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Meine Werke

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von JimmyVoice, 22. Dezember 2004.

  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Du arme Seele

    Du arme Seele,
    Glaubst kommst aus dem Nichts -
    Siehst nicht deinen Weg,
    Von der Leere ins Licht.

    Du arme Seele,
    Suchst in der Vergangenheit,
    Deine Zukunft -
    Siehst nicht, dass du Gefangener
    Deiner Gegenwart bist.

    Du arme Seele,
    Glaubst musst Leiden,
    Weil ein and'rer es will -
    Siehst nicht, dass nur du selbst
    Deine Leiden schaffst.

    Du arme Seele,
    Fühlst dich allein und verloren -
    Siehst nicht, dass and're Seelen
    Fühlen wie du.

    Du arme Seele,
    Glaubst, bist eine arme Seele -
    Siehst nicht, wie reich an Erfahrungen
    Du geworden bist.

    Suche dich nicht,
    Des Finden wegen!
    Finde dich nicht,
    Des Suchen wegen!
    Existiere,
    Um deiner Seele wegen!
     
  2. Klanshexal

    Klanshexal Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    69
    Ort:
    Kärnten
    Find dein Gedicht echt super,
    ist ziemlich tiefsinnig. Bin richtig nachdenklich dabei geworden, hab mich zum Teil selber darin erkannt. Würd mich freuen noch mehr Gedichte von dir zu lesen :kiss3:

    lg klanshexal
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Ja danke schön, hab noch viel mehr geschrieben, stelle nach und nach einige rein
     
  4. Songuel

    Songuel Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juni 2004
    Beiträge:
    320
    Mir hat es auch wirklich sehr gut gefallen.
     
  5. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Das Blutende Herz

    Herz zugeschnürt.
    Seele weint.
    Vermisse dich!

    Gedanken nur bei dir.
    Gefühle auf Traurigkeit.
    Brauche dich!

    Liebe ist wunderbar.
    Liebe ist grausam.
    Danke für diese Erfahrungen!
     
  6. Songuel

    Songuel Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juni 2004
    Beiträge:
    320
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    In diesem Gedicht spürt man, wie verletzt einer von beiden nach einer schmerzhaften Trennung sein muss; vielen sprichst Du sicher aus den Herzen/Seelen.
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Fragen des Lebens

    Wo komm’ ich her?
    Wieso bin ich hier?
    Wo geh’ ich hin -
    Wenn ich nicht mehr bin?

    So viele Fragen - So wenig Antworten

    Ist mein Leben nur ein Traum?
    Mein Dasein nur ne Illusion?
    Wann wach’ ich auf?
    Wann steh’ ich auf?
    Wann geh’ ich endlich zu mir hin?

    So viele Fragen - So wenig Antworten

    Was ist mein Weg?
    Was ist mein Ziel?
    Was mein Schicksal?
    Was meine Wirklichkeit?

    So viele Fragen - So wenig Antworten

    Wo komm’ ich her?
    Wieso bin ich hier?
    Wo geh’ ich hin -
    Wenn ich nicht mehr bin?
    Wo ist mein Sinn?

    So viele Fragen - So wenig Antworten

    Wieso? Weshalb? Warum?
    Was soll das alles?
    Wo ist er?
    Was ist er?
    Wieso ist er? -
    Wann erscheint der Sinn von allem?

    Das kann mir niemand sagen,
    Kann mich nur selber finden.
    Habe meinen Weg zu gehen,
    Nur ich allein - Nur ich mit mir,
    Nur mit mir allein.

    Das alleine ist der Grund,
    Das alleine ist der Sinn.
    Deswegen lebe ich,
    Deswegen leide ich.

    Das ist mein Schicksal,
    Das kann mir niemand nehmen.

    Wann wach ich auf?
    Wann steh’ ich auf?
    Wann geh’ ich endlich zu mir hin?
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Weihnachten (trist und grau)

    Der Baum bleibt ungeschmückt.
    Die Geschenke bleiben ungeöffnet.
    Die Gans erkaltet fast unberührt.

    Weihnachten wird allein geblieben.
    Trist und grau der Heilig Abend,
    Einsam und freudlos die folgenden Tage.

    Letztes Weihnachten war schön,
    Da war der andere noch da.
    Geblieben sind die Tränen,
    Die man zum Abschied vergoss.
    Fast überwunden, ist die Trauer wieder da.

    Weihnachten kann so grausam sein.
     
  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Sprich leise

    Einst bestieg ich einen Gipfel,
    Um einen weisen Mann zu treffen.
    Da stand er nun vor mir, so cirka 130 Jahr’.
    Damit er mich ja hörte, brüllte ich ihn an:
    Hallo, du weiser alter Mann. Kannst du mir sagen,
    Wie ich die Weisheit erlangen kann? -
    Doch keine Antwort kam. So sagte ich,
    Sogar für mich kaum hörbar, ganz leise:
    Scheiße.

    Der alte Mann räusperte sich und meinte:
    Das will ich jetzt nicht gehört haben, mein Junge.
    Da staunte ich und verstand es nicht.
    Wie kann ein alter Mann, der doch taub sein muss,
    Lautes nicht hören und leises versteh’n?
    Er lächelte und sprach: Ich werd' es dir erklär’n;

    Wenn du so laut brüllst, erschreckst du nur die Leute.
    Das was du schreist, stößt nur auf taube Ohren.
    Die lauten Worte schmerzen und landen nie im Herzen.
    Die leisen Worte erreichen jeden.
    D'rum merke dir;
    Bist du weise, sprichst du leise.
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Am Sterbebett

    Ich sitz an deinem Sterbebett,
    Du schläfst friedlich.
    Ich halte deine Hand,
    Will diese nicht mehr loslassen.

    Meine Gedanken sind bei dir!
    Ich frage mich:
    Wo bist du jetzt? -
    Schon in der and'ren Welt?

    Kannst du hören, was ich sage?
    Kannst du fühlen, was ich denke?
    Ja, dass kannst du! -
    Ich weiß es einfach!

    Wenn ich schweige
    Vergeht die Zeit.
    Wir sind auch ohne Worte
    Miteinander verbunden.

    Ich will nicht das du gehst!
    Doch ich weiß, dass du es wirst.
    Ich will dich hier behalten,
    Doch der and're Ort wartet schon.

    Ich sitz an deinem Sterbebett und weiß
    Dass ich dich gehen lassen muss,
    Weil ich dich liebe.

    Du schläfst bald für immer!
    Doch du bleibst in meinem Herzen,
    In meinen Gedanken,
    In meinen Erinnerungen
    An all die schönen Stunden mit dir.

    Nun bist du tot!
    Ich dachte es wäre grausam,
    Doch alles ist friedlich!
    Diese Stille -
    Hatte ich nicht erwartet.

    Du bist gegangen,
    Weil ich dich loslassen konnte.
     

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