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Der polarisierende Ober-Vater

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Energeia, 11. Juli 2010.

  1. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
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    Hallo,

    manche Menschen ziehen aufgrund ihres Schreibverhaltens Menschen an, die ein starkes Vater-Thema haben. Die "extreme" Rolle dieser Schreiber polarisiert: die einen gehen in die Schüler-Rolle, bewundern diesen Schreiber vielleicht gar, möchten sich mit ihm identifizieren, die anderen gehen in die Konfrontationsrolle, weil sie schlechte Erfahrungen mit dieser Oberlehrer-Rolle gemacht haben. Diejenigen, die kein derartiges Vater-Thema haben, sehen einfach: „Ok, der Typ hat ein Problem, aber mich kümmert das nicht“ – sie gehen nicht in Resonanz. Manche zeigen sich einfach gruppensolidarisch. Manche weisen auf sachliche Mängel hin, tragen ihre Meinung vor, distanzieren sich aber dann, wenn die aggressive "Zurechtweisung" erfolgt. Und manche machen sich daraus manchmal einen "trolligen" Spaß - vielleicht auch gut gemeint. :D

    Diese Struktur zeigt sich - weil ihr selbst ein sehr tiefes Vater-Thema zugrunde liebt - dann immer wieder, mit verschiedensten Personen, regelmäßig. An die „Schüler“ werden dosiert Komplimente verteilt, gegen die Kritiker wird allergisch vorgegangen: es wird mit aller Macht, Zeigefinger und Schwert versucht, Kritiker in die Schüler-Rolle zu verweisen. Das ist die Rolle eines Vaters, der an seiner Selbstidealisierung und Idealisierung durch das Kind in der ödipalen Phase festhalten möchte und sich dabei vielleicht sogar suggeriert, dass genau dies, die Kritik des Vaters, ein Akt der Liebe sei, die dem Kind weiterhelfe. Hierdurch entsteht ein dauerfhafter Konflikt zwischen Vater und Kind.
    Diese polarisierenden Ober-Lehrer/Väter stecken somit in einer Rolle, die ihnen selbst nicht gut, was sie auch immer wieder zu fühlen bekommen, deren Ursache sie jedoch zumeist auf den "Schuldigen" (Schüler) projizieren.

    Ein guter Lehrer/Meister und Vater agiert jedoch anders: souveräner, liebevoller, lernfähig, transparent. Menschen sind nicht perfekt, machen Fehler, haben Schwächen. Gerade ein guter Lehrer/Meister, Vater ist sich dessen - seiner menschlichen Seite - bewusst und geht damit ruhig und souverän um.

    Für mich ist in meinem Leben gerade der Punkt gekommen, das auszusprechen und mir selbst dabei meine Vater-Thematik anzusehen. Ich habe eigentlich eine ganz gute, wenn auch etwas distanzierte Verbindung zu meinem Vater: dennoch spüre ich, dass das Thema deutlich da ist.

    Wer möchte dazu was sagen und hat ähnliche Erfahrungen damit gemacht? :)

    Liebe Grüße :kuesse:
    Energeia
     

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