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Gewissen und Moral

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 18. Dezember 2017.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    7.338
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    burgenland.at
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    Lk 11,29-32


    Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er:

    Diese Generation ist böse.
    Sie fordert ein Zeichen;
    aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
    Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war,
    so wird es auch der Menschensohn (=>die Prophetie des Jesaja; Anm. v. Teigabid) für diese Generation sein.
    Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen;
    denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören.


    Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
    (Philosophische Gedanken und praktische Staatsführung))


    Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen;
    denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt.


    Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
    (Nahtoderfahrung)



    Gut.

    Man muss nicht im Bauch eines Fisches gewesen sein, für etwa 3 Tage.
    Es ist nicht erforderlich, wie Heinrich Messner, alle 8000er der Welt zu besteigen.
    Auch ohne diese Erfahrung, allein aus der Erkenntnis, kann ein König glänzen.
    Oder alles zusammengenommen – auch nicht schlecht!

    Dies sollte uns zur Einstimmung dienen, im Zusammenhang mit Gewissen und Moral.
    Darüber wollen wir uns ein wenig unterhalten.

    Das Gewissen wird im Allgemeinen als eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen, die bestimmt, wie man urteilen soll.
    Es drängt, aus ethischen, moralischen und intuitiven Gründen, bestimmte Handlungen auszuführen oder zu unterlassen. (Wiki)


    Moral bezeichnet zumeist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen. (Wiki)


    Denn, da ist mehr in Einem, als nur Gewissen und Moral …





    … und ein :)

    -
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2017
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    7.338
    Ort:
    burgenland.at
    Gewissen und Moral, das sind keine Wesen die irgendeine Position ausfüllen,
    sondern dabei handelt es sich schlicht und einfach um Gedankenabläufe im Kopf,
    bezogen auf vergangene persönliche Ereignisse, oder Befürchtungen von negativen Folgen aufgrund der Häufigkeit des Eintreffens bei ähnlichen bekannten Vorgängen.
    Also Ereignisse die gewiss sind, nach der Wahrscheinlichkeitsmathematik, darum nennen wir sie womöglich auch „Ge-wissen“.
    Bei Moral, ja da spricht man zwar auch von der Moral der einzelnen Person, aber generell gilt hier für Moral sehr wohl die Lebenseinstellung einer Gemeinschaft,
    mit dem Sinn positive Erfolge zu erzielen.
    Also fast schon das Gegenteil von Gewissen, und darum meint man wohl auch, wer sich schlecht benimmt, der verhält sich „a-moralisch“.

    Ja gut, bei den gesellschaftlichen Bewertungen, die sich Gemeinschaften gegeneinander vorhalten,
    da kann man gelegentlich auch davon vernehmen, dass von einer „Kollektivschuld“ der anderen Seite gesprochen wird.
    Möchte man also ultimativ im Recht sein, muss man sich lediglich um einer entsprechende gleichartige Ansammlung kümmern?
    Sicher nicht!

    Aber darauf will ich eigentlich gar nicht hinaus.

    Sondern so wie zuvor schon angesprochen, Gewissen und Moral, sie sind keine eigenen Wesen, und schon gar nicht in körperlicher Form.
    Wie ist das nun mit der Seele? Wo das Gewissen und die Moral zuhause sind.
    Ich meine die Seele ist genau so wenig ein Wesen oder eine Art „feinstofflicher“ Körper.
    Die Seele ist lediglich ein Teil der Person. Des Menschen.
    Der sich in der Symbiose von Körper und Seele zusammensetzt.

    An dieser Stelle werde medizinisch kundige Interessierte, wie gewöhnlich, laut aufheulen.

    Besser formuliert ist es vielleicht, alles auf den materiellen Körper zurückzuwerfen,
    so dass die menschliche Person – zuerst einmal – nur aus dem Körper besteht, und der damit verbundenen Funktionalität,
    wobei man diese steuernden Programme in ein Systemprogramm und die Funktionsprogramme unterscheiden kann.

    Dieses Systemprogramm nennen wir umgangssprachlich „Seele“.

    Unsere eigene Seele, wo ist die „zuhause“ ?
    Wir denken im Kopf. Genauer gesagt im Gehirn. Also im Großhirn, und im Kleinhirn? …


    Nun gut, ich fahre jetzt mit dem Fahrrad durch die dunkle Nacht,
    vielleicht treffe ich auf eine anregende Sternschnuppe mit elektrischem Impuls,
    die soll es zu Weihnachten regelmäßig geben – oder war das im August?


    Denn, da ist mehr in Einem, als nur Gewissen und Moral:


    „Was ist, möch´st nicht aufstehen?“


    … und ein :weihnacht

    -
     
  3. Moral, jeder kennt sie mancher hat sie, der andere wieder nicht aber brauchen wir sie oder ist sie eher Mittel zum Zweck ?

    Spontan müsste man ja sagen: "na klar", bekam man es ja von Kindesbeinen so eingeimpft, dass Moral wichtig und der Unterschied vom Mensch zum Tier sei. Aber denkt man mal selber darüber nach, kommt man da auf eine andere Antwort. Mal ganz ehrlich schaut man sich z.b mal das Berufsleben an, kann man sich da wirklich Moral leisten ? Oder ist es nicht besser einfach nur Ziele/Prinzipien zu haben und die auch konsequent zu verfolgen? Moral wird doch auch von der Gesellschaft irgendwo bestimmt,was ist moralisch, was unmoralisch, das alles definieren völlig fremde Menschen und man"habe" sich daran zu halten. Kommt noch hinzu, dass bei diesem Thema jeder seine eigene Definition davon hat, was Moral für sie/ihn wirklich ist,wird es umso schwieriger dort "auf einen Nenner" zu kommen. Ich denke, nein man braucht sie nicht unbedingt, aber durchaus ein Ziel oder auch mehrere, denn Motivation sollte man im Leben schon haben.

    Mal ein Beispiel wo Moral und Empathie aber auch ein Nachteil für uns selber bedeuten kann, man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Eine Frau geht mit Tüten voller Waren durch die Innenstadt, also shoppen und am Rande bei den Geschäften sitzen diese Bettler. Einer hat ein Schild aus Pappe wo eine rührseelige kurze Geschichte/Erklärung draufsteht und dann den Becher direkt vor sich. Hier wird bewusst die Empathie der Passanten *Mitleid erregt* um sie zur Zahlung von einer Geldspende zu bewegen. Darum geschieht es so häufig, dass einem auch Mütter mit Babys oder kleinen Kindern sowie Tieren anreden um den Mitleids-Faktor zu erhöhen. Spenden-Organisationen bedienen sich sich ebenfalls der Empathie der Öffentlichkeit um für ihre Projekte und Spendenaktionen Gönner und grosszügige Geldgeber zu finden. Leider nutzen auch nur zu gerne gewissenlose Betrüger die Empathie der Menschen zu ihrem Gunsten und zum Nachteil der sensiblen Leute aus *der Enkel-Trick* ist da so ein Beispiel für.
     
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  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Servus Valerie Winter!

    Deine Betrachtungsweise geht sehr stark in die Richtung "Humanismus".
    Das ist durchaus üblich, wenn man Moral mit Humanismus gleichsetzt.
    Darum habe ich Gewissen dazu genommen, damit es besonders auf das persönliche Denken im Kopf bezogen wird.


    Unsere Köpfe waren nicht gleich so schwupp-di-wupp da, sondern das menschliche Gehirn hat sich allmählich entwickelt.
    In den Lebewesen waren zuerst nur die körperbezogenen Kleinhirne vorhanden. Also das symbolische Lamm oder Schaf, wenn Du so willst.

    Erst danach kam der große fleischfressende Drache - was hätte er sonst fressen sollen?
    Diese Idee weiter gedacht, freilich bleibt am Ende das Getreide allein übrig, aber ist das wirklich ein Sieg?

    Viel eher steckt in solchen Parabeln wie Jesaja sie publizierte ("Der Löwe und das Rind lagern nebeneinander und fressen Stroh.") keine Vorschau auf eine friedliche Zukunft, sondern ein Rückblick auf eine ausgehende gemeinsame Vergangenheit. So sehe ich auch eine nostalgische grüne Perspektive. Worin selbstverständlich eine wahre Grundlage enthalten bleibt.

    Denn, da ist mehr in Einem, als nur Gewissen und Moral!


    ... und ein :weihna1

    -
     
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  5. Hallo Teigabid

    Ja, ich stimme dir soweit zu, es ist richtig, wir sind weit mehr als nur unser Gewissen und unser erlernte Moral. Mit dem Humanismus hast du auch Recht, viele Dinge sehe ich aus dieser Perspektive heraus, gut beobachtet. Deine grüne Schrift ist übrigends angenehm zu lesen, sorry kurz abgeschweift, es wäre kein Sieg, wenn nur Getreide übrig bliebe, denn es ist die Artenvielfalt die zu erhalten, man streben sollte.

    Und ein: ;) :) okay sind 2....
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Servus Valerie Winter!

    Wir nehmen nun noch eine Brise "Besessenheit" dazu, dann weiß jeder sofort was ich meine ...

    Naja, das ist die Holzhammer-Methode, aber sehr wirksam!

    Denn, da ist mehr in Einem, als nur Gewissen und Moral ...


    ... und ein :computer:

    -
     
  7. @Teigabid

    Den Beitrag Nr. #6

    von dir hier verstehe ich leider nicht, wenn mein Beitrag nicht erwünscht ist, dann melde ihn und er kann gelöscht werden.
     
  8. Swanti

    Swanti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2017
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    3.286
    .....der Mann heißt REINHOLD Messner...:unsure:
     
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  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at

    Aha, das geht?

    Bitte, welchen Buchstaben hast Du an dem Wort " B E S E S S E N H E I T " nicht verstanden?
    Wenn eine andere Seele dort funktioniert, wo sie nicht sollte, wechselweise mit der hauseigenen Seele.

    Wieviel Beteiligung ist von uns Lebenden wirklich erwünscht?
    Was davon bekommen wir nachts im Traum davon ab ...


    ... und ein :schaf:

    -
     
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    Bin hier raus, ich verstehe gar nichts mehr, was stimmt denn mit dir nicht ?? Wer ist BESESSEN du?
     
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