Rund um das Thema Dualseelen

  • Autor Autor the_pilgrim
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Hallo Ihr,

vorab ein paar Worte, die jede*r sich bewusst machen möge, bevor er*sie hier in die Diskussion einsteigt:

Manche Menschen sind empathischer als andere, dann kann es vorkommen, dass sie die Gefühle anderer Menschen wahrnehmen können. Wer sehr empathisch ist, kann die Gefühle von sehr vielen Menschen spüren, wer weniger empathisch ist oder keine Übung hat bzw. der eigenen Wahrnehmung noch nicht so richtig vertraut, bei dem*der beschränkt es sich vielleicht auf nahe Seelenverwandte oder auf Menschen, mit denen sie sehr vertraut sind oder beides.

Die Leute, die sich hier intensiv mit dem Thema Seelenverwandtschaft auseinandergesetzt und Erfahrung damit haben, kommen früher oder später zu dem gleichen Ergebnis: es ist IRRELEVANT, ob es eine Seelenverwandtschaft ist oder nicht. Wichtig ist, ob es mir mit dieser Person gut geht oder nicht. Werde ich ausgenutzt bzw. mit doofen Ausreden hingehalten? Oder werde ich respektvoll, aufmerksam und liebevoll behandelt? DAS ist wichtig.

Ja, es mag sein, dass da eine Seelenverwandtschaft vorliegt, aber da gilt das, was auch für andere Verwandte gilt: wer sich doof verhält, verhält sich doof, weder Gene noch Seele machen da einen Unterschied. Wenn sich ein naher (Seelen)Verwandter mir gegenüber daneben benimmt (egal ob egoistisch oder unreif oder gewalttätig), dann tut es mir mehr weh als wäre es Hans-Franz oder Pauline - mehr nicht. Das Resultat ist das gleiche: will ich mich so behandeln lassen? Darf die Person so mit mir umgehen? Alles andere ist nur dann wichtig, wenn Du spirituelle Kräfte in Dir entdeckst und weiter entwickeln möchtest - unabhängig von der Person, die das ganze ausgelöst hat.

Hier geht es um grundsätzliche Fragen bezüglich Dualseelen, nicht um warum verhält er*sie sich so.

Was IST das überhaupt?
Was unterscheidet eine Dualseelenverbindung von anderen Seelenverbindungen?
Was kann ich tun, um damit umzugehen?
Welche Erfahrungen haben wir gemacht?

LG,

the_pilgrim
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T
Naja, um die Verbindung ruhen zu lassen, müssen das beide wollen. Irgendwie wollen wir das beide (noch?) nicht. Keine Ahnung, ob das mal anders wird. Und wie gesagt, wenn die Gefühle intensiv sind, und das sind sie beim Sex nun mal, kann sie einfach wieder aufploppen, egal wie lange sie brach gelegen hat. Allein dass diese Möglichkeit besteht ist für mich Grund genug es bleiben zu lassen. Das ist aber nur meine persönliche Wahl, nicht universell die beste Lösung.
 
T
Wir sind wie Eins und genießen das. Beide. Das ist kein Wunschdenken sondern Tatsache. Es ist auch kein nebenbei laufen lassen und die Gefühle wahrnehmen, sondern wir verbringen bewusst Zeit miteinander. Das macht es ja so absurd. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum er keinen physischen Kontakt will, gerade WEIL es so wunderschön ist und von uns beiden ausgeht. Ich kapier's nich, aber ich mache mich deswegen nicht mehr so verrückt wie früher. Es ist schön und die meiste Zeit genieße ich es einfach. Klar, ab und zu bin ich sauer oder traurig, dass er nicht wirklich da ist, aber es wäre wohl eher unnormal das nicht zu fühlen. Das wäre für mich ein Zeichen von Verdrängung.
 
Naja, um die Verbindung ruhen zu lassen, müssen das beide wollen.
Wir haben beide ein ganz unterschiedliches Verständnis davon, glaube ich. Deswegen muss man sich da gar nicht lange aufhalten mit, denn es ist wirklich eine Frage des Wollens ;-) Ich für mich habe festgestellt, dass ich bei ihm bin, wenn ich das will, und nicht mehr, wenn ich das nicht will. Das brauchte seine Zeit der Übung /hier waren es Jahre/, es kostete mich viel Kraft, aber damit übernahm ich wieder allein das Kommando für den Verlauf, nicht er. Auch wenn ich ihn täglich spüre, auch wenn er manchmal neben mir sitzt, bin ich doch die Hauptperson in meinem Leben, und das nimmt mir niemand mehr.
 
T
Ich für mich habe festgestellt, dass ich bei ihm bin, wenn ich das will, und nicht mehr, wenn ich das nicht will. Das brauchte seine Zeit der Übung /hier waren es Jahre/, es kostete mich viel Kraft, aber damit übernahm ich wieder allein das Kommando für den Verlauf, nicht er. Auch wenn ich ihn täglich spüre, auch wenn er manchmal neben mir sitzt, bin ich doch die Hauptperson in meinem Leben, und das nimmt mir niemand mehr.
Ich habe eine andere Entscheidung getroffen als Du, ich hab's zwar ne Weile probiert zu blockieren, hab mich aber entschlossen das bleiben zu lassen und bin froh darüber. Keiner von uns ist die Hauptperson. Wir sind jeweils die wichtigste Person für den anderen, jemand, der*die immer da ist, auf den man sich so verlassen kann wie man es nie zu träumen gewagt hätte.
 
T
Allerdings hängt gerade der Haussegen schief. Das sind so die Momente, die dann DOCH wieder anstrengend sind. Das wird sich klären, ist nur die Frage wann. Kann ich gerade irgendwie nicht gebrauchen, weil ich vor lauter Hick Hack meinen Kram hier nicht erledigt kriege. Ja, da wäre es schon praktischer sich einfach verpissen zu können...
 
T
Vor ihm war der Sex für mich immer eine Art Pflicht, die halt dazugehört. Nicht gut wie ihr euch denken könnt, egal mit welchem Mann. Keine Ahnung ob alle einfach schlecht im Bett waren...
Bei mir gab es auch so ein vorher-nachher. Irgendwann hat es *klick* gemacht und ich konnte Sex genießen. Bei mir lag es eindeutig daran, dass ich mich vorher nicht fallen lassen konnte. Die hätten sonstwas veranstalten können, wäre zwecklos gewesen.

Es gibt da eine Episode in meinem Leben, an die ich mich kaum erinnere, nur bruchstückhaft. Ich erinnere mich dunkel an eine Nacht im Zelt, die unfassbar schön war, sich perfekt und nach "zu Hause" angefühlt hat und daran, dass ich am nächsten Tag fluchtartig abgehauen bin. Es spricht alles dafür, dass ich diese Nacht mit ihm verbracht habe, aber da ich mich nicht erinnern kann, lasse ich das einfach mal so stehen. Mit dem Freund, den ich danach kennen gelernt habe, hatte ich zum ersten Mal Sex, der mich befriedigt hat. Klar, ich hatte vorher schon den einen oder anderen Orgasmus, aber das war nur körperlich und ich hab nie verstanden, was das große Gewese darum soll.

Danach wusste ich es :ROFLMAO:
 
Da kann ich nicht mit reden.
Orgasmus kenne ich nur körperlich.

Und das ist jedesmal wieder überwältigend.
Egal wie er verursacht wurde. :D
 
T
Du behauptest allen Ernstes, dass es keine fühlbaren Unterschiede gibt zwischen einem Orgasmus mit einer Person, die Du liebst, und einer Person, die Du nur magst oder kaum kennst? Oder hast Du bisher wirklich nur mit Frauen geschlafen, mit denen Du eine liebevolle Beziehung hattest oder die Dich extrem erregt haben? Also, entweder bist Du ein Glücksschweinchen oder Dir fehlt ein Bezugspunkt was das Wort "überwältigend" angeht...
 
Am besten ist der Sex mit einer Unbekannten an einem ONS.
Die Erregung ist maximal, das Neue fasziniert.

Wenn man jemanden liebt mit dem man schläft, ist es am wenigsten erregend.
Da bemüht man sich natürlich mehr um den anderen als um sich selbst.

Sex mit mir selbst ist am optimiertesten und effektivsten. :)
 
Wenn man jemanden liebt mit dem man schläft, ist es am wenigsten erregend.
Erlebe es genau umgekehrt. Gibt kaum etwas, das mich mehr einschläfert als Sex mit Unbekannten, deswegen blieb es in meinem Leben auch bei dem einen Mal. ;-) Interessant wird ein Mensch für mich dann, wenn die erste Faszination auch nach dem Kennenlernen noch da ist. Meine gute Menschenkenntnis trügt mich nur noch ganz selten.
 
Da bemüht man sich natürlich mehr um den anderen als um sich selbst.
Da sind Männer und Frauen wirklich grundverschieden. Und es ist offenbar auch abhängig von der Generation. Letztes Jahr erklärte mir ein Typ, den ich nachts auf einen Kaffee mit nach Hause begleitete /wenige Jahre jünger als ich, sexuell sehr aktiv/, dass die jüngeren Frauen ganz verrückt nach Sex seien, es ginge ihnen nicht schnell genug, keine Schranken blabla. Ich interpretiere das als Werteverfall und bin froh, dass ich nie so sein "musste". Sexuelle Nähe ist für mich noch immer ein heiliger Akt, den ich nur mit ausgewählten Menschen teile, denen ich auch vertraue.
 
T
Wenn man jemanden liebt mit dem man schläft, ist es am wenigsten erregend.
Da bemüht man sich natürlich mehr um den anderen als um sich selbst.
Ja, kein Wunder, dass der Sex dann langweilig ist. Mich törnt ja nix mehr ab als ein Typ, der sich Mühe gibt. Wenn ich merke, der is mehr mit dem Kopf dabei als alles andere, dann bin ich - zack - raus und kann nicht mehr.

Sex mit mir selbst ist am optimiertesten und effektivsten. :)
Schnuffilein, da geht noch VIEL mehr, ob Du das glauben magst oder nicht.

Da sind Männer und Frauen wirklich grundverschieden.
Nö, Menschen. Der Typ hat ja gesagt, dass jüngere Frauen entspannt ohne Gefühle für den*die andere*n Sex haben können. Ich halte das nicht für moralisch verwerflich, wenn beide wissen, dass es nicht um Gefühle geht, sondern allein um Sex. Das ist nichts böses oder schlimmes, schon gar nicht Sünde, sondern ein natürliches Bedürfnis, das nicht nur Menschen haben.

Ich finde es wesentlich schlimmer, wenn Menschen unehrlich zueinander sind oder sich ihre Bedürfnisse nicht mal sich selbst gegenüber eingestehen können. Nicht jede*r hat das Glück einen ausgewählten Menschen überhaupt zu treffen, und viele könnten diesen ausgewählten Menschen dann gar nicht an sich ranlassen - sollen die komplett ohne Sex leben müssen? Ich finde nicht.
 
T
Naja, Werteverfall ist schon ein recht eindeutiges Wort.

Aber mal zurück zum Thema Orgasmus. Hat jemand von Euch schon mal einen nicht-körperlichen Orgasmus gehabt? Also einen emotional-spirituellen, der nichts mit Sex zu tun hatte, nicht mal ansatzweise. Gefühle schaukeln sich hoch, ähnlich wie bei Sex, und es sind nicht nur die Gefühle, das ganze Sein wird davon erfasst. Und irgendwann kommt es zu einer Art Entladung, und hinterher hat man das gleiche Gefühl wie nach einem Orgasmus.
 
Das was du beschreibst ist ein kundalini Schub. :)

Es kommt gut, vor allem das Gefühl danach ... :sneaky:


Trotzdem möchte ich das nicht vergleichen mit einem Orgasmus. Das ist völlig anders und eben körperlich.

Mag sein dass da noch viel mehr geht.
Aber da ich es nicht kenne fehlt es mir auch nicht. :)

Und insofern will ich es auch gar nicht kennen, sonst will ich es auch immer wieder haben, was mich nur abhängig macht.


Wegen Sex allein würde ich nicht körperliche Nähe zu einer Frau suchen. Es ist kuscheln was mir wirklich fehlt, wenn ich lange alleine bin. Ich hab total gerne Sex, aber der ist auch alleine erfüllend.
 
Trotzdem möchte ich das nicht vergleichen mit einem Orgasmus. Das ist völlig anders und eben körperlich.

Mag sein dass da noch viel mehr geht.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, da geht noch mehr. Der Org. auf seelischer Ebene ist nichts im Vergleich zum körperlichen. Abhängig wird man davon nicht, aber man freut sich auf das nächste Mal.
 
T
*hust* Also bei mir ist definitiv sehr hohes Suchtpotenzial gegeben was das angeht. Und der übliche Sex hat für mich seinen Reiz verloren, auch der gute, es ist eben nur ein billiger Abklatsch. Also sollte schon vorsichtig sein, wer sich das nicht verderben lassen will.
 
Ich vermute mal, das ist bei Männer einfach generell anders.

Das kann ich sagen, weil ich mit vielen Männern darüber gesprochen habe.
Sex mit Liebe ist für uns definitiv kein besserer Sex.

Sex kann gut sein oder weniger gut.
Es hat nur was damit zu tun, wie es gemacht wird, nicht mit wem.

Den besonderen Fall, Sex mit dem SP, den kenne ich nicht und auch kein Mann den ich kenne.
 
Hallo! Das war ein kurzer Besuch in eurem gemütlichen Wohnzimmer und in diesem Forum, ich ziehe wieder weiter, die Energie hier ist unerträglich negativ. In früherer Zeit habe ich mich gerne und sehr intensiv weitergebildet zum Thema DS & Co., es ist gut, dass das heute vorbei ist, es gibt für mich nichts mehr zu lernen und zu wiederholen. ;-) Vielen Dank für eure Offenheit. Anke, bitte nimm mich wieder auch aus der Gruppe. Macht es alle gut und lasst euch bloß nicht unterkriegen.
 
Mit "hier" meinte ich nicht diese Gruppe, sondern das öffentliche Forum, es liegt aber auch an mir persönlich, dass ich Energien wie diese nicht mehr um mich haben möchte, bezieht sich nicht nur auf die Trolle. Und mir ist auch das Thema einfach nicht mehr wichtig genug.
 
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