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Panikattacken und blaues Licht

Dieses Thema im Forum "Reiki" wurde erstellt von dessertrose, 17. September 2014.

  1. dessertrose

    dessertrose Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2009
    Beiträge:
    285
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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe seit einiger Zeit wieder mit Panikattacken zu kämpfen. Ich habe leider nach wie vor nicht herausgefunden, wieso ich wieder welche habe. Ich bin wirklich sehr aufmerksam, aber ich komme leider nicht darauf...

    was ich jedoch herausgefunden habe: wenn ich eine Panikattacke bekomme, fühlt es sich in meinem solarplexuschakra komisch an, der Rücken wird heiß und mir wird wahnsinnig schwindlig. Ich möchte dann heulen und mich zu Hause verkriechen. Mir ist es jetzt jedoch 2 mal gelungen, die Attacke in de Griff zu bekommen. Ich habe blaues Licht aus meinem solarplexuschakra raus geschickt. Es war ziemlich dunkles blau und dann ging es mir wesentlich besser. Aber wieso blau? Blau wirkt doch beruhigend oder nicht?

    Hatte das schon jemand in der Art? Ich steh leider ordentlich an. Die Panikattacken sind ja immer nur der Gipfel, richtig wohl fühle ich mich im Moment selten. Als würde ich mit angezogener Handbremse durchs leben gehen und das bin ich ja eigentlich nicht....

    Bin für jede Idee dankbar

    Liebe Grüße
    Rose
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
    Beiträge:
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    Liebe Rose,

    die geschilderten Symptome sind eigentlich in Zusammenhang mit Panikattacken normal. Der Solarplexus und das Herz sind wesentlich an diesem Prozess der Angst beteiligt. Es sollen damit alle Kräfte mobilisiert und der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht werden, um einer Gefahr begegnen zu können. Der Blutdruck wird also erhöht, der zu deinem Schwindelgefühl führt.

    Farben spielen eine große Rolle in unseren Stimmungen, wobei Blau eigentlich mit der Energie des Morgens verbunden wird. Die Wirkung deiner Suggestivformel liegt darin, dass Du damit die Botschaft von der Entfernung dieser Energie aus dem Solarplexus verankert hast.

    Ich würde mich aber nicht auf diese Suggestion verlassen, denn damit wird nicht die Ursache behoben, sondern lediglich die Symptome. Diese Attacken können ernsthafte gesundheitliche Ursachen haben, aber auch mit unbewussten Suggestionen in Verbindung stehen. So können sie zum Beispiel aus dem Zusammenhang mit Praktiken des Reiki entstehen. Die Konzentration und Einflussnahme auf die Innenwelt kann unter gewissen Umständen vom Unbewussten als ein missverstandener Angriff auf die existenzielle Integrität ausgelegt werden (Herz, Kreislauf, Atmung usw.).

    Solange die Ursachen nicht geklärt sind, würde ich dir dringend von der Ausübung jeglicher Entspannungstechniken abraten. Für mich sind Panikattacken absolute Gegenanzeigen, mit der ich jeden aus dem Kreis der Meditierenden ausschließen würde. Versuche dich einmal an die Situationen zu erinnern, aus denen diese Attacken entstanden sind. Was haben diese Situationen gemeinsam in der Stimmung, dem Denken und dem Tun?



    Merlin ​
     
  3. Ganz einfach die Angst sitzt immer hinter den Rippen bzw, im Oberbauch.
    Wieso Blau weißt du selbst am besten, weil du es rausgeschickt hast.
    Versuche Orange Gelb in deinem Umfeld zu verwenden, weil Gelb ist gegen Ängste, und Orange entspannend, mache das eine ganze Weile, und halte diesen Bereich warm.
    Du bist durch irgendetwas in deiner Mitte unausgeglichen, versuche deine Mitte wieder zu finden.;)
     
  4. dessertrose

    dessertrose Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2009
    Beiträge:
    285
    Hallo ihe Lieben,

    danke fürs lesen und antworten.
    Merlin du hast da was wahres gesagt, das blaue zu entfernen lindert natürlich nur das Symptom. Was genau in den Situationen ist, dass mich so aus des Bahn wirft weiß ich leider nicht. Ich bin mittlerweile wirklich wahnsinnig aufmerksam, aber ich komme nicht darauf.
    Körperlich fehlt mir absolut nix, das habe ich schon abklären lassen, also muss es etwas sein, dass mich psychisch belastet. Ich dachte, dass ich angst davor habe die Kontrolle zu verlieren, aber das ist es nicht. Man kann nie alles kontrollieren auch wenn man noch so der Meinung ist. Und ich habe wirklich keinen ausgeprägten Kontrollzwang. Also muss es was anderes sein.

    Sternenlicht, danke für den Tipp, das habe ich mir auch gedacht, das ja orange die komplementärfarbe zu blau ist und so wollte ich es etwas ausgleichen. Aber auf dauer muss ich wirklich meine Mitte wieder finden. Ich bin meiner Meinung nach eigentlich in meiner Mitte, aber in diesen Situationen haut es mich voll raus....
     
  5. Ja und es können auch Situationen Angst machen, wo man denkt das war ja gar nichts, das Ub nimmt es anders wahr.
    Ich empfehle dir die Thymusdrüse zu beklopfen, weil mir hilft das auch immer.;)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
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    6.549
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    An den Ufern der Logana
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    Liebe Rose,

    wie ich schon angeschnitten hatte, gibt es bei den Suggestionen so genannte Trigger, mit denen Einfluß auf die Körperfunktionen genommen werden können. Ich kann mit solchen Botschaften also meinen Pulsschlag oder ganz bestimmte Körperregionen beeinflussen, indem ich zum Beispiel auf sie meine ganze Aufmerksamkeit richte. So kommt es auch vor, dass auch unbewusst solche Trigger gesetzt werden, die dann durch eine Fokussierung immer wieder ausgelöst werden.

    Das passiert zum Beispiel sehr anschaulich in der Traumwelt. In vielen Albträumen wird die Angst so übermächtig ist, dass sie zu einem Motor für immer mehr und stärkere Albträume wird. Über die Zeit tritt auf diese Weise der Auslöser des eigentlichen Anlasses immer weiter in den Hintergrund, bis letztlich nur noch die Angst vor diesen Albträumen im Vordergrund steht. Wenn also in dem Traum ein bestimmtes Gefühl oder Stimmung auftritt, wird dieser Trigger für den Albtraum ausgelöst. Erinnere dich einmal an die Filme von Alfred Hitchcock, der diese Klaviatur der Innenwelt meisterlich beherrschte.

    Den Kontrollzwang solltest Du nicht unterschätzen, denn es gibt für den Menschen kein schlimmeres Gefühl, als die Kontrolle über etwas zu verlieren und ganz besonders über sich selbst. Ich denke, dass Du möglicherweise durch deinen Kontrollzwang eher zufällig eine Panikattacke ausgelöst hast und diese nun beginnt zu verselbstständigen. Den Trigger dazu könnte ich mir sehr gut in Zusammenhang mit der Angst vor dem Kontrollverlust vorstellen: „Es geschieht etwas mit mir, das ich nicht unter Kontrolle habe!“

    Wie Du in deinem Beitrag anklingen lässt, beschäftigst Du dich mit den Chakren – Du setzt also deinen Fokus auf deine Innenwelt und beeinflusst damit dein vegetatives Nervensystem. Etwas das man nur sehr schwer kontrollieren kann und sich lediglich auf der Ebene der Gefühle erfahren lässt. Es kann da schon ein starker Gedanke des Wollens ausreichen, um diese Prozesse in Gang zu bringen. "Ich möchte meine Chakren und die feinstofflichen Energieströme beeinflussen!", ist mehr als eine Absichtserklärung - nämlich eine Botschaft an die Seele dies zu tun. Übrigens ein wichtiger Baustein bei Reiki.

    Den Schlüssel im Kontrollzwang zu suchen halte ich eigentlich für das Nächstliegende.


    Salbum Salabunde
    Merlin ​
     
  7. dessertrose

    dessertrose Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2009
    Beiträge:
    285
    Hallo ihr 2,

    danke noch einmal für eure Antworten. :)

    Merlin das mit den triggerpunkten klingt absolut einleuchtend für mich. Man hat ja, seis aus früheren Leben oder aus der Kindheit gewisse Dinge bzw. Verhaltensweisen eingespeichert, die dann durch etwas ausgelöst werden können.
    Bei mir stellt sich die Frage, welcher Trigger wird hier ausgelöst bzw. warum? Wo finde ich Informationen über diese Trigger? Das würde mich wahnsinnig interessieren.

    Ich bin mir nicht sicher ob es an der Kontrolle liegt. Ich würde mich jetzt nicht als Menschen bezeichnen der nach Kontrolle strebt. Man kann sowieso niemals alles kontrollieren von daher rentiert es sich nicht hier Energie hinein zu stecken.

    Ich war gestern bei einer Energetikerin. Sie meinte es geht um mein inneres Kind (gehts das nicht immer). Sie meint es wäre wahnsinnig traurig und wütend. Kann ich absolut nachvollziehen was sie da gesagt hat. Darum habe ich auch das Gefühl ich heule los bei meiner Panikattacke. Wo andere ja Herzrasen oder der gleichen bekommen.
    Jetzt hat sie quasi mein inneres Kind geheilt. Alles schön und gut, aber was habe ich jetzt gelernt? Wo ist mein AHA Effekt, dass ich etwas verstanden bzw verinnerlicht habe? Schön dass mein inneres kind geheilt ist, aber ich mache doch jetzt nichts anders. Also wird das Kind dann nicht wieder verletzt? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich wirklich offen für alles bin und nur auf die Hand warte die mir gereicht wird, damit ich weiß wie ich vorgehen muss. Aber wo verdammt nochmal ist sie? Was muss ich lernen?

    Bin ratlos wütend und traurig. Ratlos weil ich nicht weiß was ich machen soll.
    Wütend weil mich mein Körper immer wieder zwingt etwas zu tun das ich nicht will und ich mit angezogener Handbremse fahre und traurig... weil ich den Sinn nicht verstehe mich über lange Zeit leiden zu lassen und ich anscheinend zu blöd bin den richtigen Weg zu gehen...

    Liebe Grüße
    Rose
     
  8. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.826
    Hallo Rose,

    Meine Panikattacken waren zugleich das Ventil, die Überforderung den Streß/Druck abzubauen. Die Ursache (körperliche Gründe wurden ausgeschlossen zB Schilddrüse) habe ich verdrängt (Selbstschutz) und mit Angst- und Panikattacken kompensiert. Mit Hilfe konnte ich mich meiner Vergangenheit stellen und der Ursache auf den Grund gehen.

    Hast du Hilfe in Form von Therapie? Wurdest du körperlich durchgecheckt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2014
  9. dessertrose

    dessertrose Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2009
    Beiträge:
    285
    Hallo ihr Lieben,

    liebe Sunset, ich war schon bei einigen Ärzten und bin rundum gesund. :)


    Merlin mir ist noch eingefallen, dass ich mich nicht mit den chakren beschäftigt habe und DANN kamen die Panikattacken, sondern die Panikattacken kamen zuerst...
    Und ich denke du hast mit dem Kontrollzwang doch recht. Auch wenn ich weiß dass man nicht alles kontrollieren kann, der Grund einer Panikattacke ist es, in der Öffentlichkeit meine Kontrolle zu verlieren, darum hatte ich auch noch nie eine zu Hause oder wenn meine Familie dabei ist.
    Wie arbeitet man an diesem Thema, bzw. wie lässt man es bewusst los?

    Und die andere Frage. Was hat mein inneres Kind damit zu tun, welches ja nun von dieser Energetikerin geheilt wurde?
    Wie ich ja weiter oben geschrieben habe, fehlte mir ja bei der Sitzung am Dienstag der AHA Effekt. Also wieder Kontrolle. Wenn ich weiß woher, kann ich es beeinflussen bzw ändern. Also vergessen wir den AHA Effekt. Man muss nicht immer alles wissen bzw kontrollieren.

    Ich glaube das hat eventuell noch ein bisschen mit meinem Thema vom Frühjahr zu tun. Das habe ich ins Psyche und Persönlichkeits Unterforum geschrieben: "wenn die schuld zum Thema wird"
    Ich hatte ziemliche Nackenschmerzen und versuchte einen "Schuldigen" zu finden. Lange Rede kurzer Sinn, wisst ihr wie es weg ging? Am Höhepunkt der Schmerzen ging ich zu meinem Arzt und sagte, dass ich keinen Bock mehr auf Ursachenfindung habe und mir jetzt etwas gegen die Symptome geben soll. Da lachte er, meinte dass jetzt endlich die Medizinerin aus mir spricht und verschrieb mir muskelrelaxantien. Seitdem habe ich überhaupt keine Probleme mehr mit meinem Nacken. Die Tabletten habe ich zwar zu Hause, aber ich habe noch nicht eine genommen!!!! Obwohl ich in der Praxis vor Schmerzen am liebsten geheult hätte. Ich habe somit meinen Glaubenssatz gebrochen und aufgehört einen Schuldigen(Grund) zu suchen. Vllt hängen die Panikattacken mit drinnen in diesem Thema...?

    Liebe Grüße
    Rose
     
  10. JikidenReiki

    JikidenReiki Aktives Mitglied

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    396
    Ort:
    St. Pölten
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    Liebe Rose!

    Kein anderer Mensch kann dein inneres Kind heilen, das kannst nur du selbst! Es gibt allerdings wirklich gute Therapeuten, die dir helfen können, in die Selbstverantwortung zu kommen, was dich überhaupt erst befähigt, dich um dein inneres Kind zu kümmern, so wie es das auch verdient hat!

    Ich habe auch 10 Jahre lang mit den verschiedensten Methoden - immer wieder mit mehr oder weniger Erfolg - versucht, meine Kindheits- und Familienthemen zu bewältigen...
    Jetzt habe ich einen genialen Weg für mich gefunden, der plötzlich mit unglaublicher Leichtigkeit wie von selbst funktioniert... Was früher beschwerlich, mühsam, anstrengend und immer wieder auch sinnlos erschien, darf jetzt völlig von allein passieren...

    Es handelt sich um eine - wie ich finde - geniale Form der Familienaufstellung... Seither fühle ich mich wirklich frei, mein Leben zu leben, und ich habe plötzlich unglaublichen Spaß daran... :)

    Wenns dich interessiert, sende ich dir gern nähere Infos per PN...

    Alles Liebe!
    Verena
     

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