aus eigener erfahrung und mehrseitigem blickfeldeinbezug würde ich von übungen, wie vom vorschreiber empfohlen dringend abraten.
selbstverständlich ist auch das nur EINE ansicht von vielen weiteren möglichen, aber diese übungen führen nur zu einer sehr bestimmten "mitte", welche aus wiederum anderer perspektive eigentlich eine betäubung darstellt.
die zerrüttung die du erlebt hast ist zwar schwere kost - hat aber anscheinend auch eine sehr segensreiche offenheit geschaffen - sozusagen einen "entrückung" aus der "mitte" die durch bestimmte übungen wieder forciert werden kann.
in diesem falle spreche ich aus der eigenen erfahrung und ich bin heute äusserst dankbar für die öffnenden einflüsse, die meist leider nahezu nur durch eine zerbrechung des vorhandenen möglich ist.
dieser schmerz kann auch als wehe gesehen werden, welche eine neue zeit einläuten KANN.
nutze diese möglichkeiten eher um zu horchen anstatt neue/alte konzepte dein leben wieder übernehemn zu lassen - lasse des drängen seinen raum - das empfinden der leere und orientierungslosigkeit ist ein dienlicher motor für eine intensive suche.
vertraue dem innersten - dem leisen - lass dich führen, aber nicht durch konzepte beirren.
gerade in diesem stadium kommen einem massig entgegen - aber weit die meisten halten keiner intensiven prüfung stand.
vieleicht gibt es noch ein anderes zentrum als den bauchnabel

vieleicht dürstet dein allernächstes nach wein
die anderen wege stehen dir immer noch offen, aber diese pforte öffnet sich nicht jeden tag

- es liegt an dir dem licht die finsternis offenbar werden zu lassen oder weiterhin die finsternis licht scheinen zu lassen.