Vorbildliche Vorreiter-Stadt Freiburg

Coffee to go - muss das und wenn ja wie oft pro Woche sein?

  • Nein, das muss überhaupt gar nicht sein

    Stimmen: 11 100,0%
  • Doch, 1 mal pro Woche fällt schon an

    Stimmen: 0 0,0%
  • 2 -3 mal pro Woche

    Stimmen: 0 0,0%
  • 4 -6 mal pro Woche

    Stimmen: 0 0,0%
  • Und gib mir mein täglich Kaffee im Plastikbecher!

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    11
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Dieser Thread ist ja schon recht alt, das Thema aber umso aktueller.

Ich bin eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, habe aber noch n i e ein Kaffee to go gekauft. Kaffee trinken und dabei zu gehen passt für mich nicht. :)

Auf die Idee, einen Kaffee aus einem Pappbecher zu trinken, würde ich erst recht nicht kommen.

Frau kann sich doch an jeder Ecke hinsetzen, und gemütlich einen Kaffee trinken, aus einer Porzellantasse, nur so schmeckt mir Kaffee.

Natürlich schwingen auch Gesundheit – und Umweltbewusstsein mit.
In den Pappbechern sind durch die Herstellung Polymere und hinzu kommen die großen Müllberge die bei dieser Gewohnheit entstehen.

Alle Heißgetränke sind ungeeignet für Pappbecher, denn viele Becher haben (auch in Pappbechern) eine dünne Kunststoffbeschichtung. Das Verhalten der Anwender tut sein übrigens, viele Becher werden als " Müll" weggeworfen.

Der Kunststoffanteil der Becher wird durch Abrieb zu Mikroplastik. Diese Partikel können dann ins Wasser oder in den Boden gelangen, mit nicht absehbaren Folgen für die Umwelt und den Menschen natürlich.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie man gegen Plastiktüten vorgeht (zu Recht) und auf der anderen Seite neue Umweltsünden betreibt.

Auch bei Kaffeemaschinen, mit Kapseln zur Zubereitung, finde ich die Müllberge die entstehen ziemlich gedankenlos.

Viele Kapseln sind aus Aluminium und dieser Stoff steht schon lange in Verdacht, an der Entstehung von Alzheimer beteiligt zu sein.

Auch die neue Generation von Kunststoffen (aus nachwachsenden Rohstoffen) soll nicht so ohne sein in der Lebensmittelanwendung.

Zurück zum Thema, Kaffee to go ist eine Bequemlichkeit die wir umwelttechnisch teuer bezahlen.
 
weiß nicht aus welchem Plastik die Freiburger-Becher sind,
hier habe ich aber schon mal einen Artikel über Melamin-
und Bambus-Geschirr gefunden:

https://utopia.de/ratgeber/melamin-4-gute-gruende-gegen-das-kunststoff-geschirr/


Ein Auszug aus dem Artikel:

...Stiftung Warentest testete im Sommer 2019 zwölf verschiedene Bambusbecher – mit fatalen Ergebnissen: Aus mehr als der Hälfte der getesteten Bambusbecher gingen Schadstoffe ins Getränk über, die über dem EU-Grenzwert lagen. Neben Melamin fand sich auch Formaldehyd.


....Geschirr auf Basis nachwachsender Rohstoffe wie zum Beispiel Palmblättern, Bambus, Zuckerrohr oder Mais. Die Pflanzen werden aber oft in Monokulturen angebaut und sind teils gentechnisch verändert. Palmblätter oder das Zuckerrohr stammen oft von Plantagen, für die Regenwald abgeholzt wurde.

Zudem gehen mit dem Anbau der Pflanzen für Bioplastik oft wertvolle Anbauflächen für Nahrungsmittel verloren. Es ist also fraglich, ob die Ökobilanz dieser Produkte wirklich so gut ist wie versprochen.


Es kommt sicher immer darauf an wie die Gegenstände aus Naturprodukten hergestellt worden sind,
was man nicht wirklich überprüfen kann, und vielmehr glaubend annimmt, wenn es irgendwo aufgedruckt
steht oder erwähnt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch bei Kaffeemaschinen, mit Kapseln zur Zubereitung, finde ich die Müllberge die entstehen ziemlich gedankenlos..

ziemlich?
ich wünschte, sowas Idiotisches zu vertreiben wäre nicht möglich,
weil es Gesetze gäbe, die solch sträflichen Irrsinn unterbinden.

und nebenbei werden die Verbraucher auch noch maßlos
über den Tisch gezogen, weil der Preis pro Tasse viel zu hoch ist.

und dann muß man noch extra eine spezielle Maschine kaufen,
die auch wiederum ressourcenvergeudend produziert wird.

völlig irre und wie gesagt für mich unfaßbar.
aber man ist ja chic, und George Clooney wirbt dafür ...
 
Melamin- und Bambus-Geschirr gefunden:

Besonders wenn die Becher, das Geschirr zur Reinigung in die Spülmacheine gesteckt wird, ritt das Formaldehyd aus.

Eine gruselige Vorstellung und Melamin- und Bambus-Geschirr wird ganz viel zu Kindergeschirr verarbeitet.

Tatsache ist, das Aufdruck und Farbe ganz bald abblättert, und Zacken aus kleinen Gabeln - ohne Grund - einfach so - abbrechen. Habe ich selbst erlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterwegs habe ich immer einen Edelstahl-Thermosbecher dabei. Da passt ein halber Liter Kaffee hinein, der bleibt dann auch mehrere Stunden heiß. Zwischendurch Kaffee kaufen ist da eher selten.
 
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Kaffee to go kann in Togo bleiben. :cool:

Ich meine, wer sich die Zeit nicht nehmen kann, seinen Kaffee in Ruhe und gemütlich im Sitzen oder im Stehen zu trinken, sondern unbedingt dabei rum-rennen muss, so als sei er ein ober-wichtiger Top-Manager, dessen Zeit zu wertvoll ist, um Kaffee gemütlich im Sitzen zu trinken, der soll's lieber ganz lassen.
 
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