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Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von sonnenschein25w, 7. September 2009.

  1. sonnenschein25w

    sonnenschein25w Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2008
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Bayern
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    Hallo

    Ich habe ein problem mit meiner Tochter :-(

    Ich fang mal von vorne an.

    Ich habe Zwillinge, die 5 jahre alt sind. Eine der beiden hat einen "wasserkopf" sie hat auch schon zig op´s hinter sich und monate lange krankenhausaufenthalte.

    Ich werd mit ihr einfach nicht warm, ich liebe sie über alles, aber ich kann sie nicht so in den arm nehmen wie meine andere oder so kuscheln oder oder oder, teilweise reagier ich auch ein wenig aggresiv auf sie :-( mir tut das so weh, aber ich kann nicht anders. mir stehen echt jetzt schon die tränen in den augen, warum ist das so, die maus hat schon so viel mitgemacht.

    Durch meine reaktionen verhält sie sich logischerweise auch aggresiv gegenüber anderer kinder. Sie ist seit 2 wochen sauber, das ging von jetzt auf gleich, auch nachts keine windel mehr usw... jetzt fängt sie wieder an in die hose zu machen, aber nur groß, pipi macht sie auf dem klo.


    Kann mir irgendjemand helfen ???

    Vielen dank Iris
     
  2. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart

    Hallo Sonnenschein,

    ich sehe momentan keinen Bezug zu Familienaufstellung. Möglicherweise könnten dir Mütter, die in einer ähnlichen Situation sind oder waren, am besten helfen, soweit es virtuelle Hilfe angeht.
    Was mich auf den ersten Blick anspringt ist, dass durch die vielen Trennungen und das, was deine kleine Tochter schon durchzustehen hatte, eure Beziehung sich sicher nicht so entwickeln konnte, wie die zwischen ihrer Schwester und dir.
    Möglicherweise stehen dir auch die (hohen) Erwartungen, die du an dich hast, im Weg und möglicherweise hast du sogar (unbegründete) Schuldgefühle ihr gegenüber?
    Jedenfalls scheinst du automatisch die Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen.
    Aggressionen gegenüber den eigenen Kindern sind total normal.
    Wichtig ist nur, dass man sie nicht ausführt :), sondern sich entlasten lässt, was für die eigenen Nerven tut...
    Vielleicht ist jetzt dran, dass du erst mal auftankst?
    Wirklich hilfreich wären Begleitangebote im realen Leben, denke ich.
    Trotzdem wünsche ich dir natürlich, dass du auch hier oder in einem einschlägigen Eltern-Forum viele nützliche und ermutigende Antworten bekommst.

    Sollte es sich tatsächlich nicht um ein Aufstellungsthema handeln, würde ich dich freundlich bitten, einen Mod um Verschiebung deines Themas zu ersuchen.

    Alles Gute,
    Eva
     
  3. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet
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    Hallo Iris,
    daß Du so ehrlich und direkt bist ist eine stramme Leistung!!!
    Vielen Eltern fällt das (verständlicherweise) sehr schwer.
    Oft werden Kinder, die frühe und lange Krankenhausaufenthalte hinter sich hatten oder aus anderen Gründen nicht bei ihren Eltern sein konnten, nicht recht ins Familiensystem integriert - mit teilweise schlimmen Folgen - letztendlich für alle.

    Wenn einmal das "bonding" (es gibt unterschiedliche Theorien dazu, die aber letztendlich alle auf ähnliches hinauslaufen) gestört ist, kann es mit der Annahme eines Kindes schwer werden.

    Ich kenne ähnliches auch aus meiner eigenen Situation (wenn auch längst nicht mit so heftigem Hintergrund).

    Vielleicht wäre eine Familientherapie ein guter Weg für euch alle.
    (sprich Deinen Hausarzt oder Deine Krankenkasse an - eine Familientherapie wird i.d.R. von der Krankenkasse übernommen).
    Lass nicht noch mehr Zeit ins Land gehen, hol dir Hilfe!

    Uff, ich kann mir heftig die Wahnsinns-Belastung mit zwei Säuglingen, eines davon schwerstkrank, vorstellen, das Hin-und Hergerissensein zwischen Angst und Zeitdruck ... .
    Viele Mütter beschreiben die Zeit mit gesunden Zwillingen schon als Zerreissprobe ... .
    Ein erster Schritt ist das Eingestehen (das hast Du bereits getan), dann gehts weiter mit klaren Schritten und ganz viel üben ... .
    Ich habe bei meiner ersten Tochter rigoros mit meinem Mann abgesprochen, ihr gegenüber keine Aggressivität mehr zu zeigen - wir haben uns gegenseitig vor Augen gehalten, was das Kind durchgemacht hat (ich nenn es einfach mal "Bewusst-machen" - immer wieder, wenn nötig). Die Aggressivität haben wir dann bewußt woanders rausgelassen und mit der Zeit hat das richtig gut geklappt, es gab immer weniger Aggressivität, weil auch das Kind sich komplett anders verhielt.
    Ein weiterer Punkt: ich habe beide Kinder bewußt angelächelt (uff, auch wenn mir manchmal gar nicht danach war und das Lächeln erst eine Grimasse war, na, ja) - Lächeln macht auch mit einem selbst was ... .

    Es gibt noch viele weitere Schritte und Methoden, für einige benötigt man Hilfe von außen, Arbeitsteilung, Freiräume usw..
    All das wäre in eurem ganz speziellen Fall individuell abzuklären.

    :umarmen:
     

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