N
Namo
Guest
Hallo July,July schrieb:Danke Namo! Irgendwie zweifel ich doch sehr an mir selbst... bzw. meiner Ausdrucksweise. Puh!
das Innere ist wahrscheinlich ganz anders als das Äußere, und oft ist nur das Äußere sichtbar hörbar oder lesbar. Das Äußere ist auch der Schutz des empfindlichen und verletzbaren Inneren, und baut sich zunehmend auf, wenn bereits Verletzungen wahrgenommen wurden oder werden mußten (BTW. Hattest Du heftige Probleme mit Deinem Vater oder fehlte dir ein (guter) Vater?).
Das ist sicher eine Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit im Dialog ist den Argumenten zuzuhören und sie in sich selbst als wahr oder falsch zu erkennen. Dann kann man das was wahr ist sehen und das was falsch ist und ohne den anderen bestimmen zu wollen, ihm die Widersprüche in seiner Argumentation vorlegen. Wenn er sie nicht sehen will, dann ist das seine Freiheit. Es bedarf dazu auch keiner Handlung.Das Handeln im anderen ist tabu, solange der andere damit nicht nach Außen geht. Denn dann bietet er Angriffsfläche - ob nun im positiven oder negativen Sinne. Der Mensch öffnet sich. Öffnen fordert Dialog. Durch Dialoge entstehen Meinungen. Wir haben uns auf Meinungsfreiheit geeinigt. Ich muß für mein Handeln die Konsequenzen tragen. Wenn ich meinen Nachbarn umbringe habe ich ein Tabu oder ein Gebot gebrochen. Dafür werde ich bestraft. Ich bin mir dessen bewußt egal ob ich vorsätzlich handle oder im Affekt. Das strafmaß wird durch meine Argumente und die meiner Verteidigung - oder auch durch meinen Reichtum?!? - bestimmt.
Aber natürlich hat man das Recht einen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden um sich oder den Anderen zu verteidigen und wer diese Tat begeht handelt nicht rechtswidrig. Das Problem sind nur die Emotionen, die das klare Trennen von eigener Angriffsabwehrung und eigenem Angriff nicht mehr zu unterscheiden ermöglichen.
Ich würde es anders sagen: Meine Aufmerksamkeit bestimmt, ob ich das, was nicht in meiner Macht steht, als des anderen heilig respektiere oder nicht.Wo finden wir heute noch ein Tabu?
Nun ich würde es umgekehrt sehen. Ich denke, daß die Mehrheit aller Frauen in dieser ganzen Welt von Männern bestimmt werden, bei denen im Kopf irgend etwas anders läuft als in den Bewußtsein der Frauen und das seit 4000 Jahren:Menschen wie Du und ich mit dem kleinen Unterschied, dass im Kopf irgendwas anders läuft -und dieses anders empfindet ein Großteil - wenn nicht sogar der überwiegende Teil der Menschheit - als falsch.
The laws of Manu. ('Manu_smriti')
"147. By a girl, by a young woman, or even by an aged one, nothing must
be done independently, even in her own house.
148. In childhood a female must be subject to her father, in youth to
her husband, when her lord is dead to her sons; a woman must never be
independent.
149. She must not seek to separate herself from her father, husband,
or sons; by leaving them she would make both (her own and her
husband's) families contemptible.
150. She must always be cheerful, clever in (the management of her)
household affairs, careful in cleaning her utensils, and economical in
expenditure."
Die Menschen haben dieses Gesetz vor 3000 bis 4000 Jahren aus dem Industal mitgenommen nach Mesopotamien und man nannte sie dort Semiten. Christentum und der Quran haben dieses Gesetz übernommen und pflegen es heute noch, wie es auch in Indien heute noch Brauch ist. Buddhistische Mönche haben keine Erfahrungen und oder Beziehungen mit Frauen, aber sie nehmen gern ihren Reis ...
Ja, aber Du kannst ihn fragen, was er als heilig ansieht. Aus dem, was er antwortet, kann man auch etwas erkennen.Ich gehe davon aus, dass ich jedem nur vor den Kopf schauen kann - und deshalb würde keiner von uns einen Mörder, Massenmörder, Serienmörder usw. erkennen.
LG
Namo