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Kleidung und Religion

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von PsiSnake, 3. Mai 2015.

  1. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
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    http://www.sueddeutsche.de/bildung/frankreich-schulausschluss-wegen-eines-zu-langen-rocks-1.2459214

    Warum geht es nur extrem bei Menschen?

    Ja, ich bin für ein Burkaverbot, weil ein Mensch ein Recht darauf hat wiedererkannt zu werden (gesellschaftliche Identität), weil andere ein Recht auf eine normale Kommunikation haben (da gehört Mimik usw. dazu), und weil es schlicht Vermummung ist (ob man mit Burka oder Skimaske in eine Bank geht ist letztlich egal).

    Ich bin auch dafür, dass Lehrer als staatlich Bedienstete während des Unterrichts zur religiösen Neutralität verpflichtet sind und daher keine klar erkennbaren religiösen Symbole zur Schau tragen sollten. Daher sind auch Kreuze und Schleier nicht angebracht. Ein Schüler kann sich dadurch auch unter Druck gesetzt fühlen, wenn Autoritäten ihm/ihr vorleben, dass zum Beispiel ein Kopftuch getragen werden sollte.

    Schüler allerdings sind keine staatlich Bediensteten und haben keine Funktion an der Schule zu erfüllen. Deshalb ist es ein Angriff auf die persönliche und religiöse Freiheit, wenn man dazu gezwungen wird sich anders anzuziehen als man wünscht, bzw. wenn man gezwungen wird seine religiösen Überzeugungen zu verbergen.

    Aber was ich da nun lese, und was die Motivation für diesen Thread war ist dann wirklich eine absolute Frechheit. Ein langer Rock ist ein religiöses Symbol? Das ist komplette Schikane und reinste Willkür.

    Ich bin auch gegen Religionsunterricht insgesamt, aber Schüler sind nicht in einer funktionalen Rolle und daher an nichts gebunden. Ausnahmen sind, dass man sich eben nicht vermummen darf und dass man in gewöhnlicher aber beliebiger Alltagskleidung in die Schule kommt (halt nicht nackt usw.).

    Ja, bin auch deutlich gegen Schuluniformen.

    LG PsiSnake
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    7. September 2004
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    19.306
    Das ist schon wirklich krank, also was im Artikel steht. Eigentlich zeigt die Schule da den wirklichen Fanatismus.

    Frage mich ja, was sie bei echt kurzen Röcken sagen würden...
     
  3. Engelswispern

    Engelswispern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Also... irgendwo hört es wirklich auf. Ich kann das Kopftuchverbot für Lehrerinnen und auch das Entfernen von Kreuzen in Schulen verstehen, aber einer Schülerin das Tragen eines langen, schwarzen Rockes verbieten...? Das ist schon irgendwie.. eine Art Diskriminierung. Was machen die denn, wenn da ein Mädchen ankommt, das sich zu der Subkultur der Gothics zählt und einen langen, schwarzen Rock trägt, aber keine Muslima ist? o_O Wird das dann auch als religiös interpretiert und verboten? Das wäre jetzt wirklich mal interessant.
     
  4. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    VGZ
    Du schreibst diesen Satz (Der ein Damoklesschwert in sich birgt) und merkst nicht, dass du Frankreich recht gibst und unterstützt!
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Naja, damit meinte ich nicht in Reizwäsche, in Ritterrüstung, in einem Brautkleid usw.
    Dass es so gemeint war konnte man auch am Zusatz "aber beliebiger" erkennen.

    Ein normaler Schleier ist gewöhnliche Alltagskleidung.
    Und ein langer Rock natürlich auch...
     
  6. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Zur Konfirmation war SCHWARZ Pflicht -> Ich kam in Aubergine und Silber

    Zur Konfirmanden Vorstellung war Anzug Pflicht -> Ich kam in Werktagskleidung (schlichter Pullover und dreckige Hose)

    gewöhnlich ist: nicht aus der Mehrheit herausstechend !!!!!!!
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    @JacquesDeMolay

    Ich bin selbst in meinen normalen Klamotten auf der Abi-Feier gewesen...

    "Gewöhnliche Alltagskleidung" ist halt alles was man auf der Straße so sieht, Anzug bis zerfetzte Punk Hose, Schleier bis bauchfreies Top usw. Ganz genau weiß ich auch nicht wo da die Grenzen sind, aber habe oben paar Beispiele genannt wo man nicht mehr davon sprechen kann. Im Normalfall sollte sich aus dieser Definition kein Problem ergeben.
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    19.306
    Kann man so nicht sagen glaube ich. Denn es ist einfach auch nicht ungewöhnlich das manche gerne aus der Mehrheit hervorstechen und in gewisser Weise eben durchaus auffallen wollen. Trotzdem ist das in den allermeisten Schulen ja kein Problem... In meiner Schulzeit hatte ich fast "alles" in den verschiedenen Klassen. So ziemlich alle Musikstile, politische Ansichten, Satanisten und Gruftis, bunte "It-Girls"... und eine gute Freundin von mir war in so einer christlich-strengen Glaubensgemeinschaft (weiß Namen nicht mehr). Jedenfalls hatte sie früher auch immer lange dunkle Röcke an, die ihr nebenbei gesagt auch noch echt gut standen.

    Kurz gesagt: Auffallen und "aus der Masse herausstechen" ist in unserer Gesellschaft nicht ungewöhnlich.
     
  9. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    VGZ
    Übersehen?

    Wäre das hier bei uns in unmittelbarer Nähe gewesen, könntest du mich morgen in der Zeitung lesen....ganz sicher......

    Sie sieht "aus" wie eine Muslima (selbst, wenn sie keine wäre)

    Mach dir bewusst, dass es uns mit Bundeswehrklamotten und Springerstiefeln früher ähnlich ging. (Wurde sofort Nazi assoziiert)

    langer SCHWARZER orientalischer Rock....... (wäre der Rock so, dass ein Teil des Beins zwischen Schuh und Fuß sichtbar wäre, gäbe es in Frankreich keinen solchen Murks.....)
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    5. August 2007
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    Ja, so war meine Aussage auch gemeint.

    Für mich ist es auch normal, dass Schüler mehr Freiheiten in der Hinsicht haben als Lehrer, die eben einen Auftrag erfüllen sollen und dafür vom Staat bezahlt werden, aber auch die Vorteile des Beamtentums genießen. Und die Kleidung sollte sich beim Lehrer dann eben damit vertragen, dass wir einen säkularen Staat haben.
     
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