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Häuser, Planeten und Tierkreiszeichen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von fckw, 20. Januar 2011.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Ich vrsuche momentan halbwegs systematisch mein eigenes Horoskop zu verstehen. Da ich nicht allzu viel von den teilweise "psychologisierenden", nicht selten ziemlich wortreichen Beschreibungen halte, die auf dem Netz oft zu finden sind, bin ich auf der Suche nach möglichst prägnanten, kurzen und einigermassen verständlichen Definitionen oder Beschreibungen, was eigentlich der Unterschied zwischen Häusern, Planeten und Tierkreiszeichen ist.

    Momentan neige ich zu folgender Betrachtung:

    Häuser: Lebensbereiche
    Planeten: Energien
    Tierkreiszeichen: Charaktereigenschaften.

    Mars wäre beispielsweise eine aktive, vorwärtsdrängende Energie, Saturn eine begrenzende Energie, die Sonne die Grundenergie usw.
    Ist nun beispielsweise Mars in Opposition zu Saturn, so würde das wohl heissen, dass eine aktive, vorwärtsdrängende Energie in einem Spannungsverhältnis zu einer begrenzenden Energie steht. Es dürfte nicht allzu schwer sich auszumalen sein, was in einer solchen Konstellation passiert: Die Mars-Energie prallt gewissermassen mit der Saturn-Energie zusammen. Dabei versucht die Mars-Energie aktiv nach vorwärts zu stossen, während die Saturn-Energie aktiv eine Grenze aufbaut. Das Resultat lässt sich dabei bekanntlich nicht herauslesen, es ist eine Integrationsaufgabe für den Menschen, um zu lernen, mit diesem Spannungsverhältnis umzugehen.

    Einigermassen prägnante Definitionen für Planeten finden sich auf Astro-Wiki:

    * Sonne: Lebenskraft, Wille, Geist
    * Mond: Gefühle, Empfängnisbereitschaft, Körper
    * Merkur: Denken, Kommunikation
    * Venus: Ästhetik, Selbstwert
    * Mars: Durchsetzungskraft, Eroberungswille
    * Jupiter: Expansion, sinngebendes Prinzip
    * Saturn: Konzentration, grenzsetzendes Prinzip
    * Uranus: grenzsprengendes Prinzip
    * Neptun: grenzauflösendes Prinzip
    * Pluto: Transformation

    Wobei ich besonders mit den persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars) in dieser Beschreibung noch nicht so recht zufrieden bin. "Ästhetik" in Venus scheint beispielsweise bereits eine gewisse Psychologisierung, Vermenschlichung oder Wertung darzustellen, vielleicht könnte man treffender von "sinnlicher Energie" sprechen.

    Unklar(er) ist mir momentan v.a. der Unterschied zwischen Häusern und Tierkreiszeichen.
    Kommentare, Anmerkungen und noch prägnantere Definitionen für Häuser Tierkreiszeichen (und Planeten) sind erwünscht.
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ein gutes Beispiel (für psychologische Deutungstexte) finde ich Volker Doormanns Deutungstexte: Kurz, prägnant:
    http://volker-doormann.org/planethz.htm
    Wobei man natürlich auch hier ein gewisses astrologisches Verständniswissen benötigt, um zu begreifen, wie Herr Doormann zu seinen Aussagen kommt. Und man darüberhinaus natürlich die einzelnen Teile eines Horoskops zuerst zu einem sinnvollen Ganzen zusammensetzen müsste, und somit eine Aussage für sich alleine nur begrenzte Aussagekraft aufweist.
     
  3. Pauwau

    Pauwau Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2010
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Hallo fckw,

    ich konnte mich immer gut orientieren an den 3 W´s: WAS, WIE, WO:

    Was (Planet) will sich wie (Zeichen) und wo (Haus) zum Ausdruck bringen?

    Habe mir als ich anfing eine Liste gemacht mit allen möglichen Entsprechungen, sortiert nach Planeten und Häusern. Hier mal ein Auschnitt, vllt kannst du ja was damit anfangen.

    Haus 1: Wie gehe ich auf andere zu / welchen Eindruck haben die anderen von mir / wie packe ich meine Vorhaben an

    Haus 2: wie grenze ich mich ab / wie sichere ich mich materiell / wie gehe ich mit Besitz u. Talenten um

    Haus 3: Wie denke, kommuniziere, lerne ich, wie ist mein Alltagsdenken-u. Handeln / wie richte ich meine Energie in die Welt / wie setze ich Ideen in die Tat um

    Haus 4: wie fühle und empfinde ich / wie äussert sich meine seelische Zugehörigkeit /

    Haus 5: wie zeige ich mich / wie will ich mich verausgaben / wie will ich etwas hervorbringen

    Haus 6: wie passe ich mich an, verbessere ich mich selbst, diene ich anderen / wie ist mein Verhältnis zum Broterwerb / wie setze ich paktische Aufgaben und Verantwortlichkeiten um

    Haus 7: wie setze ich mich mit den anderen, mit dem DU auseinander / wie pflege ich persönliche Beziehungen / wie nehme ich am sozialen Leben teil / wie reagiere ich auf andere und wen ziehe ich an

    Haus 8: wie verpflichte ich mich an die begegnung / wie wandle ich mich / wie gehe ich mit Schwierigkeiten und Problemen um

    Haus 9: wie und auf welche Weise bin ich einsichtsfähig / wie erweitere ich meinen Horizont / wie ist meine persönliches Weltbild

    Haus 10: wie strebe ich nach Anerkennung / wie äussert sich mein Ehrgeiz / wie versuche ich mein Lebensziel zu erreichen

    Haus 11: wie verfolge ich humanitäre Ziele / wie strebe ich nach Unabhängigkeit / wie überwinde ich subjektive Interessen

    Haus 12: wie bilanziere ich meinen eigenen Lebensweg / wie äussern sich Gefühlsreaktionen und Gewohnheitsmuster / wie finde ich den Weg nach Innen


    hier hat mir eine Aussage von Vehlow sehr weitergeholfen: nämlich dass die Zeichen mit den Häusern gleichbedeutend sind.


    Einen schönen Tag wünscht dir
    Pauwau
     
  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.632
    hallo fckw,

    die Ästethik halte ich für die Venus sehr passend.
    Und das muss ja nichts mit Psychologisierung haben.

    Es gibt ja bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Harmonie auch in der Natur zB., und das würde der Waage-Venus sehr gut entsprechen.

    Als Beispiel, ein Mensch hat ja so seine inneren Organe.
    Wenn alle zusamend gut passend zueinander sind dann sind sie harmonisch oder auch ästethisch.

    Als Beispiel, ich , AC-Waage-Venus in Steinbock, ich wurde früher gerne in Krankenhäusern als Anschauungsobjekt für Studenten benützt.
    Das heißt, die Organe sehen aus in Form, Grösse und Anordnung wie aus dem Lehrbuch, ( du kannst dir vorstellen wie man sich dabei fühlt):D

    Anderes Beispiel
    ein sehr schöner ausgeglichen gewachsener Baum wo Größe, Stamm und Form eine ästethische Einheit Bilden.
    Egal ob er jetzt gross oder klein ist, es geht um die Gesamtansicht .

    Auch das ist Ästethik!

    LG
    flimm
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Danke, das ist eine sehr gute Orientierungshilfe.
    Naja, die Aussage macht mich insofern wenig glücklich, dass wenn sie gleichbedeutend wäre, eine Unterscheidung zwischen beiden ja mehr oder weniger unnütz wäre. (Man könnte dann statt vom "Zeichen im Haus" einfach von "Häuserkombinationen" oder "Zeichenkombinationen" sprechen, im Stil von: "10. Haus (a.k.a. Zeichen) + 2. Haus (a.k.a. Haus) + Neptun" oder sowas in der Art.)
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Hm, ja, das stimmt schon, es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Ästhetik, Harmonie und die Ausgeglichenheit der Waage. Allerdings ist es umgekehrt ja auch so, dass (beispielsweise in der Kunst) Unausgeglichenes eine erhöhte Dynamik aufweisen kann, was wir dann zwar nicht unbedingt als harmonisch aber durchaus als ästhetisch empfinden können.

    Daher mein Einwand.
     
  7. jogi64

    jogi64 Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2005
    Beiträge:
    184
    Hallo Fckw,

    Die Aussage, dass die Zeichen mit den Häusern gleichbedeutend wären, ist - genau gesagt - falsch. Die Zeichen waren in der Antike, in der Zeit der Entstehung der Geburtsastrologie, nie die Bedeutungsgeber für die Häuser. Beide, Zeichen und Häuser, haben eine unterschiedliche Entwicklung gehabt. Die moderne Astrologie ist aber so in ihrem Denkschema verhaftet, dass sie diese Tatsache einfach nicht sehen will. Die Zeichen mögen so manche Analogie mit den Hausbedeutungen aufweisen, aber die Zuordnungen für die Hausthemen stammen aus völlig anderen Quellen - sie stammen nicht von den Zeichen. Das wäre für jedermann in den entspr. Texten nachzulesen.

    Gruß
    Jogi
     
  8. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

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    Hi fckw,

    ich hab es so gelernt. Die Häuser sind zwar analog zu den Tierkreiszeichen, also zB das 1. Haus wird analog zum Widder gesetzt, aber der Unterschied ist dabei, dass die Häuser die Zeichenenergien ins Irdische gezogen sind. Also die Zeichen sind quasi die Archetypen, rein kosmisch gesehen, und diese Archetypen "auf irdisch" sind dann die Lebensbereiche hier im täglichen Umgang in der Welt.
    Widder steht zB für Pioniergeist, Anführertum und den Ausdruck des Willens aktiv in die Welt hinaus. Im 1. Haus gehts darum, wie ich in meiner Gesamtpersönlichkeit, so wie ich bin, aktiv in die Welt hinaustrete, also ich zeige mich ungeschminkt in meiner "Nacktheit". Siehst du den Unterschied und gleichzeitig die Parallelen?

    LG
     
  9. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

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    Das Resultat lässt sich sehr wohl herauslesen, genau darauf kommts ja an, die Auswirkungen einer solchen Spannung im eigenen Verhalten zu lokalisieren, was Selbsterkenntnis zum Ziel hat.
    Ich persönlich hab einen Spannungsaspekt zwischen Mars und Saturn (Konjunktion). Mars, die Tatkraft, trifft auf Saturn, die belastende/runterziehende Energie, und äussert sich dann dahingehend, dass Mars sozusagen das 100fache an Energie aufwenden muss, um sich durchzusetzen. Resultat bei mir ist dann, dass der Handlungsimpuls von einer Wucht, einer übermäßigen Aggression begleitet wird und ich da, wo andere normal und angemessen zB (jetzt mal sinnbildlich gesprochen) mit nem kleinen Messer vorgehen können, gleich mit der Axt komme, was richtigen Schaden anrichten kann. Die Tat- und Entscheidungskraft wird dann übersteigert, aufgrund der immensen Kraftaufwendung.

    Hoffe das ist einigermaßen nachvollziehbar.
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Okay, danke für die Erklärung - aber was ich jetzt noch nicht verstehe, ist welche Wichtigkeit denn nun die Tierkreiszeichen haben, wenn sie sozusagen im Horoskop eine "archetypische Funktion" ausüben? Wie äussert sich denn so eine archetypische Funktion, wenn nicht eben ausschliesslich im konkreten Leben, also im "Nach-aussen-Treten", also in den Häusern? (Und hier meint "nach aussen" ebenfalls auch "innerpsychisch" und "gefühlsmässig".) Alleine zu postulieren, dass diese Tierkreiszeichen "archetypisch da sind" sagt ja für sich genommen noch nichts aus, wenn man ganz bewusst ihre Wirkung auf das Leben ausschliesslich den Häusern zurechnet.

    Ich hoffe, du verstehst meine Frage. Vielleicht kannst du an einem Beispiel erklären, wie du die drei in Kombination miteinander deuten würdest. In meinem Horoskop steht beispielsweise der Merkur im Widder im 10. Haus. Nun verstehe ich "Merkur im 10. Haus", aber wie spielt denn nun Widder hier hinein, also einerseits die Kombination Widder/10. Haus und andererseits Widder/Merkur?
    Ja, das ist gut beschrieben und nachvollziehbar. Ich meinte meinen Beitrag ein wenig anders: Das Resultat ist - im besten Falle - Selbsterkenntnis, aber OB diese stattfindet, das ist eben nicht mit Sicherheit voraussagbar. Es ist sozusagen die Aufgabe des Menschen, durch Selbsterkenntnis zu lernen, in solchen spannungsgeladenen Situationen angemessen zu reagieren, aber niemand kann im voraus sagen, ob der Mensch das auch wirklich lernen wird oder nicht.
     
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