Stille, Mutter

Maryem

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Stille, Mutter


Die verschränkten Wünsche
hatten sich abgeseilt.
Die Bodencrew empfing uns mit Sekt,
und die Zeit heulte auf.

Eine Schneeflocke, schau.
Schau Mutter, eine Flocke im Gebälk.
Setzt sich auf Kohle.

Die Zeit kann nichts dafür.
Sie kann kaum still stehen,
wenn die Dunkelheit mit dem Scooter
durch den Schnee flitzt.

Und ich bin schon lange
wach, aber das ist egal.
Alles, was ich tue, tue ich für dich.

Wie gleichgültig manchmal alles erscheint.
Grünes Haar schlingt sich um meinen Bauch.
Das liegen gelassene Brot der Schüler schaukelt,
aufgeweicht.
Die Wellen schwappten über.
Ich bin schon oft ertrunken.


© M.W./Maryem
 
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