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Ewige Jugend? Unsterblichkeit ?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Lotusz, 12. September 2004.

  1. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Unsterblichkeit - ein unerfüllbarer Traum?

    Bei welttheater.de ist mir ein Artikel aufgefallen, den ich sehr interessant finde. Es geht um Unsterblichkeit bzw. um ewige Jugend.

    Ich fasse kurz zusammen:

    Die Zellteilung ist begrenzt. Das heisst, sie kann sich nicht unendlich weiter fortsetzen. Irgendwann ist der Vorgang der Zellteilung beendet. Die Zelle unterliegt also gewissermassen einem Alterungsprozess und stirbt irgendwann. Durch Übungen wie Yoga, Tai-Chi, Kung-Fu, Tanz oder andere Übungen wird allerdings ein Enzym erzeugt, welches dafür sorgt, dass die Zellen sich wieder uneingeschränkt teilen und entwickeln können, und somit ihre ursprünglich-jugendliche Vitalität behalten bzw. zurückgewinnen. Dies wird für jeden Praktizierenden durch wachsende physische und mentale Kraft, sowie durch jugendliche Frische erfahrbar.

    Dieses Enzym ist in den menschlichen Keimzellen uneingeschränkt vorhanden. Die yogische und tantrische Wissenschaft hat seit Urzeiten Techniken entwickelt, wie wir diese Eigenschaft der Keimzellen, oder vielmehr die des in diesen enthaltenden Enzyms, nutzen können, um den gesamten Körper zu regenerieren, zu revitalisieren und zu erhalten! Und zwar durch die Umwandlung unserer Sexualenergie.

    Wer von uns heutigen Menschen möchte aber schon auf die Sinnenfreuden der Sexualität verzichten? Wer nicht den asketischen Weg des Verzichts gehen möchte, findet möglicherweise im Tantra eine Lösung. Tantra ermöglicht einen verantwortungsbewußten, transzendenten Umgang mit unserer sexuellen Energie. Im tantrischen Sex verbrauchen wir keine Sexualenergie, sondern bauen sie auf, um sie anschließend nutzbringend zu »verwerten«.

    Wer mit Yoga und Tantra noch keine Berührungen hatte, dem seien die Bücher »Die Fünf Tibeter« von Peter Kelder (Yoga) und »Juwel im Lotus« von Sunyata Saraswati & Bodhi Avinasha (Tantra) empfohlen. Beide Bücher beschreiben unterschiedliche Methoden der sexuellen Transformation. Ersteres den enthaltsamen und letzteres den tantrischen Weg.

    Die Erhöhung der Sexualenergie ist aber noch weitaus mehr, als das bloße Umwandeln der Samenflüssigkeit auf körperlicher Ebene. Sie ist das, was wir das Aufsteigen der Kundalini nennen. Die Erweckung dieser mystischen Schlangenkraft, das göttliche Feuer im Wurzel-Chakra, war seit jeher das erhabenste Ziel aller spirituellen Bewegungen und Praktiken.

    Diese Transzendenz geschieht auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene und bewirkt, bei angemessener Konsequenz, einen Quantensprung in der Evolution des Menschen. Die Geschlechtskraft birgt ein gigantisches Energiereservoir, in welchem göttliche Urkräfte ruhen, und das Atombomben als Spielzeug verblassen läßt. Vergeistigen wir diese Energien, indem wir unsere Sexualkraft bis zu unserem Gehirn aufsteigen lassen, werden wir zu dem, was wir in unserem Inneren schon immer waren – Götter!

    Das Buch "Die Fünf Tibeter" gibt uns einen inspirativen und verheißungsvollen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet und tatsächlich möglich ist. Der ganze Körper erholt sich vollständig, wird jugendlicher, blühender und lebenskräftiger, das Arbeiten ermüdet nicht mehr, man schläft weniger und wacht früher putzmunter und ausgeschlafen auf. Die Haare wachsen wieder und kriegen Farbe, der Kontakt zu unserem Hohen Selbst verbessert sich, und man kriegt auf vor dem Schlaf gestellte Fragen klare Antworten (z. B. in Bildern). Die Intuition und Kreativität entfalten sich, das ganze Leben wird lichter und strahlender, die Atmung normalisiert sich auf ein ruhiges und tiefes Maß.

    Dieses ist »nichts weiter« als die Reaktivierung der (meist verkümmerten) Zirbeldrüse – das sogenannte Meisterorgan. Dies ist aber nur der Beginn der Entwicklung von Fähigkeiten, die für die meisten Menschen (noch) unfaßbar und märchenhaft sind. Bringen wir dieses rudimentäre Organ, diesen tausendblättrigen Lotus, zur vollen Blüte, kennt unsere Wahrnehmung keine Grenzen mehr - die Schranken von Raum und Zeit werden durchbrochen.

    Was die Ernährung anbelangt, so wird jeder Praktizierende instinktiv zu möglichst naturbelassener Nahrung greifen, mäßig essen und jede Art von Drogen vermeiden. Zum Trinken bevorzuge reines, klares (Quell-) Wasser. Ab einer bestimmten Entwicklungsstufe wirst Du von alleine aufhören Fleisch zu essen. Und vergessen wir bei der Gelegenheit nicht das Sonnenlicht. Sie löscht auf unnatürliche Weise negative (zivilisationsbedingte) Programme im Menschen.

    »Der Held aller Helden ist der Selbstüberwinder, der Beherrscher und Umwandler seiner tierischen Natur.« (H. K. Iranschähr)

    Zwei persönliche Anmerkungen noch zu dem Text. Zum einen stehe ich dem Tantra eher kritisch gegenüber, weil die allermeisten Menschen Tantra mit einem ausschweifendem Verhalten verwechseln. Dadurch allerdings wird es keinen spirituellen Fortschritt geben. Beim richtigen Tantra kommt es zwar zur sexuellen Vereinigung, aber zu keinem Orgasmus.

    Die zweite Anmerkung bezieht sich auf die Unsterblichkeit. Ich würde nicht von Unsterblichkeit ausgehen. Aber ein Leben welches durch Gesundheit, durch eine optimistische Lebenseinstellung, durch Gelassenheit, Fröhlichkeit und jugendlicher Frische, selbst im hohen Alter, ausgezeichnet ist, ist doch auch schon etwas erstrebenswertes.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  2. Juppi

    Juppi Guest

    Hallo Lotus,


    Das ist wohl richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Warum die Zelle einem Alterungsprozess unterliegt und stirbt, erklärt der folgende Beitrag.





    Der erste sichtbare Zustand des menschlichen Embryo ist ein kleiner, kugelförmiger, weicher oder gallertartiger Zellkörper, der dem Eiweiß oder dem Weißen in einem Ei gleicht. In dieser schleimigen Masse erscheinen verschiedene Partikelchen von festerer Materie. Diese nehmen nach und nach an Größe und Dichtigkeit zu, bis sie miteinander in Verbindung kommen. Diese verschiedenen Berührungspunkte bilden sich nach und nach zu Gelenken aus, und so entsteht allmählich ein bestimmtes Gerüst aus fester Materie, ein Skelett.

    Während der Bildung dieses Gerüstes sammelt sich die gallertartige Materie und verändert sich in der Form, bis endlich die Entwicklungsstufe erreicht ist, die wir als Fötus kennen. Dieser wächst, wird fester und organisiert sich vollständiger bis zur Zeit seiner Geburt, dem Beginn des Säuglingsalters.

    Derselbe Verdichtungsprozeß, der mit dem ersten sichtbaren Daseinszustand begann, dauert weiter fort. Das Wesen schreitet durch die verschiedenen Stufen des Säuglingsalters, der Kindheit, der Jugend, des Mannes- oder Frauenalters und des Greisentums, und schließlich erfolgt die Veränderung, welche als Tod bekannt ist. Jeder dieser Zustände wird durch einen zunehmenden Grad an Härte und Festigkeit charakterisiert. Es findet eine allmähliche Zunahme an Dichtigkeit und Festigkeit der Knochen, Sehnen, Knorpel, Bänder, Gewebe, Membranen, der Haut und sogar der Substanz des Magens, der Leber, der Lunge und anderer Organe statt. Die Gelenke werden starr und trocken. Sie beginnen, wenn sie bewegt werden, zu knacken und zu knistern, weil die Gelenkschmiere, die sie schmiert und glatt erhält, an Quantität abnimmt und zu dick und zäh wird, um ihren Zweck erfüllen zu können.

    Das Herz, das Gehirn und das gesamte Muskelsystem, das Rückenmark, die Nerven, Augen usw. nehmen an demselben Verdichtungsprozeß teil und werden ebenfalls immer starrer. Sie wachsen und werden derber. Millionen über Millionen der winzigen Kapillargefäße, die sich wie die Zweige eines Baumes verästeln und über den ganzen Körper ausbreiten, versagen nach und nach den Dienst und werden festes, für das Blut undurchlässiges Gewebe.

    Die größeren Blutgefäße, sowohl Arterien als auch Venen, verhärten sich, verlieren ihre Elastizität, werden enger und unfähig, die erforderliche Blutmenge zu tragen. Die Flüssigkeiten des Körpers verdicken sich, werden träge und mit erdiger Materie beladen. Die Haut wird welk, runzelig und trocken. Das Haar fällt aus Mangel an Fettstoff aus, die Zähne zerbröckeln und fallen aus Mangel an Knorpelsubstanz aus. Die motorischen Nerven beginnen einzutrocknen und die Bewegungen werden ungeschickt und langsam. Die Sinne lassen nach. Die Zirkulation des Blutes wird verzögert, es stagniert und stockt in den Gefäßen. Der Körper verliert immer mehr seine frühere Kraft. Einst elastisch, gesund, lebhaft, biegsam, tätig und empfindsam, wird er nun starr, langsam und unempfindlich. Endlich stirbt er aus Altersschwäche.


    Es erhebt sich die Frage nach der Ursache dieser langsam fortschreitenden Verknöcherung des Körpers, welche Starrheit, Verfall und endlich den Tod hervorbringt? Vom physischen Standpunkt aus scheinen die Chemiker einstimmig der Ansicht zu sein, daß hauptsächlich eine Zunahme von phosphorsaurem Kalk (Knochenmaterie), kohlensaurem Kalk (gewöhnlichem Kalk) und Gips (schwefelsaurem Kalk) mit gelegentlich ein wenig Magnesium und einer unbedeutenden Menge anderer erdiger Materie die Ursache sei.

    Der einzige Unterschied zwischen den Körpern der Kindheit und denen alter Menschen ist die größere Dichtigkeit, Zähigkeit und Starrheit, die durch das Eindringen eines größeren Maßes von kalkiger, erdiger Materie in der Zusammensetzung des ersteren erzeugt wird. Die Knochen des Kindes bestehen zu drei Vierteln aus Knorpel und einem Viertel aus erdiger Masse. Im Alter kehrt sich dieses Verhältnis um. Was ist nun die Quelle dieser tödlichen Ansammlung fester Materie?

    Es steht fest, daß der ganze Körper vom Blut ernährt wird, und daß alles im Körper Vorhandene ohne Rücksicht auf seine Natur zuerst im Blut gewesen sein muß. Eine Analyse zeigt, daß das Blut erdige Substanzen derselben Art mit sich führt, die auch die Verknöcherungen hervorrufen. Man merke sich: Das arterielle Blut enthält mehr Erdbestandteile als das venöse Blut.

    Dies ist von hoher Wichtigkeit. Es beweist, daß das Blut in jedem Umlauf erdige Substanzen absetzt. Es ist dieser allgemeine Vorgang, der den Organismus verstopft. Sein Vorrat an erdigen Substanzen muß jedoch ergänzt werden, sonst könnte es dies nicht fortgesetzt tun. Wo erneuert nun
    das Blut seine tödliche Last? Auf diese Frage gibt es nur eine einzige Antwort: Durch Speisen und Getränke; es gibt dafür keine andere Quelle.

    Die Speisen und Getränke, die den Körper ernähren, sind zugleich auch die Hauptquelle der erdig-kalkigen Materie, die vom Blut im ganzen System abgesetzt wird und Verfall und schließlich Tod hervorruft. Um das physische Leben zu erhalten, müssen wir essen und trinken. Da es aber verschiedene Arten von Speisen und Getränken gibt, so muß im Licht der genannten Tatsachen, wenn möglich, festgestellt werden, welche Sorten von Nahrungsmitteln das geringste Maß an zerstörendem Material enthalten. Können wir eine solche Nahrung finden, ist es uns möglich, unser Leben zu verlängern, und es ist vom okkulten Standpunkt aus erstrebenswert, in jedem dichten Körper so lange wie möglich zu leben, besonders dann, wenn man begonnen hat, den Pfad (der Einweihung) zu beschreiten. Es bedarf so vieler Jahre, um jeden bewohnten Körper durch die Kindheit und die stürmische Jugend zu erziehen, bis endlich der Geist zur Selbstherrschaft gelangt, daß wir um so größere Vorteile daraus ziehen, je länger wir einen Körper behalten, der sich von den Antrieben des Geistes leiten läßt. Daher ist es von hoher Wichtigkeit, daß der Schüler solche Nahrung und Getränke zu sich nimmt, welche die geringste Menge an verhärtender Materie absetzen, gleichzeitig jedoch die Ausscheidungsorgane in Tätigkeit erhalten.

    Die Haut- und die Harnorgane sind die Retter des Menschen vor einem frühen Grab. Würden nicht durch ihre Tätigkeit die meisten erdigen Bestandteile aus unserem Körper wieder entfernt, so könnte keiner von uns ein Alter von 10 Jahren erreichen.

    Man hat in etwa errechnet, daß gewöhnliches, undestilliertes Quellwasser so viel an kohlensaurem Kalk und anderen Kalkverbindungen enthält, daß die durchschnittliche Menge, die von einem Menschen täglich in Form von Tee, Kaffee, Suppen usw. zu sich genommen wird, ausreicht, um in 40 Jahren einen Block von festem Kalk oder Marmor in der Größe eines Menschen zu bilden. Es ist auch bezeichnend, daß, obwohl sich phosphorsaurer Kalk immer im Urin Erwachsener befindet, er im Urin der Kinder nicht gefunden wird, da die ungeheuer schnelle Bildung von Knochen das Zurückhalten dieses Salzes erfordert. Während der Schwangerschaftsperiode findet sich sehr wenig erdige Materie im Urin der Mutter, da sie zum Aufbau des Fötus verwendet wird. Unter gewöhnlichen Umständen enthält der Urin Erwachsener jedoch eine beträchtliche Menge erdiger Substanzen und diesem Umstand haben wir es zu verdanken, daß wir wenigstens unser jetziges Alter erreichen.

    Undestilliertes Wasser innerlich angewendet, ist der ärgste Feind des Menschen, wird es hingegen äußerlich verwendet, wird es zu seinem besten Freund. Es hält die Poren der Haut offen, regt die Blutzirkulation an und verhindert Stauungen, welche die beste Gelegenheit für das Absetzen des erdigen, toderzeugenden phosphorsauren Kalkes sind.

    Die Badewanne trägt viel zur Erhaltung der körperlichen Gesundheit bei und sollte von denen, die nach dem höheren Leben streben, freizügig benutzt werden. Die bewußte und unbewußte Ausdünstung führt mehr erdige Materie aus dem Körper als irgend ein anderes Mittel. Solange man dem Feuer Nahrung zuführt und es von Asche frei hält, wird es brennen. Die Nieren sind wichtig, um die Asche aus dem Körper zu entfernen, doch trotz der großen Menge an erdigen Bestandteilen, die durch den Urin weggeführt werden, bleibt in vielen Fällen noch genug zurück, um Grieß und Blasensteine zu bilden, wodurch unsägliche Schmerzen entstehen und oftmals der Tod hervorgerufen wird.
    Niemand sollte annehmen, daß das Wasser weniger Kalkstein enthält, wenn es gekocht wurde. Der Kalkstein, der sich am Boden des Wasserkessels bildet, wurde dort durch das verdampfte Wasser zurückgelassen. Wenn wir den Dampf verdichten würden, so hätten wir destilliertes Wasser, das ein wichtiger Faktor zur Jungerhaltung des Körpers ist.

    Ein urteilsfähiger Intellekt
    Ein fühlendes Herz
    Ein gesunder Körper
    Copyright by The Rosicrucian Fellowship.
     
  3. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    Warum sollte man überhaubt ewig leben? Der höhepunkt des lebens ist doch der tod, Ein film ohne ende ist horror, psychische quälerei.
    Die menschen, die Ewig leben wollen sind doch meistens entweder machtgierig oder ängstlich (obwohl machtgier ja auch nur angst ist).

    Danke fürs lesen

    DNEB
     
  4. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    Hallo DNEB

    Wärst Du glücklich, dann würdest Du dich nicht so äussern. Aber Du gibst in etwas das wieder, was die grosse Mehrheit der Menschen auch sagen würde.

    Dies zeigt, dass unsere Kultur am Wesentlichsten im Leben vorbeigeht. Ich stimme dem Artikel zu, wenn behauptet wird, dass wir Menschen eigentlich alle göttlich sind. Und wenn wir in unserem Leben davon nichts spüren, dann sollten wir uns die Frage stellen, warum das so ist.

    Andererseits wollen die meisten Menschen gar nicht wissen, warum sie so unglücklich sind. Mir scheint, ihnen fehlt der Mut, sich wirklich einmal diese Frage zu stellen. Sie können sich meistens nicht einmal mehr vorstellen, dass das Leben sehr glücklich sein kann.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  5. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    hallo lotusz

    hm, die meisten menschen wollten gerne unsterblich sein (mittlerweile wohl nur noch die, die ein bestimmtes prinzip nicht erkannt haben) und erkennen nicht, das der versuch göttlich zu werden lobenswert ist, das erreichen dessen aber eher schadet.
    Der weg dahin ist das erstrebenswerte, das erreichen ist, zum glück, durch den tod nahezu unerreichbar.

    Ich würde demnach sagen, das der wunsch nach unsterblichkeit am leben vorbeigeht, nachdem das leben wohl kein "leben" ist ohne das ende.

    ich hab mein glück schon öfters erwischt, es zieht sich nur manchmal wieder zurück.
    Mir fehlt nicht das glück, sondern die zufriedenheit.

    zitat von lotusz
    Da stimme ich dir vollkommen zu. Es ist die angst vorm neuen/un-bekannten (was meiner meinung nach der wunsch nach unsterblichkeit auch ist).

    Danke fürs lesen

    DNEB
     
  6. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

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    Ich bezweifle mal sehr dass das es realistisch möglich ist den Alterungsprozess des Körpers wirklich zu stoppen. Ich denke ehrlich gesagt nicht einmal dass Yoga ihn wesentlich verlangsamt. Man schult den Geist und den Körper - altern tut man trotzdem. Es war früher von Menschen die Rede die 3 Generationen überlebten - bedenkt man dass die Menschen damals im Schnitt 20 oder 30 wurden ist das aus heutiger Sicht nicht mehr sehr schwierig. Das waren sicher Menschen mit genug zu essen und medizinischer Versorgung, die gesund gelebt haben! Wir werden immer älter und übersehen dabei eines: Die typischen Alterskrankheiten werden auch häufiger. Unser Körper ist nicht gemacht ewig zu leben und ich denke sogar jeder der dannach strebt erkennt den wichtigsten Punkt nicht: Das Leben wird erst dadurch kostbar, dass es begrenzt ist! Ich möchte nicht 130 Jahre alt werde und davon 50 Jahre mit Alzheimer oder dergleichen verbringen!
     
  7. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    tag tenshi
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    DNEB
     
  8. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    Hallo DNEB

    Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist für mich nicht wichtig. Wohl aber der Wunsch meine eigene Göttlichkeit wiederzufinden. Ich denke, es ist nichts aussergewöhnliches, sondern eigentlich unser Normalzustand.

    Es gibt eine Zeile der Kölner Mundart-Band "BAP": "Was ihr normal nennt, das ist für mich krank". Und das genau ist das Problem unserer Gesellschaft.

    Wir erziehen ängstliche, brave und angepasste Menschen, die dieses Kranke als normal ansehen und nicht den Mut haben, dagegen zu rebellieren. Andererseits ist jeder selber gefordert, Wege zu sich selbst zu finden.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  9. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

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    lotuz ich stimme dir zu! unsere gesellschaft ist krank. ich frage mich liegt es an der erziehung oder in der natur des menschen?
     
  10. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    Hallo tenshi

    Ich würde sagen, die Natur des Menschen ist göttlich. Darum würde ich den Grund für unser Unglücklichsein in der Erziehung und in den gesellschaftlichen Werten sehen, an denen wir uns orientieren.

    Alles Liebe. Gerrit
     
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