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Interessante Studie - 42 % der Türkinnen leiden unter häuslicher Gewalt

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von SammyJo, 9. Mai 2009.

  1. SammyJo

    SammyJo Guest

    Werbung:


    http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/2/14/news-110981311/detail.html


    Eine Studie, die im Auftrag des staatlichen türkischen Generalsekretariats durchgeführt wurde, die weltweit ausführlichste und welche auch von der Europäischen Union mit 2,5 Millionen Euro bezuschusst wurde.
     
  2. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
    Mein Brainstorming zum Thema, dann gehts ab an den See....


    Es gibt nur eine Lösung: Sex-Boykott! ;)
    http://www.esoterikforum.at/threads/108858

    Ich komme aus einem türkischen Haushalt... Und kenne das mehr oder weniger. Denke, dass sich momentan einiges ändert in den Köpfen der Türken (ooooh, wer sind DIE Türken???). Es gibt seit einigen Jahren viele gute Initiativen/Programme...

    Und immer wieder Rückschläge natürlich. Wie die Verlobung, die sich im Feuer auflöste... Letzte Woche wars, gell?

    Die Türken sind ein sehr interessantes Studienobjekt. Ich finde, da stimmt irgendwas nicht. Naja. Man braucht halt seine Spiegel...

    Wie stehts mit häuslicher Gewalt bei uns? Wie finde ich es, dass die Asylantin aus Afrika, die mir gegenüber wohnt, schwanger ist? Das zweite Kind. Ihr erster Mann ist über alle Berge. Und ich habe den Verdacht, sie ist die zweite Frau eines anderen. Also ein kleiner Harem... Sie ist übrigens nicht Moslem. Wie finde ich es, dass sich eine Frau freiwillig unterordnet? Es steht mir nicht zu, dazu eine Meinung zu haben. Ich stecke da nicht drin. Aber ich sehe Leid in ihren Augen. Es ist eine alte, eine uralte Geschichte.

    Das kollektive Unterbewusstsein, sprich der Keller, lässt grüssen.
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    58% scheinen dann ja nicht unter häuslicher Gewalt zu leiden. Was die Mehrheit wäre. Blöd nur, dass man dabei ausgehen müsste, das 100 % häusliche Gewalt erfahren. Also, 48 % von wie vielen? Kann ja sein das z.B. 15 % häusliche Gewalt erleben und davon 48% drunter leiden.
     
  4. SammyJo

    SammyJo Guest



    Du meinst, man hätte noch untersuchen sollen, wie hoch der prozentuale sm-Faktor und Lustgewinn



    dabei ist?

    :confused:
     
  5. SammyJo

    SammyJo Guest



    Es gibt u.a. auch eine Studie aus Jordanien, demnach sind es dort 93 % der Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind.

    Das Problem ist, daß ich nicht weiß, wieweit die Übersetzung zuverlässig ist, denn sie ist auf arabisch verfasst.

    Aber gerne kannst du auch über die hiesigen Zustände berichten oder seriöse Quellen darüber benennen. Es muß nicht nur auf die Türken bezogen sein. Nur hier gabs eben ganz aktuell eine sehr weitreichende Studie, die auch von der EU bezuschusst wurde, man wird schon Gründe dafür haben, oder?

    :morgen:
     
  6. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
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    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Nein, aber die häusliche Gewalt betrifft eben nicht nur Türkinnen, sondern häusliche Gewalt gibt es leider generell, eben auch bei Deutschen und das hat mit irgendwelcher Religion nichts zu tun.

    Mich wundert nur, das du nicht das generelle Problem ansprichst, sondern dir etwas rausholst, nur um eine gewisse Religion als schlecht darzustellen?

    Das ist mir zu einseitig.
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Quelle: http://www.ms.niedersachsen.de/master/C739040_N746063_L20_D0_I674.html

    Die wichtigsten Fakten zum Thema häusliche Gewalt auf einen Blick

    Ausmaß

    Der Bericht der Gewaltkommission der Bundesregierung von 1990 stellte erstmals offiziell fest, dass Gewalt in der Familie die in unserer Gesellschaft am häufigsten ausgeübte Gewalt ist.

    Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass jede vierte Frau in ihrem Leben zumindest einmal von einem Lebenspartner körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfährt. Ca. 10% der Frauen in Deutschland erleben schwerwiegende und wiederholte Gewalt in Beziehungen.

    Ganz überwiegend werden Frauen Opfer von männlicher Gewalt.

    Sowohl körperliche als auch sexuelle Gewalt wird mehrheitlich durch Täter im sozialen Nahraum begangen. So sind nur 14,5% aller Täter sexueller Gewalt Fremde.

    In Deutschland fliehen jährlich cirka 45.000 Frauen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. In Niedersachsen suchten im Jahr 2007 in den 40 Frauenhäusern 2400 Frauen mit 2200 Kindern Schutz.

    Frauen erleben Gewalt in vielfältigen Erscheinungsformen von physischer und psychischer Gewalt. Männer setzen in Beziehungen eine breite Palette von Kontroll- und Beherrschungsmitteln ein. Frauen erleiden in der Regel nicht nur eine einzige Form der Gewalt.

    Folgen

    Gewalt gegen Frauen ist schwerwiegend: Nach Studien des FBI für die USA wurden ca. ein Drittel der Frauen, die im Jahr 1998 getötet wurden, Opfer ihrer Ehemänner, Ex-Ehemänner, Freunde oder Ex-Freunde. Eine britische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass jede zweite Frau, die getötet wurde, Opfer ihres (Ex-) Partners wurde (EU-Kampagne gegen häusliche Gewalt).

    Alle Formen von Gewalt – unabhängig vom Täter – können psychische Beeinträchtigungen oder Schädigungen zur Folge haben. Besonders schwerwiegend sind sie bei sexueller Gewalt.

    Schwangerschaft und Trennung sind für die Opfer besonders gefährliche Zeiträume.

    Häusliche Gewalt ist meist kein einmaliges Ereignis, sondern ein sich wiederholender Rechtsverstoß, der in Häufigkeit und Intensität oftmals in der weiteren Entwicklung eskaliert.

    Bei Gewalt durch einen Lebenspartner zeigen Studien, dass diese Gewalt häufiger Verletzungsfolgen hat und dass die Opfer häufiger von wiederkehrender Gewalt betroffen sind.

    Kinder sind nicht nur "mitbetroffen" von der Gewalt in den Familien. Das Beobachten der Gewalt gegen die Mutter kann zur gleichen Traumatisierung wie eine direkte körperliche Misshandlung führen.

    Die Folgekosten von Männergewalt werden in der Bundesrepublik auf etwa 14,8 Mrd. € pro Jahr geschätzt – hierin enthalten sind die Kosten für Justiz und Polizei, aber auch für ärztliche Behandlungen, Ausfallzeiten am Arbeitsplatz usw. (vgl. BT-Drs. 14/849, S. 3).

    Ursachen

    Nach der Erklärung der Vereinten Nationen ist Gewalt gegen Frauen ein Ausdruck der historisch bedingten ungleichen Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau, die zu einer Beherrschung und Diskriminierung der Frau durch den Mann sowie zur Verhinderung der vollen Entfaltung der Frau geführt haben.

    Misshandlungen geschehen nicht auf Grund eines einmaligen Kontrollverlustes, sondern dienen dazu, Macht und Kontrolle über das Opfer ausüben.

    Alkoholisierung des Täters kann die Gewaltausübung beeinflussen, ist aber meist nicht der Grund für die Misshandlung.

    Welche Frauen sind von häuslicher Gewalt betroffen?

    Frauen aller Altersgruppen, aus allen sozialen Schichten, Deutsche und Migrantinnen können Opfer von häuslicher Gewalt werden. Bei Migrantinnen zeigt sich nach neueren Studien, dass sie etwas stärker und häufiger von Gewalt durch einen Lebenspartner betroffenen sind, als deutsche Frauen.
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Natürlich hast du hier deinen Aufhänger...

    Bei Migrantinnen zeigt sich nach neueren Studien, dass sie etwas stärker und häufiger von Gewalt durch einen Lebenspartner betroffenen sind, als deutsche Frauen.

    ...aber kann man es aufeinander abwiegen?
     
  9. SammyJo

    SammyJo Guest



    Find ich irgendwie jetzt interessant, aber auch wieder nicht. Dies ist ja die überwiegend herkömmliche Vorgehensweise hier.

    Man unterstelle Jemandem etwas, was man in seine/ihre Aussagen interpretiert und behaupte es einfach als Wahrheit und baut darauf seine Argumentation auf.

    Über Religionen steht hier nichts geschrieben, merkwürdig. Da steht etwas von Türkinnen in einer gerade abgeschlossenen Studie. Steht auch in der Überschrift. In einem weiteren Beitrag steht, daß wir gerne anderes hier auch zusammentragen können, hast du ja wenigstens dann noch gemacht. Nur hättest du dir den zitierten Beitrag oben dann sparen können, der ist absolut entbehrlich.

    Wenn du über meine Sichtweise zu Religionen in der Gesamtheit etwas erfahren möchtest, rate ich dir, im entsprechenden Unterforum nachzulesen, und dich umfangreich kundig zu machen (bin seit 2005 hier im Forum). Ansonsten wäre es schön, wenn du schweigst dazu.

    Wenn ich irgendwann mal Lust und Zeit habe, können wir gerne die Ländervergleiche etc. und speziell kulturell (welches Wort dafür!) und religiös bedingte Gewalttätigkeiten gegen Frauen umfangreich gegenüberstellen.


    Bis dahin nur dies hier:


    http://www.amnesty.ch/de/kampagnen/stopviolence/zahlen-und-fakten-zu-gewalt-gegen-frauen


    Beschneidungen, JimmyVoice gehören übrigens auch dazu. Und dieses "etwas stärker betroffen als deutsche Frauen" ist ein wenig sehr geschmeichelt, nicht wahr?


    Vorerst kürze ich es jedoch ab, da die Richtung der Diskussion und die Verunglimpfung meiner Aussagen ja bereits wieder im Anmarsch ist, das muß ich mir nicht geben.

    .........
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Warum soll ich schweigen? Ich sag nur was ich denke und es ist egal wie lange einer hier ist. Du gehst in letzter Zeit doch nur in eine Richtung. Ist eben mein Empfinden und in letzter Zeit merkt man der Summe deiner Beiträge an, in welche Richtung du gehst.
     
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