Alle Ernährungsvorschläge waren falsch

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von brazos, 10. August 2018.

  1. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

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    hmm - die frau hat 2 weltkriege erlebt und sehr schwierige zwischkriegs- und nachkriegszeiten.
    ich schätze mal, dass sie da gegessen hat was sie bekommen konnte.;)
     
  2. FuncaHannover

    FuncaHannover Sehr aktives Mitglied

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    Vielleicht lebt man mit wenig Salz und Fett und ganz ohne Alkohol länger -

    Mir würde es auf jeden Fall länger vorkommen! :eek:
     
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  3. Ich bin der simplen Ansicht, dass man bei einem intakten Draht zu seinem Körper, schnell selbst herausfindet was gut für einen ist und was nicht. Nicht im Sinne von "schmeckt mir", sondern "wie fühle ich mich nach dem Essen" und wie verwertet es mein Körper.
    Wie gut/schlecht Fett vertragen wird, ist individuell sehr unterschiedlich, mir wird z.B. von einem zu viel an auch sogenannten gesunden Fetten - von hochwertigen pflanzlichen Ölen - übel und ich fühle mich danach auch schlapp, während mein Mann eine gewisse Menge an Fett benötigt und es ihm eindeutig besser bekommt.
    Für mich ist die ausgewogene Mischkost immer noch die beste Ernährungsweise gewesen, ich vertrage weder ein zu viel an Rohkost, noch eine sehr eiweißreiche Ernährung, aber am Abend ist es eindeutig besser, wenn ich KH nur sehr reduziert aufnehme, untertags jedoch sind sie ein wichtiger Bestandteil, um mich ausreichend mit Energie zu versorgen.
     
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  4. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

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    Es ist für Leute die bereits Probleme haben schädlich. Jemand der zum hohen Blutdruck neigt oder Nierenprobleme hat, für den ist zu viel Salz schlecht. Ich habe einen Blutdruck im niedrigeren Normalbereich und gesunde Nieren, ich habe mit Salz keine Probleme.

    Mit dem Cholesterinspiegel ist es ähnlich, hat man bereits damit Probleme sollte man es nicht durch Konsum von mehr davon verschlimmern. Wenn man aber einen normalen Cholesterinspiegel hat bekommt man nicht durch Konsum von vielen Eiern und Butter einen.
     
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  5. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Klar, dass man nicht Unmengen von Salz konsumieren und plötzlich ausschließlich Fette essen sollte ... aber so etwas haben auch vorher die wenigsten getan.

    In den Studien geht es nur darum, dass es ein absoluter Irrglaube war, dass es "gute" und "schlechte" Fette gab und dass Fette generell schlecht seien (ganz im Gegenteil), dass man sich nicht mit salzarmer Ernährung plagen muß, um seiner Gesundheit "was Gutes zu tun".

    Wer normalgewichtig ist (auch Vorsicht: leichtes Übergewicht schadet keinem Menschen) und keine gravierenden gesundheitlichen Probleme hat, kann ohne schlechtes Gewissen essen, was immer ihm schmeckt, das ist die Botschaft dahinter.
    Ich habe hier vor längerer Zeit mal Studien verlinkt, die zeigten, dass es viele Esstörungen nur gibt, weil die Menschen falschen Überzeugungen aufsitzen und die unsinnigsten "Diäten" oder "Gesundheitsernährungsarten" versuchen, rigoros durchzuziehen (muß mal suchen).

    Es wird lange dauern, bis die alten gefühlten "Evidenzen" aus den Köpfen der Menschen heraus sind.
     
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  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

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    Da geht es doch eher um das Märchen dass man von Fett essen dick wird. Das ist aber nicht der Fall, da man von fetthaltigen Speisen nachhaltiger gesättigt wird und nicht so schnell wieder Hunger bekommt. Also Fett in sinnvollen Mengen eher günstig ist wenn man abnehmen oder nicht weiter zunehmen will.

    Das wovon man superschnell wieder Hunger bekommt sind leicht verdauliche Kohlehydrate wie Zucker und und helles Mehl.
     
  7. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ruhrgebiet
    Es geht eher darum, wie sich das ganze auf die Lebenserwartung auswirkt.

    Die Studie brachte Erstaunliches zu Tage: Wer 68 Prozent oder mehr seines Gesamtenergiebedarfs durch Kohlenhydrate abdeckt, dessen Sterberisiko erhöht sich um 28 Prozent.
    ...
    Wer hingegen 35 Prozent seines Gesamtenergiebedarfs durch Fett abdeckt, dessen Sterberisiko ist um 23 Prozent tiefer als bei Menschen mit niedrigem Fettkonsum.
    ...
    Für den positiven Effekt spielt es keine Rolle, ob «schlechte» gesättigte oder «gute» einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren konsumiert werden. Fett ist gut, so oder so – was im krassen Widerspruch zu den gängigen Empfehlungen steht, höchstens zehn Prozent gesättigte Fettsäuren zu konsumieren.

    Deutlich schlechter schneiden in der Studie die Kohlenhydrate ab. Was gerade bei Menschen mit tiefem oder mittlerem Einkommen zu ungesundem Übergewicht und verkürzter Lebenserwartung führt, da sie ihren Energiebedarf zum grossen Teil mit Kohlenhydraten decken – weil es billiger ist.
    https://www.srf.ch/news/panorama/viel-fett-ist-gesund
     
  8. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
    Im Lauf meines doch schon langen Lebens habe ich hunderte Ernährungstipps gelesen.
    Meine Mutter hat mich seit meiner Kindheit auch ständig damit genervt.
    Meine beiden Gromütter wurden über 90 und haben sicher viele Jahre das gegessen, was da war, beide haben ärmlichste Zeiten überlebt.
    Heute wird schon sehr die "richtige" Ernährung in den Fokus gerückt.
    Das kann man auch übertreiben .
     
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  9. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Das kommt wohl darauf an wieviel Übetgewicht, grundsätzlich kann man das so nicht sagen.

    Dieser Magertrend, der heute modern ist, und im Prinzip eine gewollte Mangelernährung, ist auch nicht gesünder, wenn nich sogar gefährlicher.

    R.
     
  10. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Uns geht es eindeutig zu gut .....
    Ob der Tisch für zukünftige Generationen so reich und vor allem abwechslungs-reich gedeckt sein wird, wage ich zu bezweifeln. Thema Überbevölkerung! Alle wollen satt werden.

    R.
     
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