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Macht sich der Mensch seinen eigenen Gott?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ELi7, 6. August 2017.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Wenn ich in eines der Bankgebäude in einer Grosssstadt gehe, so fällt mir die gedämpfte, fast heilige Stille auf, die das erhabene Werkeln der Bankangestellten mit ihren sakral-verlangsamten Bewegungen umgibt. Die Menschen tragen ihre Gaben zu den Safe-Altären, wo Geld-Priester die Gaben verwalten und an andere Bedürftige nach festgelegten Ritualen wieder abgeben.
    Bankgebäude sind die sichtbaren sakralen Tempel der Geldgläubigen und ihre Gebete nach einem Segen für Mehrgeld werden immer dann erhört, wenn sie ihre Bedürftigkeit durch schon vorhandenen Geldreichtum nachweisen können. Habenichtse, die keinen Nachweis über Geldguthaben oder in Sachwerte festgelegtes Geld zu führen in der Lage sind, erhalten keine neuen Geld-Segen. Sie müssen ungesegnet wieder nach Hause gehen und dürfen hungers sterben, weil ihnen kein Gläubiger Geld gibt.
    Wer dies nicht sieht, muss wohl blind sein oder zu jenen Eingeweihten gehören, die selbst Einblick haben in ein Schuldgeldsystem, das eigentlich keinen Wert hat, sondern nur Werte vorgaukelt, an die aber alle Menschen glauben. Nur die Eingeweihten wissen, dass dieser angebetete Gott eines Tages wie eine hohle Blase zusammenstürzen wird und dann die Hölle los ist, im wahren Sinne des Wortes. Die Geld-Religion gibt nur einen vorgegaukelten festen Halt. Letztlich bleibt nichts davon übrig.


    Aber jeder Mensch braucht doch einen inneren festen Halt.
    Wer sagt, er braucht diesen nicht, der belügt sich selbst, weil er spätestens in der letzten Stunde in ein schwarzes Loch fällt. Daher braucht der Mensch Religion, die ihm den inneren festen Halt gibt.
    Woher bekommt der Mensch seinen inneren festen Halt?

    Alles Liebe
    Hans Joachim
    .
     
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  2. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

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    9.449
    Als ich nur Deinen Threadtitel las dachte ich sofort, ja natürlich macht sich der Mensch seinen Gott selbst, da fällt nichts vom Himmel. Der Mensch will auf die eine oder andere Weise Sicherheit .
    Festen Halt bekommt er, wenn er erfasst , das er nicht sein Körper, seine Gedanken, seine Gefühle und sein Besitz ist. Das mag man Gott nennen.
     
  3. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Der Mensch lebt im Spannungsfeld vom festen Halt hier auf Erden und dessen Nachhaltigkeit über den Tod hinaus.

    Wer sich mit der gierigen Anhäufung von materiellen Werten, der Habgier in seinem Leben befasst, der dokumentiert damit, dass ihm der feste materielle Halt gegenüber der Nachhaltigkeit vorrangig ist. Wer sich mit der Frage nach dem festen Halt über den Tod hinaus befasst, der kann nicht habgierig sein.
     
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  4. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    9.449
    Das hat ja auch keiner behauptet. Trotzdem wohnt beiden die Sehnsucht nach festem Halt inne und der Gottesbegriff ist ähnlich abstrakt wie Geld. Anhand Deiner Bankgeschichte verdeutlichst Du das sogar. Auch bei einem Gott scheint man einzahlen zu müssen, um später etwas abheben zu können. Blödsinnig ist beides.
     
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  5. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ein interessanter Ansatz.
    Ich glaube an den Gott, der alles gemacht hat und in all seiner Schöpfung selbst anwesend ist, auch in mir.
    Was könnte es sein, das ich selbst einzahlen muss?

    Mir fällt sofort eines ein, VERTRAUEN.
    Ich muss Vertrauen haben und eine Liebe entwickeln zu einem Gott, der (auch) in mir wohnt.
     
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  6. Mahuna

    Mahuna Guest

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    Wie ich es empfinde, dieses Urvertrauen kann niemand durch bewussten Willen erringen, es ist gegeben, nicht erringbar. Alle möglichen Ersatz-Geborgenheiten sind natürlich erringbar, doch was nützt das, wenn sie nicht direkt mit der Quelle verbunden sind?

    Woher stammt dieses Urvertrauen (=Vertrauen zu einer Transzendenz)?
    Meine Mutter sagte einmal zu mir, ich hätte Glück gehabt, weil sie in der Zeit ihrer Schwangerschaft mit mir glûcklich gewesen sei. Es war dann eine sehr leichte Geburt und ich hätte nicht geschrien, weder bei der Geburt noch später. Die anderen drei waren Schreihälse, aber sie sei auch durch dick und dünn gegangen bei diesen Schwangerschaften.
    Sie war davon überzeugt, dass meine innere Ausgeglichenheit und Ruhe dieser vorgeburtlichen glûcklichen Situation zu verdanken sei.

    Das finde auch ich stimmig. Doch gehe ich noch weiter zurück, wenn ich an die vorgeburtliche Situation rühre. Mit denken kommt da niemand weiter, ist ja klar. Da kann nur eine andere Dimension gelebt werden, zum Beispiel der Todestrance in den der Schamane fällt - um dort im multidimensionalen Dasein den Rätseln auf die Spur zu kommen.
    Hier werden die Weichen gestellt.

    Vielleicht ist es ja wirklich so, dass aus dieser Transzendenz heraus die Schicksale der Menschen gestaltet werden. So zieht eine harmonische Mutter ein harmonisches Seelenwesen an...wenn Beide glücklich sind, so ist das Empfinden fûr das Glücklichsein, welches Geborgenheit in sich beinhaltet, das normale UR Empfinden. Das ist das Urvertrauen, ein sich geborgenfühlens, glücklich fühlens.
     
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  7. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Glaube ich schon, dass sich Menschen ihren eigenen Gott machen, aber nicht unbedingt bewusst.
    Mir fiel irgendwann mal auf, dass das Gottesbild oft die Eltern widerspiegelt, das konnte ich auch bei mir selbst feststellen.
    Immerhin erfährt man die Eltern als Kind zunächst als sehr mächtige Wesen.
     
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  8. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

    Ich brauche keinen Gott, oder Götter, den meisten gibt die Familie den nötigen inneren Halt, so fühle auch ich mich in der Familie, oder Sippe gehalten.
     
  9. Roti

    Roti Guest

    Und daher sagen dann viele ich haben die Wahrheit gepachtet.
     
  10. MichaelBlume

    MichaelBlume Guest

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    Oder Kollektiv-Suppe, sieht wieder nach Familie aus.
     
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