Was soll ich machen- mir andere Karten zulegen?

L

Lilinger

Guest
Hallo!

Ich weiss nicht wie ich es weiter angehen soll. Ich bin absoluter Anfänger in Sachen Tarot und habe mir dieses Deck angeschafft: http://www.buecher4um.de/Rezensionen/Besprechungen/TUV/TarotKar.htm
Also das Deck von Liz Dean. Ich habe hier im Forum schon festgestellt daß es keiner kennt oder hat. Das Büchlein dazu ist aber sooo dünn, daß ich mit den Deutungen absolut nicht sicher bin, ob ich es so auslegen soll. Die Karten selber finde ich aber total schön, und ich denke ich fühle mich wohl mit ihnen. Aber ohne richtige Deutungshilfe bin ich wohl "aufgeschmissen". Im Internet gibt es auch nur dieses eine Büchlein dazu, wie ich gesehen habe.

Soll ich mir ein gängigeres Deck zulegen???????? Aber die Waite zB sprechen mich nicht an .....

Danke für eure Gedanken, Lilinger
 
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vloryahn

Sehr aktives Mitglied
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und ich denke ich fühle mich wohl mit ihnen.
Wo ist dann das Problem? Wenn Du Dich in die Karten einfühlen kannst, ist das doch eh viel mehr wert als jedes Deutungsbuch....

Also, das ist ja genau das Problem: Jeder bildet sich ein, sein eigenes Tarot-Deck herausbringen zu müssen - und dann ist man zu faul, ein g'scheites Buch dazu zu schreiben... ;-)
Aber nachdem ja das Tarot-Deck von Liz Dean wohl die gleichen Karten kennt wie jedes Durchschnitts-Deck, nur eben in einem anderen Stil - der Dir offenbar besser zusagt - gemalt, kannst Du ja durchaus auch ein Standard-Tarot-Buch zur Ergänzung heranziehen. Das, was in den zahlreich vorhandenen Büchern zum Crowley-Harris oder Rider-Waite - Tarot unter "XIII - der Tod" steht, gilt ja wohl im Prinzip auch für dieses Deck. Also les' das erst einmal dort und nimm dann das Heftchen von Liz Dean, um eventuell hervorgehobene Punkte zu erkennen... (gleiches gilt natürlich für alle anderen Karten).
Ist ja so auch viel interessanter, als immer nur stur ein Buch heranzuziehen und an jedem Buchstaben zu kleben... ;-)

viel Erfolg dabei,


.v.
 

Lanthir

Mitglied
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Kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Ergänzend: Wenn ich mal mit 'ner Karte nicht weiter komme, schau ich öfter auch mal Karten aus anderen Decks ein. Gerade bei den großen Arkana wird mir durch die unterschiedliche Gestaltung meist klarer, was mich an der Karte aus "meinem " Deck (Crowley) anspricht, welche Symbole ich übersehen habe, wie man die Karte noch verstehen kann, etc. Falls du mal andere Karten angucken willst: Unter http://mitglied.lycos.de/mojtarot/

Gruß,
Lanthir
 

maroe085

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9
Hi!
Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an,wenn du dich mit diesem Deck am wohlsten Fühlst dann bleibe dabei und zieh wenn es dir Probleme bereiten ncoh ein andere Deutung dazu,dann kommst du schon zum ziel!

GRuß
Marö
 
P

Paulina

Guest
Hallo Ihr Lieben,

wenn Dich die Karten ansprechen solltest Du sie behalten und intuitiv legen. Auch wenn Du kein sehr aussagekräftiges Begleitbuch hast, so ist das nicht unbedingt ein Nachteil.

Beschäftige Dich mit den Karten, schaue Dir jede einzeln an und horche darauf, was sie für Dich ausdrückt. Nur nach Buch zu deuten, und nicht selbst zu interpretieren, kann Deine innere Stimme verstummen lassen. Die Karten sprechen in einer ganz eigenen Sprache zu Dir.

Oftmals kommt es auch vor, dass Anfänger sich in die Materie "einarbeiten" und auf einmal stellen sie fest, dass vereinzelte, oder auch mehrere, Karten für sie eine ganz andere Bedeutung oder Prophezeiung aufzeigen.

Es dauert eh länger als die meisten Anfänger glauben, bis ein sicheres Gefühl für die Karten wächst. Also lass Dir Zeit und geh ganz entspannt an die Sache heran. Wenn Du Dich für diese Karten entschieden hast, dann sind sie auch nicht wirklich verkehrt für Dich.

Ich wünsche Dir hochinteressante Legungen

Liebe Grüße :kiss3:

Paulina
 
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Albi Genser

Mitglied
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26. Juni 2004
Beiträge
987
Hallo Lilinger,

Ja, (auch) ich würde Dir raten dieses Deck zu behalten
und das Tarot als Sprache halt von anderen Decks her lernen.

Vor allem würde ich Dir raten eines (oder beide) der gängigen Decks nicht nur als einzelne Karten zu lernen, sondern besonderen Augenmerk auf die Art und Weise der Sprache z legen.
->
Zum Beispiel welche Symbole was ansprechen und bedeuten.
wie der Farbaufbau der jeweiliegn Karten sind.
Oder auch Hintergünde. -> Zum Beispiel sind die beiden Bekannten Waite und Crowely sehr auf der Kabbala inspiriert.
Das wäre somit auch mein Tipp für Dich im ganz konkreten.
Auch finde ich wichtig die jeweiligen Eigenschaften der Karte möglichst "neutral" zu lernen, auch so bleibst Du flexibler
(zB ist Sparsamkeit auch gleichzeitig Geiz in der anderen Richtung.

(Der Astrologische Weg wäre auch eine Richtung, aber: (noch) nicht mein Ressort, darum kann ich da nicht fachsimplen)


Irgendwie ist es wie Autofahen, ... Wenn Du in Deutschland die Verkehrsregeln kennst .. (und Dich im Fahren übst), .. wirst Du trotz linksverkehr auch in Engalnd vorran kommen.
... und irgendwann mußt gar nicht mehr auf den Tacho sehen, weil Dein Gefühl (zB intuitiv anhand der Geschwindigkeit der Bäume etc) die km/h circa erdenken/erfühlen/erahnen kann ...

Liebe Grüße.

T Albi (G) A. GII zu K :morgen:
 
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