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miauende träume

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von SilentAngel, 17. Juni 2004.

  1. SilentAngel

    SilentAngel Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2004
    Beiträge:
    52
    Ort:
    Wien ;o)
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    Hi Leute!

    ich selbst beschäftige mich nie mit Traumdeutung, darum bin ich jetzt doch etwas überfordert.. aber dafür hab ich ja euch *reihumstrahl*

    Also... ich träum die letzten 3 nächte in Folge von einem Löwen... und das ganze läuft eigentlich imemr so ab...

    ich stehe etwas erhöht, sehe aus er "ich perspektive" auf das geschehen hinab und auf einem hang aus meiner kindheit (dort wo meine eltern ihr haus haben) komtm mir ein löwe entgegen, groß männlich mit viel mähne .. laufend... keine bedrohung oder so, aber bevor er mich erreicht werde ich wach.......wunderschönes tier btw...

    vorschläge, deutungen etc? *hilflos rumgugg*

    so what miauendes Silent :engel:
     
  2. Traumbaum

    Traumbaum Guest

    Hi,
    der Löwe ist dein Animus. Das ist deine männliche Seite. Du hast zwei Gehirnhälften, die rechte ist weiblich und die linke ist männlich.

    Wenn du von einem Mann träumst (außer es ist dein Vater), dann ist das auch dein Animus. Er kann aber auch als Tier erscheinen. Es ist sehr schön und ein gutes Zeichen, dass er als Löwe erscheint, denn Löwen sind ziemlich kraftvoll.

    Wenn er wieder kommt, kannst du ihn an dich ranlassen. Er scheint freundlich zu sein, und er wird dir auch nichts tun, wenn er dich mal umarmt, auch wenn du dich dabei ziemlich komisch fühlen wirst, aber es wäre ein großer Schritt für dich.

    Was man noch dazu sagen sollte, ist, dass eine der beiden Gehirnhälften dominant ist. Das Natürliche wäre bei dir, dass die rechte dominant ist und der Animus ist dein Helfer. Dein Ich hat dann die Kontrolle, und der Animus arbeitet im Unbewussten.

    Solltest du dich anders entscheiden und dem Löwen die Kontrolle überlassen, dann wird er dir zwar jede Menge seltsamer Erfahrungen bieten, aber du wirst auch eher ein Mensch werden, der von seinem Inneren getrieben ist. Deswegen ist es besser, sich anders zu entscheiden, aber es hat auch jeder seine persönlichen Vorlieben, weshalb man da nicht dreinreden soll.

    Glückwunsch nochmal,
    Traumbaum
     
  3. Senthiax

    Senthiax Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2003
    Beiträge:
    318
    Ort:
    Häddäsheim
    Hallöle, Silent.

    Hier ist zwar schon eine grobe Deutung deines Traums, aber ich kann mich ja auch nochmal darüber hermachen, vielleicht krieg ich was genaueres hin. daher erstmal einige Fragen

    1. Ist es tatsächlich das Haus deiner Eltern, was du siehst, oder ist es ein anderes, was in diesem Traum das Haus deiner Eltern ist?

    2. Wo genau bist du? Im Haus? In der Küche, im Wohnzimmer? Oder irgendwo draußen? Im Garten, Auf der Terasse, in der nächstgelegenen Stadt? In einer Wiege?

    3. Habe ich das richtig verstanden: Du siehst das Szenario aus einer Ich-Perspektive, die etwas höher liegt, als deine damalige Augenhöhe?

    4. Gibt es andere Personen? Wenn ja: Wie reagieren die, und wie reagierst Du auf den Löwen?

    5. Wie schnell läuft der Löwe? Schritttempo (wahrscheinlich, aber ich frag lieber nochmal nach - die Norm kann abweichen ^^) oder Jagdtempo? Sieht er dich an, oder etwas anderes?

    6. Wie weit ist der Löwe entfernt, kurz bevor du aufwachst?


    Viel Spaß noch beim Miauen ^^

    Senthiax
     
  4. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo SilentAngel,

    Einige Traumfiguren sind Vertreter der menschlichen Bedürfnisse, andere sind Vertreter des Gewissens und der Moral, eine weitere Gruppe an Traumcharakteren sind lediglich die Projektion des täglich erlebten. Beide erstere zu ignorieren ist falsch, aber es ist auch falsch, beiden in jeder Hinsicht zu folgen.

    Wie auch in anderen Lebensbereichen gilt hier: Übernehme das, was Du für Dich als richtig erachtest. Man sollte weder den menschlichen Bedürfnissen rücksichtslos nachgehen, weil man dann die anderen Menschen und ihre Bedürfnisse nicht mehr sieht, noch sollte man immer der Moral und dem Gewissen folgen, weil man dann zu einem Menschen ohne Unterleib mutieren könnte.

    Gruß,
    lazpel
     
  5. Traumbaum

    Traumbaum Guest

    lazpel,
    ich denke, das ist zu einfach. Der Mensch besteht nicht nur aus Bedürfnissen und Moral. Da ist so viel anderes auch, was man bei einem Ansatz wie dem deinigen ebenfalls berücksichtigen müsste. (Etwa das Denken oder das Fühlen. Die sind auch total grundlegend, und weder unter Bedürfnis noch Moral einzuordnen.)

    Traumcharaktere als Projektion des täglich Erlebten hab ich noch nicht gehabt, wahrscheinlich, weil man sich an die kompensatorischen Träume nicht mehr erinnern kann, wenn man mit den visionären arbeitet. (Die Träume, die ich analysiere, nennt man visionäre, weil es Visionen sind von dem, was in uns abläuft.)

    So wie ich das sehe, ist der Ansatz, die Traumcharaktere als symbolische Erscheinungen der verschiedenen Gehirnregionen zu deuten, der bei weitem effektivste, und wissenschaftlich natürlich auch am naheliegendsten.

    Ich will damit aber nicht sagen, dass Bedürfnisse oder Moral aus der Rechnung wegzulassen wären, aber ich sehe sie eher als Eigenschaften von etwas, denn als eigenständige Funktionen. (Im Sinne, dass das Denken etwa das Bedürfnis nach etwas hat, und nicht Bedürfnis ist.)

    Grüßchen,
    Trbm
     
  6. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
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    Hallo Traumbaum,

    Ich schrieb nicht, daß es nicht noch weitere Gruppen von Traumcharakteren geben könnte. Und seien sie nur aus der Phantasie entsprungen. Was ich jedoch meine, geht vielleicht aus dem folgenden Text gut hervor, welcher von Dr. Paul Tholey, einem Traumforscher und Psychiater verfasst wurde:

    Gruß,
    lazpel
     
  7. Traumbaum

    Traumbaum Guest

    lazpel,
    die sache in diesem traum war ja gerade, dass der löwe NICHT bedrohlich war und dass sie ihn wunderschön fand. also hat diese theorie hier gar keinen ansatzpunkt.

    ich finde sie auch gar nicht so besonders, obwohl man sie gewiss in vielen situationen anwenden kann. aber sie scheint mir zu diffus zu sein, um wirklichen nutzen zu haben. (etwa macht diese unterteilung gar nicht klar, was diese teile eigentlich für eine tiefere bedeutung haben.)

    grüßchen,
    trbm
     
  8. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
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    4.907
    Lies bitte auch den Teil über den "Underdog", nicht nur über den Aggressiven Teil der beiden Seiten, ziemlich am Ende des Textes. Dort solltest Du auch den Löwen wiederfinden.

    Gruß,
    lazpel
     
  9. Traumbaum

    Traumbaum Guest

    ne, den löwen kann ich dort überhaupt nicht wiederfinden. mir kommt er ziemlich selbstbewusst und stark vor, ganz das gegenteil von einem komplexbeladenen und schüchternen underdog.
     
  10. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

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    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
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    Hallo Traumbaum,

    Der Underdog muß nicht komplexbeladen und schüchtern sein.

    Nun, entgültige Aufklärung dieses Traumbildes würde sich wahrscheinlich erst einstellen, wenn es zur, wie auch immer gearteten, Konfrontation bzw. zum Gespräch mit dem Charakter kommt.

    Gruß,
    lazpel
     
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