Wie mit den eigenen Schwächen, der Wut, etc. umgehen?

Hallo ihr Lieben,

mein Gott, das ging ja rasant mit den Antworten, das hätte ich nicht erwartet.

Ich fand die Anmerkung von Jessey für mich sehr hilfreich, in der sie sagte, dass es wichtig ist, danach zu suchen, was man selbst gern leben möchte...welche Hobbies man pflegt oder welchem Beruf man nachgeht....
Bei mir ist es so, dass ich seit Jahren (seit dem Auszug bei meinen Eltern vor 10 Jahren) einfach mache, ohne es weiter zu hinterfragen. Mir wurde das und das vorgegeben, und ich habe es immer so weiter gemacht, ohne zu hinterfragen, ob ich das wirklich bin oder ob das nicht viel mehr meine Mutter ist, deren Planung für mich ich hier weiterführe.
Ja, ich denke, das ist schon einmal ein Aggressionspunkt, den ich so noch gar nicht gesehen habe. Vielen Dank daher noch einmal für den Hinweis.

Aber ihr kennt doch sicher auch diese Aggressionen, wenn man mit Menschen redet, von denen man denkt: Gott, ich meine das und das, so und so...verstehe es doch endlich.
Hier geht es meines Erachtens auch um Gelassenheit, die ich aber nicht besitze. Aus einer Situation rausgehen, ist eine gute Idee, aber leider nicht immer für mich anwendbar, weil Menschen manchmal sofort etwas von mir wollen (Job bedingt). Was kann ich dann tun?
Und auch: wie kann ich mich weniger über andere Arten, etwas anzugehen, aufregen? Ich denke nämlich, die Menschen müssen mich doch verstehen, ich spreche doch kein chinesisch...Leider tun sie das nicht. Und wenn sie es nicht tun, könnte ich ...na ja, ausrasten halt.
Das ist etwas, woran ich arbeiten möchte. Was meint ihr dazu?
 
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Hallo ihr Lieben,

mein Gott, das ging ja rasant mit den Antworten, das hätte ich nicht erwartet.

Ich fand die Anmerkung von Jessey für mich sehr hilfreich, in der sie sagte, dass es wichtig ist, danach zu suchen, was man selbst gern leben möchte...welche Hobbies man pflegt oder welchem Beruf man nachgeht....
Bei mir ist es so, dass ich seit Jahren (seit dem Auszug bei meinen Eltern vor 10 Jahren) einfach mache, ohne es weiter zu hinterfragen. Mir wurde das und das vorgegeben, und ich habe es immer so weiter gemacht, ohne zu hinterfragen, ob ich das wirklich bin oder ob das nicht viel mehr meine Mutter ist, deren Planung für mich ich hier weiterführe.
Ja, ich denke, das ist schon einmal ein Aggressionspunkt, den ich so noch gar nicht gesehen habe. Vielen Dank daher noch einmal für den Hinweis.

Aber ihr kennt doch sicher auch diese Aggressionen, wenn man mit Menschen redet, von denen man denkt: Gott, ich meine das und das, so und so...verstehe es doch endlich.
Hier geht es meines Erachtens auch um Gelassenheit, die ich aber nicht besitze. Aus einer Situation rausgehen, ist eine gute Idee, aber leider nicht immer für mich anwendbar, weil Menschen manchmal sofort etwas von mir wollen (Job bedingt). Was kann ich dann tun?
Und auch: wie kann ich mich weniger über andere Arten, etwas anzugehen, aufregen? Ich denke nämlich, die Menschen müssen mich doch verstehen, ich spreche doch kein chinesisch...Leider tun sie das nicht. Und wenn sie es nicht tun, könnte ich ...na ja, ausrasten halt.
Das ist etwas, woran ich arbeiten möchte. Was meint ihr dazu?

hallo jana...ja, das mit dem verstehen, da muß ich grinsen, ging mir früher auch oft so :) mitlerweile ist es so das ich lernte ab n gewissen punkt zu sagen...ok lassen wir das erstmal so stehen. das kannste am besten in situationen üben wo du nicht sofort gefordert bist. irgendwann kriegste den dreh raus wie du am besten damit umgehst. manchmal hilft es auch schon wenn du den anderen direkt etwas fragst...warum er etwas so oder so sieht oder tun würde. manchmal kommt da schon der aha effekt um die passende ebene zu finden. alles immer wieder übungssache ;)

und wenn du mit dir zufriedener bist, kommt auch mehr gelassenheit. was ich jetzt feststellte ist, klar die eltern geben einen pfad vor. nur es ist nix dabei diesen einfach zu ändern. du kannst ihn weiter als orientierung nutzen oder auch nicht. der unterschied zu früher...du bist nicht mehr zwingend auf deine eltern angewiesen. eltern tun oft das wie sie es selbst erlebten, auch sie bekamen meist vorgaben was ja zumindest früher normal war. alles hatte seine "ordnung" in gewisser weise. teilweise einfach n generationsthema

bei mir war es so das ich mich auflehnte, mein sohn fordert sich weiterführend seine rechte entscheidungen selbst zu treffen im gewissen rahmen oder auch altersentsprechend. man ist dann mehr begleiter und muß auch irgendwie einsehen das man sein kind nach und nach gehen lassen sollte im vertrauen ihm eine orientierung oder auch basis mit an die hand gegeben zu haben. im notfall ist man ja immer noch da

also hab mal mut rauszufinden wer du bist, was dir liegt usw...damit ändert sich schon so einiges :) experimentiere auch einfach mal mit verschiedenen reaktionen wenn du merkst wut oder so kommt auf. auch dadurch lernste dich besser kennen welche art damit umzugehen am ehesten paßt für dich.

alles gute für dich
 
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