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Jeremy Bentham

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Greenorange, 26. Dezember 2011.

  1. Greenorange

    Greenorange Guest

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    Jeremy Bentham, englischer Philosoph, bestimmte nach seinem Tod ausgestopft zu werden - auf so eine Idee kann nur ein Wassermanngeborener kommen ;):

    Wiki:

    Nach seinem Tod wurde Bentham in der Anwesenheit von Anatomiestudenten und seinen engsten Vertrauten seziert. Gemäß seinem letzten Willen wurde sein Leichnam „auto-ikonisiert“. Durch die Auto-Ikonisierung wird der Leichnam – entweder ganz oder nur der Kopf – nach den Methoden der neuseeländischen Maori mumifiziert, um ihn für die Nachwelt zu erhalten. Den Begriff der Auto-Ikone definiert Bentham als „a man who is his own image“.[4] Durch die Auto-Ikonisierung sollte jeder Mensch über seinen Tod hinaus als Auto-Ikone sein eigenes, lebensechtes Monument bilden. Benthams Skelett wurde mit seinen Kleidern angezogen, die man mit Stroh ausstopfte. Benthams Kopf wurde durch die Auto-Ikonisierung dermaßen verunstaltet, dass man für die Auto-Ikone ein Wachsmodell anfertigte. Mit dem Wachskopf und seinem Spazierstock in der Hand wurde Benthams Auto-Ikone in einer Vitrine des University College in London auf einem Stuhl sitzend ausgestellt. Der mumifizierte Kopf wurde zunächst zu Füßen der Auto-Ikone mit in die Vitrine gelegt. Heute wird der Kopf im College-Archiv aufbewahrt.[5]
     
  2. Greenorange

    Greenorange Guest

    Jeremy Bentham war seiner Zeit in vielen Punkten weit voraus:

    Wiki:

    Jeremy Bentham (* 15. Februar 1748 in Spitalfields, London; † 6. Juni 1832 in London) war ein englischer Jurist, Philosoph und Sozialreformer.

    Bentham gilt als Begründer des klassischen Utilitarismus. Er war einer der wichtigsten Sozialreformer Englands im 19. Jahrhundert und ein Vordenker des modernen Wohlfahrtsstaats. Seiner Zeit weit voraus forderte er allgemeine Wahlen, das Frauenstimmrecht, die Abschaffung der Todesstrafe, Tierrechte, die Legalisierung der Homosexualität und die Pressefreiheit. Er gilt als Vordenker des Feminismus, als Vorkämpfer der Demokratie, des Liberalismus und des Rechtsstaats. Bentham ist aber auch bekannt für seine scharfe Kritik an der französischen Menschenrechtserklärung und sein Eintreten für Wucherzinsen. Auch lieferte er Argumente für den legitimen Einsatz der Folter und entwickelte mit dem Panoptikum ein Modell-Gefängnis, das Michel Foucault als Symbol für die Überwachungs- und Herrschaftsstrukturen der modernen Zivilgesellschaft wählte.
     
  3. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2009
    Beiträge:
    11.586
    Er war mir nicht wirklich bekannt, habe aber ein wenig gestöbert und muß sagen er war seiner Zeit bachtlich weit voraus.
    Dieser Satz von ihm gefällt mir besonders:

    Leid und Freude seien Konstanten der menschlichen Natur, die bei der Bestimmung des Glücks eine entscheidende Rolle spielen würden. "Was Gerechtigkeit ist, darüber wird ewig gestritten; aber was Glück ist, weiß jedermann, weil jeder weiß, was Lust ist."
     
  4. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
    Ein Mann mit einem sehr großen Ego, denn wer käme sonst auf so eine sonderbare Idee sich auf diese Weise unsterblich zu machen. :rolleyes:
     
  5. Greenorange

    Greenorange Guest

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    Edova:
    ich kannte nur seine philosophische Arbeit, erst heute lernte ihn umfassender kennen:)

    Er fiel mir ein, als ich an einen gerade verstorbenen Mann mit einem großen Ego dachte.
     

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