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Santiago (Jakobsweg)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von heugelischeEnte, 6. Februar 2015.

  1. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.122
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
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    Santiago sagt, dass wir lernen müssen, die Zunge zu bremsen. Wer seine Zunge zu bremsen
    weiß, kann den ganzen Körper bremsen. Santiago gibt uns das Beispiel des Pferdes: dem Pferd
    wird die Kandare in den Mund, in das Maul gesteckt, und so können wir es bändigen und
    lenken; dasselbe geschieht, wenn wir die Zunge zäumen, wir werden zum Herrn unseres ganzen
    Körpers.

    Santiago sagt: „Sehen wir die Schiffe an, wie groß sind sie und trotzdem ist das, was sie lenkt,
    das Steuer, wirklich klein im Vergleich zur Größe des Schiffs. Die Zunge ist sehr klein, ja, aber
    welch große Brände verursacht sie!

    In diesem Brief wird uns gelehrt, nie mit etwas zu prahlen; wer mit sich selbst oder mit seinen
    Taten prahlt, mit dem, was er getan hat, ist zweifelsohne hochmütig, pedantisch und scheitert im
    Großen Werk. Wir müssen uns vor der Gottheit demütigen, jeden Tag demütiger werden, wenn
    wir erfolgreich am Großen Werk arbeiten wollen. Wir dürfen niemals mit etwas prahlen, müssen
    immer einfach sein, das ist lebenswichtig, wenn wir im Großen Werk, im Magnum Opus,
    triumphieren wollen. Jener Epistelbrief wurde zweideutig geschrieben, wenn ihr ihn Wort
    wörtlich lest, werdet ihr ihn nicht verstehen. So haben ihn die Protestanten, die Adventisten, die
    Katholiken, gelesen und ihn nicht verstanden. Dieser Brief ist zweideutig und ist nur an
    diejenigen gerichtet, die am Großen Werk arbeiten.

    Nun, wenn wir davon ausgehen, dass wir getrennt sind, und weder Protestanten, Adventisten, Katholiken
    wirklich verstanden haben, was bleibt den da noch als nach dem inneren Meister zu suchen,
    das Jaque de Molay, eines jeden.

    Die Identifikation mit diesem Jaque de Molay ist das bestimmte Suchen.

    Jeder hat einen eigenen Jaque de Molay seiner esoterischen Entwicklung.

    Santiago steht für den Traum, Jaque de Molay für die Tat.

    Jede Situation ist beides, halb traum, halb Handlung.
     
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  2. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    es gibt niemanden
    der nicht
    am Magnum Opus arbeitet.
    jeder macht es, ob es ihm nun bewußt ist, oder nicht
     
  3. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.145
    Ort:
    VGZ
    Hier bedarf es mal keiner Worte......
     
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  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.970
    Da kriege ich schon wieder die Krise... Sich selber herabzusetzen ist m.M.n. keine positive Eigenschaft.

    LG
    Grauer Wolf
     
  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Für mich hat Demut nichts mit herabsetzen (Unterwürfigkeit) zu tun, im Gegenteil.
     
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  6. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Demut und Dienen - sind keine weltlichen Kaiser Attribute (Sklaven gehorchen, Herrscher befehlen, der Demütige jedoch dient dem Schwachen wie dem Starken und ist kein Sklave und kein Herrscher)
     
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  7. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.580
    Ich verstehe unter demütig sein, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und das Rundherum, die Welt und das Sein zu sehen und erkennen. So gesehen bist du mit deiner Naturverbundenheit doch auch demütig.
    Demut ist nicht das Kriechen vor jemand.
     
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  8. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.970
    Verwechsele nicht Respekt mit Demut. Aber gut, über Begrifflichkeiten läßt sich oft trefflich streiten oder überhaupt nicht...
    Allerdings, wenn ich das lese...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Demut#...nd_christliche.29_religi.C3.B6se_Grundhaltung
    ...dann verbirgt sich dahinter eine ganz schön knechtische Mentalität... :confused:

    LG
    Grauer Wolf
     
  9. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Ja, so kannte ich das auch lange. Das ist genau das, was ich den Kirchen vorwerfe, die Menschen klein zu halten. Ob das in voller Absicht so geschieht oder nicht, lasse ich dahingestellt sein, aber das wird den Menschen halt von klein auf (Schule etc.) so eingetrichtert.

    Irgendwann kam ich mit dieser Ansicht nicht mehr weiter, da war Sackgasse. Habe dann ein Buch von Joseph Murphy (Philosoph und Theologe, glaub ich) in die Hände bekommen, wo er ein Kapitel betitelte: "Mach Gott zu deinem Partner". Da machte es *klick*, und der "Verpuppungsprozess" begann. Heute ist Gott für mich immer noch 'der Vater', aber es ist eine andere Qualität. Demut in Form von Dankbarkeit, Freude, Stärke - denn ich bete nicht unterwürfig irgendeinen Gott irgendwo da draussen oder da oben an, sondern ich bete zu meinem Gott, der sich durch mich ausdrückt. Und so ist Demut auch das Erkennen und Annehmen der eigenen Stärke.
     
  10. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    nunja, viele bevorzugen das Denken, aber meistens geht es doch um SchicksalKarma, und grübeln eignet
    sich besser es hinzukriegen, was nun die "falschen" Reaktionen der Vergangenheit hinzubekommen,
    und sich zum breiteren Bewusstsein rückzuverbinden.

    Denken ist nicht rückverbinden, aber Demut lädt ein zum Grübeln, damit ladet niemand automatisch
    zur Deptression ein.

    KLar ist, esoterisch, wenn eine PErson Prinzipien gelehrt hat, gelebt, bzw, gepredigt, die irreführend waren,
    muss rückverbunden werden, inklusive das Schicksal oder Karma dafür bezahlt, was nicht mehr zu bügeln geht.

    Demut ist nur die Antwort auf Hochmut, ist nicht automtisch gegen Inspiration, Imagination und Inspiration,
    Esoterik betont ja die letzen drei durchaus menschlichen Eigenschaften, aber erinnert Demut zu betonen,
    und Hochmut zu hinterfragen, fallweise.
     
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