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Der astrologische Zugang zum inneren Licht

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ELi7, 11. Januar 2017.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
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    Las Terrenas, Dom.Rep.
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    Von Arnold habe ich einmal den guten Hinweis erhalten, dass von allen Aspekten nur die Opposition den direkten Zugang zum innerenWesenskern hat. Das ist eigentlich allen bekannt und nichts Neues. Doch wenn man sich da hineindenkt und die Realität dahinter erfasst, dann erhalten plötzlich alle Oppositionen eine noch sinnvollere Bedeutung, besonders die Oppositionen in den Aspektfiguren, Räume des Bewusstseins.
    Ich habe in meinem Radix eine Yodfigur, exakt auf der Achse des ptolemäischen Herrschersystems von 0° Löwe auf 0° Wassermann und habe mich lange Zeit darüber gewundert, warum mich die spirituellen Themen so sehr faszinieren. Bei meiner astrologischen Ausbildung im API ist mir im Zusammenhang mit den Sieben Strahlen bewusst geworden, dass hier offensichtlich ein direkter Zugang zur spirituellen Inspiration liegt. Und diese Inspirationen möchte ich gerne mit Kolleginnen und Kollegen teilen, wofür mir ein Forum die geeignete Plattform zu sein scheint.
    Ich will hier ja nicht mein Ego ausbreiten, sondern Anhaltspunkte geben dafür, dass jeder seine eigene Ableitung zu diesen Inspirationen finden kann, auch wenn sich nicht jede und jeder davon angesprochen fühlen wird.
    [​IMG]
    Im Punkt 0° Löwe ist der Urgrund des Lebensbaumes verborgen, der identisch ist mit dem ptolemäischen Herrschersystem, das eine so grosse Faszination ausübt auf Menschen, die sich da inspirativ hineindenken können und mögen. Um nicht gross nachdenken zu müssen, stelle ich rasch das ptolemäische Herrschersystem ein.
    [​IMG]
    Das mag ja schon recht interessant sein, aber der eigentliche Zielblick richtet sich auf die Opposition von 0° Löwe auf 0° Wassermann, die durch den Wesenskern geht (der hier weggelassen wurde). Es handelt sich hier um einen Stufenweg des Menschen vom Urgrund im Paradies (0° Löwe) zum Lichtpunkt im Menschen auf 0° Wassermann.
    Nun hat ja jeder seine Sonne irgendwo stehen in diesem Lebensbaum (ptolemäisches Herrschersystem). Aber es ist doch nicht irgendwo, sondern an einem ganz bestimmten Platz, der mit der Geburt vorgegeben ist. Meine Sonne steht z.B. auf 0.5 ° Steinbock, also auf der sechsten Stufe. Und jeder hat seine Sonne auf einer dieser Stufen. Was das bedeutet, das ist aber hier nicht unser Thema.

    Interessant ist der Lichtpunkt in 0° Wassermann, der in jedem Radix seinen Platz hat. Bei mir steht der Lichtpunkt im 8. Haus (äqual) oder im 9.Haus (Koch). Und damit bekommt der Lichtpunkt sein Hausthema. Was bedeutet aber der Lichtpunkt?
    Das ist die Frage, die ich gerne mit meinen sehr geschätzten Forenkolleginnen und -kollegen besprechen möchte.
    Alles Liebe
    Hans Joachim
     
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  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Kirchseeon/München
    P2015676.JPG Lieber Eli,

    In deinem Bild befindet sich eine Kreuzopposition, sobald man Chiron mit einbezieht. Kreuzoppositionen können sehr schmerzhaft sein. Aber mit der Zeit nimmt man wie ein Sadu den Schmerz nicht mehr wahr, weil man ihn gewohnt ist. Der Lichtpunkt wird bei dir durch Lilith und Pluto besetzt, was natürlich im Laufe eines Lebens den tieferen Zugang mit sich bringt. Man kann hier auch die alten Symbole des fixen Kreuzes veranschaulichen, indem man sich die vier Urarchetypen ins Bewusstsein ruft. Diese Symbole findet man in Mesopotamien, in Ägypten und auch sogar in der ältesten Wallfahrtskirche im bayrischen Kößlarn, wieder. Sie ist älter wie Altötting, wunderschön und relativ unbekannt. Die Kirche hat außen einen alten Wehrgang mit hohen Mauern und an ihrem Eingangsportal sieht man darüber den Löwen, den Adler, den Engel und den Stier. Löwe und Engel stehen sich sozusagen am Lichtpunkt gegenüber. Und Licht spendet die Sonne des Löwen, göttliches Licht der Engel im Wassermann. Bei mir schneidet der Wassermann das fünfte Haus an und der Löwe das elfte, wobei so eine Art Spieglung der Fall ist. Bruno Huber meinte, dass wie beim Auge die auf den Kopf stehende Welt im Laufe von Tage korrigiert wird. Die Position zeigt jedenfalls an, dass die jeweilige Stellung im Horoskop den Ort anzeigt, wo man dieses Licht finden kann. Die Sonne herrscht esoterisch und exoterisch im Löwen als Abdruck der göttlichen Sonne, vielmehr des göttlichen Lichts.

    Herkules hat im Löwen diesen besiegt, nachdem er die Eingänge zum Bau mit Felsen blockierte. Er besiegte den Löwen und trug sein Fell. Aber in der Symbolik wird offenbar, dass Herkules die Triebfeder seines Egos besiegt hatte. Die Tarotkarte "Kraft" zeigt eine auf einem Löwen reitende Frau. Und auch hier wird offenbar, wie sie ihre Sinne unter Kontrolle hat und sie gezielt einsetzen kann. Der Wassermann wird exoterisch von Saturn und Uranus beherrscht, esoterisch von Jupiter. Herkules reinigte dort die Ställe des König Augius, indem er einen Fluss durch den Stall umleitete, so dass die ganze Gülle weggespült wurde. Dann war alles wieder klar und rein und der Blick ungetrübt. Das mag damit zusammenhängen, dass im elften Haus alles mögliche anzutreffen ist, an Weltverbesserern und Utopisten, an Blendern und Angebern, die glauben etwas besseres zu sein. Im fünften Haus geht es um die Tat an sich und im elften um das Nachdenken darüber. Jupiter herrscht deswegen im Wassermann und im elften Haus esoterisch, da er sich über die innenwohnende Tiernatur zur wahren Menschennatur erhoben hat. Es ist wie ein Licht, welches man zunächst durch das Schlüsselloch betrachtet, und wenn die Türe offen ist, dann nimmt man das Licht auch war. Dies ist eine Entsprechung des geistigen Transformationsplaneten Uranus, der ja ein Feuerwerk an Licht mit sich bringen kann, plötzliche Befreiung oder Satori, wie es bei den Hindus beschrieben wird.

    Auch die kosmische Spalte zwischen 28 Grad Fische und 1 Grad Widder hat auch so etwas wie eine Pforte. Dort schlüpft die Seele in den Körper und kann ebenso wieder in den Äther zurückkehren. Es wäre auf alle Fälle interessant, alle sechs Polaritäten und den damit verbundenen Möglichkeiten astrologisch zu untersuchen! Auf beigefügtem Bild sieht man unten links eine vorbuddhistische Gottheit, dass Ego zertrampelnd. Den Anhang 34139 betrachten

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.250
    Hallo Eli,

    ich verstehe folgendes nicht:

    Der Urgrund im Horoskop ist doch der IC und dieser wiederum befindet sich im Grundhoroskop auf 0° Krebs.
    Das Höchste, das man erreichen kann ist wiederum der MC und der steht im Grundhoroskop bei 0° Steinbock.

    Also für mich ist das Ganze irgendwie verschoben.

    Nichts desto trotz, mein "Lichtpunkt" befindet sich nach Placidus in 1 und nach Koch in 2.
    Eine Idee dazu habe ich nicht.

    *

    Hallo Arnold,

    Und woher weiß er, dass er das Ego zertrampelt und nicht das göttliche Licht?
    Irgendwie gefällt mir (persönlich) da die Karte "die Kraft" aus dem Tarot besser, da wird der Löwe gezähmt (oder gewandelt) und nicht zertrampelt.
    Zumal für mich Löwe und Wassermann beides Zeichen sind, die sich gerne von anderen abheben.

    LG
    Stern
     
  4. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Danke, lieber Arnold, für deine tiefgehenden Betrachtungen zur Kreuzopposition und zur Symbolik der vier Urarchetypen.

    Ja, bei mir ist die Achse des Lebensbaumes durch diese zwei Planeten besetzt, Pluto gibt das Thema der Yodfigur vor und Lilith zeigt den dualistischen Lösungsansatz, der innerhalb des kleinen Auges zum karmischen Ausgleich führen soll. Das ist zwar mein Thema, aber das ist ja nicht das Thema dieses Threads.
    Das Thema dieses Threads ist ein Stufenweg des Menschen vom Schöpfungsurgrund in 0° Löwe zum Lichtpunkt in 0° Wassermann. Ich habe mich gefragt, ob es nur ein 'dummer Zufall' ist, dass hier die beiden Zeichen Löwe und Krebs zusammenkommen, oder ob dies einen phänomenalen Grund hat. Ich habe mich für letzteres entschieden und will der Tatsache gerecht werden, dass die überwiegende Mehrheit der Astrologinnen und Astrologen hier Vater- und Mutter-Energien postulieren. Diese Energien bedeuten aber Schöpfung von neuem Leben, bei dem explizit durch Vereinigung ein neues Kind entstehen kann und eigentlich jedes Menschenwesen aus kosmischer Sicht entstanden ist.
    Zudem ist es ja auch kein 'Zufall', dass das Herrschersystem von 0° Löwe ausgeht und auf 0° Wassermann zielt und so einen Entwicklungsweg vorzeichnet.

    Hans Joachim
     
  5. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin bei dir, diese Frage ist sehr berechtigt. Doch ist hier eine Logik verborgen, die ganz einfach zu klären ist.

    Löwe und Krebs sind kosmische Sternbilder am Firmament, die durch astrotechnische Überlegungen zu gleichgrossen Sternzeichen an der Ekliptik geführt haben. IC und MC sind abhängig von Zeit und Raum, also abhängig von jedem einzelnen Menschen und seiner Geografie auf Erden und unabhängig von der Lage in den Sternzeichen.
    Wir bewegen uns mit dem Lebensbaum und dem Stufenweg des Menschen zum Licht also nicht in einer irdisch-geografischen, sondern in einer kosmisch-spirituellen Sicht.

    Dein kosmischer Urgrund, der auch als Kundalinipunkt bezeichnet werden kann, liegt nach Placidus in H7 und nach Koch in H8. Was das bedeutet, darf vielleicht im Moment noch offen bleiben.

    Ich bin dir sehr dankbar für deine Frage.

    Hans Joachim
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2017 um 08:58 Uhr
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  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Sternja,

    Da liegt kein Löwe, welcher zertrampelt wird, sondern so etwas wie das Ego des Menschen. Aber die Symbolik ist wie bei der Tarotkarte "Kraft" die selbe. Für mich ist wesentlich, dass wir sechs Polaritäten haben, also zum Beispiel Widder/Waage, oder Jungfrau/Fische. Alle sechs reichen durch den Kreis in der Mitte, also durch das Wesenszentrum. Der Weg ist aus der Einheit zur Polarität und zuletzt wieder zurück.Eine Opposition zeigt bildlich auf, dass sie durch das Wesenszentrum hindurchgeht. Das hat damit zu tun, dass nur die Integration eines Zeichens nicht ausreicht, sondern auch das Gegenzeichen integriert werden muss. Daher muss man zunächst jeweils beide Pole als etwas Ganzes verstehen. Der irdischen Ordnung der Jungfrau steht das Chaos der Fische gegenüber und im Chaos liegt die Ordnung! :) Aber diese Polaritäten ergeben auch die Ergänzug der Polaritäten. Der Löwe trägt das fixe Feuer, der Wassermann das fixe Denken. Handeln ergibt sich aus der Überlegung, aus dem Denken heraus. So ist auch der esoterische Herrscher des Widder der Merkur, und exoterisch wird er von Mars beherrscht. Der Hinweis ist hier identisch, indem man sorgsam überlegt, bevor man spontan und unüberlegt handelt. Merkur herrscht exoterisch in der Jungfrau, wobei hier das Denken zielgerichtet auf eine Sache geht. Und gegenüber steht der transzendente Fisch mit Jupiter und Neptun als esoterischer Herrscher, esoterisch von Pluto beherrscht. Demnach sollte der Mensch nicht nur sein Altagsprogramm mit der Jungfrau bewältigen, sondern auch die Transzendenz durch Meditation oder Versenkung aufsuchen. Beide Polaritäten bedingen einander, und sobald man diese integriert hat, kommt man in diese befreiende innere Mitte!

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  7. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Am Aszendent erblickt der Mensch mit seinem Geburtszeichen das Licht auf Erden. Doch zwischen Löwe und Krebs liegt seine eigene Fähigkeit, neues Leben auf Erden zu erschaffen, also schöpferisch tätig zu sein. In Anlehnung an die paradiesische Schöpfungsgeschichte kann dieser Ort auch als Schöpfungs- oder Kundalinipunkt bezeichnet werden. Im Haus, wo der Schöpfungsurgrund liegt, da hat der Mensch eine Verbindung zu seinem inneren Paradies, dort findet beim Menschen das eigentliche Schöpfungsgeschehen statt und von hier aus entwickelt sich der Mensch in seinem eigenen Lebensbaum, hin zum Licht.

    Der Herrscher von Löwe ist die Sonne, sie repräsentiert die Lebenskraft, die schöpferische Energie, die Vitalität, das Ego-Ich an sich. Dort, wo die Sonne steht, bis dahin hat sich der Mensch, vom Urgrund der Schöpfung ausgehend, auf seinem wiederkehrenden Lebensweg bisher hin entwickelt. Deshalb steht ja die Sonne ausgerechnet hier an diesem Punkt. Und von hier aus entwickelt sich der Mensch weiter, hin zum Licht, in 0° Wassermann.

    Da, wo die Sonne steht, das ist sein Sonnenzeichen, die Energie, die seine Sonne in diesem Leben zur Verfügung hat. Und jeder hat nicht nur physische Energien, sondern auch geistig-schöpferische Energien, die ihn mit der geistigen Welt verbinden. Hier im Sonnenzeichen, da wirkt der göttlich-geistige Leitstrahl des Menschen, der eigene Schutzengel, der ihn führt, leitet und begleitet, hin zum Licht
    Hans Joachim
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2017 um 12:30 Uhr
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  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Doch das ptolemäische Herrschersystem hat noch ein ganz praktische lebensnahe Seite.
    Stellen wir uns einmal vor, wir suchten unsere weibliche oder männliche Ergänzung, eine Partnerin, einen Partner. Wo sollen wir suchen, ich meine astrologisch???

    Du willst dich doch mit ihm, mit ihr verstehen. Und wo versteht man sich am besten? Doch wohl auf der gleichen Wellenlänge, im Herrschersystem auf der gleichen Stufe der Entwicklung, auf der üblicherweise gegengeschlechtlichen Seite.
    Steht deine weibliche Sonne also in der merkurischen Jungfrau, so hat der merkurische Zwillingsmann die gleiche Wellenlänge, sehr einfühlsam, intelligent und bestgeeignet für endlos-sinnvolle Gespräche. Steht deine männliche Sonne im Widder, so findest du eine weibliche Ergänzung auf der gleichen Welle bei einer Skorpion-Frau. Wow, da fliegen aber die Fetzen - - -

    Hans Joachim
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Eli,

    Was für mich auch passt sind die Beschreibungen der Sumerer auf ihren Steintafeln. Heute kann man sie perfekt übersetzen, was seit gut 25 Jahren der Fall ist. Die Sumerer sprachen von "Den aus dem Himmel herabgestiegenen Engeln. Hierfür schufen sie auch die Begriffe, und einer davon ist der "große Mu". Sie fertigten Zeichnungen auf ihren Steintafeln an, auf denen so etwas wie eine fliegende Arche sichtbar ist. Sie schwebte über der Erde und Strickleitern hängten bis zum Boden herab, so dass sich diese Wesen Zugang zur Erde schufen. Anscheinend kannten sie die DNS der Menschen perfekt, waren ihnen geistig absolut überlegen. Sie suchten nach für sie wichtige Rohstoffen und gaben als Gegenleistung ihr Wissen preis. Anscheinend bekamen die Sumerer sehr viel Hilfe beim Bau ihrer Kanäle und auch den Zykuraten. Jedenfalls sieht man, wie die göttliche Energie damals in die Menschen hineinströmte. Jedenfalls fragen sich die Archeologen und Wissenschaftler heute noch, wie die Menschen damals solche Prachtbauten schaffen konnten. Der legendäre Palast von Arata im heutigen Persien ist über 5000 Jahre älter als Babyon. Er maß 400 x 400 m, hatte 20m hohe Säulen. Ebenso fand man wie bei Sumer diese Trinachen, die Wasserkanäle, Märkte und Königspalast. Für mich steht einwandfrei fest, dass der damalige Mensch eine tiefe Verbundenheit zu den Göttern hatte, siehe auch Ägypten. Nach und nach brachte der externe Fortschritt auch die Gefahr mit sich, dass die urtümliche Verbindung mit Gott abnahm, was bis in die heutige Zeit zu erkennen ist. Auch das fixe Kreuz gibt sehr viel Aufschluss in der Abfolge: Der Stier mag hier die Erde sein und dessen esoterischer Herrscher Vulkan, Hephaistos. Exoterisch steht die Venus da, sozusagen wie im Paradies, wo Mensch und Tier friedlich miteinander lebten. Stier/Erde ist der esoterische Herrscher zu Jupiter, indem Gott sich von den Menschen reflektiert und der Mensch sich von Gott, eine Bande die zusammenhält.

    Der Löwe als Mensch, der aufgrund seines Verstandes der Tierwelt überlegen ist. Aber hier trägt er noch die tierischen Instinkte in sich, will herrschen, König sein, bestimmen und imponieren in fixer Kampfeslustbereitschaft. Er ist eine Persönlichkeit, aber in der Dualität der Polaritäten stehend. Also soll aus Hochmut Großmut folgen, aus Eitelkeit Großherzigkeit und Güte. Aber das kleine Ego schreit halt und daher muss man es irgendwie besiegen, sowie der Buddhist den besagten "Ochsen" zähmt. Der fixe Skorpion gleich dem Adler, auch der Schlange wird exoterisch von Mars und Pluto, esoterisch ebenso von Mars beherrscht. Das mag den Gang der Inanna in die Unterwelt zur Unterweltgöttin Ereschkigal gleichkommen. Sie musste sieben Tore durchgehen, und bei jedem Tor ein Schmuck- oder Kleiderstück abgeben, so dass sie beim letzten Tor gänzlich nackt war. Sie hörte Ereschkigal in Klagelieder schwelgen, so dass sie tiefes Mitleid für sie bekam. So stimmte sie in die Klagelieder mit ein, so dass Ereschkigal gerührt war. Sie hatte jemanden, der für sie Verständnis und Anteilnahme zeigte, wo sie doch als Unterweltsgöttin manche Qualen zur Läuterung in ihrem Bereich wahr nahm und sie umsetzte. Aus der anfänglichen Angst wurde Wissen und Inanna konnte wieder in die obere Welt zurückkehren.

    "Der Adler taucht dreimal in die Wasser, um sich endgültig zum Himmel zu erheben". Und Herkules musste die Sümpfe der Hydra aufsuchen und sie töten. Auch hier passt der biblische Spruch: "Bevor du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst, ist es wichtig den Splitter aus dem eigenen Auge zu entfernen". Im Skorpion steckt der uralte Archetyp vom Überleben, vom Kampf, von Leben und Tod. All diese Urinstinke sind hier präsent, was vom Reich der Mineralien, der Planzen und Tiere bis zum Menschen reicht. Und im fixen Wassermann findet man auch den Engel und die bestmöglichen Energien, diese Erde möglichst zum Paradies gedeihen zu lassen. Der esoterische Saatgedanke mit dem "Wasser des Lebens bin ich, bereit mich auszugießen für die Dürstenden" passt sehr gut. Die Ägypter nahmen dieses Sternbild so wahr, als würde das Wasser des Nils an einer göttlichen Quelle speisen und so das Nildelta fruchtbar machen. Als exoterischer Herrscher von Saturn und Uranus sind hier sicher auch die Wissenschaften angesiedelt, und der esoterische Herrscher Jupiter zeigt zuletzt auf, welche Idee sich erden und realisieren lässt und Sinn macht.

    Uranus als geistige Sonne ist durchaus realistisch zu verstehen. Aber er ist ein Transformationsplanet, so dass auch die Grenzen des Saturn überschritten werden können. Das geschieht bei Saturn immer, sobald er seine Grenzen annimmt, und dann kann er über sie hinauswachsen. Das fixe Kreuz ist wie ein Skelett ins kardinale und veränderliche eingebettet, so dass auch Saturn Herrscher über das fixe Kreuz ist. Körperlickeiten und Erscheinungsformen aller Art - von der Sonne bis zum Grashalm oder nackten Felsen. All dies ist Saturn, indem er auskristallisiert und eben alle möglichen Körperlichkeiten hervorkommen lässt. Aber er weiß auch, dass selbst Galaxien und Sonnen vergänglich ist, alles nur eine Frage der Zeit. Und genau hier entsehen permanent neue Sonnen und die Ausdehnung im Weltall. Die schwarzen Löcher verdichten und saugen die Materie auf, um sie auf der anderen Seite im neuen Schöpfungsprozess hervorzubringen. Aber, als Hüter der Schwelle kann er auch zu den drei Transformationsplaneten schauen und erkennen, dass jenseits materieller Erscheinungen etwas ist, was der Ursprung ist. Nur ist dieser Ursprung unvergänglich und über jede Zeit erhaben. Reines klares Urlicht, in sich selbst scheinend, sich selbst wahrnemend, und zugleich der Ursprung aller Ursprünge. Aber das Rad von Tod und Geburt kann sich bei vielen Menschen sehr lange drehen, bis sie sich auf den Weg machen.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  10. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
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    sorry Eli, aber die einzige "Beziehung" zu einem Fische-Mann in meinem (Schütze) Leben, war die zu meinem Vater. Und die war alles andere als harmonisch und gleichklingend.
    Ansonsten habe ich keinen Fische-Mann mehr angezogen. Ich ziehe Männer (oder Menschen) an, die ihre Sonne in Feuer- oder Luft-Zeichen haben.
    Meine Tochter hat sich einen Fische-Mann gesucht, aber sie ist Krebs.

    Das ist mir so wirklich zu einfach gedacht...
     
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