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"Rechtes Gedankengut nimmt zu"

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 26. April 2019.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    "Studie: Ausgrezung und Politikverdrossenheit haben sich verfestigt"

    "Den Satz "Es gibt wervolles und unwertes Leben" werden die meisten Menschenablehnen. Zehn Prozent aber taten es in der jüngsten "Mitte Studite" der Friedrich-Ebert-Stiftung" nicht. Und elf Prozent stimmten der Aussage zu: "Die Weßen sind zurecht führend in der Welt." Die alle zwei Jahre von der Universität Bielefeld duirchegührte Befragung unter 1890 (zufällig ausgewählten? eingefügt von mir) Bundesbürgern ergab wieder erschräckende Befunde. Aber auch einige ermutigende...."

    "Der krasse Rechtsextremismus bleibt ein Randphänomän. Nur durchschnittlich 2,4 % der Befragten bejahten eindeutig Fragen, die in dieser Richtung gingen. Etwa, dass Deutschland wieder einen Führer brauche. Dieses Niveau hat sich seit langem kaum verändert...."

    "Bei einzelnen Fragen gab es aber zum Teil auch weit höhere Zustimmungen. So fanden 7,6 % der Bürger, die Detschen seien anderen Völkern "von Natur aus überlegen". Während bei allen anderen Parteien nur rund ein Prozent der Anhänger rechtsextreme Einstellungen teilten, waren es bei der AfD Anhängern fünf Prozent..."

    "Rechtspopulismus findet viele Ansatzpunkte. Dazu gehört vor allem die Haltung zu7 Minderheiten.So hat die Ablehnung von Asylbewerber trotz sinkender Flüchtlingszahlen noch einmal zugenommen. 54 Prozent stimmten negativen Aussagen über sie zu. Vor zwi Jahren, kurz nache der großen Flüchtlingswelle, waren es nur 49 Prozent..."

    Quelle: HNA, Freitag 26 April 2019, www.hna.de, Verfasser: Werner Kohlhoff

    (Ohne Kommdentar von mir von der "links-grün-versiffter" aber sonst sehr bürgerlicher Zeitung HNA übernommen:cool:)

    Shimon
     
  2. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

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    Irgendwer muss scheinbar immer herhalten für den Frust und Hass. Wie werden Energien gelenkt und wohin. Milliarden Menschen und milliarden Konstellationen im Innern bräuchten ein Bewusstseinsniveau, welches ein Zusammenleben positiv gestaltet. Ob dies jemals gelingt ist fraglich vielleicht in ein paar Tausend Jahren.
     
    Werdender gefällt das.
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ok, schreibe da mal was zu dem gesamten Themenkomplex:

    Ich denke selber, dass die westliche Gesellschaft am fortschrittlichsten ist, auch wenn ich nicht sagen würde, dass es etwas damit zu tun hat, dass wir weiß sind (immerhin hatten die Weißen auch Hitler hier an die Macht gebracht), und insofern würde ich der Aussage nicht direkt zustimmen, aber exakt falsch ist es auch nicht. Das mag subjektiv sein, bedeutet dass mir klar ist, dass es keine wirklich objektiven Maßstäbe dafür gibt, was nun besser ist und was schlechter, aber ich werde die Gesellschaft hier verteidigen. "Jede Kultur ist gleich gut" ist lächerlich. Dabei sage ich nicht prinzipiell, dass wir unsere Ideen exportieren müssen, aber irgendwelchen Nonsens zu importieren, wobei sich dieser Nonsens auch manchmal noch für besonders toll hält, im großen Maßstab? Nein, sorry... Fortschritt ist kein Selbstläufer.

    Diktatur brauchen wir wirklich nicht, wobei ich da aber auch Merkel schon als Problem ansehe. Ihr "alternativlos" Geschwafel ist abstoßend. Ich würde selbst nie sagen (und glaube es auch nicht), dass etwas alternativlos ist, das ist undemokratisches Denken. Meine "Alternative" mag besser sein, das ist ok als Aussage (und normal auch), aber dass es nur so geht und nicht anders? Kein Wunder, dass sich eine andere Partei dann entsprechend benannt hat.

    Ansonsten können wir nicht wirklich feststellen, ob irgendwelche Gruppen natürlich überlegen/intelligenter sind als andere. Wir wissen zum einen nicht ob es nicht vielleicht an der Kultur oder (Mangel)-Ernährung liegt. IQ-Tests halte ich auch nicht für so überzeugend (als ob Intelligenz ein bestimmter numerischer Wert wäre, der einfach messbar ist). Und historisch gesehen kam es auch dazu, dass (Hoch)Kulturen enstanden und wieder untergingen. Schon historisch/empirisch ist also keine Gruppe automatisch überlegen. Aber letztlich halte ich das vor allem wegen eines Punktes für irrelevant. Selbst wenn Gruppe X intelligenter ist als Gruppe Y, so ist es immer noch so, dass die intelligenten Personen in Y wesentlich intelligenter sind als der Durchschnitt in X. Anders ausgedrückt, es ist im besten Fall überflüssige Statistik, die konkret wenig sagt, und einen Idioten auch nicht schlauer macht wenn er zufällig zu X gehört.

    Wenn jemand geboren ist, hat er das gleiche Recht wie jeder andere. Aber ich habe kein Problem damit, wenn eine schwangere Frau sagt, dass sie ein Kind mit einer bestimmten Schädigung nicht austragen will. Und das muss man auch nicht als egoistisch ansehen. Ich wollte selbst nicht mit einer Krankheit auf die Welt kommen, mit der ich kein vernünftiges Leben führen kann. Und ich bin auch nicht dafür ein Baby künstlich am Leben zu halten, wenn es keine Hoffnung gibt. Insofern, auch wenn ich die Aussage ebenfalls verneinen würde, weil sie für mich falsch "klingt", würde ich verschieden entscheiden (bzw. es empfehlen als Mann), je nachdem ob das Ungeborene gesund ist oder eben nicht.

    Sonst noch ein Punkt der hier gerade nicht genannt wurde und bei Rechtsextremen, aber auch manchen Religiösen, unbeliebt ist, die Mischehe. Im Gegenteil ist es sogar eher sinnvoll sich zu vermischen. Heterozygot in Bezug auf alle möglichen Gene zu sein, verringert die Chance an einer Erbkrankheit zu leiden. Aber wäre auch wiederum unsinnig jedem zu erzählen, dass er sich vermischen soll. Jeder sucht sich eben selbst seinen Partner. In Bezug auf Kultur kann es aber Probleme in Ehen geben, wo sich die Werte massiv unterscheiden. Ich glaube nicht, dass Personen aus unterschiedlichen Religionen (inklusive keiner Religion) in den meisten Fällen kompatibel sind, sofern sie die Religion sehr ernst nehmen.

    Es gibt da auch fanatische Hysteriker auf der anderen Seite:

    Jede Kultur wäre gleich gut (aber ironischerweise gleichzeitig besser als unsere, denn der "weiße Mann" ist ja am schlimmsten), jeder würde 100% gleich intelligent geboren (und wenn es irgendwo Unterschiede gibt liegt es automatisch an Rassismus), Abtreibung ist demnach in Ordnung (aber wehe jemand treibt wegen einer Genkrankheit ab), Frauen sind angeblich so gleich wie Männer, dass es Diskriminierung ist, solange nicht auch der letzte Job einen 50% Frauenanteil hat, und man soll gefälligst akzeptieren, dass eine Transfrau normale Frauen in einem Kampfsportring verprügelt (ja, ist passiert und wurde verteidigt), da diese ja in 100% jeder Hinsicht komplett gleich behandelt werden müssen.

    Und nein, demokratisch sind die auch nicht, insofern, dass sie selbst leicht konträre Meinungen verbieten wollen, und jeden der es nicht exakt so sieht zum Rechten erklären.

    Natürlich gibt es Rechtsextremismus, aber manches "rechte Gedankengut" ist schlicht alles was bestimmten Fanatikern nicht weit genug geht. Und das nimmt möglicherweise nicht zu, sondern es wird immer mehr als "rechts" definiert.
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Shalom Romulus.

    Wir sind hier in ein Esoterikforum und ich stze voraus, dass dir Esoterik kein Fremdwort ist. Auch wenn ich hier Politisiere lasse ich Esoterik nicht aus. Tust du das auch?

    Ich weiss nicht, ob die das vil strapazierter Wort "Wassermannzeitaler" etwas sagt oder nicht aber wir sind am Anfang dieser Zeitalter. Wir wissen sehr wenig darüber was das bedeutet und es gibt viele "Verschwörungstheorien" auch darüber, aber eins ist fdür mich jetzt schon sichtbar: Unser Bewusstsein, unser Bild von uns und der Welt verändert sich. "Esoerisch denken" (an und für sich ein Wiedersruch in sich, denn Esotedrik hat wenig oder gar nichts mit "Denken" zu tun!) bedceutet für mich die Polratät in Allem zu sehen. Dieser "Wie oben, so unten" sagt eigentlich nur alles ist in Allem enthalten. Wenn wir die Welt so erblickedn werden wir shr schnell merken, dass neben "Popuismus" auch viele Mednschen gibt, die sich für Bunt statt Braun begeistern könen!. Das darfst du niemals vergessen.

    In diesem Sinne, schönen Sonntag

    Shimon
     
  5. Heather

    Heather Sehr aktives Mitglied

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    13. November 2016
    Beiträge:
    1.306
    Das sich Bewusstsein verändert, ist seit Menschengedenken nicht anders gewesen.
     
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  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Im Moment geht es schneller und umfangreicher...

    Shimon
     
  7. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    31. März 2018
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    21.900
    Ort:
    Niederösterreich
    @Shimon1938 , mit und ohne Statistik:
    Du hast mit deiner Überschrift recht.
    Spanien fällt mir grad ein.
     
  8. Heather

    Heather Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2016
    Beiträge:
    1.306
    Du nutzt eines dieser Medien, das Internet, das Fluch und Segen gleichermaßen ist.
    Auch leben wir hier in einer nie da gewesenen und gekannten Zeit des Überangebots in befriedeten Zeiten.
    Unser Wohlstand bedeutet Ausbeutung, Umweltzerstörung (Fauna und Flora), Hungernöte, Dürre usw. in anderen Regionen der Welt.

    Wie verletztlich unsere Wegwerfgesellschaft ist, stellen wir immer ganz erschrocken fest, wenn sich z.B. die Natur von ihren wilden Seite zeigt, wie z.B. vor einigen Jahren in Japan (Fokushima).
     
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  9. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    25.251
    wie sagte Kanzler Kurz: 'das, was ich hier sage, wäre früher für rechtsradikal gehalten worden' - -
    und heute auch
     
    LalDed, Frl.Zizipe und *Eva* gefällt das.
  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    11.858
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    Hm, also 10% ernsthafte Rassisten gibt es doch überall und gab es auch schon immer.
     
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