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Edelsteine Hildegard von Bingen

Dieses Thema im Forum "Edelsteine und Mineralien" wurde erstellt von boerni, 27. April 2007.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

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    Beiträge:
    1.301
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    Chur
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    Hildegard von Bingen hat im 12. Jahrhundert ein Werk über die Heilkraft der Edelsteine geschrieben. Sie sagt, dass der Satan Edelsteine nicht mag, weil er sich im Himmel (als Luzifer) mit diesen schmückte, weil er prächtiger sein wollte als Gott. Als Gott in mitsamt seinen Engeln aus dem Himmelreich verstossen hatte, seien ihm auch seine (geliebten) Edelsteine genommen worden. Der Satan sei nun nicht gerne in der Nähe dieser Steine aus dem Grund, weil sie ihm einmal gehörten und er sie nie wieder haben könne. Die Edelsteine (Amethyst, Bergkristall etc.) seien deshalb ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Sie sollen den Menschen als Schutz- und Heilsteine vor der Verführung durch das Böse und bei diversen Erkrankungen helfen.

    Edelsteine sind in der Tat etwas besonderes und fazinierend. Es ist auffallend, dass sie auch im Alten Testament mehrfach erwähnt werden. So trug der Hohepriester ein Brustschild welches mit 12 kostbaren Edelsteinen verziert war. Die 12 Stämme Israels wurden so repräsentativ als Teil der priesterlichen Kleidung in die Gegenwart Gottes gebracht. Diese Steine haben das Licht des Heiligtums, das von dem 7-armigen Leuchter ausging sicher wunderbar reflektiert. Diese Edelsteine sind vergleichbar mit erlösten Menschen, die ein Teil der Herrlichkeit Christi darstellen und nur durch Christus Gott nahen können.

    In Offenbarung 21,9 wird der Seher Johannes von einem Engel im Geist weg geführt auf einen großen und hohen Berg um ihm die Braut, die Frau des Lammes zu zeigen. Interessanterweise wird dann eine Stadt beschrieben die die Herrlichkeit Gottes hat. Ihr Lichtglanz ist wie der eines sehr kostbaren Edelsteins, wie ein kristallheller Jaspisstein. Es gibt ein Büchlein mit dem Titel "Edelsteine in der Bibel" dort müsste man jetzt nachschlagen was den Jaspisstein kennzeichnet.

    In Hesekiel 28, 14 wird etwas von einem besonderen Engelsfürsten gesagt, der im Garten Gottes war und sich mit Edelsteinen bedeckte, eine Reihe wertvoller Edelsteine werden aufgezählt. Im weiteren Verlauf des biblischen Textes in diesem Kapitel wird klar, das es sich um Satan (Luzifer) handeln muß.

    Satan wird allgemein unterschätzt. Das zeigt sich in Redewendungen (teuflisch gut!) oder auch in der Produktwerbung. Da ist er immer wieder zu sehen, als Preisteufel oder Einheizer... Im diesjährigen Karneval gab es ein Thema mit dem Titel "Im Himmel ist der Teufel los"... Die Beispiele liesen sich fortsetzen.

    Der Teufel hat mit Sicherheit keine Angst vor besonderen Steinen und es gibt keine Hinweise in der Heiligen Schrift auf eine solche These. Im Gegenteil, er ist listig und verschlagen, ein Wolf der zerreißt, der Menschenmörder von Anfang und sein Inneres ist immer noch voll Gewalttat (siehe Hesekiel 28) er will so viele Menschen wie möglich mit sich ins Verderben ziehen. Die Hölle ist für den Teufel und seine Engel bereitet, nicht für Menschen. Aber die Menschen die sich ihn als Fürst ihres Lebens wählen und sich nicht zu Christus wenden werden ihm in die Hölle folgen müssen.

    Wir müssen uns hüten vor Fabeln, Märchen, Träumen und eigenwilligen Auslegungen die keine Grundlage in der Heiligen Schrift haben. Im neuen Testament steht ein bemerkenswerter Vers im 1. Petrusbrief Kapitel 1, 18 ...indem ihr wisst, dass ihr nicht aus verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken. Nur wer das Blut des Passahlammes an die Tür gestrichen hatte war damals in Agypten sicher als der Gerichtsengel von Haus zu Haus ging um die Erstgeburt zu schlagen. Siehe 2.Mose 12.

    Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes reinigt von aller Ungerechtigkeit. Er, Jesus Christus, ist unser Friede, unser Heil, unsere Gerechigkeit unser Schutz, nichts anderes. Satan ist übrigens wie auch der Tod ein besiegter Feind, sie haben für den in Jesus Christus geborgenen Menschen keinen Schrecken mehr. Jesus sagt: Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben und sie gehen nicht verloren ewiglich. Keine Macht der Welt auch nicht der Satan kann uns wieder aus der Hand Gottes rauben. Jesus lebt, er hat gesiegt.
     
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