Wallfahrt


Flüstertüte

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Sich an die eigene Nase fassen.
Keine Haltungsnoten verteilen? Nase rümpf. Kommse rein, könnse rausgucken. Immer an der
Wand lang. Vorsicht, frisch gestrichen. Semmelbrösel für die Schnitzel? Hungerhaken oder
Wuchtbrumme? Langer Lulatsch. Alles wieder zurechtgerückt? Dann kann`s ja losgehen.


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Augenhöhe

Sag`s mit Blumen. Durch die Blume? Oder ganz direkt? Je nach Wetterlage.
Die ganz Empfindsamen. Mit Samthandschuhen anfassen. Wie ein rohes Ei behandeln.
Und die Robusten. Die können was vertragen. Heute in die Bickbeeren gehen? Wer macht
mit? Geht nicht, Rücken bricht durch. Johannisbeeren geht. Ladenregale in Augenhöhe.
Die günstigen Angebote ganz unten. Trick siebzehn mit Pfeilschuss.

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Wagemut

Übermut tut selten gut? Ernüchterung macht sich breit. Nochmal umgedreht
und dann Weltrekorde aufgestellt, um blitzschnell fertig zu werden. Selber schuld?
Das stimmt. Man lernt nie aus. Noch ein paar Runden drehen. Wege zur Vollkommenheit.
Da oben ist schon alles vollkommen. Wir brauchen das hier unten nur noch abzubilden.
So einfach ist das.

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Peter Gabriel II - http://www.youtube.com/watch?v=JRLjpXLEp1A&feature=related


 


Überbringung

Der reitende Bote und die singende Sonne. Tanzende Lichter
und hüpfende Kinder. Tautreten am Morgen und barfuß durch den Tag.
Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt? Das sind die Hormone, die tun
ihren Job. Sorgen für ein geordnetes Durcheinander. Nichts ist so verlässlich
wie die Ungewissheit. Hoffen und harren, hält manchen zum Narren.
Halleluja!


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der Tipp des Tages - http://britblog.blog.de/



 


Östliche Symbole

Die Chakren im Sinne von Dienen? Die Hierarchie beschäftigt sich damit, die Menschen zum Teil des Ganzen zu bringen. Die Energien fließen ja wie das Ganze es will und nicht wie der Einzelne es will. Die Einzelzentren bei sich selber nicht überbetonen. Einfach eine gute Kinderstube pflegen. Die Topik von Aristoteles laut vorzulesen und nichts zu kapieren, ist wertvoller, als jahrelang alles über Chakren zu lesen. Der Tibeter sagt, die Menschen sollten aufhören, die östlichen Symbole im Westen zu benutzen. Sie haben keine Wirkung. Es findet eine Widerspiegelung in einem, anmutig nach aussen statt, durch die östlichen Symbole. Da läuft nix durch. Lieber die Finger von den Symbolen lassen. Ein Symbol kaufen? Man kann den ästhetischen Wert vor und nach dem Kauf pflegen. Das OM Symbol selber hat keinen Wert. Man kann es schön finden. Und man nimmt wahr, wie das Ganze damit umgeht. Es fliesst viel Kollektives da durch.


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Überraschung

Die ganze Nacht gebibbert. Und am frühen Morgen? Eine nie gekannte Sehnsucht,
die blinden Fenster zu putzen. Der Mondkalender bestätigt dieses Vorhaben. Fenster Nr.1
ist geschafft. Das Zwerchfell beschäftigt uns. Letzte Woche ein guter Text von Aivanhov?
Wo, wo, wo? Noch nichts gefunden. Haben, haben, haben. Immer alles haben wollen.
Und zwar sofort. Unmöglich diese Extrovertierten.


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Lange bevor man Druck wahrnehmen kann ist man schon arbeitsunfähig.
Nur durch überbordelnde Verblendung kann man an den Punkt kommen Druck
wahrzunehmen. Wenn nur ein Futzelchen Verblendung dabei ist, dann ist man dadurch
völlig unqualifiziert und damit komplett arbeitsunfähig. Überforderung gibt es eigentlich
gar nicht, denn vorher hat man schon einen Kollaps. Man kann nicht mehr von
einem Menschen verlangen, als man von einem Menschen verlangen kann.

:rolleyes:



 

Festival

Harmlose Ideen in äußere Gewänder stecken. Viel Brimborium. Und die Kassen klingeln.
Das Wetter ist anders als sonst. Schnelle Wechsel, von einem Extrem zum anderen. Gewitter
aus heiterem Himmel. Die Feuerwehr hat bestimmt mehr Einsätze als früher. Ein Königreich
erobern? Tribut zahlen? Wegezoll. Grenzmarkierungen. Autobahngebühren. Das erdet.
U-Bahn statt Auto. Was sonst.


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Einfachheit

Im Trüben fischen? Nach Gehör fahren. Blindflug und Scheuklappen tragen?
Manchmal ist das so. Alles hat seine Zeit. Die angeborenen Schutzmaßnahmen.
Die anerzogenen Verhaltensweisen. Das eigene Verschulden. Die Null-Bock-Phase.
Solange warten, bis im Osten die Sonne aufgeht. Paradebeispiele. Gute Vorbilder
und schlechte Vorbilder. Sich nichts rausnehmen. Lieber loslassen, denn was
zu einem gehört, kommt bekanntlich sowieso zurück. So einfach ist das.


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Sich das Auto erst noch verdienen

Er ist der einzige ist, der weiß wie man richtig Auto fährt. Ständig wird er
angeraunzt, geschnitten, beschimpft. dabei fährt er doch nur rechtens.

Das ist tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass er der einzige ist und einige
können nur Auto fahren, weil er weiß, wie man richtig Auto fährt.
Der Schwager z.B. fährt nicht Auto, sondern fliegt dadrüber. Er ist oben
und alles hängt an Seilen und er muss sich beherrschen, dass er nicht als
Gerippe am Steuer sitzt. Es wurde ja schon mal erwähnt, dass man sich wieder
einsammeln muss, nachdem man in ein Auto gestiegen ist. Vorm Einsteigen und
vorm Aussteigen muss man jeweils aufwachen. Das ist nix für Bigenes. Sie ist
so zentriert und administriert, dass sie Dinosaurier-Aufkleber nehmen kann.

Man sitzt ja nicht als Mensch am Steuer, sondern muss sich das Auto noch
verdienen und einen Kredit beim Staat nehmen. Die Räder wollen erst
erarbeitet werden, die Motorhaube, der Auspuff, jede einzelne Schreibe etc.
... die Leute gucken aber nicht hin. Dukkha/Verhaftetsein und irgendwann
steht ein Auto da. Sie nehmen das Auto nicht, sondern das Auto nimmt sie.
Kaum einer guckt, welches Auto das ist. Aber er hat das vorher alles mit
einbezogen. Vielleicht sind das Einsteigen und das Aussteigen die beiden
einzigen Punkte, wo er erwacht. Wir wissen das nicht. Er selber könnte
das wohl befürchten.

Über den Buddha kam damals eine Öffnung in die physische Welt. Es ist jetzt
alles sehr pfuschig. Irgendwann muss man das noch abarbeiten. Das große
Buddha-Auto wollte man nicht ausarbeiten. Bis 1973 war alles noch gut,
aber danach hatte man Autos, die mit Phantasiebedürfnissen verbunden sind.





 
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