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Möchte mich verabschieden

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Garnet, 9. Februar 2004.

  1. Garnet

    Garnet Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Zwischen Pforzheim und Karlsruhe
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    Hi, ich bin Garnet

    Ich bin erst seit heute bei euch, ich war zuvor auch noch nie in einem Forum und muss mich erst zurecht finden, also abt Geduld mit mir ;)
    Ich hab mich angemeldet, weil ich Hilfe bräuchte, allerdings interssiere ich mich schon seit längerer Zeit für Esoterik.
    Also: Bis Ende des Jahres habe ich Gesangsunterricht genommen, ich habe mich super mit meiner Gesangslehrerin verstanden und sie hat mir oft geholfen, wenn ich Probleme hatte. Sie war wie eine Freundin für mich. Als sie schwanger wurde, hat sie gesagt, dass sie nur noch bis Ende des Jahres unterrichten wird. Ich dachte, es wäre ein guter Ausstieg für mich, da ich zu viel Stress hatte. Sie hatte noch eine Abschiedsfeier mit all ihren Schülern gemacht. Nach den Weihnachtsferien hab ich erfahren, dass sie an einer Lungenembolie gestorben ist. Leider weiß ich jetzt immer noch nicht mehr, was mit ihrem Kind ist und wie das passieren konnte. Sie hat auch erst am 12.12.03 geheiratet. Ich hatte mich zwar von ihr verabschiedet, aber mit dem Gedanken sie wieder zu sehen und darauf freute ich mich schon. Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich würde mich jetzt halt gern von ihr so richtig verabschieden, da sie leider aber nich hier in der Nähe wohnt bzw. ich keine Möglichkeit hab zu ihrem Garb zu kommen(da ich auch noch nich mal weiß, wo es sich befindet), ist dies etwas komplizierter. Ich wollte eine Art Zeremonie/Ritual abhalten, um mich noch einmal bei ihr zu bedanken, einfach noch mal bei ihr sein - in Gednaken- und ihr "die letzte Ehre erweisen". Doch weiß ich nicht wie ich dies machen kann, welche Zutaten oder was man am besten in so einer Situation macht. Ich habe mich ein bisschen umgehorcht, doch hab nichts Passendes gefunden.
    Ich würde mich freuen,wenn mir jemand ein Tipp geben könnte.
    Dankeschön schon im Vorraus :)
    Garnet
     
  2. Castanea

    Castanea Guest

    Lieber Garnet,

    du brauchst zu deiner Verabschiedung keine Zutaten, alles was du brauchst ist dein Herz.
    Zünde eine Kerze an, und sage ihr alles (laut oder in Gedanken)was du ihr noch sagen wolltest, wie gerne du mit ihr zusammen warst, wieviel du von ihr gelernt hast usw..... sie wird dich ganz bestimmt hören.
    Lasse die Kerze bis zum Ende runterbrennen (es sei denn du mußt das Haus verlassen, dann blase sie lieber aus).

    Eine andere Möglichkeit ist einen Brief zu schreiben, und ihn dann in einem Ritual zu verbrennen.

    Eigentlich ist es egal was du machst, solange du mit deinen Gedanken und deinem Herzen bei der Sache bist.

    Viel Glück.

    Alles Liebe
    Castanea
     
  3. Garnet

    Garnet Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Zwischen Pforzheim und Karlsruhe
    Vielen lieben Dank für deine Antwort, Castanea,

    ich kenne mich in diesem Themengebiet nicht so aus, ich weiß auch nicht, ob die Geister oder Seelen nach dem Tod existieren, eine Art weiter leben, ob sie uns beobachten oder uns hören können. Ich glaube in gewisser Weise daran, doch bin ich mir nicht sicher. Deswegen bitte ich auch um Hilfe. Ich dachte, dass man vielleicht irgendetwas Besonderes braucht um eine Art Kontakt aufbauen zu können, oder eben dass ich erhört werde. Aufjedenfall danke ich dir und werde es in Angriff nehmen.
    :)
    Liebe Grüße Garnet
     
  4. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Sie wird Dich hören, denn ihre Seele lebt weiter. Sie beobachtet Dich, wie alles hier auf Erden und sie wird Deine Gedanken und Worte hören.

    Wünsch Dir alles Liebe
    Romy
     
  5. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
    Beiträge:
    961
    Ort:
    schweiz
    hallo garnet!
    hmm. was du da erzählst geht mir nahe. ich kenne diese situation, wenn jemand plötzlich geht. wahrscheinlich bist du noch relativ jung. so passiert einem manchmal öfter im leben. ich war nicht so sensibel wie du und habe alles runtergeschluckt, weitergemacht als ob nichts geschehen ist. und dann, wenn ich zum beispiel irgendeinen gegenstand fand, der mich an die person erinnerte, kamen die tränen.

    ich finde es toll, dass du bewusst lebst und dich wirklich von ihr verabschieden möchtest.

    natürlich wäre es gut, wenn du sie an ihrem grab besuchen könntest. aber du kannst es auch so machen, denke ich.

    ich hoffe, es gelingt dir.

    mina
     
  6. Garnet

    Garnet Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Zwischen Pforzheim und Karlsruhe
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    Und noch einmal hallo Mina, ;)
    Ja, ich bin noch jünger. Ich schlucke nur sehr selten Sachen herunter, nehm vieles (zu)ernst und wenn mir dann noch Sachen oder Menschen viel bedeuten ist es ganz zu spät.
    Aber ob ich wirklich bewusst lebe?! Hm..., ich glaub ich beschäftige mich viel zu viel mit unwichtigen Sachen und sollte anderen Dingen viel mehr Beachtung schenken. Aber dankeschön für dein "Lob", es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Leider hab ich es noch gar nich in Angriff genommen. Entwede hat ich keine Zeit oder mir war nicht danach, die letzte Woche war ich Ski fahren. Ich möchte nich unter Zeitdruck stehen oder dass es mir nich so gut geht, wenn ich es mache. Bloß langsam denke ich, sollte ich es mal in Angriff nehmen, oder? Man sollte nich zu lange damit warten oder?
     
  7. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Hallo Garnet,

    von mir starb vor über einem Jahr eine gute Freundin. In dieser Zeit hatte ich ziemlich viel Stress. Gut ich war traurig, aber ich dachte, es ist gut so, denn noch länger leiden und dahin siechen wäre für sie entwürdigend gewesen.

    Aber richtig trauern konnte ich nicht. Nach über einem Jahr habe ich dann viel an sie gedacht und nochmal bitterliche weinen können. Mir wurde richtig bewußt, was mir diese Freundin gegeben hat. Und so habe ich mich dann auf meine Art verabschiedet.

    Die Zeit, die dazwischen liegt, spielt keine Rolle. Ein Problem kann nur Dein schlechtes Gewissen sein. Du brauchst Ruhe und emotionale Sicherheit um die Gefühle, die mit dem Tod zusammenhängen zu spüren und dann kannst Du Dich aus tiefsten Herzen verabschieden. Mache Dir keinen Stress, wieviel Zeit vergeht, nur wir leben in der Zeit. Tote kennen sie nicht.

    Alles Liebe
    Ereschkigal
     
  8. Garnet

    Garnet Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Zwischen Pforzheim und Karlsruhe
    Hallo Ereschkigal

    Lieben Dank für deine Antwort, jetzt geht es mir so zu sagen etwas besser. Jetzt weiß ich, dass ich mich nich unter Druck zu setzen brauch und es machen sollte, wenn ich mich wirklich dafür "bereit" fühle.
    Es tut mir leid mit deiner Freundin. Bei meinem Opa war es ähnlich, er war schon ewig lang krank, musste immer wieder ins Krankenhaus, er hat sich eigentlich nur noch gequält. Ich finde auch, dass es gut war, dass er gestorben ist. Nur meine Oma ist sehr traurig, sie mag am liebsten gar nich mehr zu Hause sein und wenn die Familie zusammen ist auch nich, er fehlt ihr dann immmer. Ich war aber nur bei seiner Beerdigung traurig. Ich hatte eigentlich nur wenig Bezug zu ihm. Ich wohne weiter weg von meiner Familie väterlicherseits. Ich hab ihn nur gesehen wenn ich in den Ferien mal da war. Als ich es erfahren hab, war mein erster Gedanke, dass es so gut is und ich war nich sonderlich traurig. Selbst meine Mum, die noch weniger Bezug zu ihm hatte war trauriger als ich. Da hatte ich mich gefragt, ob etwas mit mir nich stimmt. Heut denk ich nur selten an ihn. Eigentlich nur wenn ich mit meiner Oma telefoniere. Wenn ich frag wie es ihr geht, fängt sie immer an zu weinen und meint, es muss halt. Sie ist auch schon lange krank. Aber bei ihr es nich so, dass ich denk, dass es besser sein würde, wenn sie sterben würde. Hm..., ist schon komisch...

    Liebe Grüße Garnet
     
  9. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
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    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Lieber Garnet,

    ich denke, es ist sehr unterschiedlich wieviel ein Mensch einem bedeutet. Und es kommt auch immer darauf an wieviel man mit ihm zu tun hat. Und ich finde man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man eben nur ein bißchen traurig ist. Gerade in der Verwandschaft sind die Beziehungen nicht immer so eng, wie man meinte sie sollten es sein.

    Meine Freundin hat im gleichen Haus gewohnt und noch heute wenn ich Reibekuchen mache, denke ich an sie, da ich ihr früher immer ein oder zwei gebracht habe. Sie hat sich immer so gefreut und meinte für eine Person alleine würde sich das nicht lohnen so viel Arbeit.

    Ich gaube für Deine Oma ist es wirklich furchtbar schwer. Denn wenn man mit jemanden zusammen lebt, ist die Abhängigkeit und Gewohnheit viel großer. Alles erinnert einen an den Verstorbenen. Und es ist ganz wichtig, daß sie jemanden ihre Trauer und ihr Vermissen erzählen können.


    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  10. anubiz

    anubiz Guest

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    Hallo Garnet !

    Hat deine Lehrerin das Kind zur welt gebracht ?

    Sei nicht Traurig ,sie hatte doch noch was getan was sie hätte versäumen können ,etwas das Liebende bündet

    Lass die Freude über dich kommen ,du hast sie erleben können ,sie war sicher ein guter Mensch ,das du noch so sehr an ihr hängst ,es ist etwas schönes noch zu spüren wie sie bei dir ist ,es beweist die Liebe die sich entwickelte ,besuche sie ,nichts kann soweit entfernt sein um denn letzten abschied zu nehmen ,geh zu ihr sie wird dich erhören ,.......freude mein lieber garnet ,du hast ihr einen Platz geschenckt ,bewahre sie gut auf.......
     
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