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Pluto Quadrat Pluto

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Tara75, 29. Oktober 2013.

  1. Tara75

    Tara75 Mitglied

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    27. Dezember 2010
    Beiträge:
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    Ort:
    Franken
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    Hallo ihr lieben :)

    letztes Jahr stand der Pluto direkt über meiner Sonne, derzeit hab ich Pluto Quadrat Pluto im 11. Haus. Uranus steht in Opposition zum Pluto im 11. Haus. Kann sich das bitte mal jemand für mich anschauen? Dankeschön. :)

    [​IMG]
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Anschauen ging nicht ;-)

    Pluto Quadrat Pluto und auch Pluto Opposition Uranus sind Generationenaspekte (hier ein paar Stichworte dazu), die vor allem über die Aspekte auf "persönliche Ankerpunkte" im Horoskop individuell zu deuten wären. So wie's bei Pluto über Deiner Sonne möglich war.
     
  3. Tara75

    Tara75 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2010
    Beiträge:
    207
    Ort:
    Franken
    Guten Morgen :)

    Ups, mein Radix ist ja weg. [​IMG]

    Na gut, hier mal meine Daten: 25.12.1975, 04:23 Uhr, Bayreuth

    Jake, könntest du mal nachsehen? Danke. ;)
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.803
    Das Thema interessiert mich auch. Ich werde diesen Transit in absehbarer Zeit erleben, und da geht dann bei mir recht die Post ab. Es ergibt sich dann ein grosses Kreuz (mit AC) bzw. T-Quadrat mit tPluto Konj. DC, tPluto Quadrat rPluto, tPluto Quadrat rVenus/rMars/rMerkur.
     
  5. Tara75

    Tara75 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2010
    Beiträge:
    207
    Ort:
    Franken
    Ich bin leider der totale Anfänger was die Astrologie betrifft. Also ich kann zumindest sagen, dass mein letztes Jahr die Hölle war als der Pluto genau über meiner Sonne stand. Diesen Transit habe ich überwunden, nun ärgert mich Pluto Quadrat Pluto. Ich stecke mitten in dieser Transformation. Mein leben hat sich geändert und ändert sich immernoch.
    Ist das dieser Pluto-Aspekt?

    Nun, ich sehe der Sache nun ganz gelassen entgegen und hab auch keine Angst mehr, wie letztes Jahr. Pluto will was bei mir erneuern und ich mache kräftig mit. Viel altes geht jetzt bei mir verloren und Platz für neues entsteht. So sehe ich das gerade als Laie.

    Würde mich so freuen, wenn mal jemand drüber schaut. :)
     
  6. artor

    artor Aktives Mitglied

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    24. Mai 2012
    Beiträge:
    357
    Ort:
    in der Nähe von Eckernförde
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    Huhu Tara ...

    ja genau so funktioniert Pluto ... Pluto zerstört Formen, die Deinem Wachstum nicht mehr dienlich sind, um so Platz für neues Leben zu schaffen ...

    da Pluto durch dein 2. Haus läuft, sind Veränderungen im Bereich Deiner inneren und äußeren Werte zu erwarten ...

    zudem läuft der transitierende Saturn in einem Monat über Deinen Ascendenten und dann zum Jahreswechsel über Deine Konjunktion von Venus und aufsteigendem Mondknoten ... das wird vermutlich die Themen materielle Werte, ideelle Werte und Selbstwert(-gefühl) noch stärker auf Deine Tagesordnung setzen ...

    den größten Nutzen, wirst Du aus der Astrologie ziehen, wenn Du tiefer einsteigst ...

    hier zwei Literaturtips:

    Robert Hand, Das Buch der Transite
    Howard Sasportus, Uranus, Neptun und Pluto im Transit

    Alles Liebe

    :koenig:artor
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Guter Ansatz, finde ich. Pluto zeigt sich ja bei dem Wenigen, das man über ihn weiß, als machtvoller Transformationsplanet, und Deine Bereitschaft zur Erneuerung und Veränderung kommt dem entgegen, sowohl Deiner tPL-rPL- wie auch Deiner tUR-rPL-Konstellation.

    Es ist immerhin das erste Mal seit der Entdeckung des Pluto in den 1930ern, dass er in seinem Zyklus mit sich selbst ein Waage-Steinbock-Quadrat durchläuft. Die empirische Basis ist also, wie bei PL generell, eher dünn. Vielleicht kann man mit aller Vorsicht von den Fundamenten der beteiligten Tierkreiszeichen her sagen, dass der Steinbock-PL sozusagen die Rechnung präsentiert für das, was unter dem Waage-PL begonnen hat. Mundan zeigt sich das ganz nett ... der Film "Wall Street" mit Michael Douglas wurde 1987 gedreht, mit PL gerade noch in der Waage, der Stoff dafür war also in den Jahren davor schon gegeben ... die Yuppies, das Geldmachen mit Luftgeschäften (Waage-Kontrakte). Jetzt wird abgerechnet, und es wird sich unterm Strich noch zeigen, ob es auf eine gelungene Transformation hinausläuft oder auf den tatsächlichen großen Crash ... derzeit machen zahlenmäßig wenige ja noch das betragsmäßig ganz große Geld mittels Manipulation und kaltschnäuzig ausgeübter Finanzmacht; mit PL in UR wird das dann spannend ... kümmert aber keinen, der sich der kurzfristigen Profitmaximierung verschrieben hat.

    PL, speziell bei Transiten, lässt sich unter dem Aspekt der transformierenden Krise beschreiben. Das ergibt auch die Ansatzpunkte: Aktiv in die Transformation einsteigen, die Krisenthemen ohne Selbstbetrug bewusst werden lassen (so gut das halt geht), entschlossen und konsequent die nötigen Änderungen vornehmen. Die bei PL sehr tiefgreifend ausfallen können, je nachdem, was sich da schon aufgestaut hat; mit ein paar Anpassungen allein wird es nur dann getan sein, wenn man vorher schon im guten Einklang mit "seinem" Pluto gelebt hat.

    Liebe Tara, wenn Du eh gerade erst PL über Deiner rSO erlebt und abgearbeitet hast, kann ich mir gut vorstellen, dass nun dieses individuell eher weniger signifikante PL-PL-Quadrat Deinen eigenen, transformierten (?) PL-Umgang noch einmal ein wenig abklopft ... es gibt da jauch das Bild des Phönix aus der Asche im Zusammenhang mit Pluto.
     
  8. jutoka

    jutoka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2008
    Beiträge:
    298
    Hallo Tara 75,

    wie hat sich denn dein Pluto-Sonne-Transit und in welchem Haus bemerkbar gemacht? Ich bekomme aktuell Pluto in Opposition zur Sonne und es gruselt mir schon. Fühle mich bereits jetzt niciht gut, obwohl der Transit noch vor mir liegt...

    LG Jutoka
     
  9. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.193
    Hallo jutoka,

    weiß nicht ob du diesen Artikel schon kennst:

    Wie Pluto im Transit eine völlig neue Persönlichkeit schaffen kann
    http://www.allgeier-verlag.de/ausg/2007/07/art_2.html

    aber ich kann das so nur unterschreiben, es entspricht meinen Erfahrungen als Pluto über meine Sonne auf 28° Schütze und kurz drauf über AC auf 1° Steinbock lief.
    Die Zeit war "sehr herausfordernd".
    Und dennoch möcht ich keine damals entdeckte Perle missen.


    Ein Bild:

    Staunend stehe ich vor dem Geheimnis der Muschel. Auch die Perle ist verwandelter Schmerz. Die Biologie lehrt über die Entstehung der Perle folgendes: Zwischen die Schalen der Muschel ist ein Fremdkörper eingedrungen. Ein Sandkorn zum Beispiel. Das Muschelfleisch ist weich und empfindsam wie unsere Haut, die leicht von einem Dorn oder einem Holzsplitter verletzt werden kann. Uns schmerzt der Fremdkörper. Bald rötet sich die Wunde. Sie pulsiert und wird eitern, wenn es uns nicht gelingt, den Splitter mit einer Nadel aus dem Fleisch zu ziehen. Die Muschel kann das Sandkorn nicht ausspeien. Mit den Zellen der Manteloberfläche, aus denen die Muschel ihre Schalen bildet, umschließt sie den Fremdkörper und bildet so die Perle. Sie ist wie die Muschelschale aufgebaut, nur in umgekehrter Richtung. Die glänzende Perlmuttschicht auf der Innenseite der Muschel ist auf der Perle zur Außenseite geworden. Auf der spirituellen Ebene erzählt die Entstehung der Perle von der Kraft der Verwandlung, die in jeder Seele ruht.

    Die Muschel sagt:

    Höre ein Geheimnis:
    Was dich verletzte,
    was dich verwundete,
    es hat dich auch befruchtet.

    Du zweifelst:
    Denke an den Freund oder die Freundin,
    die Eltern oder die Kinder,
    deine Erfahrungen in Schule, Studium oder Beruf,
    an alle Wunden,
    die dir das Leben schlug
    durch eigene oder fremde Schuld:
    Ließen sie dich nicht
    wachsen,
    reifen
    und
    Perlen bilden?​


    (Uwe Wolff. Geheimnisvoll wie die Muschel. Staunen über den inneren Reichtum. 2002.)


    LG
    Stern
     
  10. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.193
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    "In uns ist eine Kraft"

    Tief unten im Meer, unsichtbar für die Augen der Menschen,
    lag unter einer Seeanemone eine alte Auster mit ihrem kleinen Enkel.
    Sie hatten eine weite Reise hinter sich, und nun waren sie müde und
    ruhten sich aus. Der kleine Biwak war bald wieder munter, und es war ihm zu
    Langweilig so ruhig dazuliegen.

    „Großmutter", sagte er deshalb, „bitte erzähle mir eine Geschichte."
    Dann rückte er näher zu ihr.
    Aber es war seltsam, die Großmutter regte sich gar nicht -
    und auf einmal hörte Biwak, dass sie stöhnte.

    „Großmutter", fragte Biwak ängstlich, „was ist denn, was hast du denn?"
    „Das Sandkorn, Biwak, es ist ein Sandkorn, mach dir keine Sorgen, es wird bald wieder besser", sagte die Großmutter leise. Biwak aber machte sich Sorgen.

    Als es ihr besser ging begann die Großmutter zu erzählen:
    „Du weißt, dass wir zur Familie der Biwaansterne gehören, deshalb hast du auch den Namen Biwak bekommen. Wir sind etwas ganz Besonderes, wir sind Perlmuscheln. Wir haben eine Kraft in uns, die keine andere Muschel hat." Das ist unser Reichtum und unser Schmerz zugleich.

    „Wenn wir Muscheln uns öffnen, um Nahrung zu holen oder um all die Schönheiten des Lebens zu sehen, zu entdecken, kann es geschehen, dass trotz all unserer Vorsicht ein Sandkorn in unser Haus gelangt. Und weil unser Körper so weich und verletzlich ist, tut das sehr weh, denn ein Sandkorn gräbt sich tief ein und verletzt uns.

    „Großmutter", sagte Biwak ganz entsetzt, „dann mach ich mein Haus nicht mehr auf."
    Die Großmutter sah ihn zärtlich an. „Das geht nicht. Wenn du dein Haus zulässt, verhungerst du, du stirbst langsam aber sicher hinter deiner dicken Schale." „Dann spuck ich das Sandkorn einfach aus", sagte Biwak heftig.

    Auch das geht nicht", sagte die Großmutter.
    „Das Sandkorn werden wir nie wieder los.
    Aber in uns ist eine wunderbare und geheimnisvolle Kraft am Werk,
    die aus dem Sandkorn eine Perle werden lassen kann.
    Und je länger wir das Sandkorn in uns tragen,
    desto schöner wird die Perle, die daraus entsteht.
    Sie trägt immer mehr die Farbe deines Hauses,
    dein eigenes Leben spiegelt sich darin,
    es wird deine Perle, wie nur du sie hervorbringen kannst
    und es gibt keine Perle, die der anderen gleicht."

    Biwak staunte. „Großmutter, bitte zeig mir deine Perle, ich möchte sie so gerne sehen."

    „Das geht nicht", antwortete die Großmutter, erst wenn wir tot sind, wird sichtbar, was in uns gewachsen ist, wie reich unser Leben war,
    wie viele Sandkörner zu Perlen werden konnten." „Aber Großmutter, dann nützt es doch gar nichts, wenn wir Perlen in uns haben, die niemand sieht, die nur weh tun."

    „Ja, so habe ich auch gedacht", sagte die Großmutter
    „als ich so klein war wie du.
    Und niemand kann es erklären.
    Aber ich glaube, dass eine Muschel, die die Schmerzen der
    Sandkörner ausgehalten hat, eine wertvolle Muschel ist, deren Leben
    Sinn hat. Wenn wir keine Perle in uns tragen, bleibt unser Leben arm und leer.
    Wenn wir Schmerzen vermeiden wollen, können wir nicht den
    Reichtum und die Schönheit des Lebens entdecken. Und - wer selber Schmerzen litt, der wird zu den anderen Geschöpfen
    liebevoller und barmherziger sein.
    Ich habe das oft erlebt.

    Wünsch dir nicht, kleiner Biwak, dass kein Sandkorn in dich dringt.
    Öffne dein Haus weit,
    freu dich an allem, was das Leben dir schenkt und für dich bereit hält.
    Und wenn der Schmerz in dich dringt, dann nimm ihn an.
    Vertrau darauf, dass er sich verwandeln wird in eine kostbare Perle.

    Eine Perle, die auch dann noch bleibt,
    wenn unser Körper längst vergangen ist. –
    Perlen, die in uns wachsen, sind unsterblich."

    (© 2010 bei Werner Novak)
     
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