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Erinnerungen eines Sadhus

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von opti, 27. Januar 2009.

  1. opti

    opti Guest

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    Aus dem Vorwort der Übersetzerin:

    Quelle: Ramana Maharshi: Erinnerungen eines Sadhus (89 Seiten)
     
  2. opti

    opti Guest

    Ich habe gerade angefangen, in dem Buch von Alan Chadwik zu lesen. Auf Seite 14 stieß ich auf folgenden Hinweis:

    Quelle: Erinnerungen eines Sadhus

    Ich schaute mich im Internet um, ob es das Büchlein "Who am I?", zu Deutsch, "Wer bin ich?", auch im Internet gibt. Ich habe es tatsächlich gefunden:

    Ramana Maharshi: Wer bin ich?

    Obwohl ich sagen muss, dass mir die Theorien Ramana Maharshis, die den Vorstellungen des Advaita Vedanta entsprechen, und auf denen er seine Lehre aufbaut, nicht besonders gefallen. Jedenfalls kann ich mit seiner Dualismusvorstellung und der Vorstellung, dass das "Ich" eigentlich nicht existiert, sondern alles eigentlich Ausdruck des "Selbst", des Göttlichen, ist, nicht viel anfangen. Mich interessiert ohnehin eher, wie sein Leben real aussah.
     
  3. opti

    opti Guest

    Wer sich noch mehr mit Ramana Maharshi beschäftigen möchte, der findet hier noch ein PDF-Dokument von Gabriele Ebert über ihn:

    Ramana Maharshi und seine Schüler - Band 1 (108 Seiten)
     
  4. opti

    opti Guest

    Ramana hatte teilweise sehr mekrwürdige Ansichten. Einerseits leugnete er das "Ich", für ihn war dieses "Ich" nur Ausdruck des göttlichen "Selbst" und andererseits konnte er sich nicht einmal von den Kastenregeln distanzieren. Das spricht nicht gerade für einen fortschrittlichen Geist. Es spricht sogar eher für eine recht eigenwillige Weltanschauung. Im Buch "Erinnerungen eines Sadhus schreibt der Autor, Alan W. Chadwick, auf Seite 27:

    Quelle: Erinnerungen eines Sadhus

    Und dann ist mir noch eine Besonderheit von Ramana Maharsh aufgefallen. Alan W. Chadwick schreibt: "Er kaute regelmäßig nach dem Essen Betel, bevor er zu seinen Spaziergängen auf den Berg aufbrach." Um zu erfahren, was Betel eigentlich für eine Wirkung hat forschte ich im Internet. Bei neuro24.de fand ich:

    "Betel Nuss kauen soll ein Wohlbefinden, eine Euphoria, Schweißausbrüche, Speichelfluss, Herzklopfen, Wachheit und Überwachheit erzeugen. Die Nutzung von Betel als Droge ist alt, die Nuss wurde bereits vor 13.000 Jahren auf der Insel Timor und vor 10.700 Jahren in Thailand gekaut. Die Betelnuss wird mit 1/2g gebranntem Kalk in den Mund gesteckt, typisch ist ein rotgefärbter Speichel. Betel ist auf den Phillipinen Pakistan, Indien, Südostasien, in Südchina verbreitet und gehört zu den am häufigsten genutzten Drogen überhaupt. Betel wirkt überwiegend auf das zentrale und autonome Nervensystem. Die Herzfrequenz steigt bereits nach 2 Minuten an, maximaler Effekt innerhalb von 4± 6 Minuten, Dauer durchschnittlich 16.8 Minuten."

    Auch wenn Ramana dies offensichtlich im hohen Alter aufgab, so hätte ich dieses nicht unbedingt von ihm erwartet.
     
  5. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
    danke für den link und infos ...

    lg
    PT
     
  6. a418

    a418 Guest

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    Und warum nicht?

    Seltsame Ansicht ;)

    418
     
  7. opti

    opti Guest

    Wieso muss jemand, der angeblich ohnehin in Seligkeit schwebt, auch noch durch Drogen (Betelnüsse sind eine Art Droge) nehmen? Im Buch steht zwar, dass Ramana Maharshi die Betelnüsse angeblich wegen der Verdauung nahm. Aber da habe ich so meine Zweifel, denn der Sadhu der das Buch schrieb, scheint gegenüber Ramana Maharshi jede kritische Distanz vermissen zu lassen. Dies ist jedenfalls mein Eindruck. Vielleicht nahm Ramana Maharshi die Betelnüsse auch aus Gewohnheit. Ich stelle mir auch die Frage, wie lange er die Betelnüsse nahm und welche Rolle dabei seine Erkrankung (Krebs) spielte. Einerseits ignoriert er das "Ich" und meint, alle Dinge seien im Grunde genommen Ausdruck des göttlichen "Selbst", andererseits aber wimmert er nachts vor Schmerzen. Betelnüssen wird ja nachgesagt, dass sie Schmerzen lindern. Mir erscheinen die Vorstellungen der Advaita-Theorie ohnehin etwas absurd. Ich denke, sie sind Ausdruck der Unwissenheit, weil die Menschen der damaligen Zeit keine Möglichkeit hatten, sich die Dinge anders zu erklären, als sie religiös zu interpretieren.
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    opti, sieh es wie es ist: diese Gurus sind alle ihr Leben lang voll mit Drogen und sind selten ein gutes Vorbild für heutige Menschen.

    :blume:
     
  9. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.318
    Ort:
    Coburg
    Auch unter den Gurus (übersetzt: Lichtträger) gibt es gute und weniger gute.

    Eigentlich braucht man in unserem Lande keinen "Guru" aus dem Ausland. Die Bibel und ein christlicher Pfarrer geben dgl. her. Ist auch vernünftiger, weil der Mensch dabei nicht so arg durch zusätzliche Illusionen "getäuscht" wird.
     
  10. a418

    a418 Guest

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    Warum die Verknüpfung "auch noch" und nicht "trotzdem"?

    Was ist mit Tantra?

    418
     
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