'Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan'

J

johsa

Guest
oder auch:
'Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück.'

Wer von euch hat schon bemerkt, daß ihm eine Antwort, die er gerade einem anderen User gab, selber die Augen öffnete
über eine eigene Frage, die er sich selbst schon oft gestellt hatte oder ihm eine Erkenntnis gebracht hat, die ihm plötzlich
bisher noch unklare Dinge in ein helles Licht gesetzt haben?

Das geschah auf Grund des oben genannten göttlichen Gesetzes.
Das heißt, nur wenn ich bereit bin, meinen Mitmenschen Antworten zu geben, dann erst bekomme ich selbst welche.
Dabei ist es ganz egal, ob unsere Antwort hilfreich oder klug ist, entscheidend ist nur die Absicht dahinter, diese muß
selbstlos und ehrlich sein. Der Wille allein ist entscheidend, hier: helfen zu wollen, alles weitere liegt nicht mehr bei uns Menschen.
Alles weitere geschieht sozusagen von SELBST.


Ebenso ist es mit der Liebe. Was genau passiert denn da mit uns? Wir umfassen einen anderen Menschen mit liebevollen Gedanken.
Wir senden aus. Niemand anders gibt uns etwas, sprich: wir erhalten nichts zuvor. Und es ist ganz egal, ob diese Gedanken
bei dem Betreffenden ankommen oder nicht, wir sind glücklich, wenn wir an ihn denken können.
Aber!
Wir sind unglücklich, wenn diese Gedanken nicht selbstlos und wenn wir damit Besitzansprüche und körperliche Begierden verknüpfen.
Dann ist dieses Gefühl der Liebe nicht mehr rein, weil nicht mehr rein geistig. Sondern jetzt ist das Gefühl ein körperliches Verlangen
und verlangt nach körperlicher Befriedigung. Wenn uns diese Befriedigung nicht gewährt wird – wenn also das Objekt unserer Begierde
nicht willig ist – dann entsteht Schmerz bzw. Unglück.

Somit ist jede unglückliche Liebe ein Ausdruck von nicht reiner Liebe und zeugt lediglich davon, daß der Unglückliche keine selbstlosen
Gedanken hegt, sprich: daß er sein Gegenüber nicht wahrhaft um seiner selbst willen liebt, sondern vorrangig seine eigenen Interessen
verfolgt.

So, wie wir Liebe zu geben bereit sind und hinaus senden, so kommt sie zu uns zurück. Und zwar nur so! Ausschließlich!
Denn von nichts kommt nichts. Gebe ich nichts, erhalte ich nichts. So einfach ist das.

Senden wir nichts aus, dann kommt auch nichts bei uns an.
Was wir unseren Brüdern tun, das tun wir in Wahrheit uns selbst.
Und unser SELBST ist Gott.
 
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Maurizio

Mitglied
Registriert
1. Juli 2010
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604
oder auch:
'Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück.'

Wer von euch hat schon bemerkt, daß ihm eine Antwort, die er gerade einem anderen User gab, selber die Augen öffnete
über eine eigene Frage, die er sich selbst schon oft gestellt hatte oder ihm eine Erkenntnis gebracht hat, die ihm plötzlich
bisher noch unklare Dinge in ein helles Licht gesetzt haben?

Das geschah auf Grund des oben genannten göttlichen Gesetzes.
Das heißt, nur wenn ich bereit bin, meinen Mitmenschen Antworten zu geben, dann erst bekomme ich selbst welche.
Dabei ist es ganz egal, ob unsere Antwort hilfreich oder klug ist, entscheidend ist nur die Absicht dahinter, diese muß
selbstlos und ehrlich sein. Der Wille allein ist entscheidend, hier: helfen zu wollen, alles weitere liegt nicht mehr bei uns Menschen.
Alles weitere geschieht sozusagen von SELBST.


Ebenso ist es mit der Liebe. Was genau passiert denn da mit uns? Wir umfassen einen anderen Menschen mit liebevollen Gedanken.
Wir senden aus. Niemand anders gibt uns etwas, sprich: wir erhalten nichts zuvor. Und es ist ganz egal, ob diese Gedanken
bei dem Betreffenden ankommen oder nicht, wir sind glücklich, wenn wir an ihn denken können.
Aber!
Wir sind unglücklich, wenn diese Gedanken nicht selbstlos und wenn wir damit Besitzansprüche und körperliche Begierden verknüpfen.
Dann ist dieses Gefühl der Liebe nicht mehr rein, weil nicht mehr rein geistig. Sondern jetzt ist das Gefühl ein körperliches Verlangen
und verlangt nach körperlicher Befriedigung. Wenn uns diese Befriedigung nicht gewährt wird – wenn also das Objekt unserer Begierde
nicht willig ist – dann entsteht Schmerz bzw. Unglück.

Somit ist jede unglückliche Liebe ein Ausdruck von nicht reiner Liebe und zeugt lediglich davon, daß der Unglückliche keine selbstlosen
Gedanken hegt, sprich: daß er sein Gegenüber nicht wahrhaft um seiner selbst willen liebt, sondern vorrangig seine eigenen Interessen
verfolgt.

So, wie wir Liebe zu geben bereit sind und hinaus senden, so kommt sie zu uns zurück. Und zwar nur so! Ausschließlich!
Denn von nichts kommt nichts. Gebe ich nichts, erhalte ich nichts. So einfach ist das.

Senden wir nichts aus, dann kommt auch nichts bei uns an.
Was wir unseren Brüdern tun, das tun wir in Wahrheit uns selbst.
Und unser SELBST ist Gott.

Schön beschrieben sidala. So wie du gibst, empfängst du... Das göttliche Gesetz.
Das menschliche Prinzip des Anfangs ... Ich WILL empfangen, also gebe mir... Oder die Kurzfassung... GIB...:D
 
S

Sepia

Guest
Schön beschrieben sidala. So wie du gibst, empfängst du... Das göttliche Gesetz.
Das menschliche Prinzip des Anfangs ... Ich WILL empfangen, also gebe mir... Oder die Kurzfassung... GIB...:D

göttlich ist aber nicht empfangen was man gibt, das sieht mir eher nach einem unerbittlichen Kampf aus, so wie säen und ernten. Göttlich wäre dann alles was jenseits ist von solchen Dingen.
 
S

Sepia

Guest
Wer von euch hat schon bemerkt, daß ihm eine Antwort, die er gerade einem anderen User gab, selber die Augen öffnete
über eine eigene Frage, die er sich selbst schon oft gestellt hatte oder ihm eine Erkenntnis gebracht hat, die ihm plötzlich
bisher noch unklare Dinge in ein helles Licht gesetzt haben?
Und unser SELBST ist Gott.

kann der Mensch selbstlos handeln und denken.?

Ich denke,unser Selbst ist vielleicht göttlich, aber niemals Gott selber, sonst wären wir ja Gott und kann gar nicht so dumm sein.
 

nufaro13

Mitglied
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7. November 2010
Beiträge
902
göttlich ist aber nicht empfangen was man gibt, das sieht mir eher nach einem unerbittlichen Kampf aus, so wie säen und ernten. Göttlich wäre dann alles was jenseits ist von solchen Dingen.

Ja... das kommt hin! Denn wenn man so denkt, ist die Freiwilligkeit längst Flöten gegangen und man ist in seine eigene Falle getappt. Das Ganze Geben (damit man selbst empfängt) wird zu einem zwanghaften Gedanken.
Das ist nicht der Sinn der Sache!

Dieses Bibelzitat http://bibeltext.com/luke/6-38.htm ist sehr irreführend, weil es im Menschen die Hoffnung einer Belohnung erweckt oder gar manifestiert. Es ist in einer sehr schönen bildlichen Sprache dargestellt, den Bedürfnissen der damaligen Zeit entsprechend (Mass gedrückt, gerüttelt usw., damit es die Menschen verstehen können). Mittlerweile sollte jeder (denkende) Mensch verstanden haben, dass die "selbsterfüllende" Wirkung einer Tat nicht in der Zukunft, sondern in dem Moment liegt, indem man sie ausübt. Indem man was tut, was man gerne und von Herzen macht, erfüllt es einem so, dass keine weitere "Belohnung" notwendig ist.

nufaro13
 

Mondin

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24. Juni 2010
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'Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück.'

Wer von euch hat schon bemerkt, daß ihm eine Antwort, die er gerade einem anderen User gab, selber die Augen öffnete
über eine eigene Frage, die er sich selbst schon oft gestellt hatte oder ihm eine Erkenntnis gebracht hat, die ihm plötzlich
bisher noch unklare Dinge in ein helles Licht gesetzt haben?

Das geschah auf Grund des oben genannten göttlichen Gesetzes.
Das heißt, nur wenn ich bereit bin, meinen Mitmenschen Antworten zu geben, dann erst bekomme ich selbst welche.
Dabei ist es ganz egal, ob unsere Antwort hilfreich oder klug ist, entscheidend ist nur die Absicht dahinter, diese muß
selbstlos und ehrlich sein. Der Wille allein ist entscheidend, hier: helfen zu wollen, alles weitere liegt nicht mehr bei uns Menschen.
Alles weitere geschieht sozusagen von SELBST.


Ebenso ist es mit der Liebe. Was genau passiert denn da mit uns? Wir umfassen einen anderen Menschen mit liebevollen Gedanken.
Wir senden aus. Niemand anders gibt uns etwas, sprich: wir erhalten nichts zuvor. Und es ist ganz egal, ob diese Gedanken
bei dem Betreffenden ankommen oder nicht, wir sind glücklich, wenn wir an ihn denken können.
Aber!
Wir sind unglücklich, wenn diese Gedanken nicht selbstlos und wenn wir damit Besitzansprüche und körperliche Begierden verknüpfen.
Dann ist dieses Gefühl der Liebe nicht mehr rein, weil nicht mehr rein geistig. Sondern jetzt ist das Gefühl ein körperliches Verlangen
und verlangt nach körperlicher Befriedigung. Wenn uns diese Befriedigung nicht gewährt wird – wenn also das Objekt unserer Begierde
nicht willig ist – dann entsteht Schmerz bzw. Unglück.

Somit ist jede unglückliche Liebe ein Ausdruck von nicht reiner Liebe und zeugt lediglich davon, daß der Unglückliche keine selbstlosen
Gedanken hegt, sprich: daß er sein Gegenüber nicht wahrhaft um seiner selbst willen liebt, sondern vorrangig seine eigenen Interessen
verfolgt.

So, wie wir Liebe zu geben bereit sind und hinaus senden, so kommt sie zu uns zurück. Und zwar nur so! Ausschließlich!
Denn von nichts kommt nichts. Gebe ich nichts, erhalte ich nichts. So einfach ist das.

Senden wir nichts aus, dann kommt auch nichts bei uns an.
Was wir unseren Brüdern tun, das tun wir in Wahrheit uns selbst.
Und unser SELBST ist Gott.

Liebe Sidala,
ich möchte Dich einfach mal "virtuell" umarmen
für diese Worte, ... wenn ich darf.
Ohne weitere Worte hinzuzufügen.

:umarmen: VollMondin
 
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