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Der Verkauf grenzt an Kriminalität"

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Maud, 12. November 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Der Verkauf grenzt an Kriminalität"

    © Steffen Leiprecht/DDP Weintrauben sind laut einer Greenpeace-Studie häufig mit Pestiziden belastet
    Weintrauben aus deutschen Supermärkten enthalten gesundheitsgefährdende Mengen an Pestiziden, warnt Greenpeace. "Der Verkauf solcher Früchte grenzt an Kriminalität", sagte ein Sprecher. Das Verbraucherministerium geht dem Fall nach.

    Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat vor dem Verzehr gespritzter Weintrauben aus deutschen Supermärkten gewarnt. In zahlreichen Proben seien nicht nur die Grenzwerte für Pestizidbelastungen überschritten worden, sondern in elf von insgesamt 77 Proben auch die von der Weltgesundheitsorganisation festgelegte akute Referenzdosis (ARfD), sagte ein Greenpeace-Sprecher am Freitag. Der ARfD-Wert beschreibt die Menge einer Substanz, die man über die Nahrung innerhalb eines Tages oder mit einer Mahlzeit aufnehmen kann, ohne dass daraus ein erkennbares Gesundheitsrisiko resultiert.

    "Nie zuvor fand Greenpeace derart gefährliche Giftmengen im Obst", sagte Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. "Der Verkauf solcher Früchte grenzt an Kriminalität." Mehrere Proben hätten viermal so viele Pestizide enthalten, wie laut ARfD-Wert erlaubt. In solchen Fällen würden schon vier Trauben ausreichen, um das Hormon- oder Nervensystem eines zwölf Kilogramm schweren Kindes zu schädigen, warnte Greenpeace. Betroffen sind nach Angaben der Umweltorganisation Märkte von Edeka, Lidl, Metro, Rewe und Tengelmann in Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Köln, Mannheim, München und Stuttgart.

    Verbraucherministerium wird aktiv
    "Wenn die Messungen von Greenpeace richtig sind, sind diese Grenzwertüberschreitungen überhaupt nicht akzeptabel. Solches Obst gehört nicht auf den Markt", sagte Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, gegenüber stern.de. Das Ministerium habe deshalb die Bundesländer aufgefordert, aktuelle Proben zu ziehen. Sollten sich die Belastungen bestätigen, müssten die Länder dafür sorgen, dass die Trauben aus dem Handel genommen würden.

    Darüber hinaus habe man das Bundesinstitut für Risikobewertung beauftragt zu prüfen, ob der Verzehr der belasteten Früchte wirklich so dramatische gesundheitliche Folgen für Kinder habe, wie Greenpeace dies darstelle, sagte Müller: "Denn wenn das so ist, besteht akuter Handlungsbedarf."


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    Greenpeace meldete außerdem, in den untersuchten Proben seien bis zu 18 Pestizide gleichzeitig nachgewiesen geworden. Somit bestehe die Möglichkeit, dass sich die Chemikalien gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Am häufigsten wurden das Insektenvernichtungsmittel Lambda-Cyhalothrin und das in Deutschland nicht zugelassene, hormonell wirksame Pilzbekämpfungsmittel Procymidon gefunden. Auch in einer von 84 Pfirsich- und Nektarinenproben hat Greenpeace eine Überschreitung des ARfD-Wertes gemessen, hieß es. Die Früchte stammten aus der Türkei und Italien.

    Greenpeace erstattete Anzeige gegen die Supermarktketten wegen des Verkaufs gesundheitsgefährdender Lebensmittel. Bei Edeka und Rewe hieß es, man werde die Ergebnisse der Studie prüfen, werde aber vorerst Weintrauben aus den betreffenden Regionen weiterhin anbieten. Die anderen Supermarktketten waren nicht mehr für eine Stellungnahme zu erreichen.
    Angelika Unger (mit dpa)

    Quelle wwwSternde

    L.G. Maud
     

    Anhänge:

  2. WeisserEngel

    WeisserEngel Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    157
    Hallo Maud,

    ich weiß zwar nicht was Pestiziden sind (irgendwelche Giftstoffe bestimmt) und wie gefährlich sie sein können aber der Artikel ist schon ganzschön krass.
    Ich finde es unmöglich, das die Leute die soetwas auf den Markt bringen und zum Verkauf anbieten, nur an ihr Geld denken und in dem Sinne über Leichen gehen.Da sieht man es wieder das Geld den Menschen schlecht machen kann.

    Liebe Grüße
     
  3. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    Im allgemeinen sowieso eine Sauerei, dass Lebensmittel mit Giftstoffen verseucht verkauft werden.
    Die Weintrauben sind ja wieder mal nur ein aktuelles Beispiel !

    Greenpeace ist ja sehr engagiert, Ökotest prüft auch Lebensmittel auf Giftstoffe ( und anderes) das ist natürlich nur zu befürworten !

    Leider leider neigen der eine wie der andere aber auch immer sehr schnell zur Panikmache. (bzw. die Leute die die Info bekommen)

    Wir sollten froh über die Informationen sein, uns aber nicht verrückt machen deswegen. (bitte keine Panik)

    Alles Gute :daisy:
     
  4. Maud

    Maud Guest


    Hallo weisser Engel

    Pestizidden bringt man auf die Felder aus, das sind Gifte gegen die Schädlinge die das Gemüse vernichten.Mit der Pestiziden ist der Ertrag für den Landwirt bedeutend gröser. Das dabei auch der Mensch dran glauben muss stört die ja nicht weiter. Den ersteinmal bezahlt der Mensch ja dafür.
    Es Ist so das erst stirbt der Baum, dan das Tier, und zulätzt der Mensch.
    Und wem wird dann, das giftige Obst und Gemüse Verkauft?

    L.G.Maud
     
  5. WeisserEngel

    WeisserEngel Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    157
    Hallo Maud,

    danke für deine Erklärung!
    Ich kenne da einen coolen Spruch der passt hierzu irgendwie:
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist und der letzte Fluss vergiftet ist - erst dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!!
    Ich finde die ganze Sache eine riesen Sauerei. [​IMG]

    Liebe Grüße
     
  6. Maud

    Maud Guest

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    Ja genau

    Den habe ich auch schon öfters gelesen, ist mir nur nicht eingefallen.
    Danke das du ihn hir geschrieben hast.

    L.G. Maud
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Greenpeace wird nicht permanent in allen Supermärken alles testen - es ist die Eisbergspitze - im Obstbau weiß jeder daß die Bäume mindestens 12!!! mal pro Jahr mit Pestiziden gespritzt werden, damit die Äpfel auch blütenrein auf den Markt kommen. In meinem Garten wird nicht gespritzt und die Äpfel haben zum Teil Schorfflecken oder Maden, aber sie schmecken und sind Giftfrei. Wer nicht Bio kauft ist selber schuld.
    Liebe grüße Inti
     
  8. Maud

    Maud Guest


    Hallo Inti

    Du sprichst mir aus der Seele, ich bearbetete 30 Jahre lang,. einen Garten mit Obst und Gemüse. Dieser Garten war ohne Gift gehalten, was macht es schon. Wen etwas wurmstichig war, das hatt mir nicht so geschadet. Als die Pestiziede, die dswar mein Obst Ansenlicher macht. Und mehr ertrag bringt aber mich vergiftet.

    L.G. Maud
     
  9. WeisserEngel

    WeisserEngel Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    157
    Liebe Inti,

    was bedeutet Bio?Ich habe erst vor kurzem erfahren das es ein Begriff ist der nicht geschützt ist, auf dem es kein Patent giebt.
    Leider kann heute jeder Ladenbesitzter auf seine Produkte Bio oder Öko schreiben und es ist dennoch nicht verboten.
    Wirkliche beweise für Öko- Sachen kann man nur durch Qualitätssiegel erkennen. [​IMG]

    Liebe Grüße
     
  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    8. Juli 2004
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    12.236
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    Nordhessen
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    WeisserEngel
    nenene - wo Bio draufsteht muss auch Bio drinsein - das mindeste was es sein muss, ist EU-Bio das sind die einheitlichen Bio-Regeln der Europäischen Union. Dann gibt es jeweils noch strengere Richtlinien der verschiedenen Verbände wie hier in Deutschland Demeter, Bioland und GÄA. Eu-Bio wird kontrolliert und die Verbände kontrollieren noch mal extra.

    Liebe grüße Inti
     
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