Wie können wir die Meere/Ozeane und deren Bewohner schützen?

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Nach Schätzungen der UN geraten jedes Jahr rund 400 Millionen Tonnen Schadstoffe in die Ozeane!

Darunter Chemikalien, Düngemittel und Ackergifte aus der Landwirtschaft, Kunststoffe, giftige Schwermetalle, Ewigkeitsgifte, Arzneimittel, Kosmetikprodukte, Krankheitserreger, etwa 1 Million Tonnen Rohöl, radioaktive Substanzen und vieles andere mehr.

Was kann jede/r Einzelne dagegen tun?
 
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Im Moment kann ich oft Aufrufe lesen, dass man doch auf Fischbrötchen verzichten könne. Oder wenigstens auf nachhaltige Fischerei achten müsse. Der Gedanke ist an sich auch nicht schlecht, aber viele assoziieren mit dem Schutz der Meeresbewohner am ehesten Verzicht auf Fisch. (Wobei es sicher nicht unbedingt besser ist, auf Billig-Hähnchen auszuweichen).

Aber das Meere und Meeresbewohner auch leiden, wenn man sich ein Shirt kauft, dass dreimal um die Welt gereist ist, bis es hier in einem Laden landete, zählen viele nicht mit.
 
Ich hab letztens einen Bericht über ein Megafischerboot gesehen, die fischen 50 Tonnen Tintenfische PRO TAG !!!!! aus dem Meer. Ich konnte mir den Bericht dann nicht mehr fertig ansehen...
 
Wir müssen ALLE wieder fischen und jagen lernen. :sneaky:
eigentlich das einzige um die Natur zu schützen,
in Höhlen wohnen usw.

ich bin dafür die Beeren selbst zu sammeln und zu essen was der Boden grad hergibt, und da ich nicht am Meer lebe gibt es wenn überhaupt eine schöne Forelle, wenn im Bach noch eine schwimmt.
 
Es hilft schon, sich nicht das E-Bike zu kaufen, sofern man nicht körperlich darauf angewiesen ist und ob es unbedingt ein Auto vor der Haustür braucht ist auch fraglich. Den elektrischen Staubsauger braucht es nicht um zu überleben und auch nicht unbedingt ein Geschirrspüler oder einen Trockner. Weniger Spül- und Waschmittel ist problemlos realisierbar. Der Urlaub kann auch in der Heimat gemacht werden, dafür muss nicht eine Weltreise vorangestellt werden.
 
Aber das Meere und Meeresbewohner auch leiden, wenn man sich ein Shirt kauft, dass dreimal um die Welt gereist ist, bis es hier in einem Laden landete, zählen viele nicht mit.

Es ist nicht nur der lange Weg, sondern wenn Kleidung aus synthetischen Textilien, wie Polyester, besteht, dann geben die beim Waschen Mikroplastik ab. Das landet im Meer und so auch wieder in unserer Nahrungskette. Lachs zum Beispiel gilt eigentlich als eines der gesündesten Lebensmittel. Mittlerweile ist es meines Erachtens eins der giftigsten. Je nachdem, wo der Lachs herkommt.

Nach Schätzungen der UN geraten jedes Jahr rund 400 Millionen Tonnen Schadstoffe in die Ozeane!

Darunter Chemikalien, Düngemittel und Ackergifte aus der Landwirtschaft, Kunststoffe, giftige Schwermetalle, Ewigkeitsgifte, Arzneimittel, Kosmetikprodukte, Krankheitserreger, etwa 1 Million Tonnen Rohöl, radioaktive Substanzen und vieles andere mehr.

Was kann jede/r Einzelne dagegen tun?

Gesamtgesellschaftlich betrachtet ließe sich das durch Gesetze und damit verbundene Einschränkungen/Verbote regulieren. Das Problem ist nur, dass gewisse Schadstoffe, wie zum Beispiel das eben erwähnte Mikroplastik, hunderte Jahre im Wasser, Boden und Luft verbleiben. Selbst wenn wir jetzt auf alles verzichten würden, wäre immer noch genug Zeug davon in der Umwelt vorhanden. Es wird dann nur nicht noch mehr.

Und wie bekommt man eine Gesellschaft dazu, auf praktisch alles zu verzichten? --- Das Bewusstsein kann man zwar schaffen. Die Leute konsumieren vielleicht, aber auch nur vielleicht mit einem schlechten Gewissen. Aber konsumieren werden sie trotzdem. Unsere Bequemlichkeit, unseren Standard, den geben wir Menschen nicht freiwillig auf.

Was kann man als Einzelner machen?

Den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten.
Zum Beispiel regional und ökologisch einkaufen. - Ich weiß, bei den heutigen Preisen kann sich das aber nicht jeder leisten. Beim Einkauf eigene Tasche mitnehmen und nicht jedes Mal ne Tüte dazukaufen etc.
Weniger chemische Produkte nutzen, also zum Beispiel beim Putzen zu umweltfreundlichen Reinigern greifen.
 
Was kann man als Einzelner machen?

Den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten.
Zum Beispiel regional und ökologisch einkaufen.

Sehe ich auch so. Jeder kann - wenn er will - etwas beitragen. Das fängt schon beim bewussten Wassersparen an und zieht sich über den Einkauf von Lebensmitteln, Kleidung, Kosmetik etc.

Warum muss ich mir ne Avokado auf´s Brot schmieren oder mitten im Winter Beeren kaufen? Sind alles Kleinigkeiten, die in der Masse gesehen was bewirken können.
Ich kaufe und esse nur saisonal und regional, mein Brot kommt vom Bäcker um´s Eck, die Eier vom hofeigenen Hühnerstall usw.
 
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Man muss aber auch immer die Ausgangslage betrachten, wir sind hier in D 80 Millionen Menschen. Bei der Menge an Menschen ist es schlicht ökologisch vollkommen unsinnig auf Effizienzsteigerungen durch Zentralisierung zu verzichten. Diese Menge an Menschen wird nicht in der Lage sein, dass ein Jeder sich seine eigenen Hühner hält, nur und ausschließlich regional einkauft, seine Nahrung gar selbst anbaut, keine zentrale Energieversorgung nutzt etc.. Es braucht ein Minimum an Technik, Logistik und Verdichtung um mit minimalem ökologischen Spuren eine Versorgung zu gewährleisten.
 
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