Terrorgefahr!?

Ich schrieb nicht das es solche Leute nicht gibt Shimon. Nur es immer auf Deutsche zu schieben wäre auch falsch. Oft genug gibt es auch bedauerliche Weise extreme Feindseligkeit unter den Flüchtlingen selbst.

Nur hier im Thema geht es um Terror. Leider gibt es hunderttausende Menschen auf der Welt, die die Ideologien der IS gut finden und unterstützen.

Lg
Any
Lg
Any



Wenn Du meinen Beitrag und den von mir zitierten von Psisnake richtig gelesen hättest, hättest Du vielleicht verstanden, warum ich das schrieb, was ich schrieb.

Dass es um Terrorgefahr geht, weiss ich auch. :rolleyes:
 
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Die meisten Flüchtlinge sind sogar selber Muslime, es leiden nicht nur die Yeziden, denn der IS will alle töten, die nicht genauso denken wie sie. Das trifft Schiiten, Sunniten, Aleviten usw. Sind alles "Abtrünnige", die man schnell ins Jenseits befördern möchte. Von daher ist Dein Misstrauen gegen Muslime echt abstrus.

Nein, deine Konklusion folgt nicht aus deinen Argumenten.

Klar werden auch Muslime verfolgt (selbst Sunniten), die sich nicht der salafistischen Ideologie unterwerfen.

Allerdings hat das Misstrauen damit zu tun, dass ein beträchtlicher Teil den IS unterstützt, dass diese Leute uns den Krieg erklärt haben und selbst nicht vor Anschlägen gegen Zivilisten inklusive Kinder zurückschrecken. Beweis dafür ist die Stärke des IS als Massenbewegung einer erfolgreichen Rebellion und die Marginalisierung der moderaten Kräfte. Der Islam hat ein großes Extremismusproblem, es handelt sich eben NICHT nur um Außenseiter. Das ist eine Volksbewegung.

Und in dem Kontext kann Aufnahme nur noch akzeptabel sein, wenn man sich versichert dass diese Leute keine Gefahr darstellen. Und ich sagte auch schon mal, dass sie woanders hin fliehen können. In sehr vielen Ländern der Welt sind die Muslime die Mehrheit. Wir müssen hier keine kleine Minderheitsgruppe retten. Und wie sie sich als Mehrheit verhalten ist in vielen Fällen nicht gerade ein Grund optimistisch zu sein.
 
Nein, deine Konklusion folgt nicht aus deinen Argumenten.

Klar werden auch Muslime verfolgt (selbst Sunniten), die sich nicht der salafistischen Ideologie unterwerfen.

Allerdings hat das Misstrauen damit zu tun, dass ein beträchtlicher Teil den IS unterstützt, dass diese Leute uns den Krieg erklärt haben und selbst nicht vor Anschlägen gegen Zivilisten inklusive Kinder zurückschrecken. Beweis dafür ist die Stärke des IS als Massenbewegung einer erfolgreichen Rebellion und die Marginalisierung der moderaten Kräfte. Der Islam hat ein großes Extremismusproblem, es handelt sich eben NICHT nur um Außenseiter. Das ist eine Volksbewegung.



Im Verhältnis zur Menge an Muslimen auf der Welt unterstützen nicht so viele davon das IS-Regime. Die Leute in der Umgebung, wo der IS momentan ist, machen da zum grösssten Teil mit, weil sie dazu gezwungen werden.

Und der Extremismus, der dort entstanden ist, ist durch die schlimmen Zustände seit des Irak-Krieges zu verstehen. Saddam Hussein hatte, auch wenn es auf so eine Art auch nicht wünschenswert ist, seine Bevölkerung mit unterschiedlichen Völkern und religiösen Richtungen besser im Griff, die USA hat in der Hinsicht leider sehr viel Schlimmes gebracht. Aber egal, Hauptsache, das Öl fliesst...;)
 
Und die "Volksbewegung" ist eben durch das erlebte Unrecht, welches in den letzten Jahrzehnten in den Staaten des Nahen Ostens passiert ist, entstanden. Länder wie Syrien, Libanon, Jordanien usw. sind alle auf dem Reissbrett von Europäern entworfen worden. Ist keine natürliche Entstehung wie es normalerweise bei Ländern ist.
 
Im Verhältnis zur Menge an Muslimen auf der Welt unterstützen nicht so viele davon das IS-Regime. Die Leute in der Umgebung, wo der IS momentan ist, machen da zum grösssten Teil mit, weil sie dazu gezwungen werden.

Und der Extremismus, der dort entstanden ist, ist durch die schlimmen Zustände seit des Irak-Krieges zu verstehen. Saddam Hussein hatte, auch wenn es auf so eine Art auch nicht wünschenswert ist, seine Bevölkerung mit unterschiedlichen Völkern und religiösen Richtungen besser im Griff, die USA hat in der Hinsicht leider sehr viel Schlimmes gebracht. Aber egal, Hauptsache, das Öl fliesst...;)

Nun, aber überleg mal... Wenn Diktatoren besser sind als wenn das Volk selbst entscheidet (ja, es gab dort nun Wahlen) bzw. als wenn das Volk eine Revolution beginnt, dann ist das nicht gerade ein gutes Argument für dich. Wenn Gaddafi, Hussein, und Assad jeweils die bessere Lösung waren, dann spricht das leider nicht dafür, dass das Extremismusproblem nicht massiv ist.

Wenn verschiedene Volksgruppen nur zusammenleben können, wenn ein Diktator sie im Griff hat, was spricht dann dafür diese Volksgruppen hier im großen Stil aufzunehmen?! Wir haben hier keine Diktatur und wollen auch keine...
 
Was den Menschen Angst macht ist, dass der Terror näher kommt.
Bei den hohen Flüchtlingszahlen, die zur Zeit vermeldet werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich radikale Islamisten hier einnisten.
Es ist doch eh nur eine Frage der Zeit bis sich irgendein durchgeknallter Islamist in Deutschland in die Luft sprengt und Menschen mit in den Tod reißt.

Hier halte ich die deutsche Behörden und Justiz für viel zu lax, wenn es um darum geht, bei Radikalisierung sofort einzugreifen oder diese unsäglichen den Koranverteilungsaktionen, bei denen nachweislich neue IS-Kämpfer angeworben werden, zu unterbinden und was sich in bestimmten Moscheevereinen abspielt müsste ebenfalls konsequent überprüft werden.
 
Und die "Volksbewegung" ist eben durch das erlebte Unrecht, welches in den letzten Jahrzehnten in den Staaten des Nahen Ostens passiert ist, entstanden. Länder wie Syrien, Libanon, Jordanien usw. sind alle auf dem Reissbrett von Europäern entworfen worden. Ist keine natürliche Entstehung wie es normalerweise bei Ländern ist.

Fakt ist aber, dass die Toleranz gegenüber anderen Ethnien und Religionen gering ist.

Wirklich, ich bin ernsthaft enttäuscht. ich dachte nicht, dass es ohne Hussein, Gaddafi und Assad schlimmer wird. Aber das ist passiert.
 
Nun, aber überleg mal... Wenn Diktatoren besser sind als wenn das Volk selbst entscheidet (ja, es gab dort nun Wahlen) bzw. wenn das Volk eine Revolution beginnt, dann ist das nicht gerade ein gutes Argument für dich. Wenn Gaddafi, Hussein, und Assad jeweils die bessere Lösung waren, dann spricht das leider nicht dafür, dass das Extremismusproblem nicht massiv ist.

Wenn verschiedene Volksgruppen nur zusammenleben können, wenn ein Diktator sie im Griff hat, was spricht dann dafür diese Volksgruppen hier im großen Stil aufzunehmen?!



Die Aufnahme von Flüchtlingen, auch wenn sie kein demokratisches System bisher kennengelernt haben, kann man schon allein aus humanitären Gründen nicht verweigern. Eben weil Flüchtlinge gerade aus solchen politischen Systemen kommen, weil sie es nicht mehr ertragen.

Ich habe, wenn Du das richtig gelesen hättest, Saddam oder Assad nicht für toll und die Besten gehalten. Doch in Ländern, die seit Jahrhunderten nur mit Diktatoren und Alleinherrschern existiert haben, kann man nicht plötzlich und von aussen aufgedrückt eine Demokratie einführen, das geht schief, wie man sieht. Jedes Land hat ein Recht auf seine eigene Entwicklung in der Hinsicht. Wenn man ( der Westen/die USA ) sowas wirklich aus moralischen Gründen machen will, weil das Regime so zum Kotzen ist, warum wird sich da nicht mal Saudi-Arabien vorgenommen? Geht nicht, weil enge Verbündete und wieder mal der eigentliche Motor für alle Aktionen der USA in dieser Region: das Öl. Das Wort "Moral" steht nur als Tarnung da und das merken die betroffenen Menschen dort auch. Oder warum sonst ist da so eine Wut auf die USA?;)
 
Und die "Volksbewegung" ist eben durch das erlebte Unrecht, welches in den letzten Jahrzehnten in den Staaten des Nahen Ostens passiert ist, entstanden. Länder wie Syrien, Libanon, Jordanien usw. sind alle auf dem Reissbrett von Europäern entworfen worden. Ist keine natürliche Entstehung wie es normalerweise bei Ländern ist.
Richtig - aber letztlich sind das Scheinargumente für Menschen, die mit brutaler Macht und fanatischer Religionsauslegung die Unterwerfung in ein rückwärts gewandtes System durchsetzen wollen.
Wenn Menschen friedlich zusammenleben wollen, dann werden sie sich nicht bekämpfen.
Diese Menschen wollen Macht und Kontrolle ausüben und friedlich ist bei denen garnichts.
Und da kann man jetzt das früher erlebte Unrecht, die Amis oder was auch immer vorschieben (was sicher auch richtig ist) aber in erster Linie sinds eben fanatische Terroristen die ihre brutale Ideologie durchsetzen wollen.
 
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Fakt ist aber, dass die Toleranz gegenüber anderen Ethnien und Religionen gering ist.

Wirklich, ich bin ernsthaft enttäuscht. ich dachte nicht, dass es ohne Hussein, Gaddafi und Assad schlimmer wird. Aber das ist passiert.



Wut, Frust, falsche Propaganda ermöglichen das, dass vorher friedlich nebeneinander lebende Bevölkerungsgruppen aufeinander losgehen. Das war leider schon immer und überall so. Schon allein deshalb muss man jederzeit Menschen in der Not helfen. Dass dann auch eventuell ein paar heimlich eingeschleuste schwarze Schafe dabei sind, wie befürchtet, ist halt ein unvermeidliches Risiko. Deshalb kann man nicht verlangen, die Grenzen dicht zu machen.
 
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