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Die wichtigen rationalen Männer

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 23. April 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    Was ist eigentlich Rationalität, rationales Denken.


    A. Das wesenseigene Merkmal des rationalen Denkens ist das Denken in Rationen, wobei Rationen diskrete voneinander getrennte Merkmalsverbünde sind. Wesenseigen ist dem rationalen Denken also das Denken mit voneinader getrennten Objekten, Vorstellungen und Begriffen.


    Es gibt nun nur einige wenige Denkoperationen mit denen der rational Denkende diese Rationen denkend bearbeitet.


    1. Die Synthese:

    Es werden zwei Rationen (Mengenlehre: Mengen) zu einer einzigen vereinigt.


    2. Die Analyse:

    Es wird eine Ration in zwei Rationen aufgeteilt.


    3. Der Vergleich: Es werden zwei Rationen miteinander verglichen.


    4. Hinzu kommt dann noch als Sonderform der Analyse die Abstraktion. Nach der Aufteilung in zwei Rationen wird eine der Rationen fallengelassen (von ihr abstrahiert)



    Es handelt sich beim rationalen Denken also um ein auf wenigen Grundoperationen beruhendes Denkverfahren. Die Richtigkeit des formalen Denkprozesses ist mit der Logik überprüfbar.


    Überprüfbar sind aber nur die formalen Denkprozesse, das richtige Überführen der Rationen und ihrer Elemente im Rahmen der genannten Denkoperationen.


    Das rationale Denken geht von Ausgangsvorstellungen aus und führt über die Denkoperationen zu Schlüssen. Die Ausgangsvorstellungen können auf sinnlicher Basis gewonnen werden, aber ebenso auch durch innerseelische sinnenunabhängige Ereignisse.


    Liegen in den Ausgangsvorstellungen inhaltliche Falschannahmen vor, ist das Denken formal korrekt und entspricht den Gesetzen der Logik, wenn diese Falschannahme auch in den gebildeten Schlüssen enthalten ist.


    Daraus folgt daß das rationale Denken zu keiner logischen Korrektur falscher Denkvoraussetzungen (Ausgangsvorstellungen) in der Lage ist.


    B. Irrationalität wird so zum Sammelbegriff für alle denkerischen Vorgänge welche nicht rationaler Art sind. Am sinnfälligsten vielleicht faßbar, wenn man im Rahmen katathymen Bilderlebens mehr ein ununterscheidbares Kontinuum von Eindrücken erlebt, ähnlich ist es ja auch aus Drogenkonsum bekannt.


    C. Auch das traditionell eher seelisch und gefühlsmäßig orientierte Denken der Frauen ist selbstverständlich rationaler Art, es ist darüberhinaus eben schon alles rational was überhaupt zu Unterscheidungen fähig ist.


    D. Die Schwäche männlichen Denkens besteht nicht in zu viel Rationalität sondern in einer verfestigten Abstraktion von der Männern auch möglichen "weiblichen" Denkorientierung. Rationalität ist nur eine banale Denkfunktion, etwa so wichtig wie eine Hand. Von dieser Denkfunktion kann man gar nicht genug (zuviel) haben. Die männliche Schwäche besteht in der Neigung zu spezialisierten Höhenflügen (Einseitigkeiten) und dem zu schnellen Verlust zu berücksichtigender Zusammenhänge. Frauen muß deshalb in gesellschaftlich relevanten Positionen noch mehr Raum eingeräumt werden.


    E. a)Für neue Erkenntnisse die nicht auf dem Umformungswege (Schußbildung) gewonnen werden können, gibt das rationale Denken nichts her. Es ist in sich begrenzt.


    b) Für jeden neuen Fortschritt müssen also irrationale Faktoren dazukommen, die die grundsätzlichen Einsichten ermöglichen und so dem rationalen Denken Nahrung verschaffen und ihm die Möglichkeit geben es mit seinen Methoden zu bearbeiten.


    D. Auf irrationalen Grundlagen beruht das Erleben einer Gestalt. Analysiert man eine Gestalt und zerlegt sie in denkbare Rationen, so zeigt sich daß durch die Synthese dieser Rationen das Wesen der Gestalt nicht erreichbar ist. Die Gestalt ist mehr als was durch logische Operationen ihrer Elemente erkannt werden kann.


    Die Rationalität ist da an ihrem Ende und nicht weiter verwendbar um zu Erkenntnissen zu gelangen. Gestalt erfordert die Intuition, oder sogar die Inspiration. Dies aber sind zwei Ereignisse aus dem großen Bereich der Irrationalität.


    Freilich kann man eine einmal erlebte Gestalt als Ausgangsvorstellung in formal logische rationale Denkprozesse einbauen, aber mehr eben auch nicht.


    Was ist an der Rationalität eigentlich so wichtig, daß die Männer, die sich für so furchtbar rational und daher wichtig halten, wo sie doch gerade mal so wichtig ist, wie etwa die Verdaungsfunktion. Also von unerläßlichem Wert wenn es darum geht überhaupt zu existieren, aber das ist doch nichts besonderes, worauf man sich weiß Gott was zugute rechnen müßte oder besondere Vorrangansprüche ableiten könnte.

    Diabolo (Maledikt der VIII.)
     
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