der dich auf den Backen schlägt,
biete auch den anderen dar
dazu vertrete ich eine recht eigenwillige anschauung,
die möglicherweise der wahrheit sehr nahe kommt,
weil sie doch noch wesentlich älter ist.
nun mal abgesehen vom schlagen lassen mit backhand und forhand,
und ebenso der gebräuchlichsten verstandesweise heute davon.
so dürfte sich in diesem auf etwas schlagen lassen,
ganz einfach das hinhalten der gleichen waffe, etwa dem schwert, gemeint sein,
das schwungvoll wieder entgegen gerichtet mit der anderen seite den zweiten schlag abwehrt,
und danach in rascher folge noch viele weitere schläge so pariert,
wobei der schwungvolle dreh des schwertes einen möglichen gegenangriff stimmuliert
und vor allem bei der abwehr eines schlages
aus der gegenbewegung entsprechend kraft bekommt,
um eben diesen zweiten angriff abzufangen.
das bedingte freilich eine weltliche ausbildung im kreise der apostelbruderschaft,
von der ich ausgehe,
die sich sowohl in einer religiösen als auch weltlichen gestaltet haben muss,
um damit den anforderungen der messiasfindung im eigenen entsprechen zu können.
in irgend einer position des jahreskreises.
wie wir aber auch wissen, ist dieses weltliche streben letztlich in jerusalem gescheitert und dort zu grabe getragen worden, oder anderst gesagt, es wurde in der weiteren entwicklung über bord geworfen.
das konnte aber nicht so einfach vor sich gehen,
sondern die weltlichen elemente haben sich in den religiösen lehren eingeflochten.
hui, jetzt muss ich aber aufpassen, dass ich nicht in ein all zu christliches fahrwasser gerate!
nun, jedenfalls ist die zahlreiche nennung gleicher und ähnlicher verhaltensregeln ein hinweis auf diese vergangenheit im weltlichen bereich, wo dann das hinhalten der einen wange, nach dem schlagen der anderen empfohlen wurde, ein hinweis auf mehr als eine oder zwei möglichkeiten, wie das bei einem tätigen angriff der fall ist.
dazu kommt das verlangen aus der lernenden gruppe der apostel, die eine situation suchten, in der nähe des todes, um dadurch mehr zu erfahren.
im erfahren darüber hinaus wurde sogar das ganze verständnis erwartet.
wobei man sich absolut sicher sein konnte,
dass nach dem tode noch eine existenzform vorhanden ist.
eine karte, die alles andere übertraf,
und allen anderen möglichkeiten überlegen empfunden wurde.
ja, mehr noch, in einem verständnis, in dem ein verhalten gegen eine solche erfahrung der existenz nach dem tode zu einem fehlverhalten und sünde hingestellt und gelehrt wurde.
eine verhaltensnorm aus dem religiösen geistigen empfinden heraus, in das die weltlichen verhaltensweisen zwischen den menschen eingearbeitet wurden.
fälschlicher weise muss man dazu sagen, denn wie wir auch wissen dient ein solches verhalten nicht nur vorbeugend zwischen den menschen allein, sondern auch gegen die umwelt ausserhalb des menschlichen bereiches.
das einzuschränken wäre aber wohl ein wenig zuviel des guten,
darf als eine entwicklung angesehen werden, die sich aus einem falchen gottesverständnis entwickelt hat, oder besser gesagt, die menschlichen werte nicht genug zu würdigen verstand.
aber, wie gesagt, der weg zu dem was es ist, führte sie über das verlangen, etwas zu bekommen und zu verstehen, was sie nicht hatten - eine erfahrung im unmittelbaren bereich des todes, damit sie und andere zumindest die chance haben sollten, das verstehen darin erst einmal zu ermöglichen.
denn die erfahrung allein ist nicht gleichzusetzen mit dem verständnis.
darum finden wir auch aufbereitend eine gleichgeschaltete regelung in ähnlichen zwischenmenschlichen situationen, die im richtigen verhalten eine entsprechende geistige grundhaltung, in der als am wichtigsten eingestuften begebenheit mit dem tod, zuvor bilden sollten.
das muss so gewesen sein, das ist die hauptrichtung in der angegebenen beschreibung.
denn sonst wäre jeglicher logischer materieller oder geistiger aufbau eines verhaltenskodex in dieser art auf dauer gesehen eine unmöglichkeit in sich.
niemand kann geben, wenn er nichts hat.
erst wenn jemand etwas besitzt oder geschaffen hat,
und sei dies das kleinste vom kleinen,
dann kann er etwas geben oder teilen - sonst nicht.
für dieses bereitstellen von werten eignen sich die eingangs genannten regeln aber ganz und gar nicht.
diese prinzipien kommen aus dem teilbereich der weltlichen lehre.
wird aber dieser weltliche teil total vernachlässigt,
dann hat dieses konstrukt hier den anschein von bettelei,
aber das betteln war in der jüdischen tradition strengstens untersagt!
es ist
eine sache die sinnhaftigkeit und den plan hinter dieser formulierung zu begreifen,
aber eine andere die unzulänglichkeit in der angelegenheit selbst zu verwerfen.
petrus, petrus (gesamte apostelbruderschaft),
was hast du da wieder angestellt?!
und ein
