die ein Kind verloren haben brauchen Trost und Hilfe in allen Lage und nicht diesen Humbug von Gut und Böse und einen erhobenen Zeigefinger. Und dir selbst kann ich nur dringendst raten dich mehr mit Religionen allgemein und der wirklichen Welt auseinander zu setzen. Die Bibel wurde geschrieben zu einer Zeit als die Erde noch bestenfalls eine Scheibe war und enthält zwangsweise neben der allgemein gültigen und brauchbaren Lebenserfahrung auch eine Unmenge MÜLL von der Art wie du ihn hier zitierst.

    Wenn das für dich deine Welt darstellt ist das Ok. Aber gehe nicht hin un belästige andere Leute damit die zudem wirklich andere Sorgen haben

    Trekker




    :geist:





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