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"Kuckuckskinder"

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Gawyrd, 14. Mai 2008.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Meines Wissens hat erstmals Hr. Bert Hellinger im therapeutischen Bereich auf die Problematik der Kuckuckskinder aufmerksam gemacht - wenn einem Partner das mit einem anderen Mann gezeugte Kind untergeschoben wird.

    Ich selbst vertrat einmal in einer Aufstellung einen derart getäuschten Vater. Ohne zu wissen warum kochte dieser Mann vor Wut, wenn er "seinen" Sohn sah.

    Mittlerweile geht man anscheinend davon aus, dass ca. 10% (!) der Kinder "Kuckuckskinder" sind.

    Für das Erkennen dieser Thematik als vorher von psychotherapeutischen Schulen völlig übersehene mögliche Wurzel von familiären Konflikten gebührt Hrn. Hellinger Respekt und Dank.

    Gawyrd
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Gawyrd,

    ich hab in meiner Ausbildung "gelernt", dass einer der Zugangshinweise für derartige Thematiken extreme Hauterkrankungen "nachfolgender" Kinder sein kann. Anfänglich hatte ich das irgendwie abgetan, aber dann musste ich zu meiner Verblüffung feststellen, dass ich genau so einen Fall kenne.

    Wobei - Hautkrankheiten jetzt nicht nur bei Kuckuckskindern, sondern generell, wenn ein Elternteil eine vorherige Beziehung "unschön" beendet hat - und davon hab ich zwischenzeitlich mehrere "Fälle" mit erlebt.
     
  3. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    ich bin ein kuckuckskind!

    ich bin ehelich geboren, habe (hatte) auch den namen meines "vaters", des ehemannes meiner mutter.

    ich habe allerdings nur sehr verschwommene erinnerungen an ihn, da sich meine eltern scheiden ließen, als ich noch ziemlich klein war.
    meine mutter erzählte mir allerdings immer, dass sie sich von ihm scheiden ließ, weil er sehr viel getrunken hatte und mich beispielsweise als baby mitsamt dem kinderwagen aus der wohnung geschmissen hätte vor zorn...

    jahrzehnte später bekam ich einen brief eines notars, dass mich mein vater (mein erzeuger) in seinem testament bedacht hätte. ich kannte diesen mann nicht, auch meine mutter verlor nie ein wort darüber, aber im zuge der recherchen erfuhr ich, dass er der liebhaber meiner mutter war und ich sein leibliches kind.

    meine mutter hat mir nie die wahrheit gesagt und ich hatte auch nicht den mut, ihr zu sagen, dass ich sie weiß, aus rücksicht auf ihr alter und ihre gesundheitliche verfassung.

    als sie schon sehr krank war, spielte ich mehrmals mit dem gedanken, sie darauf anzusprechen, aber ich verwarf es immer wieder und dachte mir, sie hatte es wahrscheinlich ihr leben lang verdrängt und ich wollte nicht wieder alte wunden aufreissen und womöglich noch daran schuld sein, dass sie vor aufregung einen herzinfarkt erleidet.

    aber irgendwie tuts mir heute noch leid, dass diese angelegenheit so unausgesprochen stehen geblieben ist und jetzt keine chance mehr besteht, die sache zu klären, da alle beteiligten (außer mir) tot sind. :confused:

    sandy
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo Sandy,

    Genau das kann man in einer Aufstellung machen - diese "Sache" bereinigen in einer Form, dass es nachher allen (auf der seelischen Ebene) möglichst gut geht. Gerade auch, wenn es um Bereinigungen von offenen Fragen mit Verstorbenen geht. (Solche Klärungen auf der seelischen Ebene via Stellvertreter sind manchmal wirkungsvoller und echter, als reale Gespräche - in denen abgewehrt und abgelenkt würde.)

    Gawyrd
     
  5. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    Hallo Gawyrd,

    es ist mir - nicht zuletzt dank deines (für mich sehr wertvollen) engagements sehr wohl klar, was eine gute aufstellung bewirken könnte.

    aber bei mir gäbe es, wie du wahrscheinlich mitbekommen hast, so viele themen, dass ich den überblick verloren habe.....:D

    andererseits bin ich aber subjektiv gesehen ziemlich im reinen mit mir, oder ich verdränge vieles und bin mir dessen nicht bewußt....

    ich weiß nur eines, dass ich kurz nach dem tod meines sohnes (vielleicht zu kurz) als gast bei einem aufstellungsseminar bei einer sehr versierten psychotherapeutin teilgenommen habe und es mich einerseits total fasziniert hat, aber ich mich andererseits sauschlecht gefühlt habe und ich mich geweigert habe, eine stellvertreterrolle anzunehmen, weil ich mich nicht dazu imstande gefühlt habe. ich habe 2 tage lang nur geheult......
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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  7. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Ich finde den Begriff "Kuckuckskind" ziemlich schlecht gewählt, weil ein Kuckuck ja sein Ei in das Nest von ZWEI fremden Eltern legt und zudem noch die jungen Vögel der Wirtseltern aus dem Nest wirft! Bei uns Menschen ist ja wohl wenigstens die Mutter die eigene!
    Vielleicht reagiere ich aber auch etwas empfindlich, weil ich höchstwahrscheinlich selbst eines bin, was ich aber erst vor ein paar Jahren herausgefunden habe!

    LG

    believe
     
  8. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
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    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    Ja es ist ein dummer Name :confused: aber er ist nicht von uns gewählt sondern schon Jahre vorraus. Ich bin kein solches Kind, aber finde den Namen auch nicht schön!

    Was mich derzeit beschäftigt ist, das ich in den Kartenbildern immer so oft ein verstorbenes Kind sehe bei meinen Klienten, und dieses Kind aber nicht wahrgenommen wird von ihnen. Ich denke das es mehr Zwillingskinder gibt, was auch verschwiegen wird!

    lg Pia
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Liebe Pia,

    das können auch Aborti sein oder verschwiegene Kinder vom Fremdgehen. So wie es aussieht habe ich nicht nur 1 Halbgeschwisterl sondern 4 - bin durch Zufall drauf gekommen. Ich kenne 3 nicht, werde sie wohl nie kennen lernen. Allerdings in der Aufstellung war es für uns so ok wie es ist. Also es muss nicht immer ein Problem sein.
     
  10. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
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    11.339
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    Hofsgrund
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    Nein es muss nicht ein Problem sein, ist es aber unbewusst oft so. Sie fühlen sich nicht eins es fehlt ihnen was. Ich denke es ist immer schwierig wenn man Kinder verschweigt!

    Oder meine ich das nur?

    lg Pia
     

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