Wie von mir bereits geschrieben... all die Kids und auch andere, die dafür demonstrieren gehen, dürfen gern auch bei sich selbst anfangen zu "tun"... in Form von Überlegungen, wie ich die Familienkutsche oder auch das Auto der Freunde weniger nutzen kann.
Muss ich damit zur Schule gefahren und abgeholt werden?
Was für Alternativen finde ich selbst, um meinem Protest gerecht zu werden, auch als Vorbild dafür?
Auch den eigenen Eltern einen Gedankenanstoß mal hinschmeißen, ob und wie diese weniger ihr Auto benutzen und somit die Umwelt belasten könnten. Hier ist Kreativität gefragt... simple, ganz einfache Kreativität aus dem Alltag gegriffen, wo jeder Einzelne sich einbringen kann, wenn er denn mithelfen möchte, die Welt zu retten.
Wann war es? In den 80ern glaube ich... als es die autofreien Sonntage gab und wir konnten, wohnten wir in der Nähe, auf der Autobahn spazieren gehen und Radfahren. Nur mal so zur Erinnerung. Gut damals gab es viel, viel weniger Autos als heute. Wenn damals jede Familie ein Auto hatte, war es schon viel. Wie haben wir diese Zeit damals nur überleben können?
Gute Frage hinter der sich evtl. so manche Antwort für eine heutige Lösung verbergen könnte!
Oder etwa nicht???
So wie das Video in Condemn´s Beitrag zeigt... viel vorangekommen, dass sich etwas getan hat... ist es nicht. Doch es ist ein Anfang.
Aus meiner Sicht reicht es nicht aus, auf die Straßen zu gehen und zu demonstrieren und somit die alleinige Verantwortung nach "Oben" abzuschieben, man möge doch dort bitte nachdenken und etwas tun, damit sich etwas ändert.
Dies ist wiederum ein Warten, Abwarten... denn die Demonstranten haben Erwartungen, die sie gern erfüllt hätten von anderer Seite. Da werden Enttäuschungen weiterhin vorprogrammiert sein und bleiben. Dies ist auch eine altbewährte Erfahrung.
Es kann sich nur etwas ändern, so meine Sicht, wenn sich bei jedem von uns unter der Schädeldecke in seiner Sichtweise etwas tut und verändert - betrachtet auf sein/unser Leben, unsere Natur, wir/sie/wir uns ernähren, woher diese Nahrungsmittel kommen, wie sie hergestellt und auch vertrieben werden.
Ja auch, was wir sonst noch den lieben langen Tag so alles zu konsumieren gedenken und ob wir all diese Dinge denn tatsächlich zum (Über)Leben benötigen! Was will, braucht und fordert unser liebes Ego aus Bedürftigkeit und Mangel dessen, was andere haben und man selbst nicht hat, um sich befriedigt zu fühlen! Die wirklich Armen, mal hiervon ausgeschlossen. Denn auch all diese Dinge belasten zunehmend unsere Umwelt, unsere Natur, unseren Planeten... unserer aller Lebensraum.
Wie können wir als Einzelner und doch in einer Gemeinschaft füreinander und miteinander unserem Lebensraum "Erde" die Priorität wiedergeben, wie es Alexander Gerst beschrieb, bevor er am 20. Dezember 2018 aus dem All zurückkehrte. Mit dieser seiner Rede, sprach er mir aus Herz und Seele. Diese Worte kommen aus einem Bewusstsein, dem der Mensch sich wieder bewusst werden darf.... nach sehr langer Zeit im Tiefschlaf seines Unterbewusstseins, in das er all das verdrängte, was jedoch nun unweigerlich im Außen wieder auf ihn trifft und ihn dazu ermahnt in seine Eigenverantwortung zu gehen.
Somit... habt selbst Ideen, wie ein jeder von Euch die Welt wieder ein Stück gesünder werden lassen kann.
Ich tue es z. B. beim Einkaufen, in dem ich kein Obst und Gemüse mehr kaufe, was in Plastik eingepackt ist - nur noch lose Ware. Benutze keine Plastiktüten mehr. Hatte letztens einen kleinen Weidenkorb für Champignons dabei. Zuerst stieß dies auf schiefe Blicke und zweifelnde Kommentare, doch letztendlich ging es. Der Korb wurde zuvor gewogen, wie die Behältnisse für Käse und Wurst. Für Käse und Wurst benutze ich eigene Behälter, die ich zum Einkaufen mitnehme. Meine Brot und meine Brötchen lasse ich mir ohne Verpackung beim Bäcker geben. Habe immer auch dafür einen Stoffbeutel dabei. Süße Teile und Kuchen backe ich selber. Da weiß ich dann u. a. auch, was für Fett drin ist! Beim Putzen greife ich auf altherkömmliche Hausmittel zurück, ... wie Kernseife, Backpulver und Zitrone oder Essig... frag auch mal "Mutti.de!
Eine Verkäuferin braucht wegen mir auch keine dieser dubiosen Handschuhe tragen. Gab es vor dreißig Jahren auch nicht und wir leben noch... auch ohne Sagrotan...
Vor allem halte ich eben nicht mehr meinen Mund und erdulde, was mir der Handel willkürlich vor die Nase setzt... gehe in die Selbstbestimmung, soweit es niemanden schadet, jedoch auch in die Eigenverantwortung. Spreche in den entsprechenden Situationen mit den/anderen Menschen freundlich fragend über diese Themen, mit Gedankenaustausch Gedankenanstößen... auch gern hinterfragend... auch mit so manchem Filialleiter und Supermarktbetreiber.
Es gibt so viele Möglichkeiten. Und wo liegen diese parat.... in unserem eigenen Potenzial, meist vergraben... unseren Ideen aus unserer individuellen Kreativität und dann noch ein bisschen Mut und schon hat man einen weiteren sinnvollen Schritt für die Umwelt und somit die Zukunft getan. Wir müssen nicht zwingend weiter darauf warten, dass stets andere für uns tun.... selbst eigenverantwortlich zu tun... damit fängt Veränderung für mich im wahrsten Sinne des Wortes an!!
Zudem eine neue auch andere Sichtweise auf unser Füreinander und Miteinander... statt sich gegenseitig zu treten und zu behindern, zu bewerten und zu verurteilen, auch mit anderen zu vergleichen... könnte man sich dem anderen zuwenden, öffnen, ihn ausreden lassen, ihm zuhören und ihm damit die Möglichkeit geben, sich näher zu kommen und zu verstehen und in den Ideenaustausch zu gehen, diese zu verbinden, sich dadurch gegenseitig zu bereichern und zu ergänzen und ganz nebenbei hilft man sich auch noch... Nächstenliebe entsteht.
Im kleinen darf es seinen Anfang nehmen und sich durch vorleben und nachahmen verbreiten...
Nix gegen Greta.... sie hat uns das Laufen für unsere Welt wieder gelehrt... doch dürfen wir auch dies nun soweit eigenständig tun, auch oder sogar vor allem einzeln, wie jeder sich dazu selbst auch motivieren kann und will - stets mit dem Bewusstsein: "Wir sitzen alle in einem Boot...."
Keiner, dessen wahrhafte Intension es ist, die Welt oder was sonst noch so verbessern, verändern zu wollen, fühlt sich wirklich gehasst, denn er steht mit seiner vollen Überzeugung dafür ein, ist sich selbst treu, wie einst Jesus Christus... und tut nicht nur für sich, sondern für alle. Das haben auch schon viele andere Menschen so getan, die uns unvergessen geblieben sind.
Ist dies jedoch nicht so der Fall, wird auch nichts wirklich verbessert werden... so mein Empfinden dazu!
Wie Greta selbst darüber denkt, ob es ihre eigene leidenschaftliche Intension ist, der Menschheit auf einen Weg zu helfen und/oder ob sie von Ihren Eltern evtl. auf diese Weise vielleicht auch für eigene Zwecke benutzt/verheizt wird... das steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Sowohl mein Mitgefühl wie auch meine Anerkennung gebe ich ihr.
LG