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Dualität

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Eleutherius, 12. April 2008.

  1. Eleutherius

    Eleutherius Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
    Beiträge:
    890
    Ort:
    Salzgitter Süd
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    Ich möchte hier zu einer Diskussion über die Dualität anregen.Das Prinzip des Bösen ist leider nicht wegzuleugnen.

    Der Zwiespalt klafft durch die gesammte Schöpfung auf der Erde besonders sichtbar wie in einer Arena.

    Biopolar ist der geoffenbarte Kosmos:
    Licht und Finsternis, positiv und negativ und Haß und Liebe.

    Selbst die Bibel, der an der Alleinherschaft Gottes so sehr gelegen ist, kann sich dem Dualismus nicht verschließen und stellt dem Schöpfer Satan gegenüber, der gegen Gott um die menschliche Seele ringt.

    Die Welt des Satan ist es, in der wir stöhnen. Freigestellt ist jedoch dem Menschen diesem oder jenem anzugehören, dem Welttyran Satan oder Gott den Befreier.

    Der Mensch muß die Schranke durchbrechen, ehe er eingehen kann ins Reich der Mitte, wo die Dreiheit thront:

    Nur der zur Selbsterkenntnis gelangte Adept kann auch die Dämonen seinem Willen unterwerfen und dienstbar machen, aber auch das sollte man lassen.

    Wer es noch nicht dahin gebracht hat, läuft Gefahr, Spielball destruktiver Kräfte zu werden.

    Selten tritt das Dämonische offen zu Tage es bedient sich vielmehr oft engelhafter Masken und Bilder um leichtgläubige in seinem Netz zu fangen.

    Ein Beispiel:
    Eine Frau unterlag dem Wahn hoher geistiger Führung und meinte dieser gehorchen zu müßen.
    Dieser angebliche Engel befahl ihr ihr eigenes Kind vom Balkon zu werfen, denn sie sollte es opfern.
    Dem zitternden Kind hatte sie zuvor eingeredet, Englein ständen unten bereit, um es aufzufangen. Der Kleine starb, für die Mutter: Endstation Irrenhaus

    Ein übersteigertes Geltungsbedürfnis begünstigt zweifelos die dunklen Einflüße,
    Prüftet die Geister und euch selbt.
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Es gibt keinen Zwiespalt. Die Finsternis ist nicht der Widersacher des Lichts, sondern schlicht und ergreifend die Abwesenheit von Licht. (Daß sich darin ein Eigenleben entwickeln kann, leugne ich nicht. Aber..) Das Schlachtfeld spielt sich nur in unseren Köpfen ab. Und die Welt ist kein Schachbrett. Schau dir das YinYang-Symbol gut an, und vertiefe dich in seine Dynamik - Schwarz wird weiß und Weiß wird schwarz und es gibt NIEMALS einen Moment, wo das eine eindeutig nur das eine ist und nicht schon im Begriff, das andere zu werden.

    PS: Hier wird sehr anschaulich gezeigt und auch erklärt, was ich meine (allerdings englisch :))
     
  4. Eleutherius

    Eleutherius Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
    Beiträge:
    890
    Ort:
    Salzgitter Süd
    Hallo Kinnarih!

    Zitat von Dir:

    Das ist richtig, für mich ist das auch ein sehr treffendes Symbol, die Kunst das im Alltag zu leben besteht für mich darin im Einklang und Harmonie mit der Natur zu leben.

    Trotzdem spielt sich das Ganze leider nicht nur in den Köpfen ab, ich muß wohl nicht daran erinnern wo zur Zeit überall Krieg herrscht.
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ja, es werden Kriege geführt. Als traurige Folge davon, daß sich dieses Weltbild in den Köpfen abspielt. Nicht, weil die eine Armee für das Gute und die andre für das Böse kämpft und/oder davon gesteuert ist. Die wahre Tragik liegt ja darin, daß sie alle miteinander nur glücklich sein wollen... und sich selbst und andere nur dadurch, daß sie in den jeweils anderen das Böse hineinsehen, ins Unglück stürzen.
     
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    Komme ja von Steiner, dem Rudolf

    also... meine Kindheit verbrachte ich bereits im Goetheanum
    und Waldorfschulen...

    somit sehe ich die Dualität
    als ein Wechselspiel von Kräften
    die wir beide brauchen


    es ist für mich Illusion zu sagen:

    auf der einen Seite Gott und das Licht
    auf der anderen Seite Der Teufel und das Böse und Dunkelheit


    ich schnitt das schon mal an
    aber da wurde nur gewitzelt:clown:

    beide Seiten: Licht und Schatten sind notwendig
    und es bedingt ihr GLEICHGEWICHT!


    in der Mitte ist das Christusbewusstsein-Gott

    also 1Kg Ahrimann
    somit immer 1 Kg Luzifer

    ergibt: Gott:banane:


    darum die grosse Gefahter der sogenannten Lichtarbeiter
    und Channels, die heben ab, die brauchen unbedingt mehr Ahriman
    Kiloweise brauchen sie ihn... Kiloweise- sprich material world...



    Aphrodite:liebe1:
     
  7. Hutstock

    Hutstock Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2008
    Beiträge:
    114
    Ort:
    nds
    Hallo Eleu,

    Als Kosmische Prinzipien sehe ich nicht gut und böse sondern Ordnung und Chaos.
    Das Eine führt in die Erstarrung, das andere zur Auflösung.
    "Gut" ist in diesem Bild weder der eine Pol noch der andere, sondern eine mittlere Position innerhalb dieser Dualität.
    Je nachdem wo ich mich selbst gerade befinde brauche ich mal mehr von dem einen, und mal von dem anderen.
     
  8. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    394
    Ich denke der Mensch im Paradies der Einheit wollte es wissen, es hat vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, jetzt macht er die Erfahrung dieser Trennung.
    Mit dem richtigen Unterscheidungsvermögen kommt er dann wieder zur Einheit zurück und ist ein Stück weise oder 'Gott ähnlicher'.
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    gehen wir doch von enem praktischen beispiel aus,
    in dem versucht wurde sich dem menschlichen system verständig zu nähern,
    der bibel.

    dabei fällt auf, am anfang wird mo-ses als verfasser genannt, der sich selbst mit einer nahtoderfahrung ausweist, im nil.
    ungeachtet dessen, oder gerade aus diesem grund sah er sich in der besonderen lage, etwas mehr über die wichtigsten personen seiner vorgeschichte auszusagen, aufgrund spiritueller möglichkeiten, basierend auf den erzählungen des volkes.

    und so kam es dann zu den erzählungen über noah und abraham,
    im angenehmsten licht, versteht sich.

    darauf folgt eine reihe von propheten, und es wäre doch gelacht, wenn wir darunter nicht etwas besondere finden könnten.
    und da haben wir ihn schon: jesaja.
    ein mensch mit unmittelbar nebeneinander liegenden nahtoderfahrungen,
    die sowohl das vordringliche wie auch das ergänzende enthalten.

    dann folgen wieder die allgemeinen und verschiedendlich ausgerichteten einschlägigen erfahrungsberichte anderer autoren.

    nach einiger zeit kam dieser jesus aus nazareth und hat folgendes festgestellt:

    ausgestattet mit einer nahtoderfahrung, beschrieben in der samaritergeschichte, wo der wohltäter mit 2 goldstücken herumspielt, hat der nazaräner herausgefunden, es gibt da einen rhytmuswechsel in den darstellungen des jesajas, die nicht allein auf äussere befindlichkeiten zurückzuführen sind, sondern auf eben diesen umstand beruhen müssen, mehr als nur eine solitäre nahtoderfahrung im reisegepäck mitzuführen.

    das kann nun einer sagen, der zwei nahtoderfahrungen gehabt hatte,
    oder einer der eine davon sein eigen nannte ebenso,
    aber auch jemand ohne solche vorbedingungen war dazu in der lage,
    wie zu beweisen war.

    es wurde also der beweis erbracht, man muss nicht in der sache selbst sich befinden, um darüber etwas zu sagen, oder man muss nicht zu hundert prozent darin involviert sein, sondern man konnte sich sogar davon abseits befinden.

    aber noch mehr wurde entdeckt,
    die erwartete steigerung auf mo-ses lag bereits in der vergangenheit!

    was tun, guter rat war teuer?!

    die erwartung der zukunft lag in der vergangenheit.
    der messias zum berühren war nicht mehr greifbar.
    das jenseits zum anfassen konnte dem volk nicht mehr geboten werden.

    also zurück zu den erfassungspraktiken:
    es war doch egal, ob man in der gleichen position war,
    ob man diese nur einseitig in abgewandelter form genoss,
    oder unmittelbar davor stand oder auch gar nicht in aussicht hatte.

    daraus wurde das gezimmert, was dann als "neues testament" angeboten wurde.

    das ist nicht neu.
    das ist nicht ursprünglich von mir.
    das ist so.

    bereits nostradamus wusste davon zu berichten,
    dass der urheber dieser entwicklung in goldenen ketten zu "sehen" war.

    er, nostradamus, also der michi, er hat noch einen daraufgesetzt und hingewiesen, dass die umfangreiche einmalige erfahrung des jenseits durch das wiederholen einer solchen erfahrung durch das in die nähe kommen einer solchen, etwa durch einen herzklappenfehlers, ebenso in der praxis anzutreffen wäre.

    was ich damit sagen will, neben der dualität im irdischen, da liegt doch der unmittelbare nächste schritt der dualität im jenseits für den menschen in nächster nähe.

    aber danach,
    dann werde ich mich natürlich sofort und nur mehr mit gott beschäftigen,
    das ist so klar wie schwarzer kaffee.



    und ein :morgen:
     
  10. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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