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Lobbyist folgt Lobbyist, ist doch logisch, oder?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Suena, 21. März 2011.

  1. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
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    Nach dem Strasser-Skandal wird der 62-jährige Kärntner Hubert Pirker das freiwerdende Mandat im EU-Parlament übernehmen.

    Strassers Stolperstein:

    http://derstandard.at/1297820910907/Lobbying-Affaere-Ernst-Strasser-tritt-zurueck

    Pikantes Detail am Rande zu seinem Nachfolger:

    Pirker besitzt die Agentur EU-Triconsolut, die folgende Tätigkeiten ausübt:

    Sie wurde lt. Medienberichten mit heutigem Tage "stillgelegt".;)

    Von seiner inzwischen vom Netz genommenen Homepage kann man sich hier im Cache überzeugen:

    http://webcache.googleusercontent.c...&gl=uk&client=firefox-a&source=www.google.com

    Es wird ein Lobbyist durch einen anderen ersetzt.

    Lg
    Suena
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Ihr habt korrupte Politiker in Österreich? Wird Zeit, dass wir Euch zu nem Bundesland machen.. bei uns gibts sowas nicht. :D
     
  3. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    och der wechselt nur das büro, die emailadresse und der alibiarbeitgeber ändert sich...:rolleyes:
     
  4. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Ich finde das schlimm, wirklich schlimm.

    Denn es wird inzwischen mit einer Selbstverständlichkeit davon ausgegangen, dass die Öffentlichkeit so etwas hinnimmt.

    Wie abgehoben sind Politiker inzwischen, dass solche Unvereinbarkeiten ganz hochoffiziell ignoriert werden dürfen?

    Wenn ich eine Lobbying-Agentur habe mit vielen, vielen Kunden, dann lege ich diese Agentur still, damit ich einen Job bekomme, wo eine Unvereinbarkeitsregel gilt. Und die bestens zahlenden Kunden kenne ich plötzlich alle nicht mehr, gell?:ironie:

    Der eine muss den Job schmeissen, weil er Lobbyismus betrieben hat und der Nachfolger hat dafür die noch besseren Voraussetzungen - er IST ein Lobbyist.

    Das wäre vergleichbar mit einem Mitarbeiter, der gefeuert wird, weil er angeblich Kontakte zur Mafia unterhält und sein Nachfolger ist dann der Pate.:rolleyes:

    Kopfschüttelnde Grüße
    Suena
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Lobbyist ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Wenn einer professionell versucht, verantwortliche Politiker von der Umsetzung von Photovoltaik-Projekten oder Windkraftanlagen zu überzeugen, ist er auch Lobbyist.

    Wenn hier aber statt Argumenten Gelder angeboten und angenommen werden, oft noch dazu, um einen lebensfeindlichen Dreck durchzusetzen, dann ist das natürlich eine Schande.

    Der Lobbyismus aber ist nicht schlecht, ist nur Interessensvertretung. Es ist nur das WAS und WIE, das hier über die Qualität entscheidet.
     
  6. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
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    Eine Agentur, die eine Interessensvertretung und damit die Möglichkeiten von vorzeitiger Information und Einflussnahme auf die Gesetzgebung ANBIETET, lässt sich wahrscheinlich nicht mit Argumenten bezahlen, sondern mit Barem...

    Nachdenkliche Grüße
    Suena
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    Wien
    Gestern hörte ich einen Lobbyisten im TV sprechen, der traurig war, dass sein Berufsstand bereits voll am Boden und in schlechter Munde ist. Der redete davon, dass sich in der EU zu viel Macht konzentriert hat und zuviele Lobbyisten auf einem Fleck agieren. Es sei die Rede von 20000 sagte er und meinte, wenn es die Hälfte wäre, wäre es noch zuviel. Er forderte mehr Transparenz von Seiten der Lobbyisten ebenso wie von Politikerseite.

    Denn will man alternative, lebensfreundliche Projekte, sei es nun Baugewerbe, Mobilität oder Energiegewinnung betreffend umsetzen, wird man wohl auch Lobbyisten, also Interessensvertreter brauchen, die eine Verbindung zwischen Privatwirtschaft und Politik herstellen.
     
  8. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Wien
    Das ist natürlich ein Problem, dass Alternativprojekte eher schwach vertreten sind.
    Es sind also die Unternehmen, die bereits Geld genug haben und bereitstellen und die Politiker, die Gelder annehmen, wenn ich das richtig sehe. :dontknow:

    Es ist generell ein Jammer, wenn sich Mensch und Welt nur noch vom Geld getrieben bewegen und keine andere Motivation mehr besteht.
    Nachdenklich stimmt das schon, das ist wahr.
     
  9. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    unsere politiker lassen sich bezahlen und machen ein kabarett daraus. eure küssen der atomlobby gratis die hand.

    lg winnetou:D
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
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    Nix gratis... und nicht nur Atomlobby. Der ehemalige Arbeitsminister lässt sich von einem echt zwielichtigen Investmentberaterunternehmen kaufen. Unser Ex-Bundeskanzler verdient blendend bei Gazprom. Der letzte hessische Ministerpräsident arbeitet für Bilfinger und Berger, denen er in seiner Amtszeit große Aufträge zuschusterte, der letzte BW-Ministerpräsident ist Atomlobbyist...
    Der Wirtschaftsminister unter Schröder ist ebenfalls im Energie-Sektor und stellte sich sogar gegen seine Partei.

    Das alleine fällt mir auf die Schnelle ein... dann gibts noch die, die mir nicht einfallen und die, von denen man es nicht weiß weil es versteckter läuft.
    Aber eins ist sicher: Die machen alle Kasse...
     
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