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das Schicksal

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 8. März 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
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    Hallo,

    derzeit beschäftigt mich eine allgemeine Frage zu den Erkenntnissen aus Aufstellungen zum Schicksal.

    Im konkreten meine ich schicksalhafte Krankheiten und dann auch frühen Tod. Soweit ich verstanden habe, kann jemand, wenn es für ihn vorgesehen ist, dieses nicht umgehen. Dann hilft einzig dieses akzeptieren und das beste daraus zu machen.

    Dann gibt es wieder Menschen, die es zu ihren Ahnen zieht. Ist so ein Kreislauf, der sich schon durch mehrere Generationen zieht, überhaupt zu durchbrechen? Oder ist es sinnvoller, sich auf das, was sich zeigt, einzustellen und anzunehmen?

    Genau genommen interessiert mich ein einziges Thema:
    Ist es möglich Schicksal abzuwenden bzw. auszuweichen und evtl. gar auszutricksen, wenn dieses für jemand den Tod oder eine schlimme Krankheit vorgesehen hat?

    Liebe Grüße Pluto

    P.S.
    Ich bitte um eine sachliche Diskussion. Persönliche Angriffe oder subtile Unterstellungen sind hier unangebracht.
     
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Schicksalsglaube ist eine Weltanschauung, die mit Aufstellungsarbeit an sich nichts zu tun hat. Wie schon öfters gesagt : Aufstellungsarbeit ist eine weltanschaungsneutrale, therapeutische Interventionsform.

    Meine persönliche Meinung : auch "Schicksal" ist eine persönliche Entscheidung. Wenn ich mich (auf der seelischen Ebene) dafür entscheide, einem unabänderlichen Schicksal unterworfen zu sein, werde ich es wohl auch so erleben. Grundsätzlich ist die Seele frei - sie kann aber auf die Ausübung ihrer Freiheit verzichten und sich lieber als fremdbestimmt erleben.

    Gawyrd
     
  3. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Hallo Pluto!

    Das ist eine oft gestellte Frage und in unserer Zeit ist es ja geradezu MODE, dem Schicksal auszuweichen und es verändern zu wollen/müssen. Aber Märchen, Mythen und Legenden sind voll von Menschen, die ihrem (prophezeiten) Schicksal ausweichen wollten und es gerade durch das AUSWEICHEN ausgelöst haben! Man denke nur mal an Ödipus! Weiß nicht, ob Du Dich mit Sagen befasst hast, deshalb vorsorglich ein bisschen Info!
    Ich denke, Schicksal kommt nicht von ungefähr. Wir sollen/wollen eigentlich auf der Seelenebene etwas daraus lernen. Ein schweres Schicksal trägt dazu bei, dass wir SEELENSTÄRKE entwickeln, dass wir lernen, den Widrigkeiten des Lebens ins Gesicht zu lachen und aus jeder Situation das Beste zu machen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.
    Vor wem hast Du mehr Respekt? Vor jemandem, der allen Schwierigkeiten ausweicht oder vor jemandem, der sich stellt? Nimm z.B. einen Sportler, der eine phantastische Karriere gemacht hat und dann durch einen Unfall gelähmt wird! Und dann beginnt, sich mit anderen Themen zu befassen, Humor zu entwickeln und anderen Menschen durch seine Liebe und Akzeptanz weiterzuhelfen. Und das vom Rollstuhl aus! Es gibt unendlich viele Beispiele.
    Meiner Beobachtung nach zieht man sich genau das an, was man FÜRCHTET. Das Gescheiteste wäre es also (falls das allgemeingültig ist), sich mit seinen Ängsten zu befassen und Wege zu suchen, mit den gefürchteten Situationen umzugehen. Und in dem Fall ist es nicht mehr notwendig, das Schicksal wirklich zu erleiden. Man hat es im Vorfeld angenommen und seine Lernaufgabe bewältigt. Es ist also doch möglich, sein Schicksal zu ändern. Schon paradox, indem wir es annehmen und akzeptieren, können wir es ändern.

    Liebe Grüße

    believe
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo believe,

    danke dir für das Beispiel. :liebe1:

    sich der Aufgabe stellen und etwas draus machen. Ja, genau das wird es sein.

    Hast du Erfahrungen mit dem Schicksal in Aufstellungen? Wie es sich verhält, wenn es jemand zu einem Ausgeschlossenen zieht o.a.?

    Liebe Grüße Pluto
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Hallo, Pluto!

    Ja, da habe ich einige Erfahrungen! Manchmal kommt es mir vor, als hätte ich mir die Aufgabe gewählt, sämtliche Familiengeheimnisse in mir weiterzutragen! Habe in den letzten Jahren Vieles aufgedeckt.
    Ist Dir denn bewusst, zu wem es Dich zieht?
    Wenn es nicht bewusst ist, und es einen zu einem Verstorbenen zieht, äußert sich das oft in Selbstmordgedanken und/oder einer diffusen Todessehnsucht.
    Es ist aber auch möglich, dass man das Schicksal eines Ausgestoßenen wiederholt! Man kommt sich dann aber fremd vor, so, als würde es nicht wirklich zu einem selbst gehören.
    Mehr weiß ich jetzt auch nicht, wie es sich äußern kann.


    Liebe Grüße

    believe
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo believe,

    es geht hier nicht um mich. Die Person, um die es geht: weiß nicht zu wem es sie zieht, evtl. zum Vater, denn der starb schon vor über 30 Jahren.

    Davon habe ich jetzt öfters gehört, weiß aber derzeit absolut nicht, wie sich etwas fremdes, das nicht zu einem selbst gehört, anfühlt. :confused:

    ---

    Es gibt da auch so ne Art Spirale in der Familie:
    die Tochter ist schwanger. Und bei allen Vorfahren, wenn das erste Kind ein Kind bekommen hat, ist einer aus der Familie gestorben. In der Familie des Vaters war es stets der Vater, bei der Mutter ging es eher um die Großeltern.

    Liebe Grüße Pluto
     
  7. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Hi, Pluto!


    Ich denke, in diesem Fall wäre eine Familienaufstellung sicher hilfreich! Da könnte sie es schnell feststellen, zu wem es sie zieht!

    LG

    believe
     
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