spirituelle Geschichten und Märchen

bodhi-

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Spirituelle Geschichten und Märchen, eigene oder vorhandene.

Bei existierenden spirituellen Märchen bitte unbedingt Urheberrechte beachten und diese entsprechend nicht oder demzufolge zitieren, damit das Forum keine Probleme bekommt. Am sichersten wären damit eigene spirituelle Märchen und Geschichten die hier im Forum Raum finden könnten.
 
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Also …

Es wird einmal sein und war nicht bereits ein Grewz der eigentlich ein Riese werden soll. Das sonderbare wird sein wenn man ihm nahe kommt würde er klein und wenn man sich von ihm entfernt würde er riesig. Irgendwann soll ihn jemand fragen wieso dies so sei, weil das ist doch nicht üblich. Er der Grewz wird antworten, „Das liegt daran indem du mir nahekommst und du mich zu erkennen meinst wirst du zu groß und ich eben kleiner. Und wenn du dir selbst näher kommst, also du dich von mir damit irgendwie entfernst und du dich dabei zu Anteilen in mir erkennst, dann werde ich größer als erwartet, und du selber kleiner.“

Da dies aber erst noch geschehen mag wird es einstweilen ein Märchen bleiben. Oder eine zukünftige Geschichte zwischen dir und mir.
 
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Der Spiritus vom Spiritus

Einst trank Herr Tsieg Spiritus. Nicht 100% igen und auch unvergällten. Natürlich. War’s ein Birnenschnaps, oder eher Pflaume? Das ist jetzt mal nicht so wichtig. Hauptsächlich zählt, es war Spiritus.

Nicht all zu lange und der Spiritus vom Spiritus tat mit Herrn Meta Tsieg das Seinige und dieser veränderte sich. Er fing zu lallen an, „Nach Ansicht einiger sei ja Spiritus nicht gleich Spiritus. Wie Körper und Seele auch nicht die Selben sein solln. Aber mich hat‘s nun erwischt.“

Er sank langsam und unkontrolliert unter den Tisch. Dort hockten und lagen bereits der Spiritus vom Spiritus und Herrn Tsieg‘s Seele. Er war erstaunt sie so getrennt voneinander zu sehen und glücklich es nicht zu verstehen. Er gesellte sich hinzu und fragte die Beiden, „Na und wer bin nun ich, ihr zwei?“ Der Spiritus vom Spiritus meinte Herr Tsieg sei eine Reinkarnation von Lonahte, einem heiligen Priester aus Ägypten. „Quatsch“, wendete die Seele ein. „Er ist eine Idee meines Schöpfer‘s.“

Herr Tsieg dachte so bei sich, jedenfalls so gut das noch ging, „Ach, wenn selbst die Beiden das nicht wissen, trinke ich noch einen.“

Dann wandelte sich die Szenerie und Herr Tsieg erinnerte sich, dass er doch garnicht getrunken hatte, sondern begonnen hatte zu meditieren. Er erinnerte sich wie er erst luzid klar sah und dann astral zu Reisen begann. Und zwar bis zum Spiritus vom Spiritus und er nun erlebte, das beide ein und das Selbe sind. Er spürte noch wie er fühlte, das seine Vernunft das nicht verstehen würde und begab sich auf die Rückreise.

Als er seine Meditation endete sah er das Glas, gefüllt mit Spiritus, vor sich stehen, welches er zuvor dahingestellt und dachte so bei sich, „Trinke ich‘s, oder nicht?“ Er trank es und dachte dabei, „Ich höre einfach nicht mehr hin und lese nichts mehr mit, wenn Weise, Kluge und erfahrene Gelehrte erklären was Spiritus sei.

Sein Glas war nun halbleer. Oder war es halbvoll? Er lächelte und erkannte die Magie. Das Glas füllte sich zur Hälfte mit Luft und ist sowieso nie leer.
 
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Dann wandelte sich die Szenerie und Herr Tsieg erinnerte sich, dass er doch garnicht getrunken hatte, sondern begonnen hatte zu meditieren. Er erinnerte sich wie er erst luzid klar sah und dann astral zu Reisen begann. Und zwar bis zum Spiritus vom Spiritus und er nun erlebte, das beide ein und das Selbe sind.
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Sein Glas war nun halbleer. Oder war es halbvoll? Er lächelte und erkannte die Magie. Das Glas füllte sich zur Hälfte mit Luft und ist sowieso nie leer.
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Es gibt noch ein Märchen von einem Zwerg der vor einem leeren Spiegel sitzt und bereits tausende Jahre lang keinen Blick davon hinweg nahm, weil er fühlte irgendwann dort etwas sehen zu können. Ja, ein leerer Spiegel, weder Schwarz noch sonst Etwas war da zu sehen, auch spiegelte sich darin absolut gar Nichts.

Eine Fee, mit singendem Holz, lockte ihn von dort hinweg und der Zwerg bekam wieder Farbe im Gesicht und summte ein Lied vor sich hin, „Spiegel, Spiegel im Astral, wer bin ich und wer bist du? … Herr Zwerg, ihr seid es und ich, aber hinter tausenden von Leben und milliarden Erinnerungen ist es klarer als ich und du.“
 
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