Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Nichts geht über Bücher

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Adagio, 25. Oktober 2020.

  1. Adagio

    Adagio Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2016
    Beiträge:
    4.475
    Werbung:
    Ich würde gern Auszüge aus Büchern hier einstellen, die inspirieren, nachdenklich machen, zum Schmunzeln bringen, kurzum, für Euch lesenswertes, was nachhaltig in Euch wirkt.
    Zum Schluss auch den Titel und Autor mit einbringen, damit Interessantes evtl. nachgekauft werden kann.
    Das hatte ich mit dem Auszug des ersten Büchleins auch so gehalten, was jetzt folgt. Im Netz wurde es im "Büchermarkt", Garz auf Rügen, vorgestellt als Buch des Monats. Das habe ich mir dann auch im Internet gekauft.

    "Monolog des Bösen"
    Eines Tages stand das Böse dem Guten Auge in Auge gegenüber und wollte es gerade verschlingen, um ein für allemal jenen lächerlichen Streit zu beenden; als es das Gute aber so klein vor sich sah, dachte das Böse:
    'Das ist sicher bloß eine Falle, denn wenn ich jetzt das Gute, das so schwach aussieht, auffresse, werden die Leute denken, daß ich etwas Schlechtes getan habe, und ich würde vor Scham so klein werden, daß das Gute die Gelegenheit nicht ungenützt ließe und mich verschlänge, mit dem Unterschied, daß die Leute dann denken werden, daß es recht getan habe, denn es ist schwierig, sie von ihrer festgefügten Meinung abzubringen, daß das, was das Böse tut, bös und das, was das Gute tut, gut ist'

    Und so geschah es, daß das Gute noch einmal davonkam.

    Aus: Der Frosch der ein richtiger Frosch sein wollte
    Augusto Monterroso
     
    Elfman, Marcellina, Alfa-Alfa und 2 anderen gefällt das.
  2. gleichmütig

    gleichmütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    2.789
    "Seelenfrieden beginnt bei unseren eigenen Gedanken und geht von da aus nach außen."

    Aus dem Buch: Lieben heißt die Angst verlieren
    Autor: Gerald G. Jampolsky
     
    sikrit68, Elfman, Adagio und 2 anderen gefällt das.
  3. Adagio

    Adagio Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2016
    Beiträge:
    4.475
    Je größer die Distanz ist, aus der ich mich betrachte, umso mehr ahne ich etwas vom großen Zusammenhang, in den mein kleines Leben eingebettet ist. Damit verschieben sich die Dimensionen, und ich gewinne ein anderes Bild meiner selbst, als wenn ich mich in den engen Wänden meines Egos einschließe.
    Manchmal steige ich auf einen Berg, um diese Distanz zu schaffen. Oben angekomen schaue ich lange in die Weite.
    Und irgendeinmal geht mein Blick in die Richtung, wo ich meine Stadt vermute. Ich sehe, wie ich mich dort mit vielen scheinbar wichtigen Dingen herumschlage. Ich sehe, wie ich unruhig treibe, wie ich ständig beschäftigt bin und dabei das Gefühl habe, nie genügend Zeit zu haben. Fast tut er mir etwas leid, dieser Mensch, der ich bin, dort in der Ferne. Merkt er denn nicht, daß die Dinge, die ihn besetzt halten, gar nicht so bedeutend sind? Weiß er nicht, wie klein er ist, wie winzig klein? Sieht er nicht, daß er sich viel zu wichtig nimmt?

    Lorenz Marti
    Wie schnürt ein Mystiker seine Schuhe?
     
    sikrit68, gleichmütig und Elfman gefällt das.
  4. Adagio

    Adagio Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2016
    Beiträge:
    4.475
    Wir absorbieren die Gedanken der Menschen, mit denen wir am meisten sympathisieren und verkehren.
    Sind sie inferior und leben sie gedanklich in niedrigeren Sphären, so werden wir dauernd Schaden leiden - denn immer ist es der höhere und feinere Geist, der in ungleicher Gemeinschaft unterliegt.
    Besser gar keinen Verkehr als den mit zerfahrenen, ziellosen Menschen, denn ihre Gedankenströme isolieren uns von den Wesen unserer eigenen Art: den wahren Freunden.

    Wer sich keinen Rat in einer Lage, in einer Unternehmung, einem Geschäft weiß - der warte.
    Weise alle Gedanken an die Sache selbst zurück.
    Tue nichts.
    Das Wollen und der Vorsatz werden dadurch nur stärker werden.

    Prentice Mulford
    Unfug des Lebens und des Sterbens
     
    sikrit68, gleichmütig und Elfman gefällt das.
  5. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    22.800
    Ort:
    Frankfurt/Main
    „Habe Ehrfurcht vor dem >Sinn<, aber halte ihn nicht für lehrbar.“

    - Hermann Hesse, Lektüre für Minuten, Neue Folge, suhrkamp taschenbuch 240, Erste Auflage 1976, S.84 -
     
    sikrit68 und gleichmütig gefällt das.
  6. Adagio

    Adagio Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2016
    Beiträge:
    4.475
    Werbung:
    Hallo nochmal,
    ich meinte eher Leseproben von Büchern, die hier eingestellt werden, keine kurzen Sätze.
    Zumindest gehe ich so vor, daß ich mir Bücher, die ich online z.B. finde, erst nach der entsprechenden Leseprobe zulegen möchte.
    Weil es dann eben aussagekräftiger ist, wenn ich ein oder zwei Seiten lesen kann.;)
     
  7. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    54.268
    Ort:
    Wien
    https://www.buchkultur.net/

    Runterscrollen, da sind dann die Leseproben ....
     
    Maryem gefällt das.
  8. gleichmütig

    gleichmütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    2.789
    Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit. Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt ein Atemzug und bei jedem Atemzug ein Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter: Schritt – Atemzug – Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich.

    aus dem Buch "Momo "
    von Michael Ende
     
    Elfman gefällt das.
  9. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2019
    Beiträge:
    4.135
    Werbung:
    Ich habe gerade keine Lust zu schreiben deshalb:



    Und



    Immer wieder inspirierend, diese Bücher.:cool:
     
    Elfman und Frl.Zizipe gefällt das.
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Nichts geht über
  1. Serenade
    Antworten:
    1
    Aufrufe:
    709
  2. Zwergal007
    Antworten:
    0
    Aufrufe:
    445
  3. hi2u
    Antworten:
    78
    Aufrufe:
    9.138

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden