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Grenzen der Erleuchtung .....

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Kayamea, 9. Oktober 2009.

  1. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
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    oder Erleuchtung ohne Grenzen?

    Ich bejahe diese Aussage.

    Was meint ihr dazu, braucht es zur Selbstverwirklichung, Offenbarung, Erleuchtung .... Grenzen oder ist Selbiges grenzenlos?

    Da Grenzen aus meiner Sicht nur etwas nützen würden, wenn ich sie auch überwachen kann, heißt das, dass ich sowohl die Substanz meiner Grenzen regelmässig überprüfen und pflegen müsste, als auch andere Menschen im Auge zu haben, und zu kontrollieren, ob diese meine Grenzen auch beachten.

    Ein Überwachungssystem dieser Art trennt vom Augenblick, bindet an die Vergangenheit und grenzt die Zukunft ein.

    Was meint ihr :) ? Gerne natürlich mit astrologischem Bezug.

    Liebe Grüße
    Martina
     
  2. tyrael63

    tyrael63 Guest

    faktum ist: eine aussage die von etwas vorrausgesetzem ausgeht. also wovon?

    wer ist die würde selbst? ich kenne leute, die sich würdevoll geben mögen, aber mir ist noch niemand begegnet, der die würde selbst wäre.
    auch leute wie ein papst, dalai-lama, ghandi oder osho sind/waren einfach menschen, oft nicht einmal besonders würdevoll.

    was ist würde? und was ist würde in diesem kontext?

    was haben würde und erleuchtung miteinander zu tun?

    das ganze zitat am anfang würde nur dann sinn machen, wenn ihn in dieser weise ein erleuchteter gesagt hätte. denn ein anderer kann nicht wissen, wie, was es ist. es wäre ansonsten nur eine vermutung, eine individuelle vorstellung.

    mag sein. aber dann wäre das ein wesen, das hüben und drüben sozusagen synchron existent wäre. multidimensional. mag es geben. weiß ich nicht. fragt sich, ob so etwas menschenmöglich wäre.

    fragen über fragen...
     
  3. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo tyrael, :)

    Du gehst zwar nicht auf die eigentliche Frage ein, aber danke für Deine guten Einwürfe.

    Wenn wir von Erleuchtung sprechen und dann auch in dem Zusammenhang von Würde und dann noch die von Dir aufgeführten Personen, da bin ich bei der Frage, ob wir bei der Frage nach der Erleuchtung wirklich vom Optimum bzw. der Perfektion eines Zustandes ausgehen müssen, den wir ja nur dadurch definieren können, dass die Dualität aufgehoben ist.

    Würde wäre dann Würde sonst nix. Wer die Würde selbst ist, hat quasi keine Defizite bei dem Thema, er ist perfekt. Wer die Liebe selbst ist, hat keine Defizite auf diesem Gebiet, ist quasi perfekt... usw. Wer folglich "alles in allem ist", hat überhaupt keine Defizite mehr und ist somit die Perfektion in Person. Aber ist das wirklich Erleuchtung bzw. überhaupt erreichbar oder erstrebenswert?

    Für mich persönlich hat das alles nichts mit Optimalzuständen oder Perfektion zu tun. Für mich ist "Erleuchtung" ein unendliches Sein im Augenblick, ein so sein wie man ist und die Bewusstheit, dass der Augenblick vergeht, um dem nächsten zu weichen usw... keine Grenzen, keine Mauern, keine Angst usw.... (den Definitionen sind genauso keine Grenzen gesetzt, wie dem Sein im Jetzt)

    Ja genau, deshalb meine Fragen. ;)

    Liebe Grüße
    Martina
     
  4. tyrael63

    tyrael63 Guest

    hallo, kayamea!

    danke, jetzt verstehe ich besser worauf du hinauswillst.
    mir war's zu beginn eeben deshalb zu undefiniert, deshalb die nachfragen.

    das problem, das sich stellt, ist, was ist erleuchtung?

    oder anders gesagt, wenn erleuchtung als erleuchtung im sinne des eingehens ins "ganze" wäre, wie auch immer das zu bewerkstelligen wäre, dann würde das wohl so etwas wie eine art "gottwerdung" sein.
    das wäre dann wohl so etwas wie die höchste perfektion.
    ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass dieser zustand als mensch erreichbar ist, nicht ohne transformationen, veränderungen, die überd as menschsein hinausgehen müssten. oder noch anders, diese "last des erkennens", glaube ich, würde ein mensch nicht tragen können. ist allerding nur meine subjektive meinung.

    sagst du schön, allerdings, diese perfektion, vielleicht besser ganzheit, vollkommenheit, schätze ich, strebt im organismus nach ausdruck. bleiben wir bei der liebe als liebe sein, als zustand. will diese liebe dann nicht raus, sich anderen mit-teilen, sich ver-geben?
    bei würde ist es wohl ein wenig anders, ich tue mir schwer, würde als seinszustand zu sehen. mag sein, dass da auch eine unterschiedliche bergiffsdeutung vorhanden ist.

    was ich mir in dieser richtung vorstellen kann, und was du vielleicht meinst, ist dieses "leuchten von innen", wenn jemand wirklich in sich, bei sich, in seiner mitte ist, und das dann durchaus ausstrahlen kann. das aber wäre dann ja auch als "licht" nach außen gerichtet, starhlt aus, wäre also auch ein prozess des gebens, teilens, eben auf, sagen wir, energetischer ebene.

    allerdings, glaube ich, dass diese zustände dauerhaft schwer aufrecht zu erhalten sind, und dies zu vertiefen, zu leben, rauszufallen und es wieder zu versuchen, das wäre dann ein weg. und erleuchtung so etwas wie ein sich wiederholender, immer wieder neu erschaffener und erschaffender prozess, der vielleicht irgendwann in einem permanenten seinszustand mündet.

    damit gibst du dir die antwort eigentlich selbst. die, die für dich stimmig scheint. ich finde das sehr schön von dir ausgedrückt. und meine sicht dazu ist deiner sehr ähnlich, was jetzt allerdings nicht heißen muss, dass es deshalb so "stimmt".

    aber, es ist in dieser art ein schöner, und durchaus erfüllender weg.

    deshalb hier noch eine andere meinung dazu:

    vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

    namasté!
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo

    Grenzen sind durch uns selbst gesetzt. Aber wenn wir zu uns selbst kommen und stehen, können wir nichts verkehrt machen, denn wir werden auch merken, wenn es einen Irrweg gibt, weil der uns nicht weiter bringt - das werden wir merken. Das sind unsere Grenzen: wir können nicht alles tun, auch auf seelischer Ebene, was zB andere tun würden .

    Auch ist es eine Grenze: dass wir nur einen Ausschnitt sehen , vielleicht einen blendenden Ausschnitt, einer, wo viel gezeigt wird. Aber wir könnten vergessen, inwiefern wir diese Erleuchtung handhaben können. Inwiefern wir die Wahl haben, daraus etwas zu machen. Es gibt viele Arten von Erleuchtungen, und nicht jede ist sofort einhellig, und manche bedürfen noch der geistigen Auseinandersetzung oder man setzt das Puzzle durch weitere Erleuchtungen/Offenbarungen zusammen.
    Da gibt es dann auch ne Grenze , so ähnlich wie das WISSEN fast nie vollständig ist und es noch Lücken gibt. Die stellen Grenzen auf. Es wäre ziemlich ein guter Kafkaroman, das Leben eines Menschen zu beschreiben, der danach strebt und immer wieder sich näher gekommen geglaubt, die Grenzen des Wissens aufgehoben zu haben oder kurz davor zu stehen. Ich glaube, es gibt diese Versuchung nicht spärlich. Aber allein herauszufinden, ob es wirklich kein vollständiges Wissen geben kann, ist ja schon bisher nicht möglich gewesen. Es gibt immer noch was unentdecktes ; ein oder zwei Details oder eben bei manchen Sachen grössere Zusammenhänge die einfach noch nicht durchdrungen sind.-

    Ins Ganze einzugehen, bedeutet für mich keine Aufhebung unserer Individualität, was sich allein daraus ergibt, dass wir sowohl unsere Wahrnehmungsarten nicht verlieren, wie auch die Fügung , die sich aufgrund unserer eigenen "Seelen-Resonanz" ergibt. Also wir ziehen ja Dinge an, wie wir auch aufgrund unseres Selbst zur Wahrnehmung kommen, die kein anderer haben kann (allein deshalb, weil wir fühlen, oder weil wir Erinnerungen haben - denn auch wenn Erleuchtung Hier und Jetzt ist, so werden wir gefangen sein in den Mustern, die wir mit uns tragen ; es ist eine hohe Kunst diese Muster , die auch energetisch bestehen, aufzulösen und psychologische Pannenpathologiemuster sprich Psychotherapie sind nur Oberflächen) und alles was wir sind , erleben, und tun, auch in der Erleuchtung, ist in eine Aufgabe oder Bestimmung gestellt, die wir aufgrund unserer Seelenschwingung oder Energie oder Anlage haben. Wir können da und hier was verändern, aber so wie die Konstellationen uns erhalten bleiben, bleibt es auch die Aufgabe (von der ich nicht glaube, dass ein Astrologe diese immer richtig einschätzen können wird, weil die verdammte Seele nicht im Radix steht).

    Wir können in das Ganze eingehen, ja, ich betrachte das bidlich auch als ein DURCHLÄSSIGWERDEN. Unsere starren Muster werden zwangsläufig aufgeweicht-

    Stefan
     
  6. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
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    5.641
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    Hallo tyrael, :)

    Genau diese Frage stellt sich auch im Astroforum immer wieder einmal.
    Mein Interesse gilt dabei, wie Grenzen und das, was der Einzelne für Erleuchtung hält, zusammenpassen. Grenzen symbolisieren ja auch eine Art Unfreiheit, andererseits kann man sagen, dass man die Freiheit hat Grenzen zu setzen... für mich sind Grenzen in diesem besagten Seinszustand nicht mehr relevant.

    Ja, auch diese Art der Überlegungen, begleiten mich - manchmal. :)

    Ich meine schon, Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt, weitergibt, lebt ....

    Ja, vielleicht ist Würde hier wirklich schwer zu integrieren.

    Mir ging es nicht darum, was ich meine, weil ich weiß schon, was ich meine. :) Für mich ist interessant, wie andere es sehen und erfahren. Dennoch ist es jetzt sehr gut, dass Du das geschrieben hast - danke. :) Diesen Zustand, den Du beschreibst, der eröffnete sich für mich durch Meditation. Ich glaube alleine durch den Alltag wäre ich dort nie hingekommen.

    Das ist sehr schön beschrieben. Ich schaffe es nicht, diesen Zustand dauerhaft aufrecht zu erhalten, aber ich zwinge mich auch nicht dazu, denn dann würde ich ein Nichts schaffen wo eigentlich doch schon ganz schön viel Gutes ist. Diesen Zustand aber zu kennen, zu wissen, wie man ihn erreicht, wo man ihn im eigenen Innern aufspüren kann, zu spüren und zu fühlen, was er bedeutet und in diesem Bewusstsein immer wieder neu aufzugehen, das ist das eigentliche Geschenk, mit dem ich mein Leben immer wieder neu mit Licht füllen kann.

    Ja, das ist meine Antwort, die, wie Du sagst, nicht stimmen muss. Aber auch das halte ich für ein Element der Bewusstheit im Jetzt, zu erkennen, dass es kein richtig oder falsch geben muss.

    ... der immer wieder neu im Jetzt erlebt werden kann, der immer wieder neu erfüllen kann. Ja.

    Auch Dein Zitat zum Zazen ist wichtig, finde ich. Sein heißt nicht Passivität - die Tat ist Teil des Jetzt, ein Nichtstun gibt es in dem Sinne gar nicht. Ob ich meditiere, ohne die Hände zu bewegen, oder achtsam ein Bild male, es ist eine Tat im Augenblick, die das Sein erfüllt.

    Danke, für Deine Gedanken. :)

    Liebe Grüße
    Martina
     
  7. tyrael63

    tyrael63 Guest

    hast mich dazu auf einen gedanken gebracht:

    zum "nichtstun" kann es durch die fehlende achtsamkeit werden. zum leeren tun, wenn ich dem augenblick, dem tun, der wirklichkeit nicht mit genügend bewusstheit begegne. habe ich so noch nie gesehen.
    und das erzeugt dann den frust, die langeweile, was auch immer..
    weil man glaubt, den moment schon zu kennen, sich also im vorhinein am bild festhält, als sich darauf einzulassen.

    danke dir sehr!

    :)
     
  8. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hi

    Ja, und so gehen wir durch die Welt. Also ich glaube jedenfalls, dass die meisten das tun. Alles ist schon bekannt, es gibt keinen Grund mehr zum Staunen.

    Ich versuche das ständig, mich zum Staunen zu bringen, das geht über Umwege. Ich versuche es deshalb, weil ich eben die Langeweile als Depressiva entdeckt habe. Staunen ist, wenn da etwas neues ist. Es muss gar nicht mal neu sein, sondern frisch, unberührt, und das ist das Hier und jetzt sogar in ganz alltäglicher Weise, finde ich. Man braucht noch nicht mal Erleuchtung dazu. - Man liest einen Roman vor 6 jahren und heute noch mal, und beide Male sind anders. Weil man anders blickt.

    Besonders jetzt im Herbst ist das leicht, weil es sowieso eine Stimmungsänderung durch den Wechsel der Jahreszeit gibt.
    Aber manche werden depressiv, weil sie nicht diese Lebendigkeit des Neuen erkennen oder was auch immer, nicht annehmen?
    Eben, weil alles schon so ist, wie es war, und es noch sein wird. Wir kennen ja alles. Also warum noch die Augen auf machen.

    LG
    Stefan
     
  9. tyrael63

    tyrael63 Guest

    staunen, wieder staunen können, ist ein schöner "schlüssel", denke ich. ebenso, wie das von dir erwähnte "durchlässigwerden". auf einmal erscheint einem vermeintlich bekanntes ganz anders, neu, ungewohnt.
     
  10. Christel

    Christel Aktives Mitglied

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    Für alle, die nicht nur mit den Augen sehen....

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